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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.09.2016

Ein gelungener zweiter Teil dieser Reihe, bei dem ich gerne mit ins Dunkle ging.

Götterdämmerung (2)
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Als ich Götterdämmerung – Laras blutiges Schicksal beendete und den Klappentext vom zweiten Teil las, dachte ich die Geschichte würde eine neue sein. Doch zu meinem Glück traf ich hier alte Bekannte aus ...

Als ich Götterdämmerung – Laras blutiges Schicksal beendete und den Klappentext vom zweiten Teil las, dachte ich die Geschichte würde eine neue sein. Doch zu meinem Glück traf ich hier alte Bekannte aus dem ersten Teil wieder und war richtig froh. Rafael, Henry, Ewan, die Frauen, die mir ans Herz gewachsen sind und natürlich auch ein paar Bösewichter aus dem vorherigen Teil. Jared schmiedet Rachepläne und benötigt das Buch des Bösen, womit er zu einem Gott werden will. Als er es endlich in den Händen hält, will er dafür sorgen das endlich das Böse auf dieser Welt herrscht. Ewan und seine verbündeten versuchen dies mit aller macht zu verhindern...

Aber auch neue Charaktere sind dabei. Julian, Sara und noch einige andere von denen mir die meisten sehr sympathisch waren. Zwischenzeitlich musste ich wirklich überlegen. Da so viele neue Personen dazu kamen, wusste ich sie nicht immer sofort irgendwo einzuordnen. Zu wem gehören sie? Sind sie gut oder böse? Was wollen sie? Doch zu meinem erstaunen wusste ich nach ein paar Sätzen, wohin mit den Leuten und konnte ohne Probleme weiter lesen.

Auch, wenn es bis jetzt keinen dritten Teil dieses Buches gibt, wäre es eine Möglichkeit. Das Ende des Buches kann man zwar als Abschluss sehen, es lässt aber auch den Raum für viel Fantasie und eine mögliche Fortsetzung. Ich bin wirklich gespannt, ob irgendwann eine erscheinen wird. Ich fand dieses Buch sehr angenehm zu lesen. Natürlich verlieben sich auch hier die neuen Protagonisten sehr schnell. Aber ich gönne ihnen ihr Glück. Wer wünscht sich das nicht? Sehen, verlieben, Heiraten. Manche brauchen dafür Jahre, aber man muss ja nicht immer kostbare Zeit verschwenden, wenn man sich sicher ist.

Veröffentlicht am 02.06.2026

Für mich macht dieses Buch eine ketogene Ernährung komplizierter, als sie wahrscheinlich sein müsste.

Schlank mit Keto: Der 21-Tage-Kickstart nach dem Low-Carb-Prinzip
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Ich bin leider schon am Anfang der Rezepte sehr enttäuscht worden. Für mich ist eine gute Grundlage eines solchen Buches ein Rezept für mindestens ein ketogenes Brot. Aber hier werden nur Backmischungen ...

Ich bin leider schon am Anfang der Rezepte sehr enttäuscht worden. Für mich ist eine gute Grundlage eines solchen Buches ein Rezept für mindestens ein ketogenes Brot. Aber hier werden nur Backmischungen für ein ketogenes Baguette empfohlen. Warum schreibt die Autorin nicht einfach ein einfaches Rezept in dieses Buch? Auch generell empfinde ich persönlich die Koch/- Zubereitungsanleitungen als zu aufwendig, obwohl manche unvollständig sind. Was ist, wenn es mal schneller gehen muss und man noch nichts vorbereitet hat? Zudem wird in manchen Rezepten Collagen – Proteinpulver aufgelistet. Muss das in den Rezepten stehen? Wie gut kann eine Ernährung sein, in der ich schon zu Nahrungsergänzungsmitteln greifen muss?! Dazu sollte man dann aber auch im gleichen Atemzug erwähnen, dass dies nicht Vegan ist, also wieder nicht für jeden geeignet. Wie viel ein jeder zu sich nehmen sollte oder wie man dies berechnen kann. Viele dieser Produkte enthalten Aromen und Süßungsmittel, auf die einige Personen mit Unverträglichkeiten reagieren könnten. „Natürlich“ ist dabei dann auch wieder nicht alles.

