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Veröffentlicht am 18.05.2025

Auftakt der Dilogie

Chosen – Träume aus Gold
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Um ihre Familie zu beschützen, nimmt Iris anstelle ihrer Schwester an den Royal Games teil, bei dem jede adlige Familie eine ihrer Töchter ins Rennen schickt, um die Gunst des Prinzen zu gewinnen, der ...

Um ihre Familie zu beschützen, nimmt Iris anstelle ihrer Schwester an den Royal Games teil, bei dem jede adlige Familie eine ihrer Töchter ins Rennen schickt, um die Gunst des Prinzen zu gewinnen, der seine zukünftige Königin sucht. Doch die Spiele sind alles andere als ungefährlich, besonders da Iris kein bisschen Magie beherrscht. Am Königshof angekommen muss Iris sich nicht nur gegen ihre Konkurrentinnen behaupten, sondern bangt außerdem um ihr Überleben in den tödlichen Spielen. Nur ihr Mentor Cylus steht ihr unterstützend zur Seite und trainiert sie. Doch während dieses Trainings kommen sich die Beiden langsam näher und Iris zweifelt immer mehr daran, ob die Gunst des Prinzen zu erringen, wirklich das ist was sie will.

„Chosen“ ist der Auftakt einer Dilogie um Iris, die aus adligem Haus stammt, deren Familie aber kaum noch Geld besitzt. Nachdem sich ihre Schwester verletzt hat, fühlt sich Iris nun in der Pflicht ihren Platz bei den Spielen einzunehmen, obwohl sie weiß, wie tödlich diese für sie enden könnten. Iris ist mehr oder weniger das schwarze Schaf der Familie und wird von ihrer Mutter abgelehnt, sodass es einige Familienkonflikte in der Handlung gibt. Warum ihre Mutter so eine schlechte Meinung von Iris hat, ist mir jedoch nicht klar geworden. Dies klärt sich vielleicht noch im finalen Band der Dilogie. Iris ist ein starker Charakter, auch wenn sie lieber mit einem Buch auf der Couch liegt, scheut sie dennoch keine Konflikte und davon gibt es zwischen den Bewerberinnen um den Prinzen einige. Tatsächlich konnte mich Cylus noch nicht von sich überzeugen, besonders was das Ende betrifft. Die Geschichte erinnerte mich an eine Mischung aus dem Bachelor und Tribute von Panem und hat damit einige spannende Szenen zu bieten. Auch wenn ich das Ende der Geschichte sehr offensichtlich fand, konnte mich die Story jedoch von Anfang bis Ende gut unterhalten. Ich bin sehr gespannt, wie es im zweiten Buch weitergehen wird und freue mich, dass wir als Leser nicht mehr so lange darauf warten müssen.

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Veröffentlicht am 18.05.2025

Historisches Korea

Das Schweigen der Knochen
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Korea 1800: Die sechszehnjährige Seol ist Mitarbeiterin der Polizei und vor allem für die weiblichen Leichen zuständig, die die männlichen Polizisten nicht berühren dürfen. Als die Leiche einer jungen ...

Korea 1800: Die sechszehnjährige Seol ist Mitarbeiterin der Polizei und vor allem für die weiblichen Leichen zuständig, die die männlichen Polizisten nicht berühren dürfen. Als die Leiche einer jungen Adligen gefunden wird, hilft Seol Inspektor Han bei seinen Ermittlungen, welche immer komplizierter werden. Denn der Mord scheint nicht nur politisch motiviert zu sein, sondern auch Inspektor Han selbst rückt in den Fokus der Ermittlungen. Seol macht sich auf die Suche nach dem Mörder und muss sich fragen, wer ihre Loyalität wirklich verdient und wem sie nicht trauen darf.

