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Veröffentlicht am 08.05.2025

Tolle Protagonisten mit Hang zur Selbstzerstörung, aber interessant und aufregend!

The Wind Weaver (Wind Weaver 1)
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„The Wind Weaver – Sturmverführt“ ist mein erster Roman der Autorin Julie Johnson und ich war so gespannt darauf, was da alles auf mich zukommen würde. Das Cover ist einfach der Hammer, es gefällt mir ...

„The Wind Weaver – Sturmverführt“ ist mein erster Roman der Autorin Julie Johnson und ich war so gespannt darauf, was da alles auf mich zukommen würde. Das Cover ist einfach der Hammer, es gefällt mir außerordentlich gut. Die Farben, der Phönix, toll. Was mir daran aufstößt, es hat nichts mit der Geschichte zu tun. Es gibt keinen Phönix, und die Hauptprotagonistin ist eine Windweberin, und für mich stellt ein Phönix Feuer dar. Man könnte sagen, dass sie nach langer Zeit „wiederaufersteht“, ihre Kräfte annimmt und der Phönix ja fliegen kann, ist aber doch weit hergeholt und für mich nicht schlüssig.

Zum Aufbau des eBooks. Es gibt ein Glossar und auch eine Landkarte, welche sehr wichtig wäre, wenn das eBook diese auch richtig anzeigen würde. Ich habe alles ausprobiert, Größen ändern, Querformat, aber die Landkarte wird einfach nie ganz angezeigt und hat so ihren Sinn beim eBook komplett verfehlt. Bitte korrigieren, wenn möglich! Ich musste mir aus der Leseprobe die Karte abfotografieren, denn ich brauchte ein wenig um in die Karte und das Land eintauchen zu können. Die Geschichte wird nur aus der Sicht von Rhya erzählt und hat einen äußerst flüssigen und leichten Erzählstil, sodass man wunderbar durch das ganze Geschehen kommt.

In dem Buch geht es um die Halbfae Rhya, welche von Soldaten gefangen wurde und ihre Hinrichtung erwartet. Da wird sie jedoch zu ihrer Verwunderung von dem mysteriösen General Scythe gerettet, welcher für sie seine eigenen Leute meuchelt. Mit ihr auf der Flucht, da sie von Soldaten verfolgt werden, brennt in ihr eine neue Kraft, welche die Rettung des Landes bedeuten könnte.

Die Geschichte nimmt gleich zu Anfang einen düsteren Anfang und zeigt wie grässlich diese Welt sein kann. Rhya ist schlau, mutig und im Zwiespalt mit ihren Kräften. Ich finde es klasse, dass man sieht, wie sie erst mit ihren Kräften umzugehen lernen muss, dass es nicht so leicht ist, wie erwartet, und diese sie auch zerstören könnten. Nach und nach versucht sie damit umzugehen, macht Fehler und lernt. Sie ist eine Person mit Fehlern, ist Heilerin und möchte niemandem wehtun, hat aber auch nichts dagegen sich zu verteidigen, wenn nötig. Auch hat sie ein großes Mundwerk und weiß sich zu behaupten, was mir sehr gefällt.

Scythe ist anfangs ja vielleicht ein Rüpel und ungehobelt in seinem Benehmen, was ich eigentlich nicht ganz verstehe. Der Trope ist ja Enemies to Lovers, was aber nicht zutrifft, denn er war nie ihr Feind. Man kann verstehen, wieso man das denkt, denn er benimmt sich wirklich wie ein Grobian und führt sich äußerst gemein auf. Scythe ist anfangs sehr mysteriös, aber nach und nach, mehr in die Story verstrickt, erkennt man, wieso er so ist, was er alles durchmachen musste um Rhya zu finden, um sie am Leben zu erhalten. Das entschuldigt aber noch lange nicht sein Verhalten. Anfangs war er wie gesagt sehr grob und fast schon gleichgültig, danach kontrollierend und sehr beschützerisch. Zwischenzeitlich erkennt man, das ihm wirklich an ihr liegt, aber bei seinen Gefühlen kriegt man schon fast ein Schleudertrauma.

