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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.08.2025

Spannende Geschichte für Erstleser

Andor Junior, Bücherhelden 1. Klasse, Die geheime Botschaft
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Mein Sohn hat große Schwierigkeiten beim Lesen lernen, weshalb ich immer wieder auf der Suche nach Büchern, die spannend sind, aber gleichzeitig auch einfach zu lesen. Diese Kombination ist nicht einfach. ...

Mein Sohn hat große Schwierigkeiten beim Lesen lernen, weshalb ich immer wieder auf der Suche nach Büchern, die spannend sind, aber gleichzeitig auch einfach zu lesen. Diese Kombination ist nicht einfach. Dieser Roman versprach schon mal ein passendes Thema für meinen abenteuerlustigen Sohn.
Zu Beginn des Buches, werden alle Protagonisten kurz vorgestellt, das macht es einfacher direkt mit der Geschichte zu starten. Die Geschichte ist einfach, aber spannend. Jede Seite ist farbig illustriert Sie begleiten die Geschichte und helfen dabei, das Gelesene visuell zu erfassen. Die Bilder sind detailreich, bunt und laden zum Entdecken ein echter Pluspunkt für Kinder, die noch nicht viel Leseerfahrung haben.
Auch sprachlich ist das Buch hervorragend auf Erstleser abgestimmt. Die Sätze sind kurz, klar und gut verständlich. Dadurch wird der Lesefluss erleichtert, und Kinder können schnell erste Erfolgserlebnisse beim Lesen haben. Die Schrift ist groß und übersichtlich gesetzt, was zusätzlich unterstützt.
Sehr positiv fiel mir auf, dass es immer wieder Rätsel gibt, die zur Geschichte passen. Rätsel und/oder Fragen gibt es zwar oft in Leseanfängerbüchern, aber die stehen oft am Ende des Buches, hier sind sie praktisch integriert.
Fazit:
Ein rundum gelungenes Kinderbuch, das mit schönen Illustrationen und einfacher Sprache überzeugt.

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Veröffentlicht am 08.05.2025

Ein wunderbarer Wohlfühlroman ohne Kitsch

Anne in Avonlea
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Auch wenn ich von dem Klassiker Anne of Green Gables bereits gehört habe, habe ich Anne erst durch die Netflixserie kennengelernt. Umso so gespannter war ich auf eine Fortsetzung, um noch mehr über Annes ...

Auch wenn ich von dem Klassiker Anne of Green Gables bereits gehört habe, habe ich Anne erst durch die Netflixserie kennengelernt. Umso so gespannter war ich auf eine Fortsetzung, um noch mehr über Annes Leben zu erfahren.
L. M. Montgomery schafft es erneut, mit viel Feingefühl und einem Hauch Poesie eine Welt zum Leben zu erwecken, die man am liebsten nie verlassen möchte. Anne ist älter geworden, aber kein bisschen weniger charmant – klug, herzlich und immer noch voller Fantasie. Als frischgebackene Lehrerin begegnet sie neuen Herausforderungen, bleibt dabei aber ganz sie selbst: neugierig, mitfühlend und voller Ideen.
Besonders schön sind die zahlreichen liebevoll gezeichneten Nebenfiguren, etwa der mürrische Mr. Harrison oder die lebhaften Zwillinge Davy und Dora, die Anne ordentlich auf Trab halten. Auch Marilla wächst einem in ihrer stillen, pragmatischen Art noch mehr ans Herz. Die ländliche Kulisse von Avonlea ist detailreich beschrieben – man kann den Duft der Apfelblüten fast riechen und das Rascheln der Blätter hören.
Montgomerys Schreibstil ist ruhig, bildhaft und sehr atmosphärisch. Sie versteht es meisterhaft, kleine Alltagsmomente bedeutungsvoll und berührend zu gestalten. Anne in Avonlea ist ein liebevoll erzählter Wohlfühlroman, der einen daran erinnert, wie viel Schönheit im Alltag und in echten menschlichen Verbindungen liegt.
Das Buch hat ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis, von der Gestaltung her, könnte es etwas moderner und mutiger sein. Die gedeckten Farben passen nicht so richtig zur Lebensfreude von Anne.

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Veröffentlicht am 15.04.2025

Spannendes und süßes Vorlesebuch

Drei Wasserschweine wollen's wissen
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Dieses Buch ist der zweite Band der Reihe um die drei Wasserschweine, die eigentlich ein behagliches Leben im Zoo leben, aber doch das Abenteuer lieben. Ich kenne Band 1 nicht, hatte aber keine Probleme ...

Dieses Buch ist der zweite Band der Reihe um die drei Wasserschweine, die eigentlich ein behagliches Leben im Zoo leben, aber doch das Abenteuer lieben. Ich kenne Band 1 nicht, hatte aber keine Probleme diesen Band ohne Vorkenntnisse zu verstehen.
Ich habe dieses Buch ausgewählt, weil ich eine Vorlesebuch für den Urlaub gesucht habe, bei dem meine ältere Tochter und mein Sohn gleichermaßen Spaß haben. Der Plan ist aufgegangen. Meine Tochter war von den sehr süß beschriebenen Wasserschweinen begeistert und mein Sohn des spannenden Abenteuers, welche die 3 Protagonisten erleben. Beide fanden die vielen sehr gut gezeichneten Illustrationen schön, denn diese sind sehr farbenfroh und fügen sich gut in den Text ein.
Auch ich bin begeistert, denn der Autor erzählt die Geschichte kindgerecht, was die Sprache und Geschehnisse angeht, ohne zu seicht zu werden. Auch für mich baute sich Spannung auf und ich wollte wissen, wie es weitergeht. Es geht um Freundschaft und Zusammenhalt, ohne die Moral mit der Holzhammermethode beizubringen.
Insgesamt ein humorvolles, spannendes Kinderbuch mit abwechslungsreichen und liebevollen Protagonisten, von dem es hoffentlich noch mehrere Teile gibt.

