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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.09.2025

Oft rasante und witzige RomCom

Never Trust Your Fake Husband
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Als die junge Frau ohne Erinnerung in Paris aufwacht, blickt sie in die Augen eines attraktiven, aber bewaffneten Mannes. Und er bleibt nicht der einzige, denn bald ist eine Schar an Verfolgern hinter ...

Als die junge Frau ohne Erinnerung in Paris aufwacht, blickt sie in die Augen eines attraktiven, aber bewaffneten Mannes. Und er bleibt nicht der einzige, denn bald ist eine Schar an Verfolgern hinter ihr her. Ihr bleibt nichts übrig, als sich mit ersterem zusammenzutun. Sawyer, ein Agent der CIA findet bald heraus, dass sie die falsche Frau ist, denn das eigentliche Ziel ist eine abtrünnige Agentin, ihre Zwillingsschwester, die im Besitz eines wichtigen USB-Sticks ist. Doch wer würde das schon glauben. Notgedrungen muss das neue Dreamteam als Ehepaar "undercovern".

Mir war anfangs gar nicht so bewusst, dass es hier um Agenten und Spionage geht, mich hat der Fake Dating Trope gereizt. Es dauert ein bisschen, bis der zum Tragen kommt und es bleibt auch nicht dauerhaft bei dieser Scheinbeziehung. Der Anfang war ziemlich unvermittelt und wie die Protagonistin selbst, musste ich mich auch beim Lesen erstmal auf die verzwickte Situation einstellen.

Der Schreibstil ist meistens ziemlich rasant, es geht oft flott und actionreich zur Sache. Auch die Schauplatzwechsel sorgen für viel Abwechslung. Manchmal hätte man mehr aus der Story machen können, die - wie bei Agentengeschichten fast üblich - auch ein paar unrealistische Wendungen enthält. Trotzdem ist das Buch wirklich witzig, vor alkem die Dialoge zwischen dem Fake-Ehepaar haben mir gefallen, aber ich bin bei Sawyers Gedanken auch manchmal dahingeschnolzen. Die Perspektive wechselt immer zwischen den beiden Protagonisten. Der weibliche Part hat mich eher beeindruckt, weil sich die hilflos wirkrnde Frau ebenso rasant weiterentwickelt, wie die Jagd auf sie. Man möchte vor allem wissen, wie sie in die Situation hineingeraten ist und natürlich, ob sie heil herauskommt. Da warten einige Überraschungen. Für 5 Sterne hat es nicht ganz gereicht, aber trotzdem war das Buch sehr unterhaltsam und und auch die romantischen Momente kommen nicht zu kurz.

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Veröffentlicht am 27.04.2025

Epische Fantasy voller Geheimnisse

The Last One - Schicksalsberührt (Band 1)
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Ohne jegliche Erinnerung wacht eine junge Frau auf, die gerade bestohlen wird. Erbeutet wird auch ihr Amulett, das dafür sorgt, dass sie sich kräftig fühlt. Sie folgt der Diebin in ein heruntergekommenes ...

Ohne jegliche Erinnerung wacht eine junge Frau auf, die gerade bestohlen wird. Erbeutet wird auch ihr Amulett, das dafür sorgt, dass sie sich kräftig fühlt. Sie folgt der Diebin in ein heruntergekommenes Dorf, wo sie zunächst strandet. Nach und nach fallen Kai einige Dinge wieder ein, doch ihre Vergangenheit will sich ihr einfach nicht offenbaren. Mit Hilfe des Schmieds und seiner Schwester macht sich Kai auf die Suche nach Antworten. Doch die Reise erweist sich als sehr gefährlich und nicht jeder ist der jungen Frau wohlgesonnen. Mit jedem Kampf kommt sie der schockierenden Wahrheit näher...

