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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.05.2025

Bis auf die Knochen graust es einem bei dem ganzen Gemetzel

Market of Monsters
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"Market of Monsters: Bis auf die Knochen“ ist ein Debut von Rebecca Schaeffer. Was als erstes auffällt ist dieses bunte und fröhliche Cover. Gerade im Jugendbereich natürlich ein Buch welches viele sofort ...

"Market of Monsters: Bis auf die Knochen“ ist ein Debut von Rebecca Schaeffer. Was als erstes auffällt ist dieses bunte und fröhliche Cover. Gerade im Jugendbereich natürlich ein Buch welches viele sofort ansprechen wird. Dann kommt eine spannende Thematik der Jäger und der Gejagten mit Fantasyflair. Dabei ist dem Klappentext zwar schon zu entnehmen das es nicht Friede-Freude-Eierkuchen ist, aber inhaltlich hat das Buch dann doch schon mit einer krassen Brutalität und viel Blut überrascht.

Aber im Vordergrund steht grundsätzlich natürlich erstmal wie es um die Charaktere steht. Leider nicht so gut wie erhofft. So gut mir der Einstieg in das Buch gefallen hat, musste ich einsehen, dass ich mit Nita nicht sehr gut zurechtkam. Sie kommt aus einer Familie (nur ihre Mutter) die Monster tötet und ihr zum sezieren vor die Nase legte. Das diese vorher gelebt haben und auch eine Psyche haben und oftmals auch menschlich aussehen, war nie ein Thema für sie. Bis auf dem Tag wo ihr ein junger Mann präsentiert wird und der noch lebt. Doch Nita kann den Schritt ihn zu töten oder Körperteile abzuschneiden nicht gehen, auch mit dem Druck ihrer Mutter welche sie fürchtet.

Sie hilft dann ihren Gefangen zu flüchten und sieht sich selbst kurze Zeit später in einer Gefangenschaft und erlebt an sich und anderen die Grausamkeiten, wie man behandelt wird, wenn man nicht vollständig menschlich ist. Und hier begann schon ein krasser Schritt mit Blut, abgeschnittenen Körperteilen und extremen Verstümmlungen wie ich sie aus Thrillern für erwachsene Leser kenne. Für ein Jugendbuch doch etwas zu hart. Aber auch Nita und ihr Charakterbuilding, passten für mich an dieser Stelle nicht. Denn sie weiß um ihre Gabe und das dies nicht normal menschlich ist, aber hat kein Problem damit anderen Lebewesen Leid zuzufügen auch wenn es erstmal um Totenverstümmlung geht.

So schippert für mich die Story ab 50 Prozent etwas zu sehr vor sich hin und der Aufbau der Geschichte entwickelt sich für mich nicht mehr so wirklich. Es mag vielleicht daran liegen das er Einstieg so Start ist, dass ich hier mehr erwartet habe und die Idee super ist, man aber auch mehr auf die psychische Ebene als die blutige hätte gehen können.

Das Buch ist kein Flop, es ist vollkommen ok, für mich aber nicht stark genug. Weder in der Welt, den Charakteren und der Umsetzung der Idee. Zudem würde ich es nicht Lesern unter 16 Jahren empfehlen, so toll das Cover ist und es einlädt zum Lesen. Für diejenigen welche ihre Freude dran haben werden, ist Teil 2 im Januar 2023 erschienen und der dritte Teil kommt ebenfalls noch in der ersten Jahreshälfte von 2023.

Veröffentlicht am 05.05.2025

Leider ist das Buch nicht makellos

Das makellose Mädchen
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Wren ist eine Frau die für sich sagt, dass sie zufrieden ist. Sie ist beruflich sehr gut dabei, finanziell abgesichert und hat eine super Freundin Namens Jax. Aber Wren ist ohne einen Mann an ihrer Seite ...

Wren ist eine Frau die für sich sagt, dass sie zufrieden ist. Sie ist beruflich sehr gut dabei, finanziell abgesichert und hat eine super Freundin Namens Jax. Aber Wren ist ohne einen Mann an ihrer Seite und lässt sich überreden in einer Dating-App einen zu finden. Doch dieser dringt immer mehr in ihre privaten Gedanken ein und erfährt ihr größtes Geheimnis, welches selbst ihre beste Freundin nicht weiß. Denn Wren ist nicht die sie zu sein scheint.

