Profilbild von Nice2SweetU

Nice2SweetU

Lesejury Profi
offline

Nice2SweetU ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Nice2SweetU über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.10.2024

»𝐉𝐚, 𝐰𝐞𝐧𝐧 𝐢𝐜𝐡 𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐝𝐞𝐫 𝐃𝐚𝐫𝐤 𝐏𝐫𝐢𝐧𝐜𝐞 𝐰ä𝐫𝐞, 𝐝𝐚𝐧𝐧 𝐠ä𝐛𝐞 𝐞𝐬 𝐟ü𝐫 𝐮𝐧𝐬 𝐞𝐢𝐧 𝐇𝐚𝐩𝐩𝐲 𝐄𝐧𝐝.«

Dark Prince
1

In den Abgründen von Londons Straßen findet sich Florence weitgehend zurecht, zumindest, bis sie Drogen bei ihrem Bruder findet und diese schnell loswerden muss. Dass sie ausgerechnet an den Dark Prince ...

In den Abgründen von Londons Straßen findet sich Florence weitgehend zurecht, zumindest, bis sie Drogen bei ihrem Bruder findet und diese schnell loswerden muss. Dass sie ausgerechnet an den Dark Prince höchstpersönlich gerät, war nicht ihr Plan gewesen. Und doch gibt es kein Entkommen…aber will sie das überhaupt?

“Dark Prince” ist eine Neuauflage der Autorin J.S. Wonda, die unter anderem für “Very Bad Kings” bekannt ist. Im Vergleich zu ihrer anderen Reihe kann Dark Prince aber leider nicht mithalten.

Die Story rund um Florence, dem “Prinzen” und dessen Geheimnisse waren grundlegend spannend zu verfolgen, zumal deren Chemie genauso faszinierend war wie die Einblicke in seine dunklen Geschäfte. Allerdings war vieles sehr grobschlächtig beschrieben und die Konversationen teilweise oberflächlich, sodass man öfter mal verwirrt über die Handlung oder den roten Faden war.

Leider konnte man die Intentionen hinter den Charakteren nicht immer nachvollziehen. Der Plottwist am Ende klärt zwar einiges auf, hätte für den Spannungsbogen aber durchaus früher angeteasert werden können.

Insgesamt ein gutes Buch und ich bin gespannt, ob Teil 2 etwas mehr an Fahrt aufnimmt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.10.2025

Fast Burn ohne tiefe Bindung

In Nomine Patris - Principessa
0

Als Principessa der Cosa Nostra führt Maria ein Leben unter ständiger Kontrolle. Sei es ihr handgreiflicher Vater oder die beobachtenden Augen der Wachmänner: Sie ist nie allein, darf nie entscheiden. ...

Als Principessa der Cosa Nostra führt Maria ein Leben unter ständiger Kontrolle. Sei es ihr handgreiflicher Vater oder die beobachtenden Augen der Wachmänner: Sie ist nie allein, darf nie entscheiden. Zumindest, bis ein fataler Angriff alles verändert…

Gute Mafia-Storys haben für mich eine spannungsgeladene Storyline mit ein wenig Action und Gewalt, intensive Beziehungsstrukturen, vielleicht ein Geheimnis, eine Abmachung, etwas Spice.

“In Nomine Patris” hat mir leider nicht alles davon geben können - aber alles auf Anfang. Die Grundidee fand ich super interessant, vor allem weil es mir “Bodyguard”-Vibes a la Whitney gegeben hat. Maria wird von ihrem Vater unterdrückt, hat keine Entscheidungsgewalt, ist bis dato unschuldig und wünscht sich einfach “mehr”. Gut, das Salvatore da ist, um sie zu beschützen.

Direkt zu Anfang besteht eine prickelnde Anziehung, die Potential besaß. Die beiden kannten sich von früher, allerdings wird das leider nicht weiter ausgeführt. Erster Punkt, der mir gefehlt hat: Es gibt zu wenig Inhalt, zu wenig Background, zu wenig Materie. Als er Maria nach einem fatalen Angriff rettet, dauert es nicht lang, bis die beiden zueinanderfinden. Zweiter Punkt: Es ging mir viel zu schnell. Ich habe noch nicht viel von beiden Charakteren erfahren, da fallen sie schon übereinander her und sprechen von Liebe. Der Schreibstil der Autorin ist eigentlich angenehm, mir persönlich aber viel zu langatmig (Punkt 3). Teilweise war eine einzige Szene gefühlte 50 Seiten lang - das hat mir die Lust auf mehr genommen.

Leider konnte mich das Buch aus den genannten Gründen nicht vom Hocker reißen. Wer auf eine spicy Ablenkung mit schnellem Burn und Mafia-Setting sucht, kann hier zugreifen. Achtet aber bitte auf die Triggerliste!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.07.2025

Was zum...