Ich hatte mal wieder Lust auf ein richtiges High Fantasy Buch, da kam The Last One genau richtig. Die Aufmachung ist sehr reizvoll und vor allem die Geheimnisse um die Protagonistin, die im Klappentext angedeutet werden, haben mich neugierig gemacht. Die Handlung setzt ziemlich prompt und ohne viele Beschreibungen ein, was ich super fand. Mir ist es wichtig, dass das Worldbuilding mit der Handlung verknüpft ist und nicht nur seitenweise beschrieben wird, bevor sich etwas tut. Kai (den Namen erfährt man am Anfang noch nicht) gibt sich und mir als Leserin Rätsel auf. Sie kann sich weder erinnern, wie sie in die Nähe des Dorfes gekommen ist, noch wer sie ist oder warum sie hier ist und die Leserinnen erfahren auch immer nur das, woran Kai sich erinnert. Das macht es zu Beginn vielleicht etwas schwierig, sich auf die Geschichte einzulassen, doch ich fand dieses Konzept recht faszinierend. Auch die Welt erschließt sich erst nach und nach. Zunächst findet die Handlung in einem kleinen, schäbigen Ort statt, in dem die meisten Bewohner erkrankt sind und windige Dorfoberste ihren eigenen Vorteil im Sinn haben.

Durch widrige Umstände muss Kai eine zeitlang dort bleiben und lernt dadurch vor allem den Schmied Jadon und seine diebische Schwester kennen. Mit der Zeit wird klar, dass sie und Jadon sich näher kommen könnten, aber das ist eher ein Slow Burn Romance, die immer mal wieder stärker aufflammmt und dann wieder in den Hintergrund tritt. Richtig interessant wird die Geschichte, als die drei das Dorf verlassen. Häufig hat Kai seltsame Träume oder Begegnungen, die sie weitertreiben und ihr Anhaltspunkte zu ihrer Vergangenheit geben. Man fragt sich ständig, wem man hier trauen kann. Spannend fand ich die Wesen, die sich in Rachel Howzell Halls epischer Welt tummeln, stinkige, menschenfressende, aber manchmal auch alte und weise Biester. Gegen viele von ihnen müssen unsere Reisenden antreten. Die Hintergründe erschließen sich hier wirklich sehr langsam, so dass es für manche Leser
innen hier sicherlich Längen geben wird. Doch ich habe das ganz Setting und das Gefühlsleben der Protagonistin gemocht und konnte auch etwas miträtseln, worum es hier überhaupt geht. Die Spannung und ein gewisser Zweifel schwelen eher unterschwellig dahin, um am Ende unglaubliches zu offenbaren. Leider wurde dieses Ende für mich dann nicht ganz so großartig inszeniert, wie es hätte sein können. Trotzdem will ich natürlich erfahren, wie es nun weitergeht und hoffe auf eine schnelle Fortsetzung. 4 Sterne

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Veröffentlicht am 13.04.2025

Das Endzeitszenario muss man mögen

Der letzte Mord am Ende der Welt
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Ein Großteil der Erde wurde von einem geheimnisvollen, tödlichen Nebel eingehüllt, die Menschheit bis auf wenige Überlebende ausgelöscht. Diese leben friedlich und in geordneten Verhältnissen auf einer ...

Ein Großteil der Erde wurde von einem geheimnisvollen, tödlichen Nebel eingehüllt, die Menschheit bis auf wenige Überlebende ausgelöscht. Diese leben friedlich und in geordneten Verhältnissen auf einer durch ein Schutzschild verschont gebliebenen Insel im Mittelmeer. Jeder von den 122 Bewohnern hat seine Aufgabe und erfüllt sie pflichtbewusst. Die drei Ältesten, allesamt Wissenschaftler, die die Katastrophe noch miterlebt haben, geben ihnen Halt und Orientierung. Doch dann wird eine von ihnen auf brutale Weise ermordet, der Versucht die Tat zu verschleiern scheitert. Mit dem Tod der Wissenschaftlerin kommt auch der Nebel wieder näher. Als einziger Ausweg bleibt die Aufklärung des Mordes.

