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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.04.2025

Viel Brutalität und Gewalt, wenig Inhalt und Romance

Fatal Secrets
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Sowohl der Titel "Fatal Secrets" als auch das Cover passen zum Dark Romance Genre und wirken vielversprechend. Ein kleines Highlight sind auch die schwarzen Seiten (z.T. mit weißer Schrift) am Ende und ...

Sowohl der Titel "Fatal Secrets" als auch das Cover passen zum Dark Romance Genre und wirken vielversprechend. Ein kleines Highlight sind auch die schwarzen Seiten (z.T. mit weißer Schrift) am Ende und Anfang eines Kapitels.
Bisher habe ich nur Bücher der Autorin gelesen, die nicht so düster sind. Eigentlich gefällt mir da ihr Schreibstil sehr gut, hier habe ich bei der ein oder anderen Beschreibung allerdings so meine Schwierigkeiten gehabt. Die Protagonistin Solene sagt an einer Stelle, dass sie sich "lost" fühlt. Diese Formulierung erwarte ich jetzt nicht unbedingt in einem Roman und hat meinen Lesefluss gestört.
Darüber hinaus fiel mir der Einstieg nicht ganz so leicht, angefangen bei dem Verhalten von Jaxon in der Nacht, in der seine Schwester verschwunden ist. Mit der Zeit wurde es besser und auch stellenweise spannend, sodass ich wissen wollte, wohin die Reise für ihn und Solene geht und auch welche Rolle seiner Schwester zukommt - keine allzu große, wie sich im Verlauf zeigte und was ich sehr schade finde. Generell haben mir leider sowohl Inhalt als auch Romance gefehlt, da sich viele Dinge immer wiederholt haben: Solene läuft weg, wird eingefangen und gerettet. Dann wird sie wieder eingefangen, um gerettet zu werden...
Das, was inhaltlich passiert ist, war sehr düster und vor allem sehr brutal. Der Fokus lag auf den Beschreibungen von Gewalt, Erniedrigung und Folter. Hier hat mir definitiv der Romanceanteil gefehlt, da dieser zu kurz kam, vor allem in Hinblick auf die Gefühle zwischen Solene und Jaxon.
Das offene Ende ist dramatisch. Es sorgt für Spannung, ist für meinen Geschmack aber etwas zu übertrieben.

Ich denke, dass ich die Fortsetzung nicht lesen werde und in Zukunft lieber wieder zu Büchern aus anderen Genres der Autorin greife.

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Veröffentlicht am 20.10.2025

Langatmig und holprig

The Witch Collector
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Die Gestaltung des Covers ist wirklich sehr gelungen: düster, farblich stimmig und auch die beiden Hauptcharaktere sehen so aus, wie sie im Buch beschrieben werden. Auch der Farbschnitt, der mittlerweile ...

Die Gestaltung des Covers ist wirklich sehr gelungen: düster, farblich stimmig und auch die beiden Hauptcharaktere sehen so aus, wie sie im Buch beschrieben werden. Auch der Farbschnitt, der mittlerweile schon Gang und Gebe ist, rundet den optischen Eindruck positiv ab.
Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig und etwas holprig, nach einiger Zeit habe ich mich aber daran gewöhnt - an die vielen Schreib- und Formatierungsfehler allerdings nicht.
Inhaltlich hält sich meine Begeisterung leider ebenfalls in Grenzen, obwohl mir die Grundidee einer stummen, starken Protagonistin gefallen hat. Auch dass sie sich mit dem Wich Collector, den sie einst plante zu töten, auf eine Reise begibt, war kein schlechter Gedanke. Doch die Umsetzung ist meiner Ansicht nach nicht wirklich gelungen. Auf den ersten 250 Seiten plätschert die Handlung vor sich hin, getragen von den Dialogen zwischen ihr und dem Witch Collector. Ihn lernen wir zwar durch den Perspektivwechsel ebenfalls näher kennen und er konnte auch Sympathiepunkte bei mir sammeln, die erhoffte Spannung blieb aber leider aus. Als ich mich dabei ertappte, die Seiten nur noch quer zu lesen, in der Hoffnung, dass das Ende bald erreicht ist, fiel meine Entscheidung: dies ist leider nicht die Handlung, die ich mir erhofft habe, obwohl eindeutig Potential da gewesen wäre.

