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Veröffentlicht am 14.05.2025

Vielseitige Einblicke in die Karriere von Harry Styles

Harry Styles
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Die Journalistin Annie Zaleski, die bereits für diverse Musikmagazine geschrieben hat, bietet in dem Portrait von Harry Stlyes tiefe Einblicke in seine Karriere. Begonnen als jugendlicher Musiker bei The ...

Die Journalistin Annie Zaleski, die bereits für diverse Musikmagazine geschrieben hat, bietet in dem Portrait von Harry Stlyes tiefe Einblicke in seine Karriere. Begonnen als jugendlicher Musiker bei The X Factor, dann bekannt durch die Band One Direction, über seinen Weg als Solokünstler bis hin zur Pop- und Mode-Ikone und Idol vieler Menschen. Zaleski thematisiert neben den Albenerfolgen auch Harry Stlyes' Vorbilder, seine musikalischen Vorbilder und die Persönlichkeiten, die ihn inspiriert haben, an denen er sich orientiert hat und für welche sozialen Projekte er sich einsetzt.

Das Buch ist hochwertig gestaltet, die mehr als 150 Fotografien zeigen so viele Facetten und die einzelnen Meilensteine in Styles' Leben. Außerdem wirken sie sorgfältig ausgesucht und sein Werk, seine Entwicklung werden sehr wohlwollend und wertschätzend dargestellt. Was mir besonders gut gefallen hat, waren die detailreichen Ausführungen und Erläuterungen zu seinen Alben, da war für mich einiges Neues dabei.

Für alldiejenigen, die Fans von Harry Stlyes sind, sämtliche Hintergrundinformationen gebündelt lesen wollen und Lust auf hochwertige Fotos und visuelle Eindrücke haben, sind hier sehr gut bedient!

Veröffentlicht am 12.05.2025

Hat mir Spaß gemacht zu lesen

Killer Potential
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Evie Gordon ist SAT-Tutorin und bereitet die Kinder reicher Familien auf die Unizulassungsprüfung vor. Als sie zu einem Treffen mit ihrer Schülerin Serena Victor kommt, findet sie deren Eltern brutal ermordet ...

Evie Gordon ist SAT-Tutorin und bereitet die Kinder reicher Familien auf die Unizulassungsprüfung vor. Als sie zu einem Treffen mit ihrer Schülerin Serena Victor kommt, findet sie deren Eltern brutal ermordet vor. Sie will das Haus verlassen und die Polizei rufen, als sie Hilferufe hört. Evie findet eine gefesselte und verwahrloste junge Frau in einer kleinen Kammer unter der Treppe. Dann eskaliert die Situation, als Serena nach Hause kommt, ihre toten Eltern und Evie mit der fremden Frau sieht. In der Folge ergreifen Evie und die Fremde die Flucht - denn Evie wird von der Polizei in den Medien als dringend tatverdächtig und im Laufe der kommenden Tage als abgebrühte Killerin dargestellt. Ihre geheimnisvolle Begleitung, die zunächst nicht spricht, wird zu Evies Verbündeten. Denn sie möchte herausfinden, wer die Victors umgebracht hat und sich tatsächlich für die Morde verantworten muss.

Hannah Deitch startet "Killer Potential" mit einer spannenden Ausgangslage, die schnell zu einem aufreibenden Roadtrip mit spannenden Szenen führt. Im Mittelteil empfand ich einige Stellen als Längen, aber da ich die beiden Figuren und die Entwicklung ihrer Beziehungsdynamik sehr interessant fand, habe ich auch die gern gelesen.
Der Schreibstil ist recht einfach gehalten, unterhaltsam gestaltet und gewinnt in den richtigen Momenten an Spannung. Auch das Ende und die Auflösung des Ganzen hat mir sehr gut gefallen und empfand ich als stimmig.

Ein spannender Thriller, der nicht durch blutige Szenen und Gewalt überzeugt, sondern durch packende Figurendynamik und einige Twists.

Veröffentlicht am 12.05.2025

Emotionaler Roman

Erdbeeren und Zigarettenqualm
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Madeline Docherty hat mir bis zu diesem Roman gar nichts gesagt.
"Erdbeeren und Zigarettenqualm" wird aus der zweiten Person singular heraus erzählt, mit der direkten "du"-Ansprache, sodass sich de die ...

Madeline Docherty hat mir bis zu diesem Roman gar nichts gesagt.
"Erdbeeren und Zigarettenqualm" wird aus der zweiten Person singular heraus erzählt, mit der direkten "du"-Ansprache, sodass sich de die Leserinnen direkt angesprochen fühlen. Für mich wirkte es so, als spräche die Protagonistin in der Form der "Du"-Erzähung zu sich selbst.

Die Protagonistin lernt Ella an der Universität kennen, sammelt sexuelle Erfahrungen und berichtet alles Ella. Die beiden sind sich sehr nah und Ella weiß quasi alles von der Protagonistin, die die Diagnose Endometriose erhält. In den folgenden Jahren, während des Studiums und danach, hat die bisexuelle Protagonistin diverse Jobs, sexuelle Begegnungen und Beziehungen. Die einzige Konstante in ihrem Leben ist Ella. Und auch mit ihr gibt es manchmal stillere Phasen. Die Protagonistin spürt im Laufe der Jahre, dass das Band der Freund
innenschaft zu Ella immer dünner wird, sieht jedoch auch den gesteigerten Bedarf, sich ihr mitzuteilen und somit eine gesteigerte Notwendigkeit. Als Leserin habe ich zwischen den Zeilen oftmals ein Knirschen gehört und mich gefragt, wie zwei Personen so schlecht miteinander kommunizieren können.

