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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.09.2025

Ganz nett

Der Laden in der Mondlichtgasse
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Die Mondlichtgasse ist immer nur zwischen Vollmond und Neumond geöffnet, und nur Menschen, deren Leben aus dem Gleichgewicht geraten ist, können sie betreten.

Das Cover und der Klappentext hatten mich ...

Die Mondlichtgasse ist immer nur zwischen Vollmond und Neumond geöffnet, und nur Menschen, deren Leben aus dem Gleichgewicht geraten ist, können sie betreten.

Das Cover und der Klappentext hatten mich neugierig gemacht, und ich hatte mich auf einen netten Roman mit einer Prise Magie gefreut. Leider wurden meine Erwartungen nicht so ganz erfüllt.

Die einzelnen Geschichten wirkten mir teilweise etwas zu vorhersehbar, und die Protagonisten alle irgendwie etwas naiv. Magische Süßigkeiten essen und alle Problem/Selbstzweifel, die man hat, verschwinden einfach? Irgendwie war mir das zu platt und vorhersehbar.

Wenn man aber nicht alle Geschichten hintereinander, sondern mit etwas Abstand zwischen den einzelnen liest, sind sie durchaus nett zu lesen. Der Schreibstil liest sich sehr angenehm.

Kein Must-Read, aber durchaus ganz schön zum lesen.

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Veröffentlicht am 10.08.2025

Etwas anderes als erwartet

Die Bibliothek meines Großvaters
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Der Titel und das Cover hatten mich hier angesprochen gehabt, und ich war neugierig, wie die Geschichte sich entwickelt.

Kaedes Großvater leidet an Lewy-Körper-Demenz, einer Demenzform, die mit Halluzinationen ...

Der Titel und das Cover hatten mich hier angesprochen gehabt, und ich war neugierig, wie die Geschichte sich entwickelt.

Kaedes Großvater leidet an Lewy-Körper-Demenz, einer Demenzform, die mit Halluzinationen einhergeht. Ich muss gestehen, ich hatte davor noch nie etwas davon gehört.

Kaede hängt sehr an ihrem Großvater, und so hofft sie immer, dass er bei ihren Besuchen einen guten Tag hat, denn an solchen ist er eigentlich geistig noch komplett fit. Mir hat gut gefallen, wie das Verhältnis zwischen Kaede und ihrem Großvater sichtbar wurde, viele andere Figuren sind mir allerdings zu blass geblieben.

In den Schreibstil musste ich mich erst etwas einfinden, und auch dass es gefühlt mehrere Geschichten in einer waren, fand ich etwas verwirrend. Für mich was das weder ein Familienroman noch ein Krimi, sondern irgendwas dazwischen, was mich mit etwas gemischten Gefühlen zurücklässt.

Was ich beim Lesen ganz nett fand, waren die Anspielungen auf klassische Krimiautoren. Ich glaube eher nicht, dass ich die beiden anderen Bände der Trilogie lesen werde.

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Veröffentlicht am 11.05.2025

Romantasy mit ein paar Längen

Play of Hearts
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Evie wächst bei ihrer Großmutter auf, nachdem ihre Eltern sie nicht mehr bei sich haben wollen. Als Kind verspricht sie einem Jungen im Spiegelkabinett ihrer Großmutter ihr Herz, weil sie unbedingt einen ...

Evie wächst bei ihrer Großmutter auf, nachdem ihre Eltern sie nicht mehr bei sich haben wollen. Als Kind verspricht sie einem Jungen im Spiegelkabinett ihrer Großmutter ihr Herz, weil sie unbedingt einen Freund haben will. Seitdem stirbt jeder, den sie mit bloßen Händen berührt. Als sie Arthur kennenlernt und sich ihn verliebt, zahlt er einen hohen Preis für ihre Liebe. Evie braucht die Hilfe von Rémi...

Dass es vier magische Familien gibt und sich Evie plötzlich in der Welt eines magischen Zirkus wiederfindet, hätte ich vom Klappentext her so nicht erwartet.