Manche Erklärungen dieser Ernährungsform waren so ausschweifend und dann in einer Fachsprache, bei der ich nach ein paar Sätzen einfach nur noch die Fremdwörter überflog, dass ich den ganzen Prozess von ketogen nicht nachvollziehen, aber erraten konnte. Manchmal ist weniger/ einfacher einfach mehr. Auch die Aufnahme von Fetten hat sich nicht sehr Schmackhaft angehört.
Z.B. bei der 3- Tage- Carb- Detox steht am ersten Tag Gemüse und Proteinquelle mit 2 EL Kokosöl. Beim 2. Tag Eier und 20g Weidebutter etc. Soll ich die Butter und das Öl jetzt löffeln? Das ist wirklich sehr ungenau beschrieben für einen solchen Vorschlag.
Man soll sich außerdem nach Grammzahlen richten und Getreideprodukte verbannen. Ich halte sehr wenig von solchen „Verboten“, die meist zu einem Rückfall führen. Für mich persönlich ist diese Ernährungsform in diesem Buch viel zu fordernd und anstrengend erklärt und macht mir keine Freunde auf diese. Schon beim lesen und begutachten der komplizierten Gerichte und der ganzen Verbote merkte ich, dass diese Ernährung nichts für mich ist. Noch nicht. Ich denke trotzdem nicht schlecht von ketogener Ernährung und finde, man kann da sicher etwas für sich mitnehmen, da es nicht schadet, seine Kohlenhydrate zu reduzieren, aber nicht in dieser verbissenen Form.

Die Do´s and Dont´s an Lebensmitteln fand ich hilfreich, aber konnten mich am Ende nicht überzeugen, den Kickstart zu versuchen.

Veröffentlicht am 19.10.2025

Ein überaus interessanter Thriller, der viele Fragen über die künstliche Intelligenz aufwirft. Für mich kommt die Spannung aber etwas zu spät, die erst ab der Hälfte startet.

App to die
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In diesem Buch geht es um mehr oder weniger erfolgreiche Künstler und ihre Unterstützer. Aber auch um die Zunahme künstlicher Intelligenz, ihre Auswirkungen und um die verschiedenen Meinungen darüber.
Ich ...

In diesem Buch geht es um mehr oder weniger erfolgreiche Künstler und ihre Unterstützer. Aber auch um die Zunahme künstlicher Intelligenz, ihre Auswirkungen und um die verschiedenen Meinungen darüber.
Ich selber stehe der künstlichen Intelligenz skeptisch gegenüber. In vielen Dingen ist sie zwar praktisch, aber in anderen ist sie, meiner Meinung nach überflüssig. Wir legen vieles in die Hand von Computern und vernachlässigen dadurch das, was wir ohne sie können. Und wenn Menschen durch Maschinen ersetzt werden, finde ich die künstliche Intelligenz nicht mehr hilfreich, sondern schädlich. Wollen wir wirklich das die Bücher, die wir lesen oder die Musik, die wir hören von künstlicher Intelligenz geschrieben werden? Ich persönlich möchte dies nicht. Die künstliche Intelligenz macht es außerdem leichter zu Betrügen zum Beispiel durch die Anrufe angeblicher Enkel, dessen Stimme einfach benutzt wird. Und mal ehrlich. Schaffen wir es nicht mehr einen Lichtschalter selberzu bedienen? Ja, die künstliche Intelligenz ist in vielen Dingen nützlich, aber sie ist noch viel zu angreifbar um uns mit ihr sicher zu fühlen. Und genau darum geht es in diesem Buch.

Sunny hat sich den Traum von einem Smarthome der etwas anderen Art erfüllt. Nur leider nicht aus seinen Mitteln, was ihm viele Probleme bereitet. Zu seiner Geburtstagsfeier, zu der er viele Prominente und wichtige Leute eingeladen hat, möchte er sein Smarthome und seine Roboter feierlich präsentieren. Er erwartet viel Neid und Anerkennung, aber er erwartet nicht, was er wirklich bekommt. Was kann passieren, wenn man sein Smarthome nicht mehr manuell bedienen kann und keine Kontrolle mehr über die Funktionen hat? Sunny und seine Gäste werden genau das erleben und diese Party nie mehr vergessen.