Für mich ein absolutes Highlight dieses Jahr. "Erdbeeren und Zigarettenqualm" hat mich berührt und mich durch diverse Emotionen gebracht. Ich mag die Zartheit, die Verletzlichkeit und gleichzeitig die Sicherheit, die die Freundinnenschaft vermeintlich vermittelt. Ein sehr emotionales Buch, das eine besondere Facette von Freundinnenschaft zeigt.

Veröffentlicht am 11.05.2025

Intensiver, roher Coming-of-Age-Roman

Wenn wir lächeln
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Jara lernt Anto auf dem Fußballplatz kennen. Die beiden freunden sich sehr schnell an und sind ab dann unzertrennlich. Sie teilen Lipgloss, Zigaretten und Wut, die gerade bei Anto überwältigend wirkt.

In ...

Jara lernt Anto auf dem Fußballplatz kennen. Die beiden freunden sich sehr schnell an und sind ab dann unzertrennlich. Sie teilen Lipgloss, Zigaretten und Wut, die gerade bei Anto überwältigend wirkt.

In "Wenn wir lächeln" skizziert Mascha Unterlehberg eine Freundinnenschaft in den frühen 2000ern, die einerseits sehr hart und roh und dennoch fein und zart wirkt. Anto kommt aus einem wohlhabenden Elternhaus, allerdings ist ihre Mutter häufig nicht da und Anto ist auf sich gestellt, kann machen, was sie will und testet in meinen Augen permanent Grenzen aus, überschreitet sie uns sucht nach Widerständen im Außen. Jara hingegen ist die Tochter einer liebevollen, alleinerziehenden Mutter. In meiner Wahrnehmung schaut sie zu Anto auf, himmelt sie an und eifert ihr nach.
Dass diese Grenzhandlungen, Wut, Gewalt und Skrupellosigkeit früher oder später in einer Katastrophe enden werden, war klar. Mascha Unterlehberg erzählt fragmentarisch, sprunghaft und ungeschönt von Jaras und Antos Freundinnenschaft. Dabei lag deren Zerbrechlichkeit für mich immer in der Luft und zwischen den Zeilen schwingt so viel Schweres, Unausgesprochenes mit.
Vieles bleibt angedeutet, könnte sich durch das Bruchstückhafte bei mir nicht wirklich setzen und ich konnte weder Jara noch Anto greifen, weil sie nach außen so distanziert und verschlossen wirkten.

Ein intensiver Coming-of-Age-Roman, der mich bewegt hat und wichtige Aspekte von einer speziellen Freundinnenschaft darstellt.

Veröffentlicht am 09.05.2025

Fesselnder Roman über Freundinnenschaft und Schuld

Before we were innocent
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Die drei Freundinnen Joni, Bess und Evangeline leben in den USA und kommen aus sehr wohlhabenden, privilegierten Familien. Nach ihrem Schulabschluss 2008 beschließen sie, einen Sommer in Griechenland auf ...

Die drei Freundinnen Joni, Bess und Evangeline leben in den USA und kommen aus sehr wohlhabenden, privilegierten Familien. Nach ihrem Schulabschluss 2008 beschließen sie, einen Sommer in Griechenland auf der Insel zu verbringen, auf der Evangeline die Sommer ihrer Kindheit verbracht hat. Doch aus diesem Urlaub kehren nur Joni und Bess zurück. Evangeline ist gestorben und die Polizei hat geprüft, inwiefern Joni und Bess in ihren Tod involviert waren. Auch wenn sie aus dem Prozess als unschuldig herausgehen, stürzen sich die Medien auf sie, halten sie trotzdem für schuldig. Bess zieht sich zurück und lebt isoliert, als Joni zehn Jahre später vor ihrer Tür steht und sie um einen Gefallen bittet: Sie braucht ein Alibi.

Ella Bermann hat mit "Before we were innocent" einen fesselnden und tiefgründigen Roman über Freundinnenschaft, Vertrauen, Verlust, Schmerz und Schuld geschaffen. Erzählt wird auf zwei Zeitebenen. In der Gegenwart, im Jahr 2018, erfahren wir mit der Zeit, wie Bess' und Jonis Leben momentan aussehen und was es mit den aktuellen Ermittlungen zu Jonis Alibi auf sich hat. Auf der Vergangenheitsebene erzählt Ella Bermann von der Freundinnenschaft zwischen den drei Mädchen und den Geschehnissen in Griechenland, die zu Evangelines Tod geführt haben. Dabei werden die Beziehungen sehr detailliert und komplex aufgebaut, sodass nachvollziehbar ist, weshalb jede von ihnen entsprechend reagiert und wie es zu den Konflikten kommt.
Auf sehr nachvollziehend und spannende Weise wird erzählt, wie Nähe zu Konkurrenzdenken, zu Verletzungen, Schmerz, Verlust und Frustrationstoleranz führt.
Ich mag den ruhigen, intensiven Schreibstil sehr. Auch wenn es Spannungselemente gibt und die Atmosphäre oftmans angespannt und aufgeladen ist, handelt es sich auf jeden Fall um einen Roman und nicht um einen Thriller.

"Before we were innocent" gehört definitiv zu meinen Lesehighlights 2025.

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