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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.05.2025

Wilde Story

Der dunkle Sommer
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Mein Gott war dieses Buch ein wilder Ritt. So langsam sollte man das von Vera Buck gewohnt sein, aber ich bin jedes Mal völlig überrumpelt und geflasht. Das zugrunde liegende Thema, das die Geschichte ...

Mein Gott war dieses Buch ein wilder Ritt. So langsam sollte man das von Vera Buck gewohnt sein, aber ich bin jedes Mal völlig überrumpelt und geflasht. Das zugrunde liegende Thema, das die Geschichte inspiriert hat fand ich auch unglaublich interessant. Ich hatte da eine echte Bildungslücke was das betrifft und war regelrecht schockiert, dass es keine reine Fiktion ist. Aber genau das macht so ein Buch auch erst so richtig fesselnd.

Die verschiedenen Erzählperspektiven waren mal wieder maximal verwirrend, tragen natürlich aber auch erheblich zur Spannung und Atmosphäre bei. Auch das ist so ein bisschen zur Handschrift der Autorin geworden. Ich fands von Anfang an so wahnsinnig spannend, dass ich das Buch in einem Rutsch gelesen habe. Ich brauchte einfach unbedingt Antworten.

Die Geschichte liest sich toll, ist wendungsreich und voller schockierender Enthüllungen. Ich finde schon, dass man konzentriert und aufmerksam lesen muss, wenn man miträtseln will. Ein bisschen was lies sich auf jeden Fall erahnen. Ich bin ehrlich, zwischendrin war ich mal skeptisch, was das für eine abstruse Story werden soll. Aber wie sich die Geschichte zusammensetzt, hat mich dann halt doch abgeholt und überzeugt.

Es ist schon echt eine wilde und überzogene Story, aber einfach sehr packend geplottet. Mir hats wieder gut gefallen. Ein sehr packender, sommerlicher Thriller.

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Veröffentlicht am 16.05.2025

Heftig

Locked in
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Henri Faber schreibt unglaublich packende Thriller und hier war allein das übergeordnete Thema schon super interessant und schafft ein beängstigendes Rahmenszenario. Das Buch ist von Beginn an bereits ...

Henri Faber schreibt unglaublich packende Thriller und hier war allein das übergeordnete Thema schon super interessant und schafft ein beängstigendes Rahmenszenario. Das Buch ist von Beginn an bereits sehr spannend und legt ein ordentliches Tempo und ein konstantes Spannungslevel vor. Mit all den Twists und Wendungen habe ich absolut nicht gerechnet und bin immer noch ein bisschen baff.

Das Buch beinhaltet nicht nur einen Fall, sondern eigentlich drei und zwischendrin wurde es kurz mal ein bisschen unübersichtlich, wer jetzt hier eigentlich der Schurke des Szenarios ist. Bin ehrlich, da wars ein bisschen drüber und irgendwie unglaubwürdig. Aber der Unterhaltungswert des ganzen war natürlich enorm- Clankriminalität, verrückter-Professor-Vibes, Entführungen und eine dramatische Familiengeschichte. Hier wird so einiges geboten.

Es wird viel mit den Erzählperspektiven gespielt, was eine ordentliche Überraschung bereithielt. Nicht schlecht, sogar eigentlich ziemlich grandios. Ich glaube der Erzählstil war für mich hier das, was so catchy war, weil man versucht hinter die Geheimnisse zu kommen.

Maertens ist ein schwieriger Protagonist aber irgendwie auch so ein Antiheld. Mochte den am Ende doch ganz gern, auch wenns ein steiniger Weg bis dahin war. So ziemlich alle Figuren handeln anders als man erwarten würde, wodurch es wunderbar verwirrend, aber auch fesselnd ist. Faber schafft es dieses Verwirrspiel trotzdem sehr logisch aufzubauen, sodass man den Faden nicht verliert und immer nur eine große Enthüllung im Fokus steht. Mir hats gut gefallen.

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Veröffentlicht am 16.05.2025

Tödliche Insel

The Island - Auf der Flucht
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Ich hab mich ja total in das auffällige Cover verliebt. Außerdem mag ich so Insel/Ferienresort- Thriller und finde das ist die perfekte Urlaubslektüre. Die Geschichte selbst hat mir auch gut gefallen und ...

Ich hab mich ja total in das auffällige Cover verliebt. Außerdem mag ich so Insel/Ferienresort- Thriller und finde das ist die perfekte Urlaubslektüre. Die Geschichte selbst hat mir auch gut gefallen und war nicht nur überraschend und voller tückischer Geheimnisse, sondern auch bitterböse.

Die Geschichte startet schon sehr vielversprechend, denn Lolas Ankunft auf der Insel ist direkt von einer mysteriösen Aura begleitet. Als Leser erfährt man zwar, dass sie flüchtet, aber nicht wovor. Und als dann relativ fix eine Leiche gefunden wird, ist erstmal gar nicht klar, wem man eigentlich trauen kann.

