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Veröffentlicht am 12.05.2025

Identitätskrise im wunderschönem Frankreich

Merci Agneta
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Das Cover ist sehr schön geraten. Die Farben harmonieren gut miteinander, und der "Ölgemälde"-Stil gefällt mir auch echt gut. Was mich jedoch wunderte, ist, dass im Buch mehrere Male betont wurde, dass ...

Das Cover ist sehr schön geraten. Die Farben harmonieren gut miteinander, und der "Ölgemälde"-Stil gefällt mir auch echt gut. Was mich jedoch wunderte, ist, dass im Buch mehrere Male betont wurde, dass Agneta eher übergewichtig wäre, und da verstehe ich nicht, sie auf dem Cover als eher dünn darzustellen. Wahrscheinlich für eine bessere Darstellung.

Zuerst hat es mich wirklich angesprochen. Derzeit lerne ich aktiv französisch, und ich liebe die Kultur und Sprache. Mir macht es bisher sehr Spaß. Da freute es mich dann auch, als ich vieles auf Französisch in diesem Buch verstanden habe. Ob das aber Personen die kein französisch sprechen sich auch erahnen oder verstehen können bin ich nicht wirklich überzeugt. Als das Buch ankam habe ich auch gemerkt, dass der Buchrücken eher schwer zu lesen ist und sich nach nicht wirklich hochtrabender Literatur anhört, wollte aber mal mein Glück versuchen. Zuerst hat es so vor sich hin geschwelgt, und hatte auch so seine Lebensweisheiten, die ich mir direkt merken musste, doch das ganze Buch war ziemlich langweilig. Mehr dazu in der weiteren Rezension..

Der Schreibstil ist wie gesagt eher langweilig und vor sich hinschwelgend. Es wurde alles detailliert beschrieben, und davon auch etwas zu viel... Natürlich muss man bildlich beschreiben, es soll aber nicht 2/3 des Buches ausmachen!! Man will auch mal spannende Dialoge und Gedanken haben. Glücklicherweise hatte es aber auch eine gewisse Prise Humor. Was mich wirklich SEHR genervt hat, ist, dass sich die Handlung nie weiterentwickelt! Man musste erst mal 3/4 des Buches lesen, dafür, dass sich die Hauptprotagonistin mal aufrappelt und aufhört um ihren Freund zu trauern. Viele haben vielleicht eher ein mitreißendes und fröhliches Buch über die Rettung eines Klosters erwartet - auch ich. Da war das schon etwas enttäuschend.. Vielleicht da mal einfach das Buch besser beschreiben, dass es nicht so rüberkommt.;)

Anfangs war ich etwas verwirrt, weil ich eher eine Frau in ihren 30ger Jahren erwartet habe, und selber ja erst in meinen Teenager-Jahren bin, habe aber versucht, mich irgendwie in Agneta hineinzuversetzen, wo ich leider gescheitert bin. Ich hatte überhaupt keinen Bezug zu ihr..Agneta mochte ich anfangs irgendwie - eine Frau, die ihr Leben lebt, sich durchsetzen kann und macht was sie will. Doch irgendwann habe ich gemerkt, dass sie das zu viel tut - sie erkundigt sich beispielsweise während des Buches nicht mal nach ihren Kindern, die ihr da fast egal erscheinen. Sie ist für ihr Alter wirklich unreif und unvernünftigt, wo ich ihre Mitmenschen in Schweden teils schon verstehe. Und wie schon im Titel genannt hat sie im Buch eine Identitätskrise, und benimmt sich teilweise völlig daneben. Und Agneta entwickelt sich trotzdem im Buch gar nicht weiter! Das Ende des Buches ergibt da auch keinen wirklichen Sinn.. Dagegen gefiel mir die Zusammenkeit der ganzen Franzosen und Agenta sehr, dass sie so verbunden sind, trotz verschiedener Sprachen.:)

Das Buch zog sich wie schon erwähnt leider sehr hin, und die Handlung bzw die Charaktere haben sich null weiterentwickelt, was es auch sehr langweilig für mich machte.

Im Ganzem weiß ich nicht, was ältere Personen im Alter von Agneta (ca. 50 Jahre) zu diesem Buch sagen würden, weil ich ja um einiges jünger bin, und meine Perpektive vielleicht da anders ist, besonders da ich Agneta überhaupt nicht nachvollziehen kann. Jedoch hat dieses Buch von der Handlung her nicht wirklich Sinn ergeben, vielleicht ja im zweitem Band... Ich wurde leider nicht echt überzeugt, auch da es nicht ansatzweise spannend war, und deswegen gibt es, da ich mal nicht so blöd sein will, 2,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 07.04.2025

Langatmig und träge, nicht so meins

Nowhere Heart Land
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Das Cover ist ganz okay. Es hat einen gemalten Stil, und hält die Chaotik von Rosa fest - in ihrem Kopf und ihrem Leben.

Es handelt sich um eine junge Frau, auf die die 30er zukommen, ihr Leben aber nicht ...

Das Cover ist ganz okay. Es hat einen gemalten Stil, und hält die Chaotik von Rosa fest - in ihrem Kopf und ihrem Leben.

