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Veröffentlicht am 18.09.2025

Niedlicher Cover-Kauf!

Eichhörnchenglück
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Eichhörnchenglück von Dana Lukas

Dieses Buch ist mir in der Buchhandlung direkt ins Auge gesprungen, da ich ein absoluter Eichhörnchen Fan bin. Allerdings muss ich gestehen, dass mich die Geschichte leider ...

Eichhörnchenglück von Dana Lukas

Dieses Buch ist mir in der Buchhandlung direkt ins Auge gesprungen, da ich ein absoluter Eichhörnchen Fan bin. Allerdings muss ich gestehen, dass mich die Geschichte leider nicht packen konnte. Mir fehlte es irgendwie an Substanz und Handlung. Es hat meiner Meinung nach nicht wirklich ein Spannungsaufbau stattgefunden und ich hätte mir mehr Interaktion zwischen Annike und ihrer Mutter gewünscht.

Handlung:

Annike kommt auf Bitten ihres Onkels Theo in ihre Heimatstadt zurück und soll versuchen zu helfen ihre Mutter aus deren Zimmer zu bekommen. Edith hat sich seit dem Tod ihres Mannes, Annikes Vater, zurückgezogen und bewirft Eichhörnchen mit Nüssen. Als Manou, ein Nachbarskind, in der Einfahrt ein verletztes Eichhörnchen findet, wendet sie sich an Annike und bittet sie um Hilfe. Gemeinsam pflegen sie das Tierchen nun gesund.

Charaktere:

Leider muss ich sagen, dass ich mit den Charakteren gar nicht warm geworden bin. Annike ist zwar 44 Jahre, verhält sich aber teilweise wie ein Teenager, was mich im Lesefluss leider sehr gestört hat. Auch mit Theo und seiner Jugendsprache bin ich überhaupt nicht warm geworden. Der einzige Charakter, der mich überzeugt hat, war Manou.

Cover:

Wie bereits erwähnt habe ich das Buch aufgrund des Covers gekauft, da es mich total angesprochen hat! Mir gefällt, wie das Eichhörnchen an der Buchecke den Leser direkt anschaut! :)

Schreibstil:

Der Schreibstil konnte mich leider gar nicht überzeugen, was ich sehr schade fand, da die Geschichte durchaus Potential gehabt hätte. Ich hätte mir eine etwas gehobenere Sprache gewünscht.

Fazit:

Aufgrund des super niedlichen Covers würde ich mir das Buch immer wieder kaufen, aufgrund der Handlung jedoch nicht.

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Veröffentlicht am 03.07.2025

Süß für Zwischendurch.

A Wild Cowboy's Heart
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"Aber du hast etwas Zerbrochenes angesehen und daraus etwas Schönes gemacht. Das war immer dein Geschenk an die Welt."

A Wild Cowboy's Heart - von Stacey Kennedy

Bei diesem Buch haben mich Cover und ...

"Aber du hast etwas Zerbrochenes angesehen und daraus etwas Schönes gemacht. Das war immer dein Geschenk an die Welt."

A Wild Cowboy's Heart - von Stacey Kennedy

Bei diesem Buch haben mich Cover und Klappentext angesprochen! Es hat sich nach einer cozy Cowboy-Romance angehört! Irgendwie hat es mich an die Bücher von Lilly Lucas erinnert, da es wie ihre Green Valley Reihe in Colorado spielt und es um 3 Schwestern geht, wie in der Cherry Hill Reihe. Allerdings muss ich da echt sagen, dass ihre Bücher doch um einiges besser sind als diese Kurzgeschichte. Bevor ich das eBook geöffnet habe, wusste ich auch gar nicht, dass es eine Kurzgeschichte ist. Ich bin von den üblichen 300-420 Seiten ausgegangen... Für Zwischendurch war die Geschichte ganz gut, konnte mich jetzt aber auch nicht übermäßig fesseln