Und da datet sie Adam. Beruflich erfolgreich, gutaussehend, charmant und höfflich und gut im Bett. Was verwundert da erstmal die kahle Wohnung und dass sie seine Freunde nicht kennen lernt, er dafür umso mehr aus ihrem Leben.

Doch eines Tages verschwindet er und die Privatdetektiv Bailey Kirk erklärt Wren, dass es bereits drei verschwundene Frauen gibt. Alle sehr zurückgezogen und alleinstehend und von heut auf morgen weg. Zusammenhang, ein Date über die App.

Nach und nach muss sie sich darüber im klaren werden, dass ihre Vergangenheit sie einholt und was damals wirklich geschah, in dem Wald wo ihr Vater sie, ihren Bruder und ihre Mutter hinbrachte. Um zu überleben. Doch nun ist nur noch sie da. Was weiß Adam über das was sie nie jemanden erzählt hat oder ist er selbst ein gejagter?

Das Buch hat einen tollen Start hingelegt. Wren als taffe Frau die mit „Liebe Birdie“ Menschen Hilfe bei Problemen gibt, ganz anonym, auf beiden Seiten. Sie ist selbstständig, unabhängig und ich mochte ihre Art. Dann kam Adam und er vereinnahmt sie von Tag zu Tag mehr und versucht alles von ihr zu erfahren. Blind vor Liebe checkt sie nicht was alles schief läuft bis er dann verschwindet und ein Privatdetektiv da ist. Als Leserin ist einem sofort klar das es nicht der Mann ist den man zu Hause haben will und wie sehr ihre Vergangenheit mit drinhängt.

Im Wechsel erfährt man was damals im Wald passierte. Wie sehr ihr Vater psychisch angeschlagen aus dem Krieg wiedergekommen ist und seine Familie von dieser gefährlichen Welt in die Wildnis holen will. Autonom zu leben, unabhängig und bis zu den Zähnen bewaffnet.

Aber auch Passagen der vermissten Frauen kann man lesen und was dazu führte das sie einsam sind und keine Familie mehr an ihrer Seite haben.

Das alles rundet die Geschichte ab, leider hat die Autorin ab der Mitte das Kaugummi rausgeholt und es unnötig in die Länge gezogen. Wren und Bailey bekommen viel Zeit um auf die Spuren von Adam zu gelangen, wo der einfache Leser schnell versteht wer dahinter steckt (und das hab ich nicht so oft) und fragt sich, warum Wren so dumm und unselbständig wird und sich Gefahren aussetzt, die nicht sein müssen. Kann man so blind vor Liebe sein?

Themen wie Verlust, Vater-Komplex, Prepper (Prepper bezeichnet Personen, die sich mittels individueller Maßnahmen auf verschiedene Arten von Katastrophen vorbereiten.), Selbsthilfe und psychische Krankheiten sind wichtiger Bestandteil des Buches. Hierbei ist es für mich jedoch weniger Thriller als schon eher nen Drama gewesen.

Für mich war die Geschichte daher ab der Mitte stark am abbauen und kann daher leider nur drei Sterne geben.

Veröffentlicht am 05.05.2025

Kein Fantasy - Liebesgeschichte in slow motion

A Night of Promises and Blood
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A Night of Promises and Blood” überzeugte mich auf dem ersten Blick mit einem so tollen Cover, denn das hat der LYX-Verlag super erstellen lassen.

Auch inhaltlich verspricht der Klappentext viel Gutes, ...

A Night of Promises and Blood” überzeugte mich auf dem ersten Blick mit einem so tollen Cover, denn das hat der LYX-Verlag super erstellen lassen.

Auch inhaltlich verspricht der Klappentext viel Gutes, vor allem eine Liebesgeschichte mit viel Fantasy. Denn in Fantasy ist das Buch auch Lovelybooks eingeordnet. Jedoch fehlte mir der fantastische Aspekt schon sehr, denn mehr als die Tatsache das Jo eine Vampirin ist, macht es nicht zu diesem.

Denn am Ende ist es eine Liebesgeschichte, eine langsame, ruhige und sehr tiefgründige Liebesgeschichte.

