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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.05.2025

Zwischenzeitlich sehr zäh

Die Frau des Serienkillers
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Der Anfang war extrem spannend. Das nahm leider in der Mitte drastisch ab und ich hatte keine Lust weiterzulesen/hören.


Beth ging mir mit ihrem Gehabe echt auf die Nerven. Ihr Ansehen in der Nachbarschaft ...

Der Anfang war extrem spannend. Das nahm leider in der Mitte drastisch ab und ich hatte keine Lust weiterzulesen/hören.


Beth ging mir mit ihrem Gehabe echt auf die Nerven. Ihr Ansehen in der Nachbarschaft war ihr wichtiger, als dass ihr Mann ein vermeintlicher Serienkiller ist.



Nachdem man die Mitte überwunden hat, nimmt das Buch wieder sehr an Fahrt auf und man kann nicht aufhören.


Das Ende war so spannend, dass ich die Reihe weiterlesen werde. ;)


Dran bleiben lohnt sich wirklich.

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Veröffentlicht am 05.05.2025

Trashig aber amüsant

My Dark Romeo
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Das Buch konnte man einfach nicht ernst nehmen. Dafür fühlte sich alles viel zu trashig an.

Die Hauptcharaktere gingen mir mit ihrem rumgeeiere mehr als einmal auf die Nerven, doch der wilde Schlagabtausch ...

Das Buch konnte man einfach nicht ernst nehmen. Dafür fühlte sich alles viel zu trashig an.

Die Hauptcharaktere gingen mir mit ihrem rumgeeiere mehr als einmal auf die Nerven, doch der wilde Schlagabtausch zwischen den beiden waren wiederum sehr amüsant.

Irgendwas hatte das Buch, weshalb ich es einfach nicht aus der Hand legen konnte.

Wenn man ein überzogenes und trashiges Buch lesen möchte: go for it.

Vorsicht: nicht zu ernst nehmen und es wird gut unterhalten.

Ich bin mir auch noch extrem unsicher, wie ich es überhaupt bewerten möchte. 🤣

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Veröffentlicht am 08.03.2025

Anfänglich zäh, ab 67% super spannend.

Hotel Ambrosia - Du. Entkommst. Nicht.
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Leider hat sich das Buch sehr gezogen und ich wurde erst nach über der Hälfte richtig warm mit dem Buch. Das Ende hatte es total in sich und ich habe die letzten 40% innerhalb weniger Stunden inhaliert.

Die ...

Leider hat sich das Buch sehr gezogen und ich wurde erst nach über der Hälfte richtig warm mit dem Buch. Das Ende hatte es total in sich und ich habe die letzten 40% innerhalb weniger Stunden inhaliert.

Die Handlung fing spannend an und siechte dann leider lange Zeit vor sich her. Robyns Verhalten war teilweise sehr widersprüchlich. Natürlich konnte ich Robyn bezüglich ihrer Situation verstehen und brachte da auch ein Grundverständnis mit, doch je mehr die Handlung voranschreitete, desto weniger konnte ich sie mit ein paar Handlungen verstehen. So konnte ich mich leider nicht komplett in sie hineinversetzen und sah das ganze eher aus einer sehr distanzierten Perspektive.

Ab ca 67% nahm die Handlung ordentlich an Fahrt auf und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, sondern wollte unbedingt das Ende wissen. Ab da war ich total im Bann und habe ordentlich mitgefiebert und regelrecht Herzklopfen bekommen. Hier hat sich die Spannung regelrecht überschlagen und noch einiges an Potenzial herausgekitzelt. Meiner Meinung nach kam das große Finale etwas zu spät. Diese große Spannung hätte sich gerne schon früher über das gesamte Buch verteilen dürfen.

Fazit
Leider habe ich wirklich lange für das Buch gebraucht und ich musste mich regelrecht überwinden, wieder zum Buch zu greifen. Nach der Hälfte zog mich die Handlung widerrum so sehr in den Bann, dass ich den Rest quasi inhaliert habe.

Ich finde, dass sich das Buch liest, als wäre man mitten in einem True Crime Podcast. Das hat mir sehr gefallen.

Jedoch war mir die Protagonistin Robyn etwas zu distanziert und einige Handlungen konnte ich nicht nachvollziehen, weswegen das einen zwiegespalteten Beigeschmackt bei der Bewertung hat.

Natürlich empfehle ich das Buch True-Crime Fans. :)

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Veröffentlicht am 15.02.2025

Man lässt sich gerne verzaubern

Der Sternenstaubdieb
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Eine tolle mystische Dschinn-Geschichte, die noch viel mehr Potenzial nach oben hat. Man lässt sich gerne verzaubern.