Es ist eine Slow Burn, Spice gibt es nicht viel, und das hat alles gut zusammengepasst. Beide haben in ihrem Leben schon viel erlebt und mitmachen müssen. Sie versuchen die Scherben und ihre Leben und wieder zusammenzusetzen. Und wie sollte es besser gehen als zu zweit? Die Geschichte hat auch recht viel Spannung, immer gibt es einen Angriff, man muss sich wehren, dabei lernt man immer wieder Neues kennen. Neue Landschaften, neue Personen, neue Feinde, ob menschlich, tierisch oder magisch. Scythes Freunde sind auch meine Freunde geworden, jeder hat seinen ganz eigenen Charme und sind tolle Menschen, bringen Witz und Humor mithinein. Alle miteinander haben viel erlebt.

Das Buch an sich war sehr gut, gutes Tempo, flüssiger Schreibstil, wenn mir auch die Landschaft und deren Städte und das drumherum noch immer schwerfällt, war es doch eine spannende und aufregende Geschichte, welche ich auch schnellstmöglich zu Ende lesen wollte. Aber trotzdem ist bei mir der Funke nicht so richtig übergesprungen. Die Protagonisten sind alle toll, die Story interessant, aber es fehlte mir etwas. Die Liebesbeziehung zwischen Scythe und Rhya hätte ein wenig mehr Romantik und weniger toxisch sein können, es war öfters anstrengend den beiden zu folgen. Ich hätte gerne wahnsinnig mehr über die Magie erfahren und warum es immer nur vier Verbliebene sein können usw. Das Ende des Buches war grauenvoll, fesselnd und auch ein wenig chaotisch. Jetzt wissen wir aber, was uns im zweiten Band erwarten kann, und ich bin auch darauf gespannt. Ein gutes Buch, was mich super unterhalten hat.

Hiermit möchte ich mich noch recht herzlich bei Forever by Ullstein und NetGalleyDE für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars bedanken, wobei meine Meinung jedoch in keinster Weise beeinflusst wurde.

Veröffentlicht am 12.03.2025

Spannender als Band Eins! Eine Slow Burn und Fragen über Fragen!

Shattered Palace
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„Shattered Palace“ ist der zweite Band der Trilogie „Kingsbay Secret“ der Autorin Kim Nina Ocker. Der erste Teil hatte bei mir nicht so große Erwartungen erfüllt und hat mich zwiegespalten zurückgelassen. ...

„Shattered Palace“ ist der zweite Band der Trilogie „Kingsbay Secret“ der Autorin Kim Nina Ocker. Der erste Teil hatte bei mir nicht so große Erwartungen erfüllt und hat mich zwiegespalten zurückgelassen. Das interessanteste damals war Romeo Favreau und wie Charlotte nach diesem Cliffhanger weitermacht. Tja, wie erwartet stirbt der Hauptcharakter noch nicht und Charlie hat diesen tödlichen „Unfall“ überlebt. Doch wem kann sie nun noch trauen? Wer wollte ihren Tod, oder war sie einfach nur ein Kollateralschaden und jemand anderes war das Ziel? Fragen über Fragen, wobei man in diesem Band nicht wirklich viel schlauer wird als zuvor.

Dieser zweite Band hat mir besser gefallen als der erste, hat mich aber auch nicht ein emotionales Wrack werden lassen, oder es war vor Spannung nicht mehr auszuhalten. Wenn ich mir das Ganze genau anschaue, ist auch wirklich nicht soo viel passiert. Einiges schon, aber auch nicht eine Menge, sodass man länger in den Situationen verweilt ist, was mir im Band Eins ja etwas gestört hatte, dass alles so schnell geht. Es ist eingetreten was ich mir nach dem Lesen von Tainted Dreams erhofft habe, und der innere Zwiespalt von Charlotte dabei war sehr gut zu verfolgen und zu verstehen. Ich fand es einfach klasse, denn Romeo hat so viele interessante Facetten, von denen man gerade dabei ist sie zu erkennen und zu verstehen, was ihn so antreibt.