Winnie und ihre ältere Schwester Sasha Leben in New York City. Sasha studiert, während Winnie mit ihren noch 17 Jahren in einem Café jobbt und eine App programmieren will. Der Vater höchstrangiger Polizeibeamter, mehr eine Erinnerung aus der Kindheit, als wirklich existierend in ihrem Leben.

Und dann zieht die neue Nachbarin Jo nebenan ein. Mit ihren roten Haaren und ihren krassen Blick, macht sie Winnie total nervös. Sasha checkt das nicht, sie mit ihren vielen Studentenfreunden, die mir am Anfang schon zu viel waren, merkt zumindest die Spannung zwischen den beiden Frauen.

So lernen sich im ersten Teil von Winnie die Personen alle kennen und auch Jos Geheimnis lernt Winnie bereits kennen. Aber auch die ersten Hintergründe zum Thema Vampirismus werden bekannt.

Im zweiten Teil geht es dann aus der Sicht von Jo weiter und es ist krass zu lesen wie unsicher sie ist. Die Gefühle welche ihr Angst machen. Einem Vampir.

So erleben wir eine Liebegeschichte in seinem sehr ruhigen, aber sehr emotionalen Tempo. Anders als in den klassischen New Age Büchern, wo es sofort Schockverliebt ist und man sofort im Bett landet.

Zwar verspricht man sich mehr Spannung, denn diese wird angeteasert ist für mich aber nicht da und auch mehr Fantasy. Vampire halt. Aber es ist dann doch die Liebegeschichte zwischen zweier weiblicher Wesen, die beide gefühlt noch unerfahren darin sind. Winnie das erste mal verliebt und Jo ihrer 10-Jährigen Zeit als Vampirin, die sich in einen Menschen verliebt.

Für mich war das Buch leider nicht das was ich erwartet habe und mir versprochen wurde, dahingehend müsste m. E. der Klappentext und das Genre NA oder Liebesroman stärker genannt werden.

Veröffentlicht am 05.05.2025

Blasse Geschichte mit zu wenig Tiefgang

Dead Romantics
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Florence Day, 28 Jahre alt, Ghostwriterin, Single und sieht Geister. Was für ein tolles Singleprofil.

Denn das ist Florence nun einmal und eine miese Trennung hilft natürlich nicht beim Erstellen des ...

Florence Day, 28 Jahre alt, Ghostwriterin, Single und sieht Geister. Was für ein tolles Singleprofil.

Denn das ist Florence nun einmal und eine miese Trennung hilft natürlich nicht beim Erstellen des aktuellen Buches, welches wieder mal ein Beststeller für eine andere Namenhafte Autorin sein soll. Denn es gibt nur sehr wenige Leute aus dem Verlag die es wissen, denn Flo ist die Erfolgsfrau hinter den Liebesromanen von Nann Nichols. Die Frist für das letzte Buch ist schon gelaufen und mit zittrigen Knien und einem kleinen Kaktus geht es in den Verlag zu ihren neuen Lektor Ben. Und natürlich sitzt dort der Gott der Götter, gerade mit seinen grünen Augen das selbst der Kaktus eingeht vor Neid.

Doch der Lektor ist nicht sehr angetan davon das sie (also Ann) mit dem Buch nicht fertig wird. Und noch schlimmer ist es für Flo, dass sie nicht richtig reden kann. Denn alle Welt denkt, sie sei nur deren persönliche Sekretärin und Ann schreibt abgelegen ihre Romane.

So lernen wir eine unglückliche Flo kennen, die nicht an die Liebe glaubt. Von Ihren Ex emotional betrogen, als dieser einen Roman schrieb mit ihren Fähigkeiten mit Geistern zu reden (woran er nicht glaubt). Und so kann sie einfach kein Happy End schreiben, in dem Sie dem Kerl nicht auf die Fresse schlägt.

Um dann den Druck noch zu erhöhen, stirbt ihr Vater und sie ist genötigt in ihr Elternhaus zurückzukehren. In ein Dorf wo sich alle über sie das Maul Zerreißen, denn als Kind hat sie einen Mord aufgedeckt, mit Hilfe von Geistern. So muss sie sich mit dem Lektor, dem Buch, ihrer Familie und einer Beerdigung rumschlagen. Um dann überraschenderweise Ben als Geist vor der Tür stehen zu haben. Das fehlte ihr gerade noch.

