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Veröffentlicht am 17.11.2025

Nunja...

The South Wind – Reich aus Blut und Gold (The Four Winds 3)
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Okay. Wir müssen reden. Ich liebe diese Story, dieses Setting und den Schreibstil der Autorin. Aber. Ich hab noch niemals eine Protagonistin so wenig leiden können, wie Sarai Al-Khatib.

Von vorne? Aber ...

Okay. Wir müssen reden. Ich liebe diese Story, dieses Setting und den Schreibstil der Autorin. Aber. Ich hab noch niemals eine Protagonistin so wenig leiden können, wie Sarai Al-Khatib.

Von vorne? Aber gerne!

Sarai, die Prinzessin von Ammara muss unter einem echt fiesen Fluch leben. Sie soll an ihrem 25. Geburtstag sterben. Natürlich ist das nicht alles und ihrem Volk geht es dazu noch schlecht, aber warum sag ich nicht. Um Sarai zu retten und dem König gleichzeitig ein Bündnis zu verschaffen, das Frieden mit einem anderen Land bringt, soll die junge Frau Prinz Balior heiraten. Doch hier fangen die Probleme schon an, denn der Klappentext sagt, Sarai hätte wegen Notus Probleme mit ihren Gefühlen und ich dachte so, es wird feurig. Nunja, das ist aber eher Hass auf den armen Südwind, als knisternde Anziehungskraft – zumindest eine lange Zeit. Und Balior verhält sich sowieso anders als gedacht, was mich schon zum Stirn runzeln brachte.

Doch was mich an dieser Frau so unglaublich gestört hat, ist ihre aufgezwungene Naivität – sie ist ganz und gar nicht unintelligent die ganze andere Zeit! – und diese übertrieben fiese Ader. Ja, sie ist stark, sehr stark verletzt worden und ich kann auch bestätigen, dass ihre ganze Vergangenheit nicht geholfen hat, das Sarai sich auch nur irgendwie geliebt fühlt und demnach anders hätte reagieren können. Aber die Art und Weise, wie sie auf alles mit Notus und auch Balior reagiert, wie sie auf die Entdeckungen eingeht und ständig hin und her hüpft in ihrem Denken, sowie ihren Gesprächen, war einfach nur extrem anstrengend. Ich fürchtete, sie weiß selbst nicht, wie sie entscheiden soll. Doch es war eigentlich so logisch und demnach oft so unnötig! Ich hatte das Bedürfnis das Buch zur Seite zu legen.

Hier mein sehr wichtiges zweites Aber.

Ich liebe die Idee der Handlung, ich liebe den Schreibstil von Alexandria Warwick und ich lieeebe das Setting. Wie auch schon in den ersten beiden Bänden, ist es , als ob man in dieses Wüstensetting rein fällt. Man spürt den heißen Wind auf der Haut, die trockene Luft und die Sandkörner zwischen den Handflächen hinab rieseln. Man läuft mit durch die Gassen voller Menschen und lebt förmlich den Basar. Es ist so genial! Alexandria Warwick hat einen fesselnden, atmosphärischen und unfassbar anziehenden Schreibstil.

Ich finde es unglaublich gut, das die Bände eigentlich unabhängig voneinander lesbar sind, sich aber trotzdem ein roter Faden durch alle hindurch zieht und ich mittlerweile so krass gespannt bin, was es im letzten Teil nun schlussendlich mit dem Fluch und den Dunkelgängern auf sich hat. Das ist so toll geplottet und mit so vielen Überraschungen versehen, das dahingehend nichts fehlt.

Dazu muss ich auch sagen, das die Sprecherin Aileen Wrozyna einen wirklich guten Job gemacht hat. Ich bin Fan von unterschiedlichen Charakteren mit Ecken und Kanten, aber hätte ich hier nicht das Hörbuch mit einer guten Sprecherin gehört, hätte ich vielleicht aufgeben müssen. Doch Frau Wrozyna hat mir darüber hinweg geholfen. Sie ist stimmlich super passend, interessant für dieses Wüstenthema und konnte absolut überzeugen. Auch wenn Sarai nicht mehr natürlich wirkte in ihrem Verhalten.

Ich hatte auch im 2. Teil ein wenig Probleme anfangs mit der weiblichen Protagonistin Brielle. Aber das hat sich gelegt, weil sie eine gute Entwicklung geschafft hat. Das habe ich auch hier gehofft. Aber nachdem Sarai eine spicy Szene in einer Situation gegen Ende geschaffen hat, die ich mehr als unlogisch fand, war das Thema mit ihr leider für mich durch. Die Bewertung ist demnach Mittel ausgefallen, ich hoffe das ist nachvollziehbar.

Jetzt will ich aber unbedingt noch den letzten der vier Winde kennen lernen, denn an und für sich ist die Reihe unglaublich gut!

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Veröffentlicht am 11.06.2025

Ich hab mehr erwartet

Heartless Hunter. Der rote Nachtfalter, Band 1
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Eine Hexe unter Feinden, die für ihr eigenes Wohl alles verleugnen muss, was ihr wichtig ist und gerade deshalb versucht Gutes zu tun? Und der attraktive Feind auf der Seite des Staates, der ihre einzige ...

Eine Hexe unter Feinden, die für ihr eigenes Wohl alles verleugnen muss, was ihr wichtig ist und gerade deshalb versucht Gutes zu tun? Und der attraktive Feind auf der Seite des Staates, der ihre einzige Lösung ist, für eine Rettungsaktion, welche ihr Leben kosten könnte? Ich war angefixt vom Klappentext und natürlich auch vom Cover. Es ist so so schön. Aber hat es meine Erwartungen auch erfüllen können?

Die Vorstellung, die ich von „Heartless Hunter“ hatte, entsprach irgendwie nicht so recht dem, was am Ende raus kam. Gideon ist zwar nachvollziehbar und ein starker Charakter, dennoch irgendwie zu glatt und trotz dieses Feindbildes, das ihn irgendwie authentisch machte, fehlte mir diese anziehende Bad Boy Note. Sein Hin und Her war zwar verständlich, aber er wirkte trotz seiner starken Persönlichkeit wie ein Fähnchen im Wind. Ich fand ihn leider zeitweise auch unangenehm und nicht recht sympathisch. Seine tiefe Note, welche eigentlich die Vergangenheit rein bringen sollte, kam emotional nicht bei mir an. Das war schade.

Rune hingegen war eine ziemlich coole Person. Stark, selbstbewusst und trotzdem sehr verletzlich. Ihr Überlebenswille und ihr Kampfgeist sind bemerkenswert und auch ihre Scharfsinnigkeit hat mich in den Bann gezogen. Sie hatte ihre Macken, z. B. ihre etwas blinde Art und sich fast schon zu ehrgeizig in problematische Situationen zu bringen. Aber ich mochte sie trotzdem ganz gern.

Leider war es super schade, dass die Autorin wenig ins World Building eingestiegen ist. Auch die Struktur der Hexen und ihre Regeln hätte mich mehr interessiert. Es lag einfach ein sehr großer Fokus auf der Liebesgeschichte – was an und für sich nichts schlechtes ist – aber der Fantasyanteil ging etwas verloren. Leider gab es auch ein paar logische Feinheiten, die nicht recht ins Bild passten und am Ende in einem vorhersehbaren Cliffhanger endeten.

Ich mochte die Sprecher Henriette Schreurs und Moritz Frinberg. Ihre Art zu lesen hat mich durch die Story getragen, sonst hätte ich vielleicht pausieren müssen. So war der angenehme Lesestil Beider sehr zuträglich für die Story. Ihr merkt schon, es ist einfach etwas für nebenbei zum hören. Manchmal etwas spannend und manchmal zart süss romantisch, viel mit Gedanken über Misstrauen gespickt, aber leider nicht so richtig packend. Ob ich Band 2 höre, weiß ich leider noch nicht.

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Veröffentlicht am 01.06.2025

Interessante Fortsetzung

Lost and Fallen: Dämonengedöns
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Der zweite Band der Dilogie beginnt rasant. Castiel ist weg und Talia gibt sich die Schuld dafür. Ihr erster Freund in dieser riesigen Stadt ist verschwunden und das zehrt extrem an ihren Nerven. Talia ...