Romeo ist zwar auch hinterhältig und manipulativ, und arbeitet daraufhin, dass es ihm und seine Bedürfnisse gut geht, aber wer macht das denn nicht? Man erkennt und sieht aber auch, dass er eigentlich ein guter Mensch ist, sich kümmert und meist keinen Gedanken an richtige Schwierigkeiten verschwendet, sondern davon ausgeht, das alles gut geht. Er ist als Charakter sehr einnehmend und hat mir an der Reihe bis jetzt am besten gefallen.

Charlotte war anfangs noch immer sehr naiv, doch das legt sich und sie erkennt langsam ihren Wert und was sie leisten kann. Sie versucht herauszufinden was hier eigentlich los ist und sucht widerstrebend die Hilfe bei Romeo. Was das Beste ist, was sie hier getan haben konnte. Zwischen den beiden ist so viel mehr Chemie, als ich bei ihr und Gideon gesehen habe. Sie gibt endlich ein wenig Gas, auch wenn sie innerlich noch etwas zwiegespalten ist, wem sie jetzt vertrauen kann, aber wohl nicht die Newtons. Denn sie geht immer wieder zu Romeo und für mich war dies eine schöne und tolle Slow Burn Romance, welche ich gerne verfolgt habe. Denn das war das Beste an dem Buch.

Zu Gideon sage ich nur WTF? Bei dem tauchen so viele Red Flags in diesem Teil auf, da kam ich gar nicht mehr hinterher. Wie er sich hier verhält ist einfach unter aller Sau und ich verstand es nicht ganz. Im ersten Teil war er doch noch ein wenig zugänglich und ich habe ihn doch etwas gemocht, doch hier, meine Güte. Entweder ist er wirklich so verpeilt, dass er nicht mitbekommt wie er sich verhält, dass er einfach keine Ahnung von Beziehungen und unterschwelligen Reaktionen hat, oder er ist absichtlich so ein Ekel. Ich tippe ja ein wenig auf Ersteres aber hauptsächlich Zweiteres, denn so verpeilt kann man nicht sein und Gideon verhält sich so, als würde man ihm sein Spielzeug wegnehmen. Einfach nur nein, der Typ ist jetzt für mich unten durch.

Zur Geschichte selbst. Es taucht jemand aus Charlottes Vergangenheit auf, welche für sie immer noch schmerzlich ist, dann natürlich noch dieser Angriff auf sie, die Ermittlungen und Vermutungen. Dann sehen wir auch endlich mehr von Romeos Familie, obwohl einige echt zum Vergessen sind. Sein Vater scheint ihn jedenfalls zu hassen und sein Bruder ist da nicht weit entfernt. Wir lernen auch Elijah etwas näher kennen, mit welchem sie in dem Wagen gesessen hat. Währenddessen geht die Beziehung zu Gideon vor die Hunde, denn wie er sich aufführt, geht gar nicht.

Geheimnisse, Intrigen und Missgunst vernebeln einem schon das Hirn, sodass man nicht mehr weiß, was hier eigentlich los ist. Zum Schluss hin erfahren wir noch etwas von Lydia, der ehemaligen Freundin von Gideon. Es wurde einfach mal so in den Raum geworfen und damit soll man was anfangen, wieso, weshalb? Warum hat niemand Charlotte eingeweiht, wenn sie für Gideons Schutz zuständig ist? Fragen über Fragen, welche wohl erst im letzten Band aufgelöst werden. Der Schluss war mal wieder ein Cliffhanger, ich weiß nicht genau in welche Richtung dies einschlagen wird, aber irgendwie denke ich, dass sich Charlotte da rausmanövrieren kann und wird. Was mich noch etwas zu denken gibt, ist dieses Kapitel von Romeo am Ende des ersten Buches, denn diese Szene ist noch nicht aufgetaucht, wobei ich eigentlich gedacht habe sie hängt mit dem Unfall mit dem Auto zusammen, aber nein. Da bin ich gespannt, wie dies noch eingebaut wird.