Ich muss sagen das ich am Anfang sehr skeptisch war, was dieses Buch betraf, da ich selber keine Roboterdiener oder ein vollkommenes Smarthome haben wollen würde.
Der Anfang des Buches zog sich leider ziemlich in die Länge. Die Hälfte des Buches wurden die Charaktere vorgestellt und es passierte kaum etwas. Die meisten von Ihnen waren mir ziemlich unsympathisch. Nur zwei stachen positiv aus diesen egoistischen Wesen heraus, die nicht nur an sich dachten und andere für den eigenen Vorteil opfern. Ela, eine erfolgreiche Musikerin und Milo, ein Schriftsteller. Mit ihnen habe ich mitgefiebert.
Nachdem dann alle Charaktere vorgestellt waren wurde es auch wirklich spannend und das Buch erinnerte mich an einen Splatter. Ich wurde positiv überrascht und auch die Auflösung war sehr überraschend für mich.
Trotz, dass dieses Thema mich normalerweise gar nicht mitreißen kann, war ich hier viel am Überlegen, wie man die künstliche Intelligenz in diesem Falle austricksen könnte. Hätte die eigentliche Handlung eher gestartet, hätte der Thriller eine viel bessere Bewertung von mir bekommen

Veröffentlicht am 27.04.2025

Ein Thriller, bei dem meine Sympathie beim Killer liegt. Allerdings ist er mir ein wenig zu lasch.

Totenmoor - Ich sehe dich
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Im Schnaakenmoor in Hamburg werden zwei Moorleichen gefunden. Die Opfer: Zwei junge Frauen die seit vielen Jahren verschwunden sind. Alles deutet auf ein Verbrechen hin.
Die Kriminalhauptkommissarin und ...

Im Schnaakenmoor in Hamburg werden zwei Moorleichen gefunden. Die Opfer: Zwei junge Frauen die seit vielen Jahren verschwunden sind. Alles deutet auf ein Verbrechen hin.
Die Kriminalhauptkommissarin und ihr Team ermitteln auf Hochtouren, um diesen Fall zu lösen, doch dann scheinen weitere Morde zu passieren, die mit diesem Fall zu tun haben. Das Team hat allerhand zu tun, um die Vergangenheit aufzuarbeiten und in der Gegenwart einen Serienkiller zu stoppen.
Mir hat das Team um Emma Claasen richtig gut gefallen, da sie sich super ergänzen. Unter anderem Oliver Neumann, ein Computer - Nerd, Lisa Nguyen, eine Frau mit außergewöhnlichem Talent Und dann ist da noch Kai Plathe, der Rechtsmediziner. Schon auf den ersten paar Seiten kommt es mir so vor, als würde es bei ihm und Emma ganz schön knistern. Ich würde mir auf jeden Fall ein wiedersehen mit den beiden wünschen. Zusammen sind sie nicht nur ein unschlagbares Team, sie necken sich auch sehr gerne. Das kann man nicht mit jedem.
Was mir am meisten in dem Buch gefällt, sind die drei Sichten. Kurze Abschnitte wechseln sich aus verschiedenen Perspektiven ab. Einmal aus Emma Claasens Blickwinkel, einmal aus Kai Plathes Blickwinkel und zu guter Letzt aus der Sicht des Mörders. So hat man nicht nur Einblicke in die Gefühlswelt der beiden Turteltäubchen und ihrer Arbeit. Sondern auch in die Gefühlswelt und die Arbeit des Killers. Und am Ende muss man sich eingestehen, dass die Sympathie vielleicht doch manchmal beim Killer liegt.
Was ich ein wenig schade fand war, dass mir persönlich etwas die Spannung fehlte, die erst am Schluss auftauchte. Natürlich sind nicht alle Fälle spannend und es passiert nicht andauernd etwas, doch für einen Thriller fehlt mir hier noch eine Spur Thrill.