A Ruin of Roses: Die Schöne und das Biest spicy Romantasy Märchen
0

...Teufel?
Der Klappentext hat mich WIRKLICH neugierig gemacht: eine Schöne und das Biest-Story nur in Dark? Immer her damit! Ich lese viel Dark Romance, und nicht immer macht alles Sinn, aber dieses ...

...Teufel?
Der Klappentext hat mich WIRKLICH neugierig gemacht: eine Schöne und das Biest-Story nur in Dark? Immer her damit! Ich lese viel Dark Romance, und nicht immer macht alles Sinn, aber dieses Mal habe ich die Welt nicht mehr verstanden.

Achtung: Spoiler voraus!

Das Schloss ist ein reiner S*x-Dungeon, wo es jeder mit jedem tut. Das "Biest" Nyfain ist ein Werwolf-Verschnitt, dessen inneres Monster mit dem (surprise) innerem Monster unserer Protagonistin Finley agieren möchte. Natürlich wollen die beiden das verhindern (mehr oder weniger erfolgreich), da sie sich eigentlich nicht leiden können.

Die Thematik mit dem "inneren" Monster/Werwolf/Tier kenne ich schon von anderen Werwolf-Storys, und öfter gibt es diese Seelenverbindung und damit einhergehende Anziehungskraft. In diesem Buch war es mir leider einfach too much. Der Spice hat einfach keinen Sinn ergeben, war nur da um des Spice willen. Das hat dazu geführt, dass es sich zeitweise wie eine schlechte Wattpad-Geschichte oder Porno gelesen hat. Hätte sie den Dungeon im Schloss weggelassen, wäre es völlig ausreichend gewesen.

Leider war das Buch nicht meins, aber wer eine spicy Ablenkung sucht, in der wenig nachgedacht werden muss, schaut es euch an.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.05.2025

No Deal für mich

Married into Magic: Deal with the Elf King
0

“Deal with the Elf King“ klang mega interessant, hat mich aber leider nicht abholen können.

Warum? Ich wurde sowohl mit dem Plot, als auch mit der Prota nicht warm. Es fehlte einfach ein roter Faden, ...

“Deal with the Elf King“ klang mega interessant, hat mich aber leider nicht abholen können.

Warum? Ich wurde sowohl mit dem Plot, als auch mit der Prota nicht warm. Es fehlte einfach ein roter Faden, der alles zusammenhält.

Die Struktur des Buches empfand ich als unübersichtlich und das Wordbuilding leider nicht weit genug ausgebaut, um es verständlich rüber zu bringen. Ich war öfter verwirrt, als mir lieb ist.

Luella ist eigentlich eine starke Prota, die für sich einsteht. Aber ihre Entscheidungen fielen dann doch sehr widersprüchlich aus. Den Elfenkönig mochte ich dagegen, auch wenn ich ihre Beziehung nicht so mitgefühlt habe, wie es wohl angedacht war.
Es ist kein schlechtes Buch, aber es war einfach nicht mein Fall.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.11.2024

»Ihr seid meine Puppen. Ihr braucht mich mindestens genauso sehr, wie ich euch will.«

Pupetta: Gute Mädchen gehorchen | Mit wunderschönem Farbschnitt
1

Das Buch hat super angefangen - ehrlich. Die Spannung, die rund um den mysteriösen Stalker aka Puppenspieler aufgebaut wurde, hat einen zu Anfang kaum loslassen können. Man hat mit den drei Frauen gerätselt, ...

Das Buch hat super angefangen - ehrlich. Die Spannung, die rund um den mysteriösen Stalker aka Puppenspieler aufgebaut wurde, hat einen zu Anfang kaum loslassen können. Man hat mit den drei Frauen gerätselt, gelitten und auch Empathie entwickelt. Die Charaktere von Lea, Bella und Cara waren interessant, genauso wie ihre jeweiligen Geheimnisse.

ABER
…es hat leider stark nachgelassen. Der Plot hatte extrem Potential, wurde allerdings nicht so gut umgesetzt, meiner Meinung nach.

Die Gedankengänge der Protagonisten waren langatmig malerisch, teilweise umständlich aufgegliedert und leider mit vielen Wiederholungen versehen. Irgendwann hatte man einfach das Gefühl, dass sich die Sätze doppeln. Wo es anfangs noch spannend war, hab ich mich gegen Ende immer mehr erwischt, wie ich nur noch zu den gesprochenen Teilen gesprungen bin, um die Gedanken der Protas zu überspringen.

Die Frage, warum der Puppenspieler nun mal tut, was er tut, bzw. die Flucht vor ihm kam dafür extrem abrupt und vergleichsweise viel zu schnell.

Spice war zu Anfang vorhanden, aber im Puppenhaus ging es eigentlich nur noch um die sexuellen Übergriffe. Falls jemand eine Lovestory mit dem Stalker erwartet, ist hier definitiv an der falschen Adresse.

Insgesamt war es für mich leider einfach nicht stimmig, auch weil man durch die Bewerbung des Buches etwas anderes erwartet hat. Aber für Thriller-Fans ist es vielleicht ein gutes Exemplar.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere