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Veröffentlicht am 31.10.2025

Aufsehenerregender Fund am Polarkreis

Oscar Wilde & Mycroft Holmes - Folge 23
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Die britische Forscherwelt steht Kopf: Am Polarkreis wurde ein Fund gemacht, der auf eine frühe Hochkultur hindeutet, die der bisherigen Menschheitsgeschichte völlig widerspricht. Oscar Wilde und Hawthorne ...

Die britische Forscherwelt steht Kopf: Am Polarkreis wurde ein Fund gemacht, der auf eine frühe Hochkultur hindeutet, die der bisherigen Menschheitsgeschichte völlig widerspricht. Oscar Wilde und Hawthorne werden von Mycroft nach Norden geschickt, um den Fund auf seine Echtheit hin zu prüfen. Was sie finden ist das pure Grauen.

Ein fesselndes Abenteuerhörspiel, das Oscar Wilde in Kombination mit Hawthorne toll in Szene setzt. Die Auseinandersetzungen der beiden unterhalten mich jedes Mal gut. Die Geschichte ist spannend, sehr gut durchdacht, allerdings etwas weit hergeholt. Die Horrorelemente sind aber gut gesetzt, sodass die leichte Absurdität nicht weiter ins Gewicht fällt.

Die Sprecher sind gewohnt brillant und die gesamte Inszenierung in sich stimmig. Alles in allem gute Unterhaltung mit Gruselfaktor.

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Veröffentlicht am 31.10.2025

Liebesdreieck zu Weihnachten

Schneeflöckchen, Weißpfötchen
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Santa ist völlig außer sich. Wegen technischer Probleme ist ihm entgangen, dass schon vor einem Jahr ein riesiger, sehr komplizierter Weihnachtswunsch an ihn gegangen ist und jetzt bleibt ihm kaum noch ...

Santa ist völlig außer sich. Wegen technischer Probleme ist ihm entgangen, dass schon vor einem Jahr ein riesiger, sehr komplizierter Weihnachtswunsch an ihn gegangen ist und jetzt bleibt ihm kaum noch Zeit diesen Wunsch zu erfüllen: Der Fotograf Xander ist seit einer Ewigkeit in seine beste Freundin Ellie verliebt und wünscht sich nichts mehr als dass sie seine Gefühle erwidert. Alles scheint günstig zu sein, da er nach den vielen Jahren des Weltenbummels endlich in die kleine Stadt zurückkehrt, doch er zögert, um die kostbare Freundschaft zwischen ihnen nicht zu zerstören. Unerwartet gerät Xander allerdings in Zugzwang als Ellie beginnt mit dem charmanten Anwalt Patrick auszugehen.

Wie jedes Jahr konnte ich auch in diesem die neue Weihnachtsgeschichte von Petra Schier rund um Santa Claus, seine Elfen, die bezaubernden Fellnasen und eine herzerwärmende Liebesgeschichte nicht erwarten. Zauberhaft und trubelig, weihnachtlich und sehr stimmungsvoll ist es wie eine Rückkehr nach Hause in das Buch abzutauchen. Wer Vorgängerbände kennt trifft alte Bekannte wieder, erfährt die neuesten Ereignisse und der Besuch auf dem fiktiven Weihnachtsmarkt ist beinahe realer und kuschliger als jeder reale Weihnachtsmarkt. Wer die Vorgängerbände nicht kennt, weiß, dass noch viele wunderbare Geschichten darauf warten entdeckt zu werden. Zu verstehen ist dieses Buch wie jedes aus der Reihe auch für sich allein.

Diesmal fand ich Santa und seine Elfen etwas zu wenig in die Geschichte eingebunden, gerade weil am Anfang auch die große Betonung darauf lag, wie schwierig und komplex der Weihnachtswunsch doch ist. Ich war doch ein wenig enttäuscht wie sich dann alles fast ohne Santa geregelt hat.
Mit Dreiecksgeschichten werde ich dazu nie so richtig warm, da in meinen Augen alle Beteiligten immer ein wenig Sympathie verlieren.