Bin mir auch nach Ende der Geschichte unsicher, ob ich Lola eigentlich sympathisch fand und tendiere eher zu nein. Die Figuren aber schon Ecken und Kanten, sind aber nicht so 100% ausgearbeitet und für mich gab es keinen Sympathieträger. Es gibt immer mal wieder Reibungspunkte aber vieles wirkt fast schon willkürlich. Ab und zu wird mal was thematisch angeschnitten und dann aber nie wieder erwähnt bzw. Die Figuren völlig aus der Handlung verbannt. Da bin ich nicht unbedingt Fan von, es wird dadurch einfach auch viel Distanz geschaffen.

Es ist eine Geschichte voller Geheimnisse, zwielichtiger Geschäfte und gestörter zwischenmenschlicher Beziehungen. Potential für Drama und Spannung ist also reichlich vorhanden und wird auch gut genutzt. So richtig ist lange nicht unbedingt klar, worauf es hinauslaufen soll, das Ende fand ich aber ok gelöst. Irgendwie hatte ich mir da was anderes erwartet, es funktioniert unterm Strich aber. Für ich ist das Buch kein Thriller und es war für mich nicht packend im eigentlichen Sinne. Es ist eher ein ziemlich wilder Spannungsroman. Kann man machen.

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Veröffentlicht am 11.05.2025

wieder sehr unterhaltsam

Great Big Beautiful Life
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Ich liebe liebe liebe Bücher von Emily Henry einfach wahnsinnig. Für mich sind sie der Inbegriff von guter Laune und Feelgood-Romance und dieses kleine bisschen Grumpy vs Sunshine in diesem Buch war für ...

Ich liebe liebe liebe Bücher von Emily Henry einfach wahnsinnig. Für mich sind sie der Inbegriff von guter Laune und Feelgood-Romance und dieses kleine bisschen Grumpy vs Sunshine in diesem Buch war für mich hier noch die Sahnekirsche auf dem Eis. Absolut grandios, herzerwärmend und sehr charmant.

Das Buch erzählt abwechselnd die Geschichte von Protagonistin Alice und der früheren skandalträchtigen Ikone Margaret Ives. Der Plot rund um Margaret hat mir fast schon Taylor Jenkins Reed Vibes gegeben mit all dem Glamour, den Spekulationen rund um ihre Familie und ihrem ominösem Rückzug aus dem öffentlichen Leben. Mochte ich, fand ich aber stellenweise nicht halb so mitreißend wie das bezaubernde Geplänkel zwischen Alice und Hayden.

Und kann mich mal bitte einer kneifen: wie perfekt ist bitte Hayden? Liebe den. Man könnte gerne ganze Bücher nur noch mit ihm und seinen übertrieben liebenswerten Eigenheiten füllen und ich würde sie alle lesen wollen. Bin ja hin und weg von dem Mann, lange keinen Bookboyfriend wie ihn mehr gesehen. Und die Liebesgeschichte zwischen ihm und Alice ist einfach schon total süß.

Das Buch hatte eine tolle Atmosphäre voller Geheimnisse und Glamour, aber auch schöne und lockere Lovestory mit charmantem Humor. Hat mir wieder richtig gut gefallen.

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Veröffentlicht am 11.05.2025

Brenne nicht nur hell, brenne lichterloh

Lichterloh - Stadt unter Ruß
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Ich mag ja dystopische Jugendbücher richtig gerne und „Lichterloh“ ist mal was erfrischend anderes. Ich denke das Weltenkonzept muss man einfach mal als gesetzt hinnehmen und sollte es nicht allzu sehr ...

Ich mag ja dystopische Jugendbücher richtig gerne und „Lichterloh“ ist mal was erfrischend anderes. Ich denke das Weltenkonzept muss man einfach mal als gesetzt hinnehmen und sollte es nicht allzu sehr hinterfragen, sonst wird man hier vermutlich nicht unbedingt glücklich. Denn dass jedes Gerät nicht nur Kohle zur Energiegewinnung verarbeiten kann, sondern auch noch über einen eigenen, integrieren Schornstein verfügt ist ja nicht so 100% logisch und realistisch. Aber gut, es geht mehr um das Bild und die Atmosphäre, die durch die Rauchbelastung erzeugt werden. Und das ist auf jeden Fall sehr stark, die Geschichte lebt von den detaillierten Beschreibungen und den Bildern, die dem Leser in den Kopf gesetzt werden.

An sich fand ich die Idee auch ziemlich packend. Denn natürlich geht damit ein gesellschaftliches Gefüge und natürlich Machtmissbrauch einher. Die Themen sind also interessant angelegt. Fast schon heftig für ein Jugendbuch fand ich die Schikanen, mit denen die Schornsteinfeger teilweise den niederen Bürgern begegnen. Gleichzeitig ist das aber auch das was für die düstere, angstgeschwängerte Stimmung sorgt.

Die Charaktere sind bisher eher simpel und stereotypisch. Aber besonders zum Ende hin merkt man da schon eine leichte Entwicklung, ein Hinterfragen und Ausbrechen aus dem Status Quo. Könnte Potential haben und macht natürlich auch neugierig auf den Fortgang der Handlung in den Folgebüchern.

Erst nach und nach werden sowohl Cleo als auch den anderen Schornsteinfeger-Lehrlingen die Augen geöffnet. Die Story hat mir gegen Ende immer besser gefallen und wurde auch zunehmend tiefgründiger.
will unbedingt wissen wie es weitergeht und was Cleo noch alles aufdeckt.

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