Wer auch Buch zum Abschalten und Träumen sucht....
How to Feed a DemonStellt euch vor, ihr durchlebt gerade eine schreckliche Trennung und flüchtet euch in ein Haus, was als Hotel angepriesen wird und sehr verwahrlost ausschaut. Doch weil ihr zu müde seid, sucht ihr eines ...
Stellt euch vor, ihr durchlebt gerade eine schreckliche Trennung und flüchtet euch in ein Haus, was als Hotel angepriesen wird und sehr verwahrlost ausschaut. Doch weil ihr zu müde seid, sucht ihr eines der Zimmer auf und legt euch schlafen, wo ihr von Gestalten geweckt werdet, die ihr euch selbst in euren kühnsten Träumen nicht auszumalen traut.
Ich wüsste ja, wie ich reagiert hätte und anders als die Protagonistin wäre ich wohl nicht geblieben. Doch Marie hat sich ihrem Schicksal gestellt und war nicht nur für die dämonischen Besucher da, sondern hat sich auch auf die Suche nach einem besonderen Gegenstand begeben.
Die Geschichte hat einige recht witzige Szenen, was Vieles auflockert und auch perfekt in das Gesamtbild passt. Denn Ziel ist nicht das Fürchten zu lehren, sondern das harmonische Miteinander auch über das Äußere hinweg. Marie löst nicht nur die Probleme ihrer Mitbewohner, sondern hört ihnen zu und baut sie auf.
Manchmal wirkte Marie aber auch ein wenig zu naiv und ihr Verhalten zu undurchdacht. So wurde sie zum Beispiel mehrfach darauf hingewiesen, dass es viele offene Rechnungen und Mahnungen gibt und statt sich einen Überblick zu verschaffen, war sie lediglich auf der Suche nach dem Gegenstand.
Der Schreibstil ist sehr angenehm, sodass ich das Buch innerhalb kürzester Zeit gelesen habe. Ich mochte die Leichtigkeit darin und da die Kapitel eine perfekte Länge haben, passt es auch perfekt in den Alltag, wenn man gerade mit den Öffis unterwegs ist und eine kurze Auszeit benötigt.
Das Ende vom Buch klingt sehr vielversprechend und schreit geradezu nach einem zweiten Band, um zu erfahren, wie es mit unseren Bewohnern weitergeht.