Teil 2...Lohnt sich!
Was die Hoffnung bringtIm 2. Teil der Sternbergsaga begleitet der Leser Lucie, die Tochter der Ärztin Hannah auf ihrem Weg zur jungen Frau.
Die erste Zeit verbringt Lucie behütet in ihrer Heimatstadt Tübingen. Doch nach dem ...
Im 2. Teil der Sternbergsaga begleitet der Leser Lucie, die Tochter der Ärztin Hannah auf ihrem Weg zur jungen Frau.
Die erste Zeit verbringt Lucie behütet in ihrer Heimatstadt Tübingen. Doch nach dem Tod ihrer Großeltern muss sie gemeinsam mit ihren Eltern Daniel und Hannah nach Berlin umziehen.
Traurig darüber, dass sie alle vertrauten Personen, wie Helga, Alma und ihre beiden Brüder, sowie ihre geliebte Umgebung zurück lassen muss, wird Lucie nur sehr schwer warm mit der Großstadt.
In Berlin kann sie sich mehr schlecht als recht einleben. Als einzige Vertraute trifft sie ihre Mitschülerin Ilse. Doch diese zeichnet sich durch einen wechselhaften und teilweise schwer zugänglichen Charakter aus. Ist sie vielleicht sogar neidisch auf Lucies Leben?
Der einzige Lichtblick ist Nachbarjunge Paul, zu dem sie eine vertaute Beziehung knüpft.
Doch leider entwickelt sich die politische Grundstimmung in Deutschland gegen die jüdische Familie...
Das Buch fesselt den Leser von der ersten Seite an durch einen lebendigen Schreibstil. Es handels sich um die Fortsetzung vom Roman "Was der Morgen verspricht". Das Buch kann aber auch ohne Probleme als alleiniges Werk gelesen werden.
Auf den knapp 450 Seiten durchlebt der Leser hautnah eine ereignisreiche Familiengeschichte, sowie die politische Entwicklung zu Beginn des Nationalsozialismus.
Den Roman "Was die Hoffnung bringt" kann ich nur jedem Leser wärmstens ans Herz legen! Ich konnte während der gesamten Lektüre gut in die Geschichte eintauchen. Durch den angenehmen Schreibstil der Autorin war es mir möglich, mich gut in der Lage der einzelnen Charaktere hineinzuversetzen.
Zwischenzeitlich habe ich als Leser innegehalten und überlegt, wie ich an Lucies Stelle gehandelt hätte.
Über eine Fortsetzung würde ich mich sehr freuen 😉!