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Veröffentlicht am 10.06.2025

Wurde erst zum Ende hin gut

Dark Labyrinth – Gefährliches Verlangen
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AdriAnne Mays "Dark Labyrinth - Gefährliches Verlangen" überzeugt auf den ersten Blick durch ein geheimnisvolles, dunkles Cover, das perfekt zum Titel und Inhalt des Buches passt. Es verspricht Spannung ...

AdriAnne Mays "Dark Labyrinth - Gefährliches Verlangen" überzeugt auf den ersten Blick durch ein geheimnisvolles, dunkles Cover, das perfekt zum Titel und Inhalt des Buches passt. Es verspricht Spannung und mystische Elemente, die meine Neugier geweckt haben.
Leider habe ich die Spannung vergebens gesucht und bin erst auf den letzten Seiten fündig geworden. Die Umsetzung der Geschichte konnte mich nicht vollständig überzeugen, obwohl definitiv Potential vorhanden gewesen wäre. Dabei lag es gar nicht an dem Schreibstil, denn mit dem kam ich ganz gut klar. Es sind eher die sehr langen Kapitel, die den Inhalt künstlich strecken und den Lesefluss erschweren. Besonders die beiden Protagonisten Daesra und Sadaré blieben für mich distanziert und wenig zugänglich. Ich konnte einfach keine Verbindung zu ihnen aufbauen und habe auch keine echte Verbindung zwischen den beiden gespürt. Oftmals gleichen sympathische oder spannende Nebencharaktere dieses Problem aus. Aber auch die gab es hier nicht, da kaum andere Figuren während des gesamten ersten Bandes in Erscheinung treten!
Positiv hervorzuheben ist das unerwartete Ende, das einiges verständlicher macht. Dennoch wird es für mich nicht reichen, um den zweiten Teil lesen zu wollen.

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Veröffentlicht am 27.04.2025

Außen hui, innen...

The Stars are Dying
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Sowohl der dunkle Schutzumschlag mit der goldenen Schrift und den goldenen Elementen als auch der Einband selbst, der eine Illustration der beiden Protagonisten Astraea und Nyte zeigt, haben mich direkt ...

Sowohl der dunkle Schutzumschlag mit der goldenen Schrift und den goldenen Elementen als auch der Einband selbst, der eine Illustration der beiden Protagonisten Astraea und Nyte zeigt, haben mich direkt verzaubert. Als dann noch im Klappentext Vampire erwähnt wurden, war ich hin und weg.
Ich wünschte, ich könnte den Inhalt von „The Stars are dying“ genau so sehr lieben, wie dessen Äußeres. Leider bin ich sehr enttäuscht worden und habe lange überlegen müssen, wie ich meine Kritik in dieser Rezension verpacken kann. Nach mehrmaligen Anläufen habe ich den Roman schlussendlich auf Seite 310 abgebrochen. Damit ist es das erste Rezensionsexemplar, das ich nicht beendet habe.
Dass es zu Beginn - gerade unter Anbetracht der Tatsache, dass Astraea sich nur an die letzten fünf Jahre ihres Lebens erinnert – noch zur Verwirrung des Lesers kommen kann, ist verständlich. Aber irgendwann sollte der Punkt kommen, an dem der Leser in die Welt eingeführt wird und darin abtauchen kann, sich mit den Charakteren vertraut macht und mit ihnen mitfühlt und mitfiebert. Stattdessen habe ich das Gefühl, immer noch kein Bild der Welt und ihrer Bewohner vor Augen zu haben und in eine Welt hineingeworfen worden zu sein, die nur im Kopf der Autorin existiert, von ihr aber nie zu Papier gebracht wurde. Auch die Dialoge zwischen Astraea und Nyte sind abgehackt und inhaltslos. Fragen werden nicht beantwortet und der Leser unbefriedigt zurückgelassen.
Das Potential der Geschichte, das durchaus da gewesen wäre, wurde leider nicht genutzt. Da ich mit dem Schreibstil an sich keine Probleme hatte und mir die Gestaltung wirklich gut gefällt, gibt es zwei von fünf Sternen. Einen erneuten Anlauf werde ich in der Zukunft aber höchstwahrscheinlich nicht wagen.

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