Die Geschichte ist lebhaft, schreitet in normaler Geschwindigkeit voran und unsere ...

Eine tolle mystische Dschinn-Geschichte, die noch viel mehr Potenzial nach oben hat. Man lässt sich gerne verzaubern.

Die Geschichte ist lebhaft, schreitet in normaler Geschwindigkeit voran und unsere Protagonist:innen erleben viele Abenteuer! Ich hätte super gerne noch ein wenig mehr von Qadir gelesen, da er mein Lieblingscharakter im Buch war. Die verschiedenen Beziehungen der Hauptcharaktere war greifbar und zogen mich in den Bann. Jedes mal, wenn ich das Buch aus der Hand legte, schrie es mich förmlich (wie vom Dschinn besessen) an, dass ich weiterlese! So kam ich relativ zügig voran und verschlang die Geschichte nach wenigen Tagen.

Die kurzen Kapitel erlauben auch immer mal wieder Pausen. Sehr gut gefallen hat mir ebenfalls, dass man aus den verschiedenen Perspektiven der Charaktere liest. So ergeben sich interessante Wendungen man hat einen super Überblick!

Der Schreibstil lebt von den bildhaften Beschreibungen der Welt und man findet sich als Leserschaft direkt in den Städten und kann förmlich darin versinken. Endlich mal wieder ein tolles ausgereiftes Worldbuilding, bei dem man aus dem Staunen gar nicht mehr rauskommt.

Fazit
Ein tolles Dschinn Buch, welches sich in den Handlungen überschlägt und spannend endet. Zwischendurch leider ein klein wenig langatmig, doch ich freue mich auf Band 2!

Außerdem gefiel mir die Pronomenwahl der non-binären Dschinn nicht so ganz und lies mich mehrmals stocken und Sätze mehrmals lesen. Hier hätte ich mir die Beibehaltung von They/Them gewünscht.

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Veröffentlicht am 02.12.2024

Skurril und absurd. Mit Längen aber trotzdem spannend.

The Hollow Places
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Die Geschichte fing richtig stark an, hatte zwischendurch ein klein wenig seine Längen. Das Ende lies mich nachdenklich zurück. Anfangs hatte ich regelrecht einen Tim Burton Film im Kopf.

Auch wenn mich ...

Die Geschichte fing richtig stark an, hatte zwischendurch ein klein wenig seine Längen. Das Ende lies mich nachdenklich zurück. Anfangs hatte ich regelrecht einen Tim Burton Film im Kopf.

Auch wenn mich zum Ende hin ein Handlungsstrang gestört hat, schwanke ich trotzdem zwischen 3,5 und 4 Sternen. Ganz nach dem Motto: Man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht.

Kara ist 30, frisch geschieden und zieht zu ihrem Onkel, der ein Kuriositäten Museum führt. Sie stolpert in eine Art düsteres Narnia zusammen mit ihrem Freund Simon. Die beiden harmonieren wirklich perfekt miteinander und das es keine Liebesgeschichte gab, mochte ich wirklich sehr. Die beiden Charaktere empfand ich als äußerst sympathisch, wenn auch etwas unbeholfen und unvorsichtig.

Die düstere Stimmung wurde immer wieder mit einem Witz aufgelockert, sodass es nicht zu erdrückend wirkte. Der schwarze Humor könnte aber für viele unpassend sein, da es das Horrorfeeling durchbricht. Für mich war es perfekt.

Die verdrehte andere Welt war super gut beschrieben und bereitete mir zum Teil einen kleinen Schauer.

Authentisch macht das Buch vor allem eins: Die vielen kleinen nebensächlichen Interaktionen. Sei es ein Anruf vom Ex oder einfach nur nervige Touristen, die ins Café von Simon oder in das Museum zu Kara kommen. So fühlte ich mich bestens unterhalten.

Jetzt kommt aber das großte ABER. Was ich nicht so mag sind Handlungsstränge, in denen der/die Protagonist:in wirklich das offensichtliche nicht sieht. Hier hatte ich das Gefühl und war deswegen zum Ende hin dann doch genervt.


Fazit
Eine tolle düstere Geschichte mit schwarzem Humor. Die bildlichen Beschreibungen ließen mich des Öfteren erschaudern, wurden aber durch den, für mich, passenden Humor ausgeglichen. Leider mit Längen und einer Situation, die mich etwas geärgert hat.
Ein dunkles Narnia mit seinen Tücken! Der Schreibstil war ausgefallen und äußerst gut, deswegen werde ich noch weitere Bücher der Autorin lesen. Für mich 3.5-4 Sterne.

Die auflockernden düsteren Witze könnten aber für viele Leser:innen als unpassend wahrgenommen werden. Mich störten sie nicht.

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