Den Autor Stuart Turton lernte ich durch seinen letzten Roman kennen und fand seine Art zu schreiben sehr ausgefeilt und fesselnd. Daher hat mich auch dieser Kriminalroman neugierig gemacht. Dass es dabei um ein dystopisches Szenario geht, habe ich dabei gar nicht so bewusst wahrgenommen, zumindest war mir nicht klar, dass es hier auch um Wissenschaft und Technologien der Zukunft geht. Deshalb war ich überrascht, als sich neben zahlreichen Charakteren hier auch immer noch eine ominöse Stimme zu Wort meldet, die geheimnisvoll wirken soll, von der mir aber recht schnell klar war, dass sie nicht so ist, wie die anderen Bewohner, die doch sehr an den Lippen der Ältesten hängen.

Man erfährt sehr viel von ihrem Tagesablauf und es gibt ein paar Fakten darin, die doch recht seltsam sind, z.B. die Schlafenszeit oder auch das Ableben zu einem bestimmten Zeitpunkt. Nur eine Frau auf der Insel scheint sich immer wieder Fragen dazu zu stellen. Diese ist es auch, die die Ermittlungen zum späteren Mord übernimmt. Dass dieser aufgeklärt wird, ist für die Leute überlebenswichtig, denn der Neben rückt unaufhaltsam näher. So funktionieren die Kapitel ähnlich wie ein Countdown bis zum Exitus und man muss einfach mitfiebern, ob die Aufklärung gelingt. Dabei ergeben sich immer wieder Hindernisse und Ungereimtheiten, die man so vielleicht nicht erwartet hätte. Trotzdem empfand ich manches auch als durchschaubar, teilweise leider auch zu science-fiction-artig, was einfach nicht mein Ding ist. Ich hatte das Gefühl, dass sich einige Gedankengänge wiederholten und so zog es sich stellenweise doch etwas hin, bis eine neue Vermutung oder Erkenntnis der Protagonistin eintraf.

Alles in allem lässt sich das Buch gut lesen, wenn man konzentriert bei der Sache bleibt, jedoch hat für mich das Genre Kriminalroman hier keinesfalls oberste Priorität. 4 Sterne

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Veröffentlicht am 09.03.2025

Grundzüge der Demokratie in einer schönen Geschichte

Das Parlament der Tiere
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Eines schönen Tages entdeckt das Eichhörnchen einen neuen Sprössling im Wald der alsbald zu einem Pfirsichbaum mit vielen süßen Früchten heranwächst. Als die anderen Waldtiere davon erfahren sind sie nicht ...

Eines schönen Tages entdeckt das Eichhörnchen einen neuen Sprössling im Wald der alsbald zu einem Pfirsichbaum mit vielen süßen Früchten heranwächst. Als die anderen Waldtiere davon erfahren sind sie nicht mehr zu halten. Jeder möchte so viele Früchte wie möglich für sich ergattern, doch dabei gehen sie alles andere als rücksichtsvoll vor und bringen im Durcheinander sogar andere in Gefahr. Da hat das Eichhörnchen eine Idee. Jede Tierart bestimmt Abgeordnete als Vertreter, die Vorschläge einbringen. Nun muss nur ein Kompromiss gefunden werden, der gerecht ist und mit dem alle Tiere gut und zufrieden leben können.

