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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.05.2025

Schwieriger Beginn

Die Trümmerschule – Zeit der Hoffnung
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1946 kehrt Stella nach Wien zurück. Sie hatte es Ende der 1930er Jahre geschafft, als Jüdin nach London zu fliehen. Jetzt möchte sie wieder in ihrer Heimatstadt als Lehrerin arbeiten und bekommt auch sofort ...

1946 kehrt Stella nach Wien zurück. Sie hatte es Ende der 1930er Jahre geschafft, als Jüdin nach London zu fliehen. Jetzt möchte sie wieder in ihrer Heimatstadt als Lehrerin arbeiten und bekommt auch sofort eine Stelle am renommierten Lindengymnasium. Doch dort bekommt sie viele Schwierigkeiten, denn es gibt zum Teil noch alte Nazis, aber auch Probleme mit ihren modernen Unterrichtsmethoden …

Das Buch war interessant und gut lesbar. Interessant deshalb, weil die Zeit kurz nach dem II. Weltkrieg beschrieben wird und es besonders um den Bereich Schule geht. Die alten Strukturen funktionieren noch, die neuen Lehrer haben es schwer. Auch die verschiedenen Probleme der Schüler sind gut beschrieben. Was mich ein wenig gestört hat war, dass viele der Figuren (bis auf wenige Ausnahmen) absolut schwarz-weiß gezeichnet sind. Gerade Stella wirkte oft sehr „madonnenhaft“ und so ganz ohne Fehler. Hier hätte ich mir etwas mehr Differenzierungen erhofft. Trotzdem ist es ein gutes Buch und von mir gibt es eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 13.05.2025

Geheimdienste

Lautlose Feinde
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Lost will heiraten doch einen Tag vor der Hochzeit gibt es einen Mord an einem Zollbeamten. Es stellt sich so schnell heraus, dass seine Enkelin entführt worden ist. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren ...

Lost will heiraten doch einen Tag vor der Hochzeit gibt es einen Mord an einem Zollbeamten. Es stellt sich so schnell heraus, dass seine Enkelin entführt worden ist. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren und es gelingt, das Mädchen zu finden. Doch die Entführer verschwinden spurlos und bald danach gibt es einen erneuten Todesfall.

Der nächste Fall in der Reihe beschäftigt sich mit verschiedenen Geheimdiensten und deren Aktionen. Mehr zufällig gerät das Team um Leander Lost in die Ermittlungen und die Sache wird richtig gefährlich. Allerdings wie schon in der ganzen Reihe ist das nicht superspannend. Es geht mehr um Land und Leute und natürlich auch wieder um das gute Essen und die Sitten in Portugal. Leider muss ich dieses Mal den Klappentext absolut verurteilen, denn er verrät viel zu viel. Trotzdem eine gute Fortsetzung.

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Veröffentlicht am 05.05.2025

Krimi mit Urlaubsflair

Grünes Gold
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Im Sessellift auf Capri wird ein Mann erschossen aufgefunden. Rizzi und Cirillo ermitteln unter Hochdruck und haben ihre eigenen Theorien, die oft von denen der Kriminalpolizei aus Neapel abweichen. Und ...

Im Sessellift auf Capri wird ein Mann erschossen aufgefunden. Rizzi und Cirillo ermitteln unter Hochdruck und haben ihre eigenen Theorien, die oft von denen der Kriminalpolizei aus Neapel abweichen. Und das wird richtig gefährlich...

Das Buch ist ein weiterer Teil der Krimis rund um Capri. Hier geht es in erster Linie um Oliven und Olivenernte. Es war interessant, darüber zu lesen. Der Autor baut allerdings wie gewohnt Capri und seine Sehenswürdigkeiten sowie z. B. das Essen mit in das Buch ein. So hat auch dieser Band wieder genügend Urlaubsflair. Insgesamt ist es ein typischer Regionalkrimi, nicht hochspannend, allerdings immer sehr interessant und deswegen gibt es von mir eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 02.05.2025

Geheimnisse

Stromlinien
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Enna und Jale sind Zwillinge und warten seit fast 17 Jahren auf die Entlassung ihrer Mutter Alea aus dem Gefängnis. Diese soll schuld an dem Tod von 19 Menschen bei einem Schiffsunglück auf der Elbe gewesen ...

Enna und Jale sind Zwillinge und warten seit fast 17 Jahren auf die Entlassung ihrer Mutter Alea aus dem Gefängnis. Diese soll schuld an dem Tod von 19 Menschen bei einem Schiffsunglück auf der Elbe gewesen sein. Jetzt der Tag der Entlassung da, doch sowohl Jale wie auch Alea sind verschwunden. Enna macht sich auf die Suche, denn kurz nach der Entlassung von Alea ist auf der Elbe erneut ein Schiff versunken und ein Mann mit ihm.

Das Buch hat mir letztendlich gut gefallen. Die Betonung auf letztendlich kommt daher, dass ich gerade am Anfang große Probleme beim Lesen hatte. Diese verschiedenen Geschichten konnte ich nicht wirklich zusammenführen und war etwas genervt. Doch je weiter die Geschichte vorwärts kam, desto mehr zog sie mich aus verschiedenen Gründen in ihren Bann. Alles war gut lösbar und die Verwicklung der verschiedenen Personen und die Beziehungen untereinander waren am Ende sehr interessant.

Ein besonderes Lob kommt von mir für die Erstellung des Buchcovers. Das finde ich absolut gelungen.

Alles in allem kann ich eine Leseempfehlung aussprechen.

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Veröffentlicht am 02.05.2025

Guter Justizkrimi

Der zweite Verdächtige
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Strafverteidiger Eberhardt hat einen neuen Fall übernommen. Sein schwuler Mandant soll in einer Bar einen Bekannten vergiftet haben. Doch er beteuert, dass er unschuldig sei. Eberhardt schafft es, ihn ...

Strafverteidiger Eberhardt hat einen neuen Fall übernommen. Sein schwuler Mandant soll in einer Bar einen Bekannten vergiftet haben. Doch er beteuert, dass er unschuldig sei. Eberhardt schafft es, ihn aus der U-Haft zu bekommen. Doch einige Zeit später passiert in einer anderen Schwulenbar wiederum das gleiche und ein weiterer Mann stirbt. Ebenfalls deutet wieder alles auf den gleichen Täter hin. Dazu kommt noch, dass Eberhardt glaubt, dass ihm sein Mandant einiges verschweigt.

Das Buch ist ein guter und typischer Justizkrimi. Die Ermittlungen sind nachvollziehbar und es ist interessant zu lesen, wie in so ein Fall ermittelt und wie er abgehandelt wird. Ganz nebenbei gibt es wieder einige Kritik am bestehenden System, diesmal im Bereich z. B. der Polizei. Leider fand ich das Ende dieses Mal nicht so glücklich. Die Auflösung passierte dann plötzlich in wenigen Zeilen und ich fand das ein wenig zu schnell beendet. Und letztendlich der endgültige Schluss... was soll ich davon halten?

Alles in allem gibt es von mir aber eine Leseempfehlung

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