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Veröffentlicht am 24.07.2025

Tolle Idee aber mega schwach, nicht wie zu erwarten

American Crown – Beatrice & Theodore
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Ich war schon lange nicht mehr so enttäuscht von einem Buch - bedeutet meine Erwartungen aufgrund des Klappentextes wurden kaum erfüllt.
Punkte gibt es für die grundsätzlich tolle Idee (die USA sind eine ...

Ich war schon lange nicht mehr so enttäuscht von einem Buch - bedeutet meine Erwartungen aufgrund des Klappentextes wurden kaum erfüllt.
Punkte gibt es für die grundsätzlich tolle Idee (die USA sind eine Monarchie) die auch sehr gut und konsequent durch das ganze Buch ausgestaltet wurde. Der Schreibstil ist gut, das Cover wunderschön.
Aber (ein großes aber)... die Charaktere nerven. Theodore hat eine totale Nebenrolle und es gibt nur vier weibliche Perspektiven. Beatrice konnte nicht überzeugen (zwar im Titel aber nicht die wichtigste Rolle), Sam ist ihre verwöhnte, unrealistisch überzogene Schwester. Nina eine bodenständig aber unsichere bürgerliche Freundin von Sam und dann noch die interessanteste - Daphne. Intrigant auf dem Weg nach oben. Die typische Bitch aus Teenie Serien. Die Männer bleiben schwach, eher unscheinbar bis zur absoluten Lusche (Prinz Jeff).
Negatives Highlight - das Buch endet quasi mitten in der Story.

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Veröffentlicht am 25.06.2025

Tolle Idee enttäuschend umgesetzt

Vorsehung
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Ein Routineflug von Hobart nach Sydney wird für die Passagiere zu einem nachhaltigen Erlebnis. Eine ältere Frau steht plötzlich auf und trifft für jeden eine Vorhersage bezüglich Todesjahr und Todesursache.
Ziemlich ...

Ein Routineflug von Hobart nach Sydney wird für die Passagiere zu einem nachhaltigen Erlebnis. Eine ältere Frau steht plötzlich auf und trifft für jeden eine Vorhersage bezüglich Todesjahr und Todesursache.
Ziemlich schräge Idee und eine gute Leseprobe. Doch leider erfüllt das Buch diese Erwartungen überhaupt nicht. Es dümpelt vor sich hin, die Lebensgeschichte der älteren Dame wird endlos ausgebreitet und über die Passagiere (besonders ihren Umgang mit der Prophezeiung) erfährt der Leser viel zu wenig.
Die Kapitel wechseln zwischen einigen Fluggästen hin und her ohne das kurz vorangestellt wird aus wessen Perspektive gerade geschrieben wird. Ja, man merkt es schnell doch ich empfand es trotzdem als unschön.
Obwohl uns die Endlichkeit des Lebens logisch bewusst ist halten wir uns doch eher für unsterblich. Wie würden wir mit solch einer Vorhersage umgehen? Jetzt erst recht leben - können wir das Schicksal herausfordern und dadurchändern? Viele interessante Aspekte die hier aber leider eher nebensächlich bleiben.
Die Dame hat mich nur noch genervt, von überzeugenderen Personen erfuhr man im Verhältnis wesentlich weniger.
Die Auflösung am Ende mag stimmig erscheinen, mich hat sie nicht überzeugen können. Leider verschenkt die Story viel Potenzial, das Cover und die grundsätzliche Idee können insgesamt nichts retten. Sehr schade und eine große Enttäuschung.

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Veröffentlicht am 09.06.2025

Eher eine große Enttäuschung

Great Big Beautiful Life
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Alice ist eine talentierte Journalistin, möchte aber eine erfolgreiche Autorin werden. Dafür hat sie die legendäre Margaret Ives, Tochter aus der schwerreichen skandalumwitterten Ives Familie aufgespürt. ...