Trotzdem fand ich auch diesen Band wieder bezaubernd! Ich liebe es jede Jahr aufs Neue in diese Kleinstadt zurückzukehren, mich überraschen zu lassen, welcher Charakter diesmal unverhofft ins Zentrum rückt – gewöhnlich kennt man wenigstens einen der Beteiligten bereits als Nebenfigur aus anderen Geschichten, und am Ende zu spekulieren, welche Geschichte wohl im nächsten Jahr erzählt werden wird.

Ein wunderschönes Weihnachtsbuch mit Santa, Hund und viel Liebe!

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Veröffentlicht am 31.10.2025

Ein toller zweiter Band

Magic Island - Zauber des Vergessens (Magic Island, Bd. 2)
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Julians Rückkehr nach Hause endet in einem Desaster. Niemand kann sich an ihn erinnern: seine Eltern, sein bester Freund – für alle ist er ein Fremder. Zurück auf Elenum erfährt er, dass er von Caleb mit ...

Julians Rückkehr nach Hause endet in einem Desaster. Niemand kann sich an ihn erinnern: seine Eltern, sein bester Freund – für alle ist er ein Fremder. Zurück auf Elenum erfährt er, dass er von Caleb mit dem Zauber des Vergessens belegt wurde. Zusammen mit seinen neuen Freunden und den Seelentieren kämpft er darum Calebs Zauber zu brechen, doch der scheint ihnen allen immer zwei Schritte voraus zu sein.

Nach dem recht dramatischen und erschreckenden Cliffhanger des ersten Bandes konnte ich es nicht erwarten herauszufinden wie es mit Julian weitergeht. Der Cliffhanger wurde beeindruckend gelöst und prompt findet man sich im neuen Abenteuer wieder, das mich nicht mehr losgelassen hat. Man zittert bis zur letzten Seite, ob der Fluch in diesem Band aufgehoben werden kann oder ob er überhaupt zu beheben ist.

Spannend geschrieben, verliert die Geschichte niemals an Tempo oder Fokus hat aber auch genug Entspannungsszenen, um zu Atem zu kommen, sich mit den Charakteren auseinanderzusetzen und Hintergründe zu erfahren. Es hat mir sehr gefallen wie Andreas Suchanek es auch im Kinderbuch schafft atemberaubende, aber zielgruppengerechte Spannung aufzubauen und mit heftigen Twists bis zur letzten Seite auch in diesem Genre zu brillieren.

Was ich derzeit noch etwas vermisse ist die tiefergehende Ausgestaltung der anderen Helden. Bisher steht Julian im Mittelpunkt, was in Ordnung ist, aber die anderen, eigentlich als gleichwertig eingeführten, Helden, bleiben noch ziemlich blass. Ich hoffe, dass sich das im Laufe der Geschichte noch ändert, denn jedes der anderen Kinder hat das Potential für eine komplexere Darstellung.
Auch der zweite Band endet mit einem gemeinen Cliffhanger nachdem die Hauptgeschichte auserzählt ist, sodass ich jetzt Band 3 entgegenfiebre.

Fazit: Ein spannendes Fantasybuch für Kinder, das noch etwas Luft nach oben hat, aber nichtsdestotrotz fesselt.

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Veröffentlicht am 14.08.2025

Eine exotische und magische Geschichte

Das Mädchen aus der Schwebenden Welt (Floating World-Dilogie, Band 1)
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Ren verbirgt schon lange ihre wahre Identität und ist völlig glücklich mit ihrer Wahlfamilie als Schauspieler durch die Welt zu ziehen und die Vergangenheit zu vergessen. Doch als ihre Familie von Dämonen ...