Insgesamt hat mir der Roman ganz gut gefallen, auch wenn ich es teilweise etwas langgezogen fand, vor allem den Teil, der im Zirkus spielt.

Evie fand ich teilweise etwas arg naiv, dass sie sich so von sämtlichen Illusionen irritieren lässt, und nicht mehr weiß, was sie eigentlich will und wer auf ihrer Seite steht...

Ich hoffe, dass sich manches in Teil 2 dann erklärt, bspw. warum Evies Familie so gefühlskalt ist, und was vorgefallen ist, dass eine der magischen Familen ausgeschlossen wurde. Und natürlich auch, was mit die wirkliche Verbindung zwischen Evie, Arthur und Rémie ist, ob nur Zufall oder ob einer von den beiden der Junge aus dem Spiegel von damals ist.

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Veröffentlicht am 23.04.2025

etwas anders als erwartet

Verliebt in Stockholm
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Das schön bunte Cover mit der Stadtansicht und der Titel dazu hatten mich dazu verleitet, mich auf eine sommerliche Lovestory, die in Stockholm spielt, zu freuen. Tatsächlich war es für mich aber eher ...

Das schön bunte Cover mit der Stadtansicht und der Titel dazu hatten mich dazu verleitet, mich auf eine sommerliche Lovestory, die in Stockholm spielt, zu freuen. Tatsächlich war es für mich aber eher ein zwar gut zu lesender, auch unterhaltsamer Roman, aber irgendwie anders als ich es erwartet hatte.

Erzählt wird in kurzen Kapitel in zwei Zeitebenen aus Miras Sicht: Die Gegenwart, in der sie als Violistin in einem Stockholmer Orchester mitspielt. Und einigen Jahren vorher, zu ihren Schulzeiten. In der Gegenwart ist Mira in einer lockeren Fernbeziehung mit dem Stargeiger Alessandro. Als sie unerwartet ihre Jugendliebe William wieder trifft, weckt das längt vergessene und verdrängte Gefühle, und man spürt dass dort ein Geheimnis dahintersteckt.

Mir hat der Roman gut gefallen, zwar nicht die leichte Lovestory, die ich erwartet hatte, und vom Setting in Stockholm kam mir auch zu wenig rüber. Trotzdem aber gut zu lesen, und durch die gefühlt recht kurzen Kapitel bin ich auch mit den beiden Zeitebenen gut zurecht gekommen.

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Veröffentlicht am 07.04.2025

Glück mit Katzen

Die Magnolienkatzen
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Noriko lebt mit ihrer Mutter zusammen, und hat das Gefühl, etwas festgefahren zu sein in ihrem Leben. Eines Tages entdeckten sie unter dem Magnolienbaum, der vor Jahren von Norikos Vater, der nicht mehr ...

Noriko lebt mit ihrer Mutter zusammen, und hat das Gefühl, etwas festgefahren zu sein in ihrem Leben. Eines Tages entdeckten sie unter dem Magnolienbaum, der vor Jahren von Norikos Vater, der nicht mehr am Leben ist, gepflanzt wurde, einen Wurf kleine Kätzchen entdecken, verändert sich für sie nach und nach vieles. Eigentlich sind Noriko und ihre Mutter eher Hundemenschen, und dass Noriko es nicht über sich bringt, die Kätzchen ihrem Schicksal zu überlassen, liegt hauptsächlich daran, dass sie sich daran erinnert, dass ihr Vater als Kind einmal einen Karton mit Kätzchen gefunden hat, die er aber nicht mitnehmen durfte, und später nur noch die Knochen der Kätzchen da waren.

Anfangs kann Noriko den Kätzchen wenig abgewinnen, aber nach und nach schließt sie die kleinen, aber auch die Katzenmama fest ins Herz.

Ich hatte mir etwas mehr von dem Roman versprochen, wie bspw mehr über das Leben und den Alltag außerhalb der Katzen von Noriko zu lesen. Aber insgesamt hat mir der Roman sehr gut gefallen, teilweise etwas mit Längen, aber angenehm zu lesen.

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