Alice ist eine talentierte Journalistin, möchte aber eine erfolgreiche Autorin werden. Dafür hat sie die legendäre Margaret Ives, Tochter aus der schwerreichen skandalumwitterten Ives Familie aufgespürt. Dumm nur das Margaret den Pulitzer-Preis Gewinner Hayden ebenfalls eingeladen hat. Beide haben einen Monat Zeit, mit ihr Gespräche zu führen bevor sie sich entscheidet wer der Autor ihrer Biographie werden soll.
Daher sind die beiden Konkurrenten doch dies ist keine Enemys to Lovers Story, denn Alice ist einfach ein netter Sonnenschein und hat den grummeligen Hayden schnell aufgetaut. Viel zu schnell meiner Meinung nach und Hayden wirkt auf mich wenig realistisch oder überzeugend.
Hinzukommt dass man als Leser Alice bei den Gesprächen mit Margaret begleitet, von Hayden dahingehend jedoch leider gar nichts erfährt.
Die Familiengeschichte von Margaret war für mich das deutlich interessanteste an dem Buch, zum Ende hin gab es auch noch die ein oder andere gute Wendung.
Insgesamt konnten mich weder die Story noch die Liebesromanze leider nicht komplett überzeugen, aufgrund der Leseprobe (und anderer Bücher der Autorin) hatte ich eine andere Erwartungshaltung an dieses Buch.
On top aber nicht entscheidend - warum muss der englische Titel für die deutsche Ausgabe verwendet werden?

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Veröffentlicht am 30.04.2025

Gute Idee aber wenig daraus gemacht

Das Ministerium der Zeit
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Zeitreisende - fünf Personen vergangener Epochen die in ihrer Realität kurz vor dem Tod standen befinden sich auf einmal in unserer aktuellen Gegenwart. Ein Kulturschock par excellence. Jeder bekommt einen ...

Zeitreisende - fünf Personen vergangener Epochen die in ihrer Realität kurz vor dem Tod standen befinden sich auf einmal in unserer aktuellen Gegenwart. Ein Kulturschock par excellence. Jeder bekommt einen als "Brücke" bezeichneten Begleiter, einen Mitarbeiter des Ministerium der Zeit, damit die Eingliederung besser funktioniert. Eingliederung in welcher Form, wie und warum?
Leider bleibt vieles vage. Wie heißt eigentlich die Protagonistin die dem 1847 gestorbenen Arktisforscher Commander Graham Gore zur Seite steht? Übrigens ist Gore eine historische Person der Geschichte und manches ist durchaus amüsant geschrieben.
Irritiert haben mich einige Formulierungen (z.B. Meine Knie rebellieren wie zwei eingesperrte Frösche), hier liegt vermutlich der Ursprung in einer nicht gut angepassten Übersetzung.
Die Idee (Zeitreise, reale Person, Love Story) finde ich super und eigentlich genau mein Geschmack doch leider konnten mich weder die Story noch die Charaktere überzeugen. Die Erwartungen aufgrund von Klappentext und Leseprobe lagen meilenweit zum tatsächlichen Buch auseinander. Ganz ehrlich, ich habe zwischendurch online über die Franklin Expedition gelesen und empfand dies oft viel interessanter - ich war erleichtert als ich das Buch endlich geschafft hatte.

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Veröffentlicht am 26.04.2025

Wir trinken uns das Leben schön oder versuchen es

Die Garnett Girls
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Die Garnett Girl oder wir trinken uns das Leben schön. Zumindest versuchen es Margo und ihre drei erwachsenen Töchter. Nachdem Richard Margo mit den drei kleinen Mädchen verlassen hat hat sich eine enge ...

Die Garnett Girl oder wir trinken uns das Leben schön. Zumindest versuchen es Margo und ihre drei erwachsenen Töchter. Nachdem Richard Margo mit den drei kleinen Mädchen verlassen hat hat sich eine enge (teilweise toxische) Bindung zwischen ihnen gebildet.
Rachel ist erfolgreiche Anwältin (in was eigentlich) und scheint zwischen London und dem dringend renovierungsbedürftigen Herrenhaus auf der Isle of Wright zu pendeln. Imogen ist Schriftstellerin die aber noch nicht zu sich selbst gefunden hat. Sasha ist aus vagen beruflichen Gründen auf der ganzen Welt unterwegs und hat das angespannteste Verhältnis zur Mutter. Alle drei haben Partner aber keine wirklich partnerschaftlichen Beziehungen. Tja und Margo - bestimmt über alles und jeden, kann das eigene Altern trotzdem nicht aufhalten.
Hat mich das Buch gepackt? Leider nicht. Alles bleibt vage, keine Figur ist sympathisch und vieles so vorhersehbar. Der alkoholkranke Richard war kein abschreckendes Beispiel.
Die Autorin hat viele Themen angerissen aber sich leider nicht auf ein paar beschränkt denen sie sich intensiver hätte widmen können. Und das "große Geheimnis"? Langatmig und wenig packend.
Ich hatte ein ganz anderes Buch erwartet, eine spannende Familiengeschichte, Konflikte und mehr Dynamik. Das passende Cover und der Klappentext haben (zumindest mir) etwas anderes vermittelt.

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