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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.06.2025

Künstlerisch

Shark Heart
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Die Autorin ist auf eine sehr kreative Idee für ihr Buch gekommen. Ihre Charaktere verwandeln sich von einem Menschen in ein Tier, weil sie eine Genmutation in sich tragen. Ich dachte, es geht hier durchweg ...

Die Autorin ist auf eine sehr kreative Idee für ihr Buch gekommen. Ihre Charaktere verwandeln sich von einem Menschen in ein Tier, weil sie eine Genmutation in sich tragen. Ich dachte, es geht hier durchweg um die Beziehung zwischen Lewis und Wren. Jedoch ist das Buch in drei Teile aufgeteilt und nach dem ersten Teil ist die Transformation zum weißen Hai bei Lewis schon komplett abgeschlossen. Dann wird man plötzlich in eine ganz andere Zeit geworfen, nämlich in die Geschichte von Wrens Mutter, die sich zu einem Reptil verwandelt. Der dritte Teil reißt einen dann auch wieder komplett raus, weil es wieder um was ganz anderes geht. Aufgebaut ist das Buch wie ein Theaterstück, angelehnt an Lewis Beruf. Anfangs hat mir das gut gefallen, aber da man ständig aus dem Geschehen gerissen wird, konnte ich mich auf die Geschichte irgendwann nicht mehr einlassen. Der Schreibstil der Autorin ist gut, man konnte dem Geschehen leicht folgen. Ich fand die Idee sehr gut und kreativ, aber die Umsetzung hat mir überhaupt nicht gefallen. Eine Liebesgeschichte der etwas anderen Art!

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Veröffentlicht am 29.05.2025

Wasserleiche

Was am Ufer lauert
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Gianna Pitti wird von ihrem Vater Arnaldo gebeten, am Ostufer des Gardasees einen Informanten zu treffen. Gianna stößt dort allerdings nicht auf den Informanten, sondern auf eine Wasserleiche. Außerdem ...

Gianna Pitti wird von ihrem Vater Arnaldo gebeten, am Ostufer des Gardasees einen Informanten zu treffen. Gianna stößt dort allerdings nicht auf den Informanten, sondern auf eine Wasserleiche. Außerdem findet sie eine CD-ROM-Hülle mit der Aufschrift: "Churchills Geheimnis". Giannas Ermittlungsdrang ist geweckt. Unterstützt wird sie von ihrem Vater, ihrem Onkel und ihrer Chefin Elvira.

Die Kulisse am Gardasee gefällt mir sehr gut. Es verleiht dem ganzen etwas Urlaubsflair. Wer sich gerne mit dem Privatleben der Charaktere beschäftigt, sollte die Bände der Reihe nach lesen. Der Fall an sich ist in sich abgeschlossen. Ich würde den Krimi eher in die Kategorie Cosy Crime einordnen, da mir die durchgehende Spannung fehlt. Der Anfang war vielversprechend, aber es geschehen zu wenige spannende Dinge, so dass die Ermittlung eher dahinplätschert. Es geht hier sehr viel um die privaten Probleme in Giannas Familie. Mich hat der Krimi nicht so wirklich mitgerissen.

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Veröffentlicht am 19.05.2025

Einstige Liebe

Eine Welt nur für uns
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Vincent will nach Kriegsende seine große Liebe Ariane wiederfinden. Doch die Suche gestaltet sich schwieriger, als er gedacht hat. Ariane ist wie vom Erdboden verschluckt. Er schließt sich einer Gruppe ...