Nachdem mich „Der rote Palast“ so positiv überrascht hat, muss ich leider sagen, dass mir „Das Schweigen der Knochen“ leider nicht so sehr gefallen hat. Zuerst stehen sehr viele politische und religiöse Differenzen im Fokus der Geschichte, welche auch als Handlungsmotive für den Mord herangezogen werden. Auch wenn ich die historische Korrektheit bewundere, entstanden für mich dadurch ein paar Längen in der Handlung. Aber auch Seols Ermittlungen schreiten nur sehr langsam voran und waren dadurch etwas zäh. Nachdem Seol dem Inspektor zunächst absolute Loyalität verspricht, merkt sie schnell, dass sie diese Einschätzung nicht lange aufrechterhalten kann, nachdem der Inspektor in Verdacht gerät. Ich bewundere Seols Willensstärke und Neugier jedoch sehr, obwohl sie sich damit in große Gefahr begibt. Die Handlungen des Inspektors konnte ich hingegen gar nicht nachvollziehen, besonders die Art und Weise wie er mit Seol umgeht. Auch das Ende der Geschichte hat mich etwas sprachlos zurückgelassen. Ein historischer Kriminalfall, der einige spannende Aspekte mitbrachte, mich aufgrund der Protagonisten und zeitweisen Längen jedoch nicht gänzlich überzeugen konnte.

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Veröffentlicht am 27.04.2025

Auf der Suche nach der Wahrheit

Great Big Beautiful Life
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Alice Scott ist Journalistin und einer riesigen Story auf der Spur. Auf Little Crescent Island lebt die seit Jahren untergetauchte Margaret Ives, deren Familie nicht nur ein Medienimperium aufgebaut hat, ...

Alice Scott ist Journalistin und einer riesigen Story auf der Spur. Auf Little Crescent Island lebt die seit Jahren untergetauchte Margaret Ives, deren Familie nicht nur ein Medienimperium aufgebaut hat, sondern auch umgeben war von Skandalen. Margaret möchte nun endlich ihre eigene Geschichte erzählen und mit den Gerüchten um ihre Familie aufräumen. Doch neben Alice bewirbt sich auch Pulitzer-Preisgewinner Hayden Anderson um den Job als Margarets Biograph. Margaret vereinbart mit Beiden einen Probemonat. Nur wer sie am Ende des Monats von seinem Entwurf überzeugen kann, erhält die Stelle als Biograph. Doch Margaret scheint in ihren Interviews nicht die ganze Wahrheit preiszugeben. Und auch Alice und Hayden kommen sich außerhalb der Arbeit immer näher.

Mit „Great Big Beautiful Life“ habe nun auch ich mein erstes Buch der Erfolgsautorin Emily Henry gelesen. Zunächst einmal mochte ich ihren lockeren Schreibstil sehr gerne. Sowohl Alice als auch Hayden als Protagonisten sind sympathisch und haben ihre kleinen Eigenheiten, trotzdem konnte mich die Beziehung zwischen Beiden nicht in Gänze überzeugen und entwickelt sich für mich etwas zu schnell.

Margarets Geschichte fand ich interessant. Sie hat ein ereignisreiches Leben geführt, welches mir zwischen der Lovestory fast ein wenig zu kurz gekommen ist. Auch das große Geheimnis, welches Margaret vor den Journalisten verbirgt, hat mich nicht wirklich umgehauen. In dieser Hinsicht hatte ich von der Geschichte etwas mehr erwartet. Insgesamt konnte mich die Geschichte mit ihrer leichten Lovestory und den sympathischen Charakteren gut unterhalten, sodass „Great Big Beautiful Life“ sicher nicht das einzige Buch der Autorin bleibt, welches ich lesen werde.

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Veröffentlicht am 27.04.2025

Hinter verschlossenen Türen

Wenn sie wüsste
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Millie ist frisch aus dem Gefängnis entlassen wurden und auf der Suche nach einem Job. Nach diversen Absagen kann sie ihr Glück kaum fassen, als sie bei der reichen Familie Winchester als Hausmädchen engagiert ...