Nicht nur bei uns sondern auch in anderen Ländern stehen Demokratien unter Druck. Da kommt dieses Bilderbuch auf jeden Fall zur rechten Zeit, denn mit Kindern über die Vorteile dieses Systems zu sprechen ist wichtig, um unsere Mitbestimmung in der Demokratie zu schützen. Das Buch ist eine tolle Alternative zu Sachbüchern zu diesem Thema, da auch schon Kindergartenkinder gut nachvollziehen können, warum es wichtig ist, dass wir wählen, warum Abgeordnete unsere Interessen vertreten und warum Kompromisse in der Politik unabdingbar sind. Für mich startet die Geschichte zwar etwas schwach, weil es natürlich nicht normal ist, dass ein Baumsprössling innerhalb einer Nacht zu einem Früchte tragenden Baum heranwächst. Noch dazu ein Pfirsichbaum mitten im Wald. Hier hätte ich mir ein etwas glaubwürdigeres Szenario gewünscht. Jedoch ist das nicht der Kern der Geschichte und damit kann ich ein Auge zudrücken. Wichtig ist, wie es mit den Früchten weitergeht.

Sehr gut wird das Durcheinander dargestellt, das entsteht, weil jeder sich selbst der nächste ist und nur auf sich schaut. Auch sieht man gut, wie unfair es ist, wenn jeder die Ellenbogen ausfährt, denn der Stärkere würde dann immer mehr Früchte bekommen. So macht das Eichhörnchen einen guten Vorschlag, um die Zahl der "Streitenden" überschaubar zu machen. Schon ist klar, warum wir Abgeordnete wählen. Es werden verschiedene Entwürfe zur Aufteilung der Pfirsiche vorgestellt und schließlich wird abgestimmt. Dass immer wieder das Eichhörnchen die rettenden Vorschläge macht, wirkt ein bisschen viel, hier hätte man etwas variieren können. Doch im Großen und Ganzen wird sehr deutlich, welche Vorteile eine Demokratie hat. Besonders gelungen ist die Gruppe der Wildschweine, denen man es nie recht machen kann und die stattdessen eine andere Tiergruppe ausgrenzen wollen. Das bildet unsere momentane Lage in Deutschland sehr treffend ab. Am Ende wird für alle anderen ein zufriedenstellender Vorschlag ausgewählt. Die Illustrationen mit den vielen Waldtieren in satten Farben werden Kindern gefallen. Auf den Bildern gibt es immer viel zu entdecken, z.B. wie per Handzeichen abgestimmt wird oder die Schilder, mit denen die Tiere ihre Meinungen verdeutlichen. Auf der letzten Seite werden noch einmal grundlegende Begriffe wie Mehrheit, Wahlen und Parlament kindgerecht erklärt.

Von ein paar kleineren Kritikpunkten abgesehen, hat uns das Bilderbuch sehr gut gefallen, da es etwas vermeintlich sehr kompliziertes auf ein leicht verständliches Maß herunterbricht. Hier kann sogar mancher Erwachsene noch etwas lernen. Schön finde ich auch, dass hier gezeigt wird, dass es nicht nur auf die eigene Meinung ankommt. Wir sind viele und jeder hat Bedürfnisse, daher darf niemand ausgegrenzt werden.

4 Sterne

Das Buch ist übrigens auch bestens geeignet für Lehrer*innen in Grundschulen, die die Verfassungsviertelstunde durchführen. Es bietet eine gute Grundlage für Gespräche und weiterführende Inhalte.

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Veröffentlicht am 03.03.2025

Wieder brutal gut

Ever & After. Die dunkle Hochzeit
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Im Land herrscht Chaos, seit Rain den schlafenden Prinzen mit ihrem Kuss erweckt hat. Nicht mehr lang und die Welt wird untergehen, denn trotz großer Anstrengungen sind Rains Versuche ihrem Schicksal zu ...