Wie schon gesagt, dieser Band hat mir besser als der Erste gefallen, hat mich aber auch nicht ganz vom Hocker gehauen. Die Slow Burn Romance hat mir wirklich sehr gefallen, man hat hier deutlich mehr an Chemie gesehen und wie Charlotte und Romeo sich aufeinander einlassen. Gideon war hier echt schrecklich und hat einen miesen Nachgeschmack hinterlassen und jetzt weiß ich nicht, was ich davon halten soll. Ist er wirklich ein ganz eiskalter, fieser Kerl, oder ist es einfach diese Situation für ihn. Aber was hat es dann mit diesen Nachrichten zum Schluss auf sich? Es war alles etwas spannender und die Szenen zwischen Charlotte und Romeo waren teilweise richtig süß, aufrichtig und fesselnd. Haufenweise Fragen bleiben zurück und darauf müssen wir wohl auf den dritten Band warten.

Hiermit möchte ich mich noch recht herzlich bei LYX und NetGalleyDE für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars bedanken, wobei meine Meinung jedoch in keinster Weise beeinflusst wurde.

Veröffentlicht am 19.01.2025

Ein aufwühlender, süßer und guter Roman mit Luft nach oben!

We Reach for the Light
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“We Reach for the Light” ist der Abschlussband der Dilogie “Angels and Demons” der Autorin Emma Scott. Der erste Band konnte meinen Erwartungen nicht ganz entsprechen, also ging ich mit gemischten Gefühlen ...

“We Reach for the Light” ist der Abschlussband der Dilogie “Angels and Demons” der Autorin Emma Scott. Der erste Band konnte meinen Erwartungen nicht ganz entsprechen, also ging ich mit gemischten Gefühlen in das Buch hinein. In diesem Roman geht es um den Dämon Ambri und um den Künstler Cole. Dieser hat seinen Erfolg schon fast aufgegeben, als eine mitternächtliche Begegnung mit dem Dämon Ambri so einiges ändert. Der Dämon entfacht ein kreatives Feuer und noch viel mehr in ihm. Doch kann man einem Dämon wirklich vertrauen, oder führt dieser ihn in den Abgrund?

Wieder einmal kommt dieser Roman nicht an die sonstigen Bücher der Autorin heran, obwohl ich den zweiten Band etwas mehr mochte als Band Eins. Vielleicht einfach, weil mir M/M Storys einfach mehr gefallen, oder weil etwas mehr Magie miteinbezogen wurde. Schon ganz am Anfang erfahren wir, wie Ambri zum Dämon wurde und er sich immer im Stich gelassen fühlte, der Liebe nicht wert. Er hatte es einfach satt und wurde als Dämon recht geschickt darin Menschen in ihren Untergang zu führen. Ambris Geschichte ist wie so viele von einer Vergangenheit geprägt, welche auf die Seele schlägt und nicht mehr so einfach loslässt. Man sieht, was sie mit einem macht, dass einem das Meiste egal ist und diese dunkle Seite zeigt Ambri in großen Zügen. Aber man sieht auch, dass er einfach die Schotten dicht gemacht hat, damit er nicht noch einmal so verletzt wird. Er ist ein toller und auch fürsorglicher, lieber und charismatischer Mann, der nur einmal erkennen muss, dass es nicht immer nur Schlimmes, sondern auch Gutes im Leben gibt und es wert ist dafür zu kämpfen.

Cole ist eigentlich ziemlich schnell in den Dämon Ambri verschossen und seine kreative Ader dankt ihm dafür. Er ist ein äußerst begabter Künstler, welcher sich selbst nicht viel zutraut. Nachdem er die ganze Zeit schon fast unten angekommen ist, gibt es einen Schlüsselmoment, bei welchen Ambri geholfen hat, in dem sich das Blatt wendet. Er erkennt endlich seinen Wert und wie toll er ist, was für ein klasse Künstler er doch ist, doch dabei bleibt er auch stets auf dem Boden. Das ganze viele Geld ist ihm eigentlich komplett egal, er will einfach nur malen, glücklich sein, seine Kunst anderen darbringen und jetzt gibt es auch noch Ambri. Cole ist sehr einfühlsam, liebenswert und bescheiden. Ich mochte ihn sehr gerne.