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Veröffentlicht am 08.04.2025

Mindestens so gut wie der erste Teil

Die Spurenfinder und das Drachenzepter
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Dies ist der zweite Teil um den Spurenfinder Elos von Bergen und seinen 2 Kindern Ada und Naru. Den Roman könnte man auch ohne Vorwissen des ersten Romans lesen, da die Fälle abgeschlossen sind. Aber es ...

Dies ist der zweite Teil um den Spurenfinder Elos von Bergen und seinen 2 Kindern Ada und Naru. Den Roman könnte man auch ohne Vorwissen des ersten Romans lesen, da die Fälle abgeschlossen sind. Aber es würde ein wenig vom Gesamtbild fehlen, deshalb empfehle ich beide Teile zu lesen, man bereut es sicherlich auch nicht.
Diesmal werden sie vom König beauftragt einen Diebstahl aufzuklären. Die Zwillinge sind wieder hellauf begeistert, denn in ihrem Dörfchen wurde ihnen langsam langweilig. Elos von Bergen ist weniger begeistert, denn er erwartet keine schnelle Rückkehr. Der Fall scheint schnell gelöst, aber der Schein trügt.
Für mich insgesamt ein richtig schönes Abenteuerbuch, was alles hat, was es braucht. Charaktere mit Stärken und Schwächen, eine spannende nicht vorhersehbare Geschichte, durchgängiger Spannungsbogen und eine interessante Welt. Dazu gibt es in dem Buch wieder schöne Illustrationen, die sicher auch bei jungen Leserinnen gut ankommen. Der Roman kommt sicherlich bei jungen Leserinnen und auch älteren, wie mich sehr gut an. Es werden auch Themen der ersten Liebe angesprochen, ohne zu kitschig zu werden. Für mich hatte der Roman eine angenehme Leichtigkeit, ohne oberflächlich zu bleiben. Der Roman ist auch sehr humorvoll, ohne lächerlich zu werden. Einfach eine perfekte Mischung. Hoffentlich gibt es bald einen dritten Band.

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Veröffentlicht am 19.03.2025

Sehr ungewöhnliches Strickbuch

Neues Stricken
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Ich kannte die Autorin vorher noch nicht und bin ganz unvoreingenommen an das Buch herangegangen. Stricken ist neben dem Lesen im Moment mein liebstes Hobby. Das Buch ist bunt, die Strickprodukte ungewöhnlich, ...

Ich kannte die Autorin vorher noch nicht und bin ganz unvoreingenommen an das Buch herangegangen. Stricken ist neben dem Lesen im Moment mein liebstes Hobby. Das Buch ist bunt, die Strickprodukte ungewöhnlich, also griff ich zu. Die Inhaltsangabe verspricht 12 Strickmuster in unterschiedlichen Variationen und es soll auch um die heilende Kraft des Strickens gehen.
Verwirrt und überrascht war ich dann von dem Prolog des Buches: ein Brief an ihren verstorbenen Vater, bei dem deutlich wird, dass es keine einfache Beziehung war und dass sie auch mit diesem Buch diese Beziehung verarbeiten möchte. Sie möchte ihre „Trauer durch Stricken begegnen“
Es ist ein sehr ehrliches und emotionales Buch, eine Strickbiografie wie die Autorin selbst schreibt. Sie spricht mich als Leserin direkt an. Sie gibt Einblick in ihr Leben, in ihre Emotionen. Als ich die Auszüge aus ihrer las, habe ich mich in vielen selbst wieder entdeckt und gleichzeitig vollkommen vergessen, dass ich gerade ein Strickbuch lese. Es folgen viele private Fotos, dann plötzlich das erste Strickstück. Aber anders als ich es kenne. Es ist eine Technik und keine Strickmuster. Eine Technik als Therapie, Gefühle durch Stricken ausdrücken und sie rauslassen. So habe ich Stricken noch nie gesehen, aber ich denke es passt gut zu mir. Das Endergebnis wird kein schicker Pulli, aber es wird mein Pulli. Ganz nach dem Motto „Knit it out“!
Ich habe das Buch verschlungen, auch wenn es ganz anders ist als ich erwartete. Die meisten Stricksachen, die die Autorin trägt, würde ich selbst in dieser Form nicht tragen, aber mir gefällt ihr Ansatz und die Art und Weise wie sie Stricken sieht und wie es als eine Art Therapie helfen kann. Ich werde auf alle Fälle ihren Inner Child Sweater probieren. Die Anleitung dafür ist logisch und ausführlich beschrieben. So wie auch die weiteren Anleitungen. Jedes Kapitel wird von persönlichen Gedanken und Geschichten der Autorin bezüglich ihres verstorbenen Vaters eingeleitet. Am Ende des Buches gibt es noch sehr viele Tipps zu Garnen, Stricktechniken, Effekten.
Dennoch, wer ein typisches Strickbuch mit vielen neuen Mustern und Anleitungen sucht, ist hier nicht richtig. Es ist für mich ein Buch, welches Stricken nochmal neu interpretiert und vielleicht hilft auch über die eigenen Lebensläufe nachzudenken. Vielleicht hat es mich selbst so sehr angesprochen, da ich auch mein Vater vor kurzer Zeit verloren habe und mich somit sehr gut mit der Autorin identifizieren konnte. Mich inspiriert das Buch über meine eigenen Strickgrenzen hinauszuschauen und sich mehr zu trauen, dankeschön.

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