Abschluss der Dilogie
Red Umbrella Society – Der Biss der SchlangeNach Davids Verrat muss sich Skadi eingestehen, dass der einzige Mensch, der ihr helfen kann, der unausstehliche und arrogante Ikaris de Cruz ist. Als seine Blutsammlerin ist Skadi an ihn gebunden und ...
Nach Davids Verrat muss sich Skadi eingestehen, dass der einzige Mensch, der ihr helfen kann, der unausstehliche und arrogante Ikaris de Cruz ist. Als seine Blutsammlerin ist Skadi an ihn gebunden und die Schmetterlinge ihres Tattoos lechzen nach dem Blut Schuldiger. Doch ist es wirklich Gerechtigkeit, die die Red Umbrella Society ausübt, indem sie die Schuldigen bestraft oder nichts weiter als brutaler Mord? Skadi gerät nicht nur in ein moralisches Dilemma, sondern auch in einen Kampf zwischen zwei Parteien, die seit Jahrzehnten auf gegnerischen Seiten stehen.
Nach dem packenden Ende des ersten Bandes schließt die Geschichte direkt an Davids Verrat an Skadi an. Neben Skadi hat nun auch Ikaris eine etwas größere Rolle der Geschichte. Nachdem mir im ersten Band die Handlung zu rasant und damit zu unübersichtlich war, wird im zweiten Teil der Dilogie deutlich mehr an Hintergrundinformationen zur Red Umbrella Society geliefert, besonders was ihre Mitglieder und ihr Entstehen betrifft. Ich mochte es sehr wie Skadi und Ikaris miteinander agiert haben, ihre Wortgeplänkel habe mich ein ums andere Mal zum Schmunzeln bringen können. Leider hat mich das Ende überhaupt nicht überzeugen können. Hier war für mich, wie im ersten Teil, die Handlung viel zu überstürzt und wirkte unausgereift. Einige Seiten mehr und damit eine ausführlichere Beschreibung der Ereignisse, hätten dem Geschehen deutlich mehr Spannung verliehen. Auch wenn ich mit dem Ende grundsätzlich zufrieden bin, konnte es mich somit nicht richtig mitreißen. So hat mich die Dilogie zwar unterhalten, aber emotional leider nicht packen können.