Millie ist frisch aus dem Gefängnis entlassen wurden und auf der Suche nach einem Job. Nach diversen Absagen kann sie ihr Glück kaum fassen, als sie bei der reichen Familie Winchester als Hausmädchen engagiert wird. Doch Ninas Stimmungsschwankungen bringen Millie ein ums andere Mal an ihre Grenzen, ganz anders als ihr Mann Andrew, der liebenswürdig und aufmerksam ist. Doch welche Dunkelheit verbirgt sich wirklich hinter den Türen des Hauses Winchester?

Da gefühlt Jeder in meinem Umfeld aktuell eine Geschichte von Freida McFadden liest oder gelesen hat, musste ich mich dem Hype direkt anschließen. Der Schreibstil der Autorin ist spannend, auch wenn mich der erste Teil der Geschichte nicht direkt mitreißen konnte und vor allem dem Spannungsaufbau dient. Hingegen hat mich der zweite Teil dann für sich gewinnen können. Auch wenn ich die Wendung nicht wirklich überraschend fand, konnte mich die Geschichte sehr gut unterhalten. Nina und Millie als Protagonistinnen haben mir insgesamt gut gefallen. Millie ist mir vor allem im Hinblick auf ihre Vorgeschichte jedoch ein wenig zu unbedarft und vertrauensselig, auch wenn ihr einige Ungereimtheiten auffallen. Trotzdem mochte ich es wie klug beide letztlich agieren und wie die Geschichte am Ende aufgelöst wird. Ich denke ich werde auch die weiteren Bände der Reihe lesen, da die Geschichte einiges an Unterhaltungswert besitzt. Für Thrillerfans also auf jeden Fall eine große Empfehlung.

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Veröffentlicht am 27.04.2025

Eine ungewöhnliche Reise

Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry
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Seit einigen Monaten ist Harold Fry nun im Ruhestand, als ihn der Brief einer ehemaligen Arbeitskollegin erreicht, die ihm vor Jahren sehr geholfen hat. Queenie Hennessy hat Krebs und nur noch wenige Wochen ...

Seit einigen Monaten ist Harold Fry nun im Ruhestand, als ihn der Brief einer ehemaligen Arbeitskollegin erreicht, die ihm vor Jahren sehr geholfen hat. Queenie Hennessy hat Krebs und nur noch wenige Wochen zu leben. Harold formuliert umgehend eine Antwort, doch auf dem Weg zum Briefkasten, scheint ihm ein einfacher Brief nicht genug und so läuft er weiter und weiter nach Norden, um ein letztes Mal mit Queenie zu sprechen. Harold beginnt eine Reise von Südengland bis an die schottische Grenze über 1000 km. Denn solange Harold läuft, kann Queenie nicht sterben.

Die Geschichte behandelt die Reise eines einsamen alten Mannes, der sich in den letzten Jahren von seiner Frau entfremdet hat und ein eher eintöniges, unglückliches Leben führt. Als er den Brief von Queenie liest, wächst in ihm der Glaube sie zu retten, wenn er mit seinen eigenen Füßen zu ihr läuft. Während Harold Kilometer um Kilometer geht, lernt er nicht nur gewöhnliche Menschen und ihre ungewöhnlichen Geschichten kennen. Er durchlebt auch noch einmal seine eigene Geschichte, überdenkt die Fehler, die er am meisten bereut und sucht einen Weg mit seinen eigenen Dämonen umzugehen. Währenddessen passiert mit seiner Ehefrau Maureen, die in ihrem Zuhause auf ihn wartet ähnliches. Der Roman legt viel Fokus auf die Beziehungen der Protagonisten zueinander und besticht mit einer zeitweise traurigen, aber dennoch herzerwärmenden Atmosphäre. Auch wenn ich das Ende vorausgeahnt habe, bin ich doch sehr gerne jeden einzelnen Schritt mit Harold bis nach Berwick-upon-Tweed mitgegangen.

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