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Erdhaftig

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.05.2025

Hach !

Lavendel-Wut
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Man schlägt die erste Seite auf und beginnt zu lesen. Und man taucht sofort in die Geschichte ein. Liest, wie

Lilou Braque erfährt, dass das Schild auf dem Mont Ventoux immer wieder geklaut oder versteckt ...

Man schlägt die erste Seite auf und beginnt zu lesen. Und man taucht sofort in die Geschichte ein. Liest, wie

Lilou Braque erfährt, dass das Schild auf dem Mont Ventoux immer wieder geklaut oder versteckt wird, weil cig Rennradvereine sich darauf verewigen und es daher einen speziellen Wert hat. Zusammen mit einigen Kollegen sucht sie es nach Dienstschluss und findet dabei etwas ganz anderes. Die Gendamerie sieht den Toten in ihrem Bereich und fordert ihr Recht. Aber dann entwickelt sich alles ganz anders.
269 Seiten lesen sich an einem Nachmittag lockerleicht. Der Krimi ist super, die Rahmenhandlung überzeugt. Internationale Zusammenarbeit gibt es diesmal auch und man lernt die Provence wieder ein wenig mehr schätzen. Möchte man (wieder) dahin? Unbedingt – mit oder ohne Besuch des Ventoux !

Veröffentlicht am 05.05.2025

Schmöker!

Merano criminale
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Kurz hintereinander werden in Meran zwei Leichen gefunden und ein bekanntes Restaurant verbindet die beiden Toten. Die beiden Ermittler Marthaler und Emmenegger bekommen unerwartete Hilfe von Emmeneggers ...

Kurz hintereinander werden in Meran zwei Leichen gefunden und ein bekanntes Restaurant verbindet die beiden Toten. Die beiden Ermittler Marthaler und Emmenegger bekommen unerwartete Hilfe von Emmeneggers bestem Freund und finden heraus, dass die Morde von heute etwas mit einem so genannten Cold Case zu tun haben könnten.

Beide Ermittler sind sympathisch und ermitteln wunderbar, Der Freund ist chaotisch und sorgt für amüsante Pannen. Und auch sonst geht es nicht bierernst zu, bietet zwischen den gut gesetzten Spannungsbögen amüsante Pausen. Und der Krimi an sich ist grandios: gut erzählt, spannend und so, dass man ihn einfach in einem Rutsch durchlesen möchte (und es tut - bei mir ist eine halbe Nacht mit draufgegangen ). Schmöker!

Veröffentlicht am 04.05.2025

Anregend

Tod auf der Donau
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Es sind die kleinen Dinge, die hier ins Auge fallen und teilweise auch in die Irre führen. Das Ganze so erzählt, dass man den Roman an einem Sofa-Gartenstuhl-Tag locker durchbekommt und eine anregende ...

Es sind die kleinen Dinge, die hier ins Auge fallen und teilweise auch in die Irre führen. Das Ganze so erzählt, dass man den Roman an einem Sofa-Gartenstuhl-Tag locker durchbekommt und eine anregende Zeit hatte. Geistig war ich auf dem Friedhof der Namenlosen, an der Donau und im Servitenviertel unterwegs und rätselte mit.

Veröffentlicht am 02.05.2025

C´est bon

Madame le Commissaire und die gefährliche Begierde
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Ausgerechnet die redefreudige Clodine wird verwirrt, nackt und ohne irgendeine Ahnung, was mit ihr passiert ist, gefunden. K. O.-Tropfen setzten sie außer Schach. Dazu trägt sie ein Armband, dass ihr nicht ...

Ausgerechnet die redefreudige Clodine wird verwirrt, nackt und ohne irgendeine Ahnung, was mit ihr passiert ist, gefunden. K. O.-Tropfen setzten sie außer Schach. Dazu trägt sie ein Armband, dass ihr nicht gehört. Isabelle ist schockiert und Apollinaire findet weitere Opfer, denen dasselbe passierte. Und dann noch in ihrem beschaulichen Dorf!!

Das Dorf, der Bürgermeister, die mitfühlenden und sich auf ihre Art kümmernden Bewohnenden. die beiden Ermittelnden und ihre teils kuriose Art. Spuren werden verfolgt, man rätselt mit und vergnügt sich mit der mondänen Art von Isabelle, die so viel kennt und kann und das Leben nebenbei genießen kann. Savoir vivre vom Feinsten mit prickelndem Krimi! Der letzte Satz lässt mich darauf schließen, dass es noch einen dreizehnten Band geben dürfte - et voilá, J'attends avec impatience le prochain roman policier!

Veröffentlicht am 02.05.2025

Gut!!

Emmelie
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Beim Lesen habe ich gemerkt, dass ich den zweiten Teil der Reihe kenne und nun den ersten lese. Julia und Paul haben vor einigen Jahren ein Kind verloren und nehmen nun an der Beerdigung von Emmelie teil. ...

Beim Lesen habe ich gemerkt, dass ich den zweiten Teil der Reihe kenne und nun den ersten lese. Julia und Paul haben vor einigen Jahren ein Kind verloren und nehmen nun an der Beerdigung von Emmelie teil. Als sie danach nach Boston zurückfliegen wollen, passiert etwas. Julia bleibt in der Lausitz während Paul nach Hause fliegt. Sie gründet eine Kanzlei in der Oberlausitz, wo sie aufwuchs. Der erste Auftrag kommt von Emmelies Eltern.

Es ist ein vielschichtiger Fall, der an Julias Nerven zehrt, Erinnerungen weckt und die Potenziale dieser Hauptfigur frei kratzt. Man merkt, dass der Band ein Auftakt ist. Gut angelegt und so, dass man die Oberlausitzer kennenlernt, den Menschenschlag dort, die Denke und "typische" Handlungsweise. Auch wird klar, dass Emmelie ein Fall ist und die Polizei kommt mit ins Spiel hinein. Miträtseln ist ein Muss! Mit ihrem spannungsaufbauenden Stil zieht Hörhold mich in ihren Bann. Nix für schwache Nerven und schon gar kein Krimi, den man erst abends anfängt zu lesen - man liest sonst die ganze Nacht!