Veröffentlicht am 19.01.2025

Ein Buch mit vielen Aufgaben, Selbstreflektionen und einem sieben Wochen Glückstagebuch

Schreib dich zum Glück
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Tatsächlich fühle ich mich zur Zeit glücklich auch, wenn der Test am Ende des Buches besagt, ich sei nur durchschnittlich zufrieden. Aber auch da sieht man eben, dass das empfinden, ob jemand glücklich ...

Tatsächlich fühle ich mich zur Zeit glücklich auch, wenn der Test am Ende des Buches besagt, ich sei nur durchschnittlich zufrieden. Aber auch da sieht man eben, dass das empfinden, ob jemand glücklich ist oder nicht, subjektiv ist. Ich bin aber der Meinung das es nie schaden kann einen solchen Ratgeber zu lesen, falls man sich zwischenzeitlich verloren hat.
Wie ich gerade schon erwähnte ist Glück für jeden etwas anderes und jeden macht etwas anderes glücklich. Was mich glücklich macht, muss dich nicht glücklich macht. Und es ist sogar noch viel komplexer. Denn was mich heute glücklich macht, muss mich morgen nicht unbedingt auch glücklich machen. Umso wichtiger ist es, dass wir täglich in uns hineinhorchen, was wir benötigen und dieses dann auch umsetzen, wenn wir die Möglichkeit dazu haben.
Ich persönlich bin der Meinung jeder ist für sein „Glück“ oder „Unglück“ mitverantwortlich. Wenn dich etwas unglücklich macht oder du dich ständig unglücklich fühlst, solltest du in deinem Leben dringend etwas verändern. Und in uns drin wissen wir meistens genau, was das ist auch, wenn es uns nicht immer gefallen mag. Viele Menschen haben es sich nämlich in ihrer Opferrolle bequem gemacht und sie fühlen sich wohl in dieser. Das ist das, was sie kennen. Um etwas zu verändern muss man schließlich seine Komfortzone verlassen und das ist nicht leicht.

In dem Buch sind tolle kleine Aufgaben zwischendurch verteilt. Man kann sich ein Notizbuch dafür zur Hand nehmen. So kann man es immer wieder durchgehen und von Zeit zu Zeit schauen, ob sich etwas verändert hat.
Das Glückstagebuch am Ende sind die gesammelten Aufgaben aufgeteilt auf sieben Wochen, damit man sich nicht zu viel auf einmal vornimmt. Das hat mir sehr gut gefallen. Am besten ist es, wenn man sich die Seiten kopiert. So kann man dieses Glückstagebuch mehrmals machen. Dieser Teil des Buches hat mir auch am besten gefallen, da ich mich dort ausschließlich mit mir selber und meinen Bedürfnissen befasse, die es bedarf, um glücklicher zu werden.
Davor ging es überwiegend um Philosophen und deren Ansichten von Glück. Doch das war für mich nicht wirklich von Bedeutung, da es von vornherein klar war, dass das Glück selektiv ist.
In dem Buch steht auch etwas von „Zufallsglück“ und ob ich ihm schonmal begegnet bin. Sehr oft sogar, doch dafür muss man mit offenen durch die Gegend laufen und das machen nicht alle. Auch ich mache es nicht immer. Man sollte sich auf das positive konzentrieren und nicht auf das negative. Ich glaube an das Gesetzt der Anziehung. Was ich denke, strahle ich aus. Was ich ausstrahle, ziehe ich an. Niemand kann immer glücklich sein, das ist normal. Aber wenn du dich in/ mit deinem Leben nur unglücklich fühlst, dann ändere etwas. Lies Ratgeber über das Thema oder rede mit einem Therapeuten/Lebenscoach. Schau, was dir hilft, deine Situation zu verbessern.
Der Fragebogen zur Verfolgung deiner Entwicklung am Ende ist etwas falsch platziert im Buch, wenn man ihn vor dem Lesen des Buches und vor dem sieben Wochen Glückstagebuch zum Vergleich machen soll. Dann gehört er noch vor das erste Kapitel.