Das Buch steigt super ein, da wir Flo in ihrer Situation vollkommen verstehen. Der Stress und das nicht mehr an die Liebe zu glauben, aber über diese schreiben zu müssen. Dann kommt dieser wahnsinnig gutaussehende Lektor (die Worte des Buches) und macht ihr noch Druck. Um dann zu erfahren das ihr Vater verstorben ist, der einzige Mensch der sie verstand da auch er Geister sah, und der Stress mit der Familie dabei. Ein bisschen zu schnell ging es mir dann, als am Anfang des Buches ein Partyabend dazu führte das sie erst auf den Ex und dann auf ihren Lektor trifft und das Ganze in einem Kuss endet.

Dadurch steigert sich natürlich der emotionale Druck, wenn dieser auf einmal als Geist vor dir steht. Leider hat das Buch die Problematik schon mit dem Klappentext (in der vorderen Klappe) vorwegzunehmen wo die Thematik hingeht. Dann noch eine Beerdigung zu organisieren und immer der Gefahr ausgesetzt zu werden den eigenen Vater zu sehen.

Nur das dies oben schon so ziemlich das Ganze Buch in sich beschreibt. Im mittleren Teil zieht sich alles in die Länge und das Buch hat keinerlei Entwicklung zu verschreiben. Im letzten Drittel ist es am besser werden, aber leider nicht mit Flo und Ben (nicht die Zwischenmenschliche Ebene, sondern die fehlende Entwicklung und Stärke der Geschichte) und es ist die Entwicklung zwischen Flo und ihrer Familie und die Beerdigung die mir dann am besten gefallen hat.

Leider bleibt Flo und auch Ben durch das ganze Buch hinweg blass (passend bei einem Geist) und die Geschichte plätschert über weite Teile nur vor sich hin. Auch der emotionale Ballast in Form des Todes des Vaters wird nicht stark genug aufgearbeitet. Wenn mein Elternteil, welches mir so wichtig war, gestorben ist, dann bin ich kaum so gefasst wie sie es war.

Und so hat für mich die Autorin weder den richtigen Nerv in Sachen Emotionen noch in der Geschwindigkeit und Tiefe wie der Spannung gefunden. Es ist ein nettes Buch, man kann es nebenbei mal lesen, aber bei weitem kein Highlight.

Veröffentlicht am 05.05.2025

Gameshow ist nicht neu, es ist eigen, so wie Hauptdarstellerin Cass

Gameshow – Der Preis der Gier
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Das Rad neu zu erfinden ist schwer und Vergleiche nicht immer die richtige Wahl etwas zu beschreiben, beides trifft auf das Buch aber schon sehr zu.

Zum ersten Punkt:

„Gameshow – Der Preis der Gier“ ...

Das Rad neu zu erfinden ist schwer und Vergleiche nicht immer die richtige Wahl etwas zu beschreiben, beides trifft auf das Buch aber schon sehr zu.

Zum ersten Punkt:

„Gameshow – Der Preis der Gier“ kann natürlich nicht mehr viel neu erfinden, denn in jedem Genre hat es schon alles gegeben. Aber gerade im Bereich Fantasy und mit der Idee einer Show und dem Kampf ums Überleben, hat sich die Autorin natürlich eine Story überlegt wo bei jedem sofort „Die Tribute von Panem“ (Die Hungerspiele) aufblinkt.

Auch die Aufteilung in verschiedenen Zonen, in denen man leben kann, von ganz oben den Purpur bis unten zu den Bronzen und dann die Verlierer in der roten Zone. So erfahren wir bereits aus dem Klappentext das wir uns in der Zukunft befinden und das spielen um Coins, mit dem alles im Leben bezahlt wird fester Bestand ist.

Wer alles verliert, verliert eventuell auch sein Leben. Also so erstmal nicht viel neues und Innovatives.

Dann der Vergleich mit:

Die Tribute von Panem
Maze Runner
Ähnliche Dystrophien

Leider zieht man während des Buches schon schnell unbewusst einen Vergleich. Ganz zu Anfang fällt Cass aus ihrem tollen Leben heraus, welches sie nur noch hat, weil sie vom Erbe ihrer Mutter lebt. Ihr Vater verspielt jedoch mit seiner Sucht alles und sie muss nun in der roten Zone ums überleben kämpfen. Sofort denkt man bei den tödlichen Spielen an Die Tribute von Panem. Gerade bei der sehr weit entwickelten Technik die da vorhanden ist. Ein Pager wird im Buch als Steinzeitlich bezeichnet.