Der zweite Band der Dilogie beginnt rasant. Castiel ist weg und Talia gibt sich die Schuld dafür. Ihr erster Freund in dieser riesigen Stadt ist verschwunden und das zehrt extrem an ihren Nerven. Talia und Sam trainieren hart um Lilith entgegen zu treten. Auch Uriel verschafft ihnen ordentliche Kopfschmerzen, genauso wie Talias Herkunft. Warum will Gabriel ihr einfach nichts darüber sagen? Ihr erster heimlicher Ausflug mutiert zu einer Katastrophe und die Geheimnisse beginnen sich langsam zu lüften – die Aussicht wird nicht besser. Dazu kommt das Gefühlswirrwarr der Protagonisten und voilà.. die Mischung machts.

Ann-Kathrin Karschnick und Lara Lorenz haben in ihrem Abschlussband alle drängenden Fragen geklärt, voller Emotionen schwierige Ausgangslagen auf die ein oder andere Art geklärt und natürlich auch Engel und Dämonen in einem heftigen Showdown mehrmals aufeinander knallen lassen.

Die Schreibweise beider Autoren ist flüssig und leicht. Man kann gut in ihre Welt eintauchen und vor allem auch angenehm überrascht werden. Die Plotttwists hatten ihre Schockmomente. Ich mochte vor allem die Vielfalt an Wesen mit ihren eigenen Charakteren und Feinheiten. Davon hab ich einige ins Herz geschlossen.

Talia und Sam haben ihre Höhe-, aber auch Tiefpunkte. Sie sind authentisch und versehen mit Ecken und Kanten. Es ist schön zu sehen, wie sie sich entwickeln. Trotzdem hatte ich bei den Beiden oft das Gefühl etwas außen vor zu bleiben. Ich hab sie verstanden und dennoch war da eine kleine Barriere mich richtig rein fühlen zu können.

Mein leider größter Kritikpunkt sind die Wiederholungen und die vielen Gedankengänge. Irgendwie war es für mich oft so, in diesen etwas langwierigen Momenten verloren zu gehen und ich musste mich dann doch wieder etwas selbst ran holen um in die Handlung einzutauchen. Es war leider nicht immer so packend, dass man durchgängig am Ball bleiben konnte.

Im Großen und Ganzen finde ich die Idee gut und die Charaktere sympathisch, die Handlung recht spannend und die Lovestory süss, aber es hätte für mich persönlich etwas knackiger sein dürfen.

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Veröffentlicht am 09.05.2025

Das war etwas schwierig für mich

Ashen Throne
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Der zweite Teil der „Dragonbound-Trilogie“ hat es mir schwer gemacht. Die Story ist zwar echt spannend und hat richtig gut aufgebaute Situationen, in denen die Charaktere enorm mit der Gefahr zu kämpfen ...

Der zweite Teil der „Dragonbound-Trilogie“ hat es mir schwer gemacht. Die Story ist zwar echt spannend und hat richtig gut aufgebaute Situationen, in denen die Charaktere enorm mit der Gefahr zu kämpfen haben. Und generell bin ich Fan davon, das Geheimnisse eher früher als spät ans Licht kommen, weil es immer diese Chance zur Heilung gibt.

Aber Yessa hat mich wahnsinnig gemacht. Ich verstehe ja warum sie wütend ist. Sie hat auch absolut Recht und trotzdem erscheinen mir manche ihrer Ansichten als verd*mmt scheinheilig. Denn als plötzlich aufkommt, über welche Opfer Cassim wirklich gegangen ist, bricht selbstverständlich das ganze Verhältnis der Beiden ein. Doch dieser enorme Hass und ihre unfaire Art lassen mich oft extrem genervt die Augen verdrehen. Ich kann nicht mal direkt den Finger drauf legen, warum das so ist. Denn würde Yessa Cassim sofort verzeihen, würde ich sie noch weniger mögen. Aber dieser Hass nimmt echt viel Zeit ein und macht den Verlauf so stark vorhersehbar. Das fand ich schade, denn ich habe einfach im zweiten Band nicht so viele Überraschungen erleben dürfen und manchmal musste ich mich etwas überreden weiter zu hören. Dabei ist die Idee generell wirklich gut.

