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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.05.2025

Dieses Buch hat mich echt überrascht

Bad Blood
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Meinung: Dieses Cover hat meine Neugier so sehr geweckt, dass ich das Buch unbedingt lesen wollte. Die ehrgeizige, 35-jährige Staatsanwältin Justine hat alles: Erfolg im Beruf, einen großartigen Ehemann ...

Meinung: Dieses Cover hat meine Neugier so sehr geweckt, dass ich das Buch unbedingt lesen wollte. Die ehrgeizige, 35-jährige Staatsanwältin Justine hat alles: Erfolg im Beruf, einen großartigen Ehemann und ein schönes Leben in London. Doch als sie ihren ersten Mordfall zugewiesen bekommt, ändert sich plötzlich alles – denn der Angeklagte ist niemand Geringeres als ihre Jugendliebe Jake, der vor 18 Jahren spurlos aus ihrem Leben verschwand.
Wie wird Justine mit dieser Situation umgehen? Warum hat sie ihrem Mann nie etwas von ihrer Vergangenheit erzählt?
Der Schreibstil ist sehr leicht, lebendig und flüssig. Die kurzen Kapitel sorgen für einen schnellen Lesefluss. Die Handlung ist spannend und rätselhaft – man fiebert regelrecht mit. Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt: in der Gegenwart und vor 18 Jahren. Die Charaktere sind gut gezeichnet und man erkennt schnell, wer einem sympathisch ist – und wer nicht. Die geheimnisvollen Andeutungen halten die Spannung hoch und motivieren zum Weiterlesen. Besonders gut haben mir die überraschenden Wendungen und die falschen Fährten gefallen.
Das Ende war wirklich eine Überraschung – damit hätte ich überhaupt nicht gerechnet

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Veröffentlicht am 18.05.2025

Tolles Buch für zwischendurch

Horror-Date
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Meinung: Auf dieses Buch habe ich mich einerseits sehr gefreut, andererseits war ich auch etwas skeptisch. Doch was soll ich sagen? Ich bin restlos begeistert!
Raphael ist schwer krank und lernt über ...

Meinung: Auf dieses Buch habe ich mich einerseits sehr gefreut, andererseits war ich auch etwas skeptisch. Doch was soll ich sagen? Ich bin restlos begeistert!
Raphael ist schwer krank und lernt über das Datingportal „TWD – The Walking Date“, eine Plattform für Menschen mit begrenzter Lebenserwartung, die ebenfalls todkranke Nala kennen. Zwischen den beiden entwickelt sich eine besondere Verbindung: Sie schreiben sich, teilen Ängste, Gedanken, Hoffnungen – es scheint zu passen, vielleicht sogar mehr als das.
Doch am Tag des geplanten Treffens kommt alles anders. Raphael geht es so schlecht, dass er kurzerhand seinen besten Freund Julius bittet, für ihn einzuspringen – ein folgenschwerer Entschluss. Julius improvisiert beim Date und verstrickt sich dabei in eine völlig absurde Lüge: Er behauptet, sein gesamtes Vermögen noch vor seinem Tod an all jene Menschen zu verschenken, denen er in seinem Leben Unrecht getan hat.
Die Figuren sind liebevoll gezeichnet. Das Buch ist mal herrlich schräg, mal tief berührend – eine perfekte Mischung aus Leichtigkeit und Ernst. Der Schreibstil ist locker und lebendig. Die kurzen Kapitel lassen einen durch die Seiten fliegen – ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen, in weniger als drei Stunden. Es hat mich laut auflachen lassen, aber auch zu Tränen gerührt.
Es ist eine Geschichte über Freundschaft, über die Liebe, den Tod – und vor allem darüber, wie wertvoll das Leben ist, selbst wenn die Zeit begrenzt ist. Ein außergewöhnliches Buch voller Herz, perfekt für zwischendurch.

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Veröffentlicht am 13.05.2025

Tolles Buch

Nebelstille
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Meinung: Wie viele von euch wissen, bin ich ein großer Fan der Bücher von Jan-Erik Fjell. Als ich gesehen habe, dass ein neues Buch von ihm erscheint, war meine Freude riesig – endlich eine Fortsetzung, ...

Meinung: Wie viele von euch wissen, bin ich ein großer Fan der Bücher von Jan-Erik Fjell. Als ich gesehen habe, dass ein neues Buch von ihm erscheint, war meine Freude riesig – endlich eine Fortsetzung, dachte ich! Doch da lag ich falsch. Dieses Buch ist tatsächlich der erste Fall für das Ermittlerduo Anton Brekke und Simon Haugen.
Überraschend? Ja. Enttäuschend? Ganz und gar nicht!
Denn wie so oft bei mir, lese ich Reihen nicht immer in der richtigen Reihenfolge – und trotzdem gelingt es Fjell immer wieder, mich sofort mitten ins Geschehen zu ziehen. Der reiche Geschäftsmann Wilhelm Martiniussen in seinem luxuriösen Haus erdrosselt. Seine Freundin überlebt wie durch ein Wunder – oder vielleicht auch nicht ganz ohne Grund? Parallel dazu liegt ein unbekannter Fremder im Koma, der kurz nach seiner Ankunft in Norwegen schwer verletzt aufgefunden wurde. Niemand weiß, wer er ist – oder was er wollte.
Brekke und Haugen stehen vor einem Rätsel, das sie tief in die Vergangenheit führt.
Dabei entfaltet sich eine Handlung, die reich an Wendungen, Überraschungen und dunklen Geheimnissen ist. Der Schreibstil ist wie immer angenehm flüssig, klar und bildhaft. Man gleitet mühelos durch die Seiten und wird förmlich in die Geschichte hineingesogen.
Die Figuren – insbesondere Brekke – haben Tiefe, Ecken und Kanten. Ich mag seine direkte, manchmal ruppige Art, und auch Haugen ist ein interessanter Charakter, der sich gut als Gegenpol eignet.
Obwohl mir die beiden bereits aus späteren Bänden vertraut waren, war es spannend, nun ihre Anfänge kennenzulernen. Die Geschichte ist komplex, mit mehreren Zeitebenen und Handlungssträngen, die sich nach und nach miteinander verweben.
Oft hatte ich das Gefühl, völlig im Dunkeln zu tappen – als würde ich durch einen dichten Wald gehen, ohne zu wissen, wo der Weg endet.
Doch dann: ein Lichtstrahl, eine neue Erkenntnis, und plötzlich ergibt alles Sinn.
Dieser Moment, in dem sich scheinbar lose Fäden zu einem klaren Bild zusammenfügen, ist pures Lesevergnügen!