Es werden natürlich wieder andere niedere Dämonen vorgestellt, welche aber erst ab der Hälfte des Buches dazukommen. Zwei altbekannte kennen wir ja schon, welche Cole zu Anfang malträtieren. Zu den anderen sage ich gar nicht viel außer WTF? Einfach alle kommen da zusammen, als hätte man das Ganze schon geplant gehabt. Einfach skurril und auch fies Ambri gegenüber, aber was erwartet man von Dämonen? Schön fand ich es, dass Cas und Lucy auch wieder vorkamen und alle Freunde sind und was Cas für Ambri aufgetan hat war einfach richtig lieb.

Wir bekommen in dem Roman ein klein wenig mehr Magie und der Welt der Dämonen zu sehen, aber auch nicht zu viel, das ist für mich immer noch ein Manko. Es hätte ruhig mehr sein können für einen Fantasyroman, aber ich habe mich hier jetzt schon daran gewöhnt und es tat der Geschichte auch keinen Abbruch. Die meiste Zeit sahen wir, wie Cole malte, Ambri versuchte sich von Cole fernzuhalten – und wie er versuchte gegen den Befehl seines Bosses zu arbeiten. Die beiden zusammen waren echt süß, das Knistern spürte man hier sehr gut und die Szenen mit den beiden waren einfach immer wieder toll zu verfolgen.

Der Schluss war für mich wieder so ein viel zu schnell zu wenig erklärt. Ich verstehe schon was die Intention dahinter war, aber wie genau funktioniert das denn? Können das alle, und wieso gibt es dann nicht mehr, welche das auch versuchen? Braucht man dafür einen Schutzengel, oder keinen? Ich habe es so akzeptiert, aber es gäbe da eine Menge Fragen dazu, welche einfach unzureichend oder gar nicht erklärt werden. Trotzdem ist der Schluss dann echt schön geworden und ich fand es toll, dass es nicht zu dramatisch war, es war gut so und süß.

Der Roman war interessant und aufwühlend, wegen Ambris Vergangenheit, süß und lieb, weil die beiden einfach echt gut zusammenpassen und weil Cole einfach so ein Gutmensch ist, welcher in allem eben das Gute sehen will. Ambri war echt ein charismatischer kleiner Kerl, da musste man zwischendurch mal grinsen. Es hat mir Spaß gemacht das Buch zu lesen, man kam auch wirklich gut voran, es war schnell und einfach zu lesen, wenn es mir auch noch immer zu wenig Fantasy darin vorkam, und es ein paar Kritikpunkte gab. Für mich kam diese Dilogie einfach nicht an andere Bücher der Autorin ran, es hat mich nicht so gecatcht, aber für zwischendurch ein absolut gutes Buch.

Hiermit möchte ich mich noch recht herzlich bei LYX und NetGalleyDE für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars bedanken, wobei meine Meinung jedoch in keinster Weise beeinflusst wurde.

Veröffentlicht am 30.10.2024

Hätte gerne etwas mehr Suspense in der ersten Hälfte sein können, aber ansonsten Top!

Be with Me
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Mit “Be With Me” geht die Geschichte der „Adairs“ der Autorin Samantha Young in die vorletzte Runde und wir dürfen der Story rund um Eredine und Arran verfolgen. Der Schreibstil ist wie immer richtig gut, ...

Mit “Be With Me” geht die Geschichte der „Adairs“ der Autorin Samantha Young in die vorletzte Runde und wir dürfen der Story rund um Eredine und Arran verfolgen. Der Schreibstil ist wie immer richtig gut, man kommt einfach toll durch das ganze Geschehen. Wieder sehr gefühlvoll und einfühlsam geschrieben. Die Geschichte selbst war für mich ruhiger als die vorherigen, was ich ein klein wenig bemängeln möchte. Es passiert nicht ganz so viel.