Handlung

Masie ist die jüngste der drei Carter-Schwestern, die auf Wunsch ihres verstorbenen Großvaters, eine Brauerei auf die Beine gestellt haben. Sie tut sich allerdings sehr schwer damit ihre Rolle in dem Familienunternehmen zu finden, die ihr auch Freunde bereit und ihr das Gefühl gibt, ihren Teil beizutragen. Ihre Aufgabe ist es jetzt auf drei Festivals dafür zu sorgen dass ihr Bier an Bekanntheit gewinnt. Unterstützen tut sie dabei Hayes Taylor, der Polizist aus Leib und Seele ist, jedoch mit Schicksalsschlägen zu kämpfen hat.

Protagonisten:

Masie ist eine Träumerin, sie lebt für ihre Kunst, möchte aber niemanden im Stich lassen oder enttäuschen. Sie ist ein Sonnenschein, der immer für andere da ist, aber Angst hat selbst nicht genug zu sein und sich selbst oft hinten anstellt. Hayes dagegen liebt Recht und Ordnung, hat allerdings im Gegensatz zu Masie Probleme damit die Vergangenheit ruhen zu lassen und im Hier und Jetzt zu leben.

Cover:

Das Cover gefällt mir wirklich gut und verspricht eine cozy Cowboy-Romance!

Schreibstil:

Der Schreibstil konnte mich nicht überzeugen leider gab es einige Übersetzungsfehler und auch inhaltliche Fehler, welche beim Lektorat hätten auffallen müssen... Ein lustiges Beispiel ist, dass Masie einen Strauß Gänseblümchen kauft - Wie geht das?
Das hat leider ganz schön des Lesefluss gestört.

Fazit:

Die Geschichte hat doch einige Macken, die das Leseerlebnis geschmälert haben... Trotzdem war es eine gute Sommerlektüre für Zwischendurch!

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Veröffentlicht am 12.06.2025

Fitzek-Debut

Die Therapie
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Die Therapie von Sebastian Fitzek

Nach dem ich schon den ein oder anderen Thriller von Sebastian Fitzek gelesen habe, wollte ich nun doch mal wissen, wie alles angefangen hat. Einfach auch um zu schauen, ...

Die Therapie von Sebastian Fitzek

Nach dem ich schon den ein oder anderen Thriller von Sebastian Fitzek gelesen habe, wollte ich nun doch mal wissen, wie alles angefangen hat. Einfach auch um zu schauen, wie sich sein Schreibstil und seine Art des Erzählens in den vergangenen Jahrzehnten verändert hat! Persönlich finde ich, dass er sich sehr sehr stark weiterentwickelt hat, Thriller wie bspw. "Das Paket" oder "Der Insassen" die bereits von ihm gelesen habe, könnten mich deutlich mehr überzeugen. Dennoch fand ich es schön zu lesen, wie ein so begnadeter Autor angefangen hat.

Handlung und Charaktere:

Im Thriller geht es darum, dass Viktor Lanz dessen Tochter von jetzt auf gleich spurlos verschwindet. Vier Jahre vergehen und er zieht sich in sein Ferienhaus an der Nordsee zurück. Kaum angekommen spürt ihn eine psychisch kranke Frau, Anna Spiegel, auf, und fleht ihn förmlich an sie zu therapieren. Dr. Viktor Lanz ist ein begnadeter Psychotherapeut, der sich auf Patienten mit Wahnvorstellungen spezialisiert hat. Eben diese Wahnvorstellungen thematisieren immer wieder die Geschichte um ein kleines Mädchen, welcher schreckliche Dinge zustoßen. Und wie soll es anders sein, Viktor Lanz glaubt immer mehr daran, das all das auch mit seiner Tochter geschehen sein muss.