Im Land herrscht Chaos, seit Rain den schlafenden Prinzen mit ihrem Kuss erweckt hat. Nicht mehr lang und die Welt wird untergehen, denn trotz großer Anstrengungen sind Rains Versuche ihrem Schicksal zu entgehen bisher erfolglos geblieben. Sollte es ihr nicht gelingen zu fliehen wird sie den Prinzen heiraten müssen und dann erfüllt sich die dunkle Prophezeiung. Wenn sie nur kurz an einen Spiegel käme, um sich mit dem Cole, dem Spiegelbild des Prinzen abzusprechen. Doch dafür muss Rain einen dreckigen Deal mit dem undurchschaubaren Rumpelstilzchen abschließen. Ihm kann man genauso wenig trauen wie dem Teufel. Eine Chance tut sich auf, als Rains Verbündete unverhofft im Carneval eintreffen, aber jeder Ungehorsam könnte Opfer fordern.

Der erste Band von Ever & After war eines meiner Lieblingsbücher im letzten Jahr, ein absolutes Highlight. Ich war sehr gespannt, ob Stella Tack mit dem zweiten Band an diese Sensation anknüpfen kann. Die Triggerwarnung war jedenfalls genauso Unheil verheißend, wie beim letzten. Band zwei setzt kurz nach dem Ende des ersten Bandes an. Zunächst erfahren wir nur, wie es Rain und ihrem Cousin Avery ergangen ist und wie der Alltag in der Nähe des Prinzen sich gestaltet. Dadurch, dass es im ersten Drittel kaum große Ortswechsel gibt, zog sich dieser Teil für mich jedoch ein bisschen und wirkte sehr statisch. Zum Glück gelingt es der Autorin dann, zu der gewohnten atemlosen Spannung und zu den unvermuteten Plottwists zurückzukehren. Ab da bin ich wirklich durch die Seiten geflogen und konnte nicht mehr aufhören. Ich war fasziniert von den Personen und Märchenfiguren, die das Geschehen abwechslungsreich, brutal und gefährlich machen.

Sehr interessant waren auch die Märchen hinter den Märchen, die wir kennen und die Tack viel gewaltiger entspinnt, als sie in den Aufzeichnungen der Gebrüder Grimm zu lesen sind. Denn die Götter mussten hier noch mit eingewoben werden und das ist wirklich gelungen. Ziemlich viele solcher Erzählungen und auch kurze Ausschnitte an jedem Kapitelanfang unterbrechen die Handlung stellenweise, aber das stört den Lesefluss keineswegs, sondern sorgt für mehr gruselige Spannung. Der Band ist wiederum nichts für Zartbesaitete, denn er ist wirklich krasse Fantasy. Ein bisschen Romance kommt natürlich auch wieder vor, aber irgendwie fühlte ich die Sache zwischen Cole und Rain diesmal nicht so stark und trauerte eher einem anderen Typen hinterher, aber das ist Geschmackssache.

Ein Highlight sind in Band zwei die Machenschaften der Vasallen und ihre Hintergründe. Die fand ich wirklich super spannend und manchmal konnte man fast Mitleid mit ihnen bekommen. Nee, doch nicht... Das Ende ist sehr überraschend und hat mich richtiggehend geflasht. Ich dachte nur WTF, ohne Witz. Was für eine abgef... Idee! Brillant! Jetzt muss Band 3 her, am besten sofort. 4,5 Sterne

Mittlerweile habe ich das Buch auch in der Hörversion durch und diese hat mir auch gefallen, allerdings im Vergleich zum Buch etwas weniger. Die Stimme von Pia-Rhona Saxe, die auch schon den ersten Teil gelesen hat, war gewohnt jugendlich und passend für die Protagonistin. Teilweise wirkte mir Rain aber etwas zu verzweifelt oder ängstlich. Vor allem zu Beginn zog sich das Hörbuch - wie das Buch - doch ziemlich in die Länge. Beim Hörbuch gab es noch ein paar längere Kapitel, die in mir dieses Gefühl hervorriefen. In meinem Kopf beim Lesen war alles auch etwas düsterer, als im Vortrag der Sprecherin. Trotzdem ist es noch ein sehr gutes Hörvergnügen, vor allem durch die Parts der Vasallen. Das macht Lust auf den letzten Band. 4 Sterne für die Hörversion.

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