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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.04.2025

Spannendes Thema

Vorsehung
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Vorab: Sehr schönes Cover mit dem berühmten Schmetterling, der durch seinen Flügelschlag die Welt verändert.
Wie würden wir wohl damit umgehen, wenn uns Zeitpunkt und Art unseres Todes bekannt wären? Um ...

Vorab: Sehr schönes Cover mit dem berühmten Schmetterling, der durch seinen Flügelschlag die Welt verändert.
Wie würden wir wohl damit umgehen, wenn uns Zeitpunkt und Art unseres Todes bekannt wären? Um diese Frage hat die Autorin die Geschichte des Buches entwickelt. Es beginnt spektakulär mit einer Reihe von Todesprophezeiungen an Bord eines australischen Flugzeugs.
Danach verfolgen wir dann immer abwechselnd über ein Kapitel die betroffenen Passagiere und erfahren etwas über den Lebensweg der „Prophetin“. Leider gelingt es der Autorin dabei nicht, den Spannungsbogen wirklich aufrecht zu erhalten, teilweise plätschert die Geschichte mehr oder weniger vor sich hin.
Ich habe das Buch trotzdem zu Ende gelesen und der Schluss ist dann auch wieder ganz nett, aber nach dem wirklich guten Beginn bleibt doch ein wenig Enttäuschung zurück.

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Veröffentlicht am 04.11.2024

Roman?

Die Lungenschwimmprobe
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Das (nebenbei bemerkt wirklich großartige) Cover führt den Leser gleich zweifach zu einer falschen Erwartungshaltung: Die Lungenschwimmprobe spielt eigentlich nur in den ersten Kapiteln eine wesentliche ...

Das (nebenbei bemerkt wirklich großartige) Cover führt den Leser gleich zweifach zu einer falschen Erwartungshaltung: Die Lungenschwimmprobe spielt eigentlich nur in den ersten Kapiteln eine wesentliche Rolle, danach wird sie nur noch am Rande erwähnt. Und ein Roman ist das Buch auch nicht wirklich, es gibt zwar eine entsprechende Handlung, aber das Hauptaugenmerk des Autors liegt in der Schilderung der historischen Hintergründe. Da dieser "Sachbuchteil" aber sehr gut und liebevoll recherchiert ist und der flüssige Schreibstil des Autors das Ganze nicht zusätzlich verkompliziert, habe ich das Buch dennoch mit sehr viel Vergnügen gelesen. Trotzdem wäre weniger in diesem Fall vielleicht mehr gewesen und Leser, die einen klassische historischen Roman erwarten laufen Gefahr enttäuscht zu werden. Deswegen zwar "nur" vier Sterne aber dennoch eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 27.09.2024

Interessanter Gedanke

Lupus
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Das Buch basiert auf zwei interessanten Grundgedanken: War wäre, wenn man zum einen eine quasi ausgestorbene Spezies „rückzüchten“ und sie zum anderen mittels einer weiteren Manipulation zur Waffe heranbilden ...

Das Buch basiert auf zwei interessanten Grundgedanken: War wäre, wenn man zum einen eine quasi ausgestorbene Spezies „rückzüchten“ und sie zum anderen mittels einer weiteren Manipulation zur Waffe heranbilden würde.
Der Autor setzt diese Ideen in eine über weite Teile spannende und kurzweilige Geschichte um, der ich gerne gefolgt bin. Insgesamt wird es allerdings teilweise etwas viel, da noch persönliche Verwicklungen und Historien aus DDR und Nazizeit hinzugefügt wurden. Zum Schluss gelingt es zwar, das alles wieder halbwegs plausibel zusammen und zu einem schlüssigen Ende zu führen, aber nötig wäre das so nicht unbedingt gewesen, zumal dadurch zeitweise auch einige Längen entstehen. Spaß beim Lesen hatte ich wie schon erwähnt trotzdem, aus diesem Grunde auch klare Leseempfehlung an alle, die Freude an einer etwas ungewöhnlichen Story haben.

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Veröffentlicht am 11.07.2024

Bei den Wikingern

Yrsa. Journey of Fate (Yrsa. Eine Wikingerin 1)
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Ich fange mal mit ein paar Formalien an: Das Cover ist wirklich toll, sehr gut gelungen, Kompliment! Aber warum der Subtitel auf Englisch sein muss erschließt sich mir nicht.... "Schicksalsreise" hätte ...

Ich fange mal mit ein paar Formalien an: Das Cover ist wirklich toll, sehr gut gelungen, Kompliment! Aber warum der Subtitel auf Englisch sein muss erschließt sich mir nicht.... "Schicksalsreise" hätte ich mindestens genauso gut gefunden.
Zur eigentlichen Story: Insgesamt ganz spannend erzählt, und ein paar gute Charaktere sind auch dabei. Das gilt natürlich insbesondere für Yrsa selber, in sie kann man sich sehr gut hineinversetzen, und dann fiebert man mit ihr mit. So ganz stringent ist das alles aber leider nicht, es wabert gefühlt doch so ein bisschen hin und her, Yrsa, die Männer in ihrem Leben, zwischendurch die Perspektive ihres Bruders, das hätte man sicher etwas straffen können. Trotz dieser Schwächen insgesamt eine spannende Lektüre, bei der man dazu einige Einblicke in das Leben in Schleswig zu Wikingerzeiten erhält.

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Veröffentlicht am 02.05.2024

Ria ermittelt wieder

Südlich von Porto wartet die Schuld
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Nach dem überzeugenden Einstand von Ria im ersten Band habe ich den zweiten schon mit Spannung erwartet. Jetzt ist der da und wirklich enttäuscht bin ich nicht von diesem zweiten Band, aber ganz reicht ...

Nach dem überzeugenden Einstand von Ria im ersten Band habe ich den zweiten schon mit Spannung erwartet. Jetzt ist der da und wirklich enttäuscht bin ich nicht von diesem zweiten Band, aber ganz reicht er leider nicht an den ersten heran...
Ich fange mal mit dem Positiven an: Wieder ein ganz tolles Cover, wieder erfährt man viel vom Leben im ländlichen Portugal, wieder bekommt viel vom Lokalkolorit der dortigen Atlantikküste mit und wieder begegnet man vielen authentischen und sympathischen Charakteren.
Aber über alldem hat die Autorin ein bisschen die eigentliche Kriminalgeschichte vernachlässigt, diese bleibt diesmal seltsam blass und verzettelt sich in verschiedenen Aspekten und Handlungssträngen. Hat mich nicht wirklich überzeugt. Trotzdem hat mir das Buch Freude gemacht, reine Krimifans, die kein Faible für Portugal haben, könnten sich allerdings etwas schwertun.

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