Cover:

Ich habe mir das Buch in der Bücherei ausgeliehen, wo es als ziemlich altes Hardcover im Bestand war. Es hatte was, ein so altes Buch in der Hand zu haben, dass schon viele viele Menschen vor mir gelesen haben. Da war noch der klassische Baum auf dem Cover, welcher ja bei so einigen Thrillern wiederzufinden ist...

Schreibstil:

Der Schreibstil war gut, allerdings nicht weltbewegend. Ich habe schon schlechtere aber auch schon wesentlich bessere Thriller gelesen (u.a. auch von Sebastian Fitzek).

Fazit:

All in all war es schon sein Debut zu lesen, allerdings konnte mich die Geschichte nicht überzeugen und ich werde sie auch wahrscheinlich nicht nocheinmal lesen. Primär war es thematisch nicht ganz mein Ding!

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Veröffentlicht am 11.05.2025

Gefühlschaos

Feeling Nothing
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"Sie war diese eine Frau, von der ich nicht gewusst hatte, dass ich sie gesucht hatte. Die ich aber dringend brauchte."

Feeling Nothing - von Ann-Kathrin Karschnick

Ich muss gestehen, dass mich hier ...

"Sie war diese eine Frau, von der ich nicht gewusst hatte, dass ich sie gesucht hatte. Die ich aber dringend brauchte."

Feeling Nothing - von Ann-Kathrin Karschnick

Ich muss gestehen, dass mich hier das Cover deutlich mehr überzeugt hat als die Geschichte! Es entspricht zu 100% meinem Geschmack und hätte ich es nicht auf dem e-Reader gelesen, hätte ich es mir evtl.. sogar gekauft. Nachdem ich es allerdings gelesen habe, würde ich es nicht unbedingt weiterempfehlen. Die Geschichte ist meiner meinung nach verhältnismäßig verwirrend und unsauber geschrieben. Natürlich spielen Gefühle eine große Rolle, gerade wegen Robins Gefühlsblindheit, allerdings war es hier ein wenig zu viel des Guten!

Handlung:

Robin ist Physiotherapeutin und erhält von ihrem Vater ein Jobangebot. Für ein Jahr lang soll sie das Football Team ihres Vaters physiotherapeutisch unterstützen. Oberste Regel dabei keine Beziehungen zwischen Spielern und Personal! Running Back Tyler erschwert die Sache jedoch sehr! Beide merken dass da eine extreme Anziehung herrscht und sie noch nie eine Person getroffen habe, die solche Gefühle in ihnen zum Ausdruck bringt. Wobei Gefühle für Robin ein heikles Thema ist, da sie Gefühlsblind ist.

Protagonisten:

Wie bereits erwähnt ist Robin gefühlsblind, was bedeutet, das es ihr schwer fällt ihre eigenen Gefühle sowie die Gefühle anderer zu erkennen und zu definieren. Sie nutzt dabei kleine Comic Zeichnungen, um sich da Situationen zu erinnern, in denen es ihr ähnlich ging. Sie ist sehr direkt und denkt nicht lange über die Konsequenzen nach. Und ist damit das genaue Gegenteil von Tyler, der ein absoluter Planer ist. Es geht schon damit los, dass er seine Termine in einem Bullet Journal festhält! - Da war ich wirklich hin und weg als ich das gelesen habe! Er hat auch für seine Zukunft große Pläne, weshalb er ständig über die Konsequenzen seines Tuns nachdenkt. Man merkt im Laufe der Geschichte sehr, wie sich beide ergänzen und gegenseitig von einander lernen!

Cover:

Das Cover gefällt mir wirklich sehr! Es ist schön schlicht und verspricht eine süße Sports-Romance!

Schreibstil:

Der Schreibstil hat mir leider nicht wirklich gefallen, ich empfand ihn an einigen Stellen als sehr durcheinander und stockend, dass es mir schwer fiel richtig in die Geschichte einzutauchen.

Fazit:

Die Thematik der Gefühlsbildheit fand ich sehr interessant, da ich vorher noch nicht davon gehört habe, allerdings hätte es in der Geschichte ein wenig besser umgesetzt werden können.