Vincent will nach Kriegsende seine große Liebe Ariane wiederfinden. Doch die Suche gestaltet sich schwieriger, als er gedacht hat. Ariane ist wie vom Erdboden verschluckt. Er schließt sich einer Gruppe von Minenräumern an, unter denen sich auch ehemalige Besatzer befinden, in der Hoffnung, von denen was über den Verbleib Arianes zu erfahren. Mir war nicht bewusst, dass trotz Kriegsende, es noch so viele Kriegsgefangene gegeben hat, die man in Straflagern, unter übelsten Bedingungen, hat weiterarbeiten lassen. Das wird in dieser Geschichte sehr gut dargestellt. Vincents Suche hängt eng mit seiner Arbeit als Minenräumer zusammen, so dass die Minenräumung sehr viel Platz im Geschehen einnimmt. Ich fand das während des Lesens etwas langatmig und langweilig. Für mich hat erst der Schluss alles nochmal rausgerissen. Dann ergibt es Sinn, warum das alles so detailliert erzählt wurde. Das Ende hat mich überrascht, passt aber sehr gut zum Gesamtbild. Die Autorin hat einen sehr angenehmen Schreibstil, man konnte dem Geschehen gut folgen. Sie hat auch sehr viel Gefühl in die Geschichte hineingelegt. Trotzdem hat mich diese Geschichte um die Suche nach der einstigen großen Liebe nicht so richtig packen können.

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Veröffentlicht am 14.05.2025

Lebensperlen

Perlen
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Die Mutter von Marianne verschwindet, als sie erst acht Jahre alt ist. Während ihres Lebens stellt sie sich durchweg die Frage, warum die Mutter gegangen ist und ob sie irgendwann zurückkommen wird. Der ...

Die Mutter von Marianne verschwindet, als sie erst acht Jahre alt ist. Während ihres Lebens stellt sie sich durchweg die Frage, warum die Mutter gegangen ist und ob sie irgendwann zurückkommen wird. Der Titel "Perlen" passt sehr gut zu dieser Geschichte, da Marianne Situationen aus ihrem Leben erzählt, die wie Perlen auf einer Schnur aufgefädelt wirken. In poetischer Sprache schildert die Autorin die Ereignisse, die anfangs sehr interessant waren, dann aber sehr langwierig zu lesen wurden. Am Ende wird das Rätsel um die verlorene Mutter gelöst. Der Roman geht eher in die traurige Richtung, da viel über die Trauer Mariannes und ihre psychischen Probleme berichtet wird. Mit dem Gedicht "Pearl" auf das dieses Buch viel Bezug nimmt, konnte ich nichts anfangen, auch nicht mit den englischen Reimen oder Aufzählversen zu Beginn von jedem Kapitel. Mich hat dieser Roman nicht so sehr angesprochen und berührt. Die Sprache in der er geschrieben wurde, hat mir jedoch sehr gut gefallen.

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Veröffentlicht am 30.04.2025

Abgetaucht

Die Kammer
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In dem Thriller müssen fünf Taucher und eine Taucherin einen Einsatz bei einer Ölplattform durchführen. Dazu kommen sie in eine Kammer, um den Druckausgleich zu gewähren. Alles ganz normaler Alltag für ...

In dem Thriller müssen fünf Taucher und eine Taucherin einen Einsatz bei einer Ölplattform durchführen. Dazu kommen sie in eine Kammer, um den Druckausgleich zu gewähren. Alles ganz normaler Alltag für die Taucher, bis es den ersten Toten gibt und sie gezwungen sind, mehrere Tage in dieser Kammer ausharren zu müssen, bevor sie wieder rausgeholt werden können. In dieser Zeit geht das große Rätselraten los, was passiert sein könnte. Ich fand den Beginn der Geschichte recht spannend, wobei viel Taucherwissen mitgeteilt wird. Nachdem es nicht bei einem Toten bleibt, spürt man das Misstrauen untereinander sehr stark. Jedoch verliert sich im Mittelteil die Spannung sehr stark, da immer das gleiche Schema abgespult wird, einer stirbt, die anderen müssen abwarten und verzweifeln und misstrauen immer mehr. Durch die vielen Toten wurde dies viel zu sehr in die Länge gezogen, ohne dass was nennenswertes passiert. Die Auflösung war mir zu banal. Außerdem gefielen mir die Charaktere nicht sonderlich, so dass ich keine großartige Verbindung zu ihnen aufbauen konnte. Für einen guten Thriller fehlte mir hier die Spannung, die nach dem vielversprechenden Anfang total verloren ging.

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