Maze Runner kam mir in den Sinn, als ich lass, dass der Gamemaster sie als erstes in ein tödliches Labyrinth schickte, welches manche Gemeinsamkeiten mit dem Kollegenbuch hat.

Nun wirkt beides wie eine Kritik, aber soll so gar keine Sein. Es sollte die lesende Person nur nicht neues erwarten, sondern hat das Gefühl immer mal wieder in die anderen Geschichten gestoßen zu werden. Schlecht muss es nicht zwingend sein.

Zum Kritikpunkt komme ich dann eher jetzt. Und dies ist Cass als Hauptperson, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird. Leider ist sie eine typische 17-Jährige mit dem Charakter und der Unreife einer 12-Jährigen mit dem Glauben sie wäre schon in den 20ern. Das mag sich jetzt hart anhören, ist aber leider durch das ganze Buch zu spüren gewesen.

Aber erstmal was mehr zu Cass: Wie bereits erwähnt ist sie 17, kommt aus gutem Elternhaus und hat trotz dem Verlust ihrer Mutter nie hungern oder darüber hinaus leiden müssen. Mit ihren beiden besten Freundinnen wurde regelmäßig gefeiert und der ein oder andre Wein getrunken. Auf Spiele wettete sie nur den kleinsten Einsatz, der vom Staat vorgegeben wurde und selbst machte sie in belanglosen Wettkämpfen wie Schwimmen und Golf mit.

Ihre beste Freundin Eliza ist auf dem Weg zu den Neutralen und Cass hofft bald dieser folgen zu können. Doch mit seiner Spiel- und Alkoholsucht hat er es ihr versaut.

Das kleine verwöhnte Mädchen lässt sie dann leider im ganzen Buch raushängen. Sie ist arrogant und überheblich, beleidigt, zickt und in ihrem Kopf muss sie sich oftmals zurückhalten nicht zu sagen was sie denkt, obwohl sie dabei immer noch überheblich ist und der Meinung sie wäre im Recht. Es ist so anstrengend, dass findet keine Worte. Es ist wie, wenn man dich gerade vorm Auto, welches dich beinahe überfahren hat rettet und du sagst: „Höre auf mir auf die Möpse zu schauen“ (die ausm Top gerutscht sind). Anstatt zu sagen: „Danke, du hast mir gerade den Arsch gerettet.“

So ist sie ständig im (Un)-Recht und meint alles besser zu wissen. Hinzu kommt das man ihr ständig den Arsch retten muss und sie kein Danke kennt. Jax gegenüber ist sie extremst. Auch deren Fanclub kann sie sofort nicht leiden, obwohl sie natürlich überhaupt nichts von ihm will, auf den Tod nicht ausstehen kann… Ist klar Mädchen.

So sagt sie in Gedanken zu seinem Fanclub aus 12-14-Jährigen Mädchen das sie nervige kleine Teenager wären. Sie selbst ist auch erst 17 und somit noch ein Teenager und sie rennt Jax auch schwanzwedelnd oder besser Eierstockwedelnd hinterher und legt sich mit seiner besten Freundin wegen ihrem Hormonstau an.

Cass ist mir im ganzen Buch über so unsympathisch gewesen und mal wieder ein typisches Mädchen, welches nicht weiß wie man sich erwachsen benimmt und wie ne rollige Hündin ist und im Sozialverhalten wie eine 12-Jährige.

Was bleibt nach der mir persönlich unsympathischen Cass, einer sehr vergleichbaren Story noch übrig? Ganz klar tolle Nebencharaktere die ich sehr mochte und die dann noch anderen Punkte in der Geschichte, die ich aus Spoilergründen jetzt nicht erwähne, die der Story dann doch noch Aufschwung gegeben hat.

Das Buch, hat das Rad nicht neu erfunden und die Vergleiche sind berechtigt. So muss sich Gameshow auf jeden Fall beweisen und neben seinem Hingucker die lesende Person für sich selbst überzeugen können.