Ren verbirgt schon lange ihre wahre Identität und ist völlig glücklich mit ihrer Wahlfamilie als Schauspieler durch die Welt zu ziehen und die Vergangenheit zu vergessen. Doch als ihre Familie von Dämonen angegriffen wird, bricht ihre Lichtmagie unvermutet aus ihr hervor – heller und strahlender und unkontrollierbarer denn je – ein Licht, dass ihre Feinde nicht übersehen können. Während diese eine ganze Truppe Meuchelmörder auf Ren ansetzen, macht diese sich auf, um ein Heilmittel für ihren Onkel zu finden, der von den Dämonen vergiftet wurde. Auf ihrer Suche begegnet ihr Sunho, einer der Kopfgeldjäger, doch er weiß noch nicht, dass er seiner Beute näher ist als er glaubt.

Ein wunderbarer Auftakt zur Dilogie „The Floating World“. Das exotische Flair macht die Geschichte zu etwas besonderem. Die Charaktere sind zart gezeichnet und sehr schön ausgearbeitet. Mir haben der Weltenaufbau und die Sprache sehr gut gefallen. Trotzdem konnte der letzte Funke nicht überspringen. Vieles fand ich vorhersehbar, altbekannte Motive, Charaktere mit wenig Komplexität - Ausnahme ist Jaeil. Die Geschichte ist farbenprächtig, exotisch, mit einer eigenen Magie und mir doch gleichzeitig zu glatt, zu runtergstrickt, zu sehr einer bekannten Schablone verpflichtet. Ich habe mir mehr Originalität erhofft wie ich sie in „Das Mädchen, das in den Wellen verschwand“ von derselben Autorin gefunden habe.

Fazit: Der letzte Funke ist nicht übergesprungen, aber es bleibt eine schöne Geschichte.

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Veröffentlicht am 11.05.2025

Ein interessanter Blickwinkel auf bekannte und unbekannte Bücher

Schauplätze der Weltliteratur
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Die Beschäftigung mit Weltliteratur lohnt sich immer. Jeder Blickwinkel, jeder Aspekt kann uns eine neue Dimension der Geschichte erschließen. Dass der gewählte Schauplatz für eine Geschichte eine ganz ...

Die Beschäftigung mit Weltliteratur lohnt sich immer. Jeder Blickwinkel, jeder Aspekt kann uns eine neue Dimension der Geschichte erschließen. Dass der gewählte Schauplatz für eine Geschichte eine ganz besondere Rolle einnehmen kann, überrascht nicht. Ob das düstere Yorkshire Moors (Sturmhöhe), der Alexanderplatz (Berlin Alexanderplatz) oder die Alpen (Der Zauberberg), manchmal ist der Schauplatz wie ein weiterer Protagonist. John Sutherland hat eine Auswahl an bekannten und nicht ganz so bekannten Werken der Weltliteratur getroffen, erschienen zwischen 1817 und 2019, die er auf jeweils 2 bis 4 Seiten vorstellt, wobei er den Fokus auf ihren Schauplatz richtet. Ich hatte allerdings den Eindruck, dass der Autor oft mehr wollte als der Platz zuließ: Das Buch und den Autor vorstellen, die Entstehungszeit und die Wirkung – da kam der Schauplatz und seine besondere Rolle für die Geschichte meistens zu kurz, zumal hier sehr viele Bücher vorgestellt werden.

Ich habe in diesem Buch viele wunderbare Geschichten entdeckt und wiederentdeckt. Besonders Emily Brontë, Lucy Maud Montgomery und Laura Ingalls Wilder haben mich fasziniert. Edith Wharton war für mich eine spannende Neuentdeckung.

Der Ansatzpunkt dieses Buches ist sehr interessant und verlockt dazu sich eingehender mit dem Schauplatz einer Geschichte als einem weiteren Protagonisten zu beschäftigen. Ich hätte mir einen beständigeren Fokus gewünscht – vielleicht weniger vorgestellte Bücher dafür mehr Platz für die vom Titel „Schauplätze der Weltliteratur“ suggerierte Analyse. Deswegen kann ich nur 4 Sterne für dieses sonst wunderbare und reich illustrierte Buch vergeben. Tolle Lesetipps, interessante Blickwinkel, aber die Schauplätze selbst kommen mir doch zu kurz.

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