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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.09.2025

Schule muss nicht langweilig sein

Krawall im Klassenzimmer - Hitzefrei für alle!
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Die Klassen 5a und 5d stehen in Konkurrenz - und das nicht nur bei dem Völkerballturnier, das Auslöser für die ganze Geschichte ist, die uns als Leser erwartet. Denn um sich für das unfaire Spiel zu rächen, ...

Die Klassen 5a und 5d stehen in Konkurrenz - und das nicht nur bei dem Völkerballturnier, das Auslöser für die ganze Geschichte ist, die uns als Leser erwartet. Denn um sich für das unfaire Spiel zu rächen, plant Fritzi einen Streich. Doch am Ende ruft die Schülerzeitung einen Streichewettbewerb aus, bei dem es um einen Hammer-Preis geht und jetzt geht es erst richtig los.

Ich muss sagen, dass mir als Mama der Einstieg recht schwer fiel - so viele Streiche und mit dem "Blauen Auge" kam ich auch nicht zurecht, da fehlte mir irgendeine kurze Erklärung. Das hat sich später gelegt und auch die Streiche fand ich nicht mehr so schlimm (trotzdem sollte man mit seinen Kids darüber reden, dass das eben nicht Alltag ist und Streiche auch keinem wehtun dürfen).

Was mich vor allem angesprochen hat, ist die Entwicklung der Kids von der anfänglichen Rivalität hin zu einem gesitteten Miteinander. Und da es sich um den ersten Band der Reihe handelt, sind wir auch sehr gespannt, was dann vielleicht im nächsten band passiert und ob es dann wieder zu einem Wettkampf kommt, oder es etwas ganz anderes wird.

Auf jeden Fall ein toller Auftakt, der Lust auf mehr macht.

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Veröffentlicht am 22.08.2025

Was bisher geschah

Die Tribute von Panem X. Das Lied von Vogel und Schlange
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Wir befinden uns im 10. Jahr der Hungerspiele (daher auch das X im Titel). Der 18jährige Coriolanus Snow wird mit anderen seiner Mitschüler zu Mentoren der Tribute für die Hungerspiele gemacht, denn die ...

Wir befinden uns im 10. Jahr der Hungerspiele (daher auch das X im Titel). Der 18jährige Coriolanus Snow wird mit anderen seiner Mitschüler zu Mentoren der Tribute für die Hungerspiele gemacht, denn die Menschen schauen sich die Hungerspiele nicht mehr wirklich gern an und das möchte Dr. Volumina Gaul (Kriegsministerin und oberste Spielemacherin) gern wieder ändern.

Dabei geht es dem jungen Snow in erster Linie um das Stipendium für die Universität, das gewonnen werden kann. Denn auch 10 Jahre nach Kriegsende, geht es nicht jedem im Kapitol wirklich gut - auch wenn sie den Schein wahren können.

Und so starten die Hungerspiele mit der Ernte und Coriolanus wird Mentor von Lucy Gray aus dem 12. Distrikt . Was anfangs aussichtslos erscheint, ändert sich sehr schnell, nicht nur wegen Snows eigenwilligem Handeln.

Gerade die Beziehung der beiden Hauptakteure war für mich anfangs wirklich toll ausgearbeitet und der junge Snow durchaus noch sympathisch, auch wenn man merkt, dass viele seiner Handlungen aus purem Egoismus heraus geschehen. Aber dass er über Leichen geht, das wusste man bereits und hier wird eindrücklich geschildert, wie es dazu gekommen ist. Auch die anderen Figuren (Mitschüler, Friedenswächter, Familie usw.) waren für mich sehr gut ausgearbeitet.

es war interessant zu lesen, wie die Hungerspiele 64 Jahre vor Katniss so waren und interessant zu sehen, wie sie sich entwickelt haben seitdem. Allerdings hatte das Buch nach dem Ende der 10. Spiele für mich wirklich mit Längen zu kämpfen, schlägt aber, wie auch der Rest des Buches, schöne Brücken zur bestehenden Trilogie; und das deutlich besser als der Film.

Am Ende versteht man, warum einige Sachen und Figuren so sind wie sie in der Trilogie sind und es spannend, die Anfänge zu entdecken. Die süße Liebesgeschichte hätte ich Snow neben den ganzen Lügen und Intrigen gar nicht zugetraut - er hatte mal ein Herz.



Es ist nicht das beste Buch aus der Reihe, aber als Prequel durchaus interessant und mit spannenden Szenen durchmischt.

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Veröffentlicht am 07.07.2025

Wunderschön geschrieben

Die verschwundene Tochter
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Das Cover lässt es schon vermuten - die Geschichte führt einen nach Paris. Doch eigentlich ist es nicht nur eine Geschichte. Man folgt in der Vergangenheit Evelina und ihr Leben als Modedesignerin, während ...

Das Cover lässt es schon vermuten - die Geschichte führt einen nach Paris. Doch eigentlich ist es nicht nur eine Geschichte. Man folgt in der Vergangenheit Evelina und ihr Leben als Modedesignerin, während uns Blake in der Gegenwart auf die Suche nach ihrer Familie mitnimmt. Beide Frauen sind authentisch und gehen stark mit ihrem Schicksal um, das unterschiedlicher nicht sein könnte und doch miteinander verbunden sind.

Es ist der 5. Band der "Verlorene Töchter" Reihe von Soraya Lane und man kann das Buch eigenständig lesen, ohne die anderen Bände zu kennen. Wenn man sie kennt, liest man ab und an von einer bekannten Figur.

Der Schreibstil ist flüssig und liest sich wirklich gut. Einzig, mir fehlte es an einigen Stellen an Spannung, es plätschert nur so vor sich hin und hatte ein paar Längen, die ich gern übersprungen hätte.

Alles in allem ist es aber ein tolles Buch, das ich gern gelesen habe und das ich auch gern weiterempfehle.

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Veröffentlicht am 19.05.2025

Es geht weiter

Honesty. Was die Lüge uns kostet
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Nach dem Cliffhanger in Band 1 geht es hier direkt weiter. Auf welche Seite wird sich Mae stellen - auf die des Widerstands, oder die ihres Bruders. Wobei gegen Ende des Buches immer deutlicher wird, dass ...

Nach dem Cliffhanger in Band 1 geht es hier direkt weiter. Auf welche Seite wird sich Mae stellen - auf die des Widerstands, oder die ihres Bruders. Wobei gegen Ende des Buches immer deutlicher wird, dass ihr Bruder tiefer drin steckt und viel vor ihr verheimlicht hat - trotz der Wahrheitstabletten, die es regelmäßig gibt.

Der Schreibstil hat sich im vergleich zum ersten Band nicht geändert - die dystopische Geschichte liest sich weiterhin richtig gut und flüssig, wobei mich immer noch das olle gendern stört, allerdings nicht mehr so wie in Band eins. Ich lese es für mich einfach richtig. Man erfährt auch endlich ein wenig mehr, wie diese Welt entstanden ist und wie viel Schