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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.11.2025

Zwischen den Welten

Das Buch der verlorenen Stunden
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Ist die Zeit eine eigene Dimension? Gibt es deshalb verschiedene Realitäten, die nebeneinander existieren? Kann man sich zwischen diesen Realitäten und Ebenen bewegen und was passiert, wenn man auf einer ...

Ist die Zeit eine eigene Dimension? Gibt es deshalb verschiedene Realitäten, die nebeneinander existieren? Kann man sich zwischen diesen Realitäten und Ebenen bewegen und was passiert, wenn man auf einer dieser Ebenen den Lauf der Dinge verändert? Fragen, die den Menschen, den Leser und auch die Schriftsteller (wie z.B. H.G. Wells) schon immer fasziniert und beschäftigt haben. Das Buch greift alle diese Fragen in Gestalt der beiden Hauptpersonen auf, die beide zwar auf ganz unterschiedliche Weise davon betroffen sind, deren Schicksale aber dennoch eng miteinander verwoben sind. Die Geschichte weist zwar zwischendurch einige Länge auf, auch das Ende musste ich zweimal lesen, um es zu verstehen, aber insgesamt ist sie schlüssig und spannend erzählt und ich bin der Geschichte von Lisavet und Amelia sehr gerne gefolgt.

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Veröffentlicht am 30.04.2025

Spannendes Thema

Vorsehung
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Vorab: Sehr schönes Cover mit dem berühmten Schmetterling, der durch seinen Flügelschlag die Welt verändert.
Wie würden wir wohl damit umgehen, wenn uns Zeitpunkt und Art unseres Todes bekannt wären? Um ...

Vorab: Sehr schönes Cover mit dem berühmten Schmetterling, der durch seinen Flügelschlag die Welt verändert.
Wie würden wir wohl damit umgehen, wenn uns Zeitpunkt und Art unseres Todes bekannt wären? Um diese Frage hat die Autorin die Geschichte des Buches entwickelt. Es beginnt spektakulär mit einer Reihe von Todesprophezeiungen an Bord eines australischen Flugzeugs.
Danach verfolgen wir dann immer abwechselnd über ein Kapitel die betroffenen Passagiere und erfahren etwas über den Lebensweg der „Prophetin“. Leider gelingt es der Autorin dabei nicht, den Spannungsbogen wirklich aufrecht zu erhalten, teilweise plätschert die Geschichte mehr oder weniger vor sich hin.
Ich habe das Buch trotzdem zu Ende gelesen und der Schluss ist dann auch wieder ganz nett, aber nach dem wirklich guten Beginn bleibt doch ein wenig Enttäuschung zurück.

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Veröffentlicht am 04.11.2024

Roman?

Die Lungenschwimmprobe
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Das (nebenbei bemerkt wirklich großartige) Cover führt den Leser gleich zweifach zu einer falschen Erwartungshaltung: Die Lungenschwimmprobe spielt eigentlich nur in den ersten Kapiteln eine wesentliche ...

Das (nebenbei bemerkt wirklich großartige) Cover führt den Leser gleich zweifach zu einer falschen Erwartungshaltung: Die Lungenschwimmprobe spielt eigentlich nur in den ersten Kapiteln eine wesentliche Rolle, danach wird sie nur noch am Rande erwähnt. Und ein Roman ist das Buch auch nicht wirklich, es gibt zwar eine entsprechende Handlung, aber das Hauptaugenmerk des Autors liegt in der Schilderung der historischen Hintergründe. Da dieser "Sachbuchteil" aber sehr gut und liebevoll recherchiert ist und der flüssige Schreibstil des Autors das Ganze nicht zusätzlich verkompliziert, habe ich das Buch dennoch mit sehr viel Vergnügen gelesen. Trotzdem wäre weniger in diesem Fall vielleicht mehr gewesen und Leser, die einen klassische historischen Roman erwarten laufen Gefahr enttäuscht zu werden. Deswegen zwar "nur" vier Sterne aber dennoch eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 27.09.2024

Interessanter Gedanke

Lupus
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Das Buch basiert auf zwei interessanten Grundgedanken: War wäre, wenn man zum einen eine quasi ausgestorbene Spezies „rückzüchten“ und sie zum anderen mittels einer weiteren Manipulation zur Waffe heranbilden ...

Das Buch basiert auf zwei interessanten Grundgedanken: War wäre, wenn man zum einen eine quasi ausgestorbene Spezies „rückzüchten“ und sie zum anderen mittels einer weiteren Manipulation zur Waffe heranbilden würde.
Der Autor setzt diese Ideen in eine über weite Teile spannende und kurzweilige Geschichte um, der ich gerne gefolgt bin. Insgesamt wird es allerdings teilweise etwas viel, da noch persönliche Verwicklungen und Historien aus DDR und Nazizeit hinzugefügt wurden. Zum Schluss gelingt es zwar, das alles wieder halbwegs plausibel zusammen und zu einem schlüssigen Ende zu führen, aber nötig wäre das so nicht unbedingt gewesen, zumal dadurch zeitweise auch einige Längen entstehen. Spaß beim Lesen hatte ich wie schon erwähnt trotzdem, aus diesem Grunde auch klare Leseempfehlung an alle, die Freude an einer etwas ungewöhnlichen Story haben.

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Veröffentlicht am 11.07.2024

Bei den Wikingern

Yrsa. Journey of Fate (Yrsa. Eine Wikingerin 1)
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Ich fange mal mit ein paar Formalien an: Das Cover ist wirklich toll, sehr gut gelungen, Kompliment! Aber warum der Subtitel auf Englisch sein muss erschließt sich mir nicht.... "Schicksalsreise" hätte ...

Ich fange mal mit ein paar Formalien an: Das Cover ist wirklich toll, sehr gut gelungen, Kompliment! Aber warum der Subtitel auf Englisch sein muss erschließt sich mir nicht.... "Schicksalsreise" hätte ich mindestens genauso gut gefunden.
Zur eigentlichen Story: Insgesamt ganz spannend erzählt, und ein paar gute Charaktere sind auch dabei. Das gilt natürlich insbesondere für Yrsa selber, in sie kann man sich sehr gut hineinversetzen, und dann fiebert man mit ihr mit. So ganz stringent ist das alles aber leider nicht, es wabert gefühlt doch so ein bisschen hin und her, Yrsa, die Männer in ihrem Leben, zwischendurch die Perspektive ihres Bruders, das hätte man sicher etwas straffen können. Trotz dieser Schwächen insgesamt eine spannende Lektüre, bei der man dazu einige Einblicke in das Leben in Schleswig zu Wikingerzeiten erhält.

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