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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.01.2025

Sehr nettes Buch mit tollen Hauptfiguren

Blumen im Schuh
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Der Roman ist noch netter, als ich ihn mir vorgestellt habe. Die Autorin hat einen super Schreibstil und ich konnte mir viele der Szenen und auch den chaotischen Haushalt von Anja bildlich gut vorstellen.

Zum ...

Der Roman ist noch netter, als ich ihn mir vorgestellt habe. Die Autorin hat einen super Schreibstil und ich konnte mir viele der Szenen und auch den chaotischen Haushalt von Anja bildlich gut vorstellen.

Zum Buch: Elisabeth ist korrekt, ordentlich und komplett durchorganisiert. Bei ihr gibt es keine Unentspanntheit und das Leben ist extrem durchgeplant. Seit 20 Jahren schupft sie den Haushalt und unterstützt ihren Mann in seiner Selbstständigkeit. Bis sie ihn, im Jahr vor dem 25. Hochzeitstag, beim Seitensprung entdeckt.

Für Elisabeth stürzt eine Welt ein.

All ihre Ordnung kommt durcheinander und sie weiß nicht was sie machen soll. So schlüpft sie bei ihrer Schwägerin im unkonventionellen Haushalt unter, zu der sie bisher keinen Kontakt hatte.

Erstaunlicherweise hilft ihr das Chaos dort herauszufinden welche Bedürfnisse sie selbst hat und ein neuer Lebensabschnitt beginnt.

Wie schon oben angeschnitten, fand ich die Geschichte sehr gut geschildert und ich hatte extrem schöne Lesestunden. Die Teenies die im Buch vorkommen sind aus dem Leben gegriffen, genau wie die anderen ProtagonistInnen. Absolute Leseempfehlung meinerseits. Die exakt 400 Seiten waren nicht langweilig und die Unterteilung der Kapitel ist sehr angenehm, wenn man mal doch unterbrechen muss.

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Veröffentlicht am 26.02.2026

Anders als erwartet, aber gut

Alt genug
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Anders als gewohnt, aber gut
Irgendwie ist die Entwicklung von Ildiko´ an mir vorüber gegangen und ich hatte mich auf ein lustiges Buch gefreut.
Allerdings habe ich scheints nicht mitbekommen, dass die ...

Anders als gewohnt, aber gut
Irgendwie ist die Entwicklung von Ildiko´ an mir vorüber gegangen und ich hatte mich auf ein lustiges Buch gefreut.
Allerdings habe ich scheints nicht mitbekommen, dass die letzten Romane eher sachlicher Natur und nicht mehr zwingend komisch waren. Bitte nicht falsch verstehen, das Buch war sehr gut, aber ich war auf etwas Anderes eingestellt.
Nichts desto trotz ist die Autorin echt gut, wenn es um das Beschreiben von Frauen, Gefühlen und Alltag geht. Um eine Passage zu nennen: " Und wer, wie ich, mit 2 heranwachsenden Männern und einem Ehemann zusammenlebt, der tut gut daran, die eigenen Reaktionen abzuwägen und auf taktische Klugheit und das langfristig zu erreichende Ziel zu setzen.
Kürthy gibt in diesem Buch ganz viel von sich selbst preis, und da erstaunt doch so manches. Ihr Leben ist geprägt von Panikattacken, Angststörungen, die ihr das Leben und auch das Vorlesen schwer machen. Wer hätte das gedacht!!
Es geht um ihre Freundinnen Jutta, Susanne, Antje...die alle schon ihr Päckchen im leben zu tragen hatten.
Sie hadert mit ihren Eltern und ihrer Jugendzeit und schließt Frieden damit.
Alles in allem ein sehr ermutigendes Buch, das einen manchmal schmunzeln, aber auch etwas nachdenklich zurück lässt.

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Veröffentlicht am 02.02.2026

Echt schön blumig

Der schwimmende Blumenladen von Amsterdam
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Das Buch war fast genauso, wie ich es mir vorgestellt habe. Nachdem ich selber noch nie in Amsterdam war kann ich zu den Sehenswürdigkeiten, die im Roman erwähnt werden, nichts beisteuern aber es hat meinen ...

Das Buch war fast genauso, wie ich es mir vorgestellt habe. Nachdem ich selber noch nie in Amsterdam war kann ich zu den Sehenswürdigkeiten, die im Roman erwähnt werden, nichts beisteuern aber es hat meinen Erwartungen entsprochen. Die Liebegeschichte sowohl an das Leben als auch an die Menschen ist sehr nett und kurzweilig zu lesen und hat mich gut unterhalten.
Rosie ist Optimistin, hat aber immer noch nicht ihren Job des Lebens gefunden. Immer wieder kommen ihr spontan interessante Ideen und meistens landet sie dann dabei im Chaos. London ist ihr zu trüb und hektisch und spontan beschließt sie, in die botanischen Fußstapfen ihrer Mutter zu treten und als Floristin in Amsterdam neu anzufangen. Sie mietet sich in einem Hausboot ein und lernt schon in den ersten Tagen ihren mürrischen Nachbarn Max kennen. Rosie mietet sich einen Ministand am berühmten Blumenmarkt und legt los mit ihren Ideen.
Auch Max kommt sie schön langsam näher, auch wenn der durch die vorherige Beziehung etwas zurückhaltend ist.
Schön langsam entwickelt sich alles nach Plan, da kommt Rosies Vermieter mit schlechten Nachrichten. Dringende Renovierungsarbeiten am Boot sind fällig und die kann sich keiner der beiden leisten. Kurz bevor sie aufgibt kommt unserer Protagonisten aber eine Idee, auf die ich hier aber nicht näher eingehen möchte.
In der Geschichte geht e auch um Zusammenhalt und Freundschaft und der fröhliche Charakter von der Hauptdarstellerin entspricht auch ganz meinem Naturell, daher hat mir der Roman außerordentlich gefallen und ich freue mich schon auf die anderen Bücher dieser Reihe. Nur das Ende war mir etwas gar zu kitschig, aber so ist das halt bei dieser Art von Literatur manchmal.

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Veröffentlicht am 07.09.2025

Geschichten zum Nachdenken

Der Laden in der Mondlichtgasse
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Mir gefiel das Buch vom Cover her so gut und auch der Titel hat mich sehr angesprochen. Nachdem es sich um Geschichten inspiriert von Romanen von Satoshi Yagisawa handelt, dessen Bücher ich gerne gelesen ...

Mir gefiel das Buch vom Cover her so gut und auch der Titel hat mich sehr angesprochen. Nachdem es sich um Geschichten inspiriert von Romanen von Satoshi Yagisawa handelt, dessen Bücher ich gerne gelesen habe, dachte ich mir dass das etwas sein könnte.
Nun ja, nach der ersten Geschichte war ich hin und hergerissen. Die japanischen Namen gepaart mit einer Story rund um einen Fuchs(halb)geist namens Kogetsu wusste ich zuerst nichts damit anzufangen. Zum Glück habe ich dann mit dem zweiten Kapitel begonnen. Die ersten 5 Kapitel sind in sich geschlossene Geschichten, deren komplette Schlüssigkeit sich dann aber mit dem letzten Teil (6) ergibt.
Es steckt sehr viel Wahrheit hinter den Fabeln und für die japanischen Ausdrücke gibt es am Ende des Buches auch ein Glossar.
Der rätselhafte Kogetsu betreibt eine Confiserie in der Mondlichtgasse. Das Besondere daran ist, dass diese nur von Menschen betreten werden kann, die große Probleme haben. Man findet die Gasse hinter einem japanischen Schrein, wo gläubige Shintoisten hingehen um Opfergaben zu machen und zu beten. Er verkauft dort Zaubersüßware, die bei richtiger Dosis den Käufern hilft.

In der ersten Geschichte geht es um die Schülerin Kana, deren Freund sich von ihr distanziert und die sich extrem einsam fühlt.
Kapitel zwei handelt von dem Makler Koguma Ayuma, dessen Name übersetzt kleiner laufender Bär heißt. Da er auch etwas rundlich ist, fühlt er sich oft verspottet, weil die Menschen bei Erwähnung seines Namens meist lachen.
Geschichte drei ist zum Thema Freundschaft. Yui ist eher ruhig und erzählt nicht so viel, weil sie denkt, dass sie für ihre Freundinnen uninteressant ist, doch was ist, wenn das plötzlich umgekehrt ist und man offenherzig durchs Leben geht?
In Kapitel vier dreht sich alles um Risa und Ayaka, die beide Trompetenspielerinnen sind und in der Schule in Konkurrenz stehen.
Story fünf bringt uns in eine junge Familie, bei der im Alltag die Liebe verloren gegangen ist. Im Laden verkauft Kogetsu einen Zauberschein-Liebesapfel um zu helfen.

Wie schon oben erwähnt führt uns der Schluss an den Anfang der Geschichte, wie es zu dem Laden in der Mondlichtgasse kam. Eine Geschichte über Freundschaft.
Rückblickend schwanke ich zwischen 4 und 5 Sternen für das Buch. Es ist wirklich wunderschön und wen japanische Erzählungen nicht abschrecken, sollte sich wirklich überlegen, den „Roman“ zu lesen.

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Veröffentlicht am 14.05.2025

Richtig interessant, ein bisschen traurig, aber schön

Als ich dich traf
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Allein schon das Cover in meiner Lieblingsfarbkombi macht das Buch zu einem echten Highlight.
Aber auch der Roman selber hat mir sehr gefallen. In der Mitte fand sich für mich dann noch einmal ein überraschendes ...

Allein schon das Cover in meiner Lieblingsfarbkombi macht das Buch zu einem echten Highlight.
Aber auch der Roman selber hat mir sehr gefallen. In der Mitte fand sich für mich dann noch einmal ein überraschendes Detail, das so manche Szene vorher schlüssig erscheinen lässt. Manchmal ist die Geschichte ein bisschen traurig, aber alles in allem wunderschön.
Daphnes Beziehungen sind einzigartig, allein schon deswegen, weil sie im Vorhinein weiß, dass alles ein Ablaufdatum hat. Seit ihrer Jugend erhält sie zu Beginn oder vor jeder Romanze einen Zettel mit dem Hinweis, wie lang die Beziehung halten wird. Und dann mit dreiunddreißig Jahren kommt er, der Zettel ohne Angabe.
Interessiert beginnt sie daran zu glauben, dass es diesmal für immer ist.
Doch was sagt ihre ehemalige Beziehung, Hugo -drei Monate- dazu? Hugo ist der Einzige, der alles weiß, wirklich alles und über die Jahre zum besten Freund von Daphne wurde.
Mir gefällt der Erzählstil und wie die Geschichte endet. Finde es ein richtig "würziges" Buch und kann es RomantikerInnen nur weiterempfehlen.

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