Die beste Zeit an diesem Hörbuch waren ein wenig vom Anfang und das Ende, weil sich da auch wieder Einiges getan hat, das den Hörer wieder näher ans Hörbuch bindet – die ganze Spannung wieder so aufgreift, das man starkes Interesse an der Handlung hat. Ich möchte nun unbedingt wissen, was am Ende geschieht und ich lieeebe die Sprecher. Leonie Landa und Sven Macht sind wirklich sehr authentisch für die beiden Protagonisten. Ihre Art zu sprechen ist wundervoll, leicht und angenehm. Sie geben den Beiden die perfekte Abrundung ihrer Persönlichkeit und auch deshalb möchte ich den 3. Teil hören. Aber der 2. war für mich einfach ein etwas schwacher, zu sehr ein mittlerer Übergangsteil, wenn ich das so sagen darf.

Ich hoffe extrem auf den dritten Teil, denn den Ersten hab ich wirklich gefeiert und der war so fesselnd… ich hoffe Band 3 kann da wieder mithalten.

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Veröffentlicht am 07.04.2025

3,5 Lilien für den zweiten Hörbuchteil

Jezebel Files - Todesengel lügen nicht
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Ash hat ziemlich zu tun damit ihre neu entdeckten Fähigkeiten geheim zu halten. Als die Herzkönigin ihr einen Auftrag erteilt, den Ash leider nicht ablehnen kann, geht es weiter mit den seltsamen Vorkommnissen ...

Ash hat ziemlich zu tun damit ihre neu entdeckten Fähigkeiten geheim zu halten. Als die Herzkönigin ihr einen Auftrag erteilt, den Ash leider nicht ablehnen kann, geht es weiter mit den seltsamen Vorkommnissen rund um die Jezebels. Außerdem tauchen geheimnisvolle Leute auf, die irgendwas mit den Jezebels oder den Feinden dieser zu tun haben und Ashs Welt steht Kopf.

Irgendwie tat ich mich schwer mit dem zweiten Teil. Ich mag die Spannung und die vielen überraschenden Wendungen. Ich mag die Unvorhersehbarkeit der Story, wie auch die der Personen samt Emotionen und irgendwie mag ich auch diese trockene, etwas verkorkste Art, mit der Ash sich durch ihr Leben kämpft.

Aber genau hier liegt irgendwie auch das Problem. Ash ist wirklich ziemlich tough, doch sie ist so tough, das ihre Emotionalität extrem hinter ihrem Sarkasmus versteckt wird. Sie macht erst ganz zum Ende des 2. Buches einen Fortschritt und öffnet sich ein wenig. Und klar, das Levi das nur so perfekt zurück spiegelt in seiner Reaktion, das Ash das verträgt. Aber dadurch das selbst Emotionen wie Angst, Panik, Sorge oder Wut immer relativ gleich bleiben von der Stärke her, wirkt alles etwas monoton.

Die Sprecherin Regine Lange ist perfekt für Ash. Die coole sarkastisch, abgeklärte Art der Protagonistin kommt voll zu Geltung und ich mag wie sie gesprochen wird, weil es die Emotionen im Text ziemlich gut widerspiegelt. Aber genau das ist eben auch das Schwierige. Die Sprecherin hat es drauf, sie wirkt genau, wie Ash wirken soll, doch Deborah Wilde hat es hier meiner Meinung nach ein ganz kleines bisschen übertrieben mit Ashs verkorkster Gefühlswelt. Das verrückte da dran ist, das es eben trotzdem authentisch ist. Wisst ihr was ich meine? Jedenfalls feiere ich Regine Lange für ihre Sprechweise. Sie verkörpert die Jezebel wirklich richtig gut und macht das ganze zu einem Ausdruck trockenem Humors.

Ich habe mich manchmal dabei erwischt, nicht richtig zu zu hören, da sowohl spannende als auch ruhige Szenen Ashira nicht wirklich aus dem Konzept bringen, aber nach dem Ende und der Entscheidung, bin ich schon wieder am Überlegen auch den nächsten Band zu hören. Ich hoffe der reißt dann wieder mehr vom Hocker.

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