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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.04.2025

Überseicht

Wege, die zur Liebe führen
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Mary Puppins ist eine anhängliche, verschmuste, absolut liebe, aber schlecht erzogene Labradorhündin, deren Frauchen Selma einen instagramkanal in ihrem Namen führt. Ihre Postings samt Hashtags zieren ...

Mary Puppins ist eine anhängliche, verschmuste, absolut liebe, aber schlecht erzogene Labradorhündin, deren Frauchen Selma einen instagramkanal in ihrem Namen führt. Ihre Postings samt Hashtags zieren den Anfang eines jeden Kapitels und sind unendlich nichtssagend. Selma wiederum versucht sich als Reisebloggerin und hat sich für eine Irlandfahrt einen uralten VW Bulli T3 aufschwatzen lassen, weil der Verkäufer tat, was sein Beruf ist: Autos verkaufen. Als der Motor und andere Teil den Geist aufgeben, strandet sie mitten im Nirgendwo. Sie lässt ihren hund raus und der angelt einen Mann mit Kanu aus einem nahe gelegenen Fluss. Und ja, genauso geht es auch weiter. Mit vielen inhaltlichen Wiederholungen und extrem seicht. Ab der Mitte habe ich den Roman nur noch überflogen, anders hielt ich es nicht aus.

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Veröffentlicht am 12.03.2025

Geht besser

Ruinen der Elfen
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Das Autorenteam kennt DSA und baut ihre Geschichte fein in diese Welt ein. Manchmal etwas zu detailverliebt. Mich störten einige Faktoren allerdings immer wieder. Elfen sind Heiler und können super schießen, ...

Das Autorenteam kennt DSA und baut ihre Geschichte fein in diese Welt ein. Manchmal etwas zu detailverliebt. Mich störten einige Faktoren allerdings immer wieder. Elfen sind Heiler und können super schießen, reiten und kommen leider sehr eindimensional rüber. Der Halbelf hat vorher nie gekämpft und wird ein Held ab dem ersten Kampf. Das wirkt nicht sehr realistisch und passt auch weiterhin nicht. Und ein Skalde trifft untrainiert einfach so mit einer Axt einen Drachen, so dass der tot umfällt. Eine Diebin, die für ihren Gott unterwegs ist, mordet bei ihren Einbrüchen. Das gab es so meines Wissens nach noch nicht in der DSA-Welt. Diebe stehlen und Mörder morden, aber Diebe morden nicht. Hier ist das anders und es wird auch nicht alles aufgeklärt, auch das ist merkwürdig. Meine DSA-Zeit ist etwas länger her, aber sie war durchaus intensiv. Ebenso kann ich mich noch gut an die Darkover-Reihe von Marion Zimmer-Bradley erinnern ohne darin vor kurzem mal wieder etwas gelesen zu haben. Die Erinnerung ist da. Und beide Autoren brechen hin und wieder mit typischen Handlungsweisen der DSA-Hintergrundwelt. Das fällt mir negativ auf.

Dieser Roman ist einigermaßen gut lesbar, aber lässt in vielem zu wünschen übrig.

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Veröffentlicht am 02.03.2025

Der Titel ist Programm

Never
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Daphne ist die Enkelin von Wendy Darling, die von Peter Pan einst nach Neverland gelockt wurde. Als Kind wartete sie sehnsüchtig auf genau diesen Moment für sich selbst, denn auch ihre Mutter geriet so ...

Daphne ist die Enkelin von Wendy Darling, die von Peter Pan einst nach Neverland gelockt wurde. Als Kind wartete sie sehnsüchtig auf genau diesen Moment für sich selbst, denn auch ihre Mutter geriet so dorthin.

Doch erst als sie 17 Jahre alt wird, hockt ein junger Mann auf dem Fenstersims und stellt sich als erwachsener Peter Pan vor. Unheimlich gut aussehend, charismatisch und voller Schabernack in den Augen!
Aber: Er ist fast erwachsen und hat das Gemüt eines Kindes mit den Streichen eines Kindes als Erwachsener. Das Ganze passt ebenso wenig wie die Tatsache, dass Peter jede Frau anbaggert, die nicht bei drei auf dem Baum ist. Dazu kommt eine schwafelige Daphne, die nur darauf zu warten scheint, endlich erwachsen zu sein, um mit Peter und anderen Männern ins Bett zu hüpfen. Kann man das nicht schon vorher??? Himmel. Also, echt. Und dann fängt sie etwas mit dem Piraten Hook an. Und alles wirkt sehr seltsam. Weder witzig noch humorig sondern nur noch missbräuchlich-abartig.
Leider so gar kein Lesegenuss. Der Titel ist Programm. „Never“ möchte man so etwas erleben. Man liest sich durch eine Art Albtraum.

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Veröffentlicht am 18.11.2024

Überseicht

Winterträume in Virgin River
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Becca reist im Advent nach Virgin River und möchte sich eigentlich verloben. Eigentlich, denn sie hat parallel dazu Liebeskummer, weil ihr Partner sie vor einigen Jahren verlassen hat. Um damit selbst ...

Becca reist im Advent nach Virgin River und möchte sich eigentlich verloben. Eigentlich, denn sie hat parallel dazu Liebeskummer, weil ihr Partner sie vor einigen Jahren verlassen hat. Um damit selbst ganz abzuschließen, fährt sie nun also in die Kleinstadt. Alles kommt anders gedacht.
Der vierzehnte Roman dieser Serie nervte einfach nur, man konnte sich weder in die Protagonisten einfühlen noch in ihre Handlungsweise. Das alles auch noch aus ihrer beider Perspektive erzählt wird, sorgte für schnelle Ermüdung bei mir. Dazu ist der Plot einfach überseicht.

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Veröffentlicht am 22.10.2024

Schade

Can’t Spell Treason Without Tea
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Reyna ist Leibwächterin einer blutrünstigen Königin, die entsprechend viele Feinde hat. Sie ist von Barbaren umzingelt, die vor allem sie und ihr Volk für Unzivilisierte halten. Reyna hat genug von ihrem ...

Reyna ist Leibwächterin einer blutrünstigen Königin, die entsprechend viele Feinde hat. Sie ist von Barbaren umzingelt, die vor allem sie und ihr Volk für Unzivilisierte halten. Reyna hat genug von ihrem Job und eröffnet zusammen mit einer Magierin ein Bücher-Tee-Café. Aber Ruhe finden sie dort keine, weil Drachen ihr Geschäft angreifen. Die Liebe spielt mit hinein und eigentlich ist es mehr eine Schnulze mit Drachen, Magie und Kampf als ein ordentlicher Fantasyroman. Dazu sehr einfache, lockerleichte Schreibweise. Allenfalls noch eine Bettlektüre, die weder interessiert noch auf- oder anregt. Schade!

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