Eredine war schon immer ein sehr interessanter Charakter über welchen ich mehr erfahren wollte. Wir erfahren endlich was es mit ihrer Vergangenheit auf sich hat, man braucht aber Geduld um dahin zu kommen. Eredine ist einfach ein unheimlich toller Mensch, charakterlich ist sie ein Goldschatz. Liebevoll, freundlich, mutig und offenherzig. Mir war sie so sympathisch, und hat so viel durchmachen müssen, sie ist echt stark.

Arran denkt von sich selbst, dass er das schwarze Schaf der Familie ist. Er war nie talentiert genug wie Lachlan oder Brodan, klug wie Thane, oder leidenschaftlich wie Arro, er sah sich als Lachnummer, welcher nichts auf die Reihe kriegt. Arran war lange in der Welt unterwegs und hat auch etwas durchgemacht, was ihn sehr schockiert hat und noch immer ihn ihm nachhallt. Arran ist aber ein echt guter Kerl, welcher einfach seinen Weg finden muss. Er ist sehr charmant, liebevoll und total verschossen in Eredine, dass es schon richtig süß ist.

Eredine und Arran sind jetzt schon länger Freunde, aber er möchte unbedingt mehr. Man sieht diesen Funken und man wartet nur, dass sie ihn entzünden wollen. Da gibt es aber noch eine alte und neuere Geschichte mit Brodan, die es erschweren könnte und natürlich auch noch Eredines Vergangenheit. Aber als die Funken entzündet wurden, entflammen die beiden heiß und schnell und es ist einfach schön mitzuverfolgen, wie sie sich immer näherkommen und Probleme aufarbeiten und einander zu vertrauen anfangen.

Das einzige Manko dabei ist, dass es sonst nicht wirklich viel anderes gibt. Der Suspense Teil ist so gering in der ersten Hälfte des Buches, dass er fast gar nicht hätte da sein müssen, es hätte keinen Unterschied gemacht. Das hat mich gestört und hätte man viel mehr einbringen können. Aber es wurde dann am Ende der Geschichte reingequetscht und eins nach dem anderen. Das ging mir da zu schnell, was man vorher fast gar nichts gebracht hatte. Außerdem war es für mich viel zu offensichtlich, wer dies alles macht und warum. Theoretisch war dies das einzige Manko an der Geschichte.

Wir sehen natürlich wieder die ganze Familie, was ich sehr toll fand. Man erfährt auch wieder etwas Neues und Schönes. Ich finde es einfach klasse mitzuverfolgen, wie die Familie zusammenhält und füreinander da ist. Die Story ist echt schön gemacht, sehr gefühlvoll und auch prickelnd. Eredine und Arran haben eine richtig tolle Chemie und passen so gut zusammen. Beide müssen sich ihrer Vergangenheit stellen um weiterzukommen, und es war toll mitzuverfolgen. Eine schöne Story, welche ruhig ein wenig mehr Suspense von Anfang weg miteinbringen hätte können, aber ansonsten wieder richtig gut war.

Hiermit möchte ich mich recht herzlich bei LYX und NetGalleyDE für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars bedanken, wobei meine Meinung in keinster Weise beeinflusst wurde.

Veröffentlicht am 02.08.2023

Absolut tiefgründig und sehr sehr deprimierend!

A Whisper Around Your Name
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Mit Emma Scotts neuesten Roman „A Whisper Around Your Name“ habe ich mir wieder einmal große Gefühle, schmerzliche Szenen und eine wunderbare Geschichte erwartet und erhofft. So ganz hat es meine Erwartungen ...

Mit Emma Scotts neuesten Roman „A Whisper Around Your Name“ habe ich mir wieder einmal große Gefühle, schmerzliche Szenen und eine wunderbare Geschichte erwartet und erhofft. So ganz hat es meine Erwartungen nicht erfüllen können.

Jo zieht seit dem Tod ihrer Mutter ständig um und muss noch eine Tragödie aus ihrem Leben verarbeiten, was so nicht ganz gut funktioniert. Da trifft sie auf der neuen Schule auf den “Freak“ Evan und kann seit langer Zeit endlich wieder Luft holen. Mit ihm scheint alles leicht und als wären sie schon immer Seelenverwandte gewesen. Doch eine weitere Tragödie zerstört ihr Leben. Nach Jahren finden die beiden wieder zueinander, aber ist es ihre Rettung, oder ihr Weg sie beide endgültig in den Abgrund zu führen?

Der Roman hatte mir zu viele düstere Ausgangslagen und weiterführende entsetzliche Folgen, da gab es nicht viel Platz für Freude, Liebe und Hoffnung. Es wirkte auf mich ein wenig „übervoll“. Beide tragen von Anfang an ein Päckchen mit sich rum. Pack noch eines drauf, und noch eines, dann haben wir die Hälfte geschafft, und es geht noch weiter. Nicht falsch verstehen, das Buch war echt tiefgreifend, emotional und wirklich wunderbar geschrieben. Nur war es mir einfach zu viel und an manchen Stellen zu wenig.

Jo ist eine erstaunlich starke Frau, welche entsetzliches erleben musste und durch ihr weiterführendes Verhalten auch einiges ausgelöst hat, was aber nun wirklich nie ihre Schuld war. Was sie aber selbst ganz anders sieht. Jo hat einige Probleme, aber sie versucht sie mithilfe ihrer Gedichte zu verarbeiten. Sie gibt nicht auf, macht immer das Beste aus ihrer Situation.

Evan ist mal ein echt toller Kerl mit einem Hang sich in blöde unausweichliche Situationen zu bringen, bei denen immer er der Schuldige sein wird und dafür hart bestraft wird. Er ist sehr fürsorglich, aufmerksam und sehr spirituell unterwegs, wo ich wirklich gerne mehr gesehen hätte. Ihn musste man mögen, denn er ist einfach ein absolut toller Mann.

Was ich nicht verstehen konnte, waren die ganzen Charaktere, welche so unausgesprochen dämlich und vorverurteilend sind. Mein Gott, hat mich das schon beinahe angewidert. Dazu noch Evans „Adoptivbrüder“ Shane und Merle waren einfach grauenhaft, ich krieg jetzt noch das Kotzen. Zu gerne hätte ich gesehen, wie die beiden bestraft werden und für ihre Vergehen büßen müssen. Boah, da krieg ich ja so einen Hals – ihr werdet es verstehen, wenn ihr es lest…

Jo und Evan aber haben so eine innige Beziehung, voller Respekt und Ehrlichkeit, Vertrauen und Liebe, die beiden stehen alles zusammen durch, und das ist so einiges. Sie werden richtig zusammengeschweißt, geben nie auf und kämpfen für ihr zu Hause. Diesen Teil fand ich einfach toll und wunderbar. Zu gerne hätte ich noch die offene Frage nach Evans Spiritualität erfahren, woher die kam, was es damit auf sich hat, aber es sollte nicht sein.

Wie schon gesagt, der Roman war mir echt ziemlich zu deprimierend, mit wenig Hoffnung und noch mehr schrecklichen schicksalshaften Szenen. Es war bei Gott nicht schlecht, denn es war top geschrieben, mit jeder Menge tiefgründigen Emotionen, kleinen Träumen und der Drang einfach zu leben und „ich selbst“ zu sein. Wenn nur nicht diese ständigen negativen Erlebnisse eingebaut wurden und mal zwischenzeitlich etwas mehr Licht erfahren hätten, wäre es für mich etwas leichter zu ertragen gewesen.

Aber naja, das Leben ist nicht immer einfach, aber man kann es sich ja wünschen. Deshalb bin ich ein wenig zwiegespalten, denn so hatte mich die Geschichte nicht ganz erreicht. Der Schluss war dann aber richtig schön und hat einen gezeigt, dass man alles schaffen kann, wenn man es will.

Hiermit möchte ich mich noch recht herzlich bei LYX und NetGalleyDE für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars bedanken, wobei meine Meinung jedoch in keinster Weise beeinflusst wurde.