Absolute Leseempfehlung

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Veröffentlicht am 06.05.2025

Tolles Buch

Die Toten von Marnow
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Meinung: Das Cover hat mich sofort neugierig gemacht, und der Klappentext versprach ein fesselndes Leseerlebnis – ich wurde definitiv nicht enttäuscht. Die Geschichte spielt in der Gegenwart, greift jedoch ...

Meinung: Das Cover hat mich sofort neugierig gemacht, und der Klappentext versprach ein fesselndes Leseerlebnis – ich wurde definitiv nicht enttäuscht. Die Geschichte spielt in der Gegenwart, greift jedoch ein spannendes und zugleich verstörendes Thema aus der deutsch-deutschen Ost-West-Vergangenheit auf. Was zunächst wie ein gewöhnlicher Routinefall wirkt, entpuppt sich Schritt für Schritt als komplexer Polit-Krimi mit gefährlichen Drahtziehern und undurchsichtigen Verstrickungen.Die düstere Atmosphäre zieht sich durch das gesamte Buch und lässt einen das Geschehen hautnah miterleben. Man hat fast das Gefühl, selbst Teil der Ermittlungen zu sein. Der Spannungsbogen bleibt konstant hoch, und die zahlreichen actionreichen Momente sorgen dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Die Charaktere sind überzeugend gezeichnet – vielschichtig, authentisch und mit eigenen Ecken und Kanten. Besonders gefallen haben mir die Einblicke in das Privatleben der Ermittler, die den Figuren zusätzliche Tiefe verleihen.
Der Schreibstil ist leicht und zugleich bildhaft; man fliegt förmlich durch die Seiten. Die detailreichen Beschreibungen machen es leicht, sich Schauplätze und Situationen lebendig vorzustellen. Besonders beeindruckt hat mich die Tatsache, dass die Handlung auf einem realen historischen Hintergrund basiert.
Ich kann es jedem empfehlen

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Veröffentlicht am 06.05.2025

Ganz ok, nichts besonderes

Confession Room
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Meinung: Auf dieses Buch war ich unglaublich gespannt, denn überall wurde es in höchsten Tönen gelobt. Das Cover hat mich angesprochen, auch der Klappentext hat mich sofort gecatcht. Die Idee eines anonymen ...


Meinung: Auf dieses Buch war ich unglaublich gespannt, denn überall wurde es in höchsten Tönen gelobt. Das Cover hat mich angesprochen, auch der Klappentext hat mich sofort gecatcht. Die Idee eines anonymen Beichtforums, in dem Geheimnisse tödlich enden können, klingt faszinierend – und gleichzeitig unheimlich.
„Willkommen im Confession Room – in dem dich dein Geheimnis töten kann.“
Allein dieser Satz weckt sofort Spannung und Fragen. Was verbirgt sich hinter diesem virtuellen Raum? Wer steckt dahinter? Was geschieht mit denjenigen, die ihre Sünden beichten? Emilia stößt durch Zufall auf das Forum und wird schnell in dessen düsteren Bann gezogen. Ihre Faszination wächst von Seite zu Seite, und sie beginnt, tiefer zu graben – auf der Suche nach der Wahrheit und angetrieben vom Wunsch, weitere Morde zu verhindern. Doch je mehr sie erfährt, desto gefährlicher wird es für sie selbst… und plötzlich ist sie mittendrin.
Mehr möchte ich zur Handlung nicht verraten. Aber es bleibt die Frage: Bin ich Opfer oder Täter? Wenn ich die Wahrheit sage, ist es falsch. Wenn ich lüge, ist es genauso falsch.

Der Schreibstil ist sehr angenehm, flüssig und mitreißend. Die kurzen Kapitel fördern den Lesefluss enorm. Die Spannung baut sich anfangs stark auf, flacht im Mittelteil jedoch etwas ab, bevor es zum Finale hin wieder anzieht. Das Ende war für mich okay, aber nicht ganz so packend, wie ich es mir erhofft hatte. Ein kleiner Wow-Effekt hätte dem Abschluss gutgetan.
Die Charaktere wirken glaubwürdig, auch wenn ich persönlich etwas gebraucht habe, um mit ihnen warm zu werden. Manche Handlungen konnte ich nicht ganz nachvollziehen, aber sie haben zur Geschichte gepasst. Die Grundidee des Confession Rooms fand ich sehr interessant – auch wenn sie nicht komplett neu war. Ich hätte mir an manchen Stellen eine noch realistischere Umsetzung gewünscht.

Insgesamt ein unterhaltsames Buch – aber nicht ganz das, was ich mir erhofft hatte

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