Es handelt sich um eine junge Frau, auf die die 30er zukommen, ihr Leben aber nicht wirklich im Griff hat, und nichts mit sich anzufangen weiß. Zuerst dachte ich, dass mich sowas ansprechen würde, da mich interessiert, wie Rosa mit so einer Situation umgeht, und sich weiterentwickelt, wurde da aber leider enttäuscht. Es hatte auch nicht wirklich einen Aufbau, und alles wurde so träge geschrieben, als hätte die Autorin keinen Plan wie es weitergehen soll. Idee okay, hatte aber das Geüfhl, dass nichts geplant wurde, und alles war so langatmig, außer den Vorfällen mit Leni ist nie was passiert..

Der Schreibstil war mir zu voll. Ich habe teilweise wirklich nur noch die Seiten überflogen, und außer den Dialogen nicht aufgepasst. Auch die Gedanken waren für mich zu sehr im Vordergrund, und die Autorin kam nie auf den Punkt. Ich hatte deswegen auch gar keine Lust zu lesen.

Die Figuren mochte ich nicht so gerne, und waren mir teilweise schon echt unsympathisch. Die Lehrer haben sich irgendwie, außer Herr Reuter, alle gleich angehört, was lahm war. Und Rosa hat mich mit der Zeit auch nur noch genervt. Ich habe gedacht, dass es sich im Buch darum dreht, wie Rosa ihr Leben in Griff bekommt, und glücklich wird, eigentlich war dem aber nicht so. Kein Happy End, einfach nur mal eine mickrige kurz schöne Situation als Ende. Mit der Zeit dachte ich, dass Rosa einfach mal aufstehen soll, und versuchen soll, etwas auf den Schirm zu kriegen, oder sich Hilfe zu suchen, als Beispiel Therapie. Sie hat sich einfach immer gehen lassen. Klar, sie hat schweres hinter sich, und befindet sich in einer Krise, trotzdem könnte sie sich da mal aufraffen. Da waren die ganzen Protagonisten, besonders Rosa, irgendwie einfach nur unsympathisch.

Tut mir aufrichtig leid, aber dieses Buch war gar nicht so meins. Ich hätte es, wenn es kein Rezensionsexemplar gewesen wäre, am liebsten abgebrochen. Es war so lahm, und die Hauptprotagonistin tat immer das gleiche, und ließ sich einfach in Drogen gehen. Die immer gleichen und wiederholenden Tage wurden genau beschrieben,was einfach nur langweilig war. Es hatte zudem kein richtiges Ende, und somit hätte ich gleich mitten im Buch aufhören können. Vielleicht liegt es einfach nur an mir, trotzdem eher eine Enttäuschung.

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Veröffentlicht am 16.07.2025

Hat mich im gegensatz zu One of us is lying etwas enttäuscht

ONE OF US IS NEXT
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Das Cover ist nicht wirklich schön, mir gefallen echte Menschen auf Büchern nie so gut, da diese mir auch die Vorstellung rauben. Der Schreibstil dafür gefällt mir eigentlich ganz gut, er ist etwas kompliziert, ...

Das Cover ist nicht wirklich schön, mir gefallen echte Menschen auf Büchern nie so gut, da diese mir auch die Vorstellung rauben. Der Schreibstil dafür gefällt mir eigentlich ganz gut, er ist etwas kompliziert, trotzdem aber angenehm zu lesen, und beschreibt auch Gedanken gut. Das Wahrheit oder Pflicht- Spiel war eine gute Idee, und wurde auch einigermaßen gut umgesetzt, jedoch gab es da für mich zu wenig Szenen. An sich hat sich das Buch sehr schlecht lesen lassen und ich habe lange gebraucht um durchzukommen anhand der fehlenden Spannung. Zugegebenermaßen muss ich sagen dass das Buch gut durchgeplant war, und ich den Plot größtenteils nicht soooo vorhergesehen habe. Die Charaktere besonders die Hauptcharaktere waren für mich unnahbar und unnachvollziehbar und haben mich enttäuscht. Ein halbwegs okayes Buch, wo es aber an Spannung und sympathische Charaktere gefehlt hat.

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Veröffentlicht am 27.06.2025

Meine Begeisterung hält sich in Grenzen..

Chapters unfinished
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#dnf (did not finish)

Mit dieser Rezension will ich nicht über das gesamte Buch urteilen. Es tut mir leid, dass sich meine Meinung von allen anderen abhebt, das ist aber meine Sichtweise.

Der Schreibstil ...

#dnf (did not finish)

Mit dieser Rezension will ich nicht über das gesamte Buch urteilen. Es tut mir leid, dass sich meine Meinung von allen anderen abhebt, das ist aber meine Sichtweise.

Der Schreibstil war angenehm und eigentlich ganz gut. Jedoch wurde mir schon ab den ersten Seiten die Unsympathie der Hauptcharaktere bewusst, die sich wie unreife Jugendliche verhalten. Es ist mir so auf die Nerven gegangen, dass ich dieses Buch abbrechen musste.

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