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Veröffentlicht am 21.10.2024

Nicht nur eine gestörte Psyche...

Der Insasse
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Der Insasse von Sebastian Fitzek

Diese Geschichte ist ungllaublich komplex, dass man es gar nicht in Worte fassen kann. Man muss das Buch einfach selbst lesen, um es nachvollziehen zu können! Sebastian ...

Der Insasse von Sebastian Fitzek

Diese Geschichte ist ungllaublich komplex, dass man es gar nicht in Worte fassen kann. Man muss das Buch einfach selbst lesen, um es nachvollziehen zu können! Sebastian Fitzek hat, wie gewohnt, nicht an Plots gespart, sondern eine Vielzahl eingebunden. Dabei ist es ihm gelungen jeden Plot spannend auszuformulieren. Man hatte beim Lesen nicht das Gefühl, dass dem Buch Struktur fehlt. Nachdem ich vor ein paar Wochen "Das Paket" gelesen habe, wusste ich einfach, dass ich noch mehr seiner Bücher verschlingen muss, da sein Schreibstil und seine Geschichten einen einfach fesseln. So war es nun auch bei "Der Insasse", wobei ich trotzdem sagen muss, dass es für mich keine 5/5 Sterne sind... Irgendwie hat mir an der ein oder anderen Stelle der Bezug gefehlt, bzw. kam ich mit den häufig wechselnden Sichtweisen und Charakteren manchmal nicht mit. Eventuell hätte da so manches Kapitel ein wenig länger sein können.
Aber nichts desto trotz, kann ich sagen, dass dieser Psychothriller für ganz schön Nervenkitzel bei mir gesorgt hat!

Handlung + Protagonisten:

Außnahmsweise fasse ich die Punkte "Handlung" und "Protagonisten" heute mal zusammen, da ich finde, dass sie sich bei der Geschichte schwer separieren lassen. Allgemein ist es schwer etwas zu Handlung zu sagen, ohne zu spoilern. Ich versuch es trotzdem mal:
Guido Trammnitz ist ein Serienmörder, welche die Morde an zwei Kindern gestanden hat, allerdings nicht den Mord, den sich Till Berckhoff seit einem Jahr ersehnt... Seit einem Jahr sucht er verzweifelt nach seinem Sohn Max, der unauffindbar ist. Indizien weisen darauf hin, dass auch Max dem Konto von Trammnitz zuzurechnen ist. Da dieser jedoch, auf Raten seiner Anwältin, schweigt entscheidet sich Till dazu sich in die gleiche Anstalt einweisen zu lassen, in der auch Trammnitz einsitzt. Er möchte auf eigene Faust herausfinden, was mit seinem Sohn geschehen ist.

Ich kann und möchte eigentlich gar nicht viel mehr zum Inhalt sagen, man muss die Geschichte einfach selbst von vorne lesen.

Cover:

Das Cover gefällt mir persönlich gar nicht.... Natürlich passt es irgendwo zur Geschichte und dessen Setting, allerdings hätte man da meiner Meinung nach mehr draus machen können. "Der Insasse" ist ein Buch, was ich mir so nie wegen des Covers gekauft hätte, um es mir ins Regal zu stellen. Von daher bin ich sehr froh, dass ich es mir in der Bücherei ausgeliehen habe.

Erzählstil:

Hier habe ich wirklich so gut wie nichts auszusetzen! Sebastian Fitzek hat einfach einen sehr fesselnden und spannenden Schreibstil, der es einem nur äu´ßerst schwer macht, das Buch aus der Hand zu legen. Dennoch hätte ich es teilweise angenehmer gefunden, wenn die manche Kapitel ein wenig länger gewesen wären.

Fazit:

Wer Lust auf Nervenkitzel hat, sollte sich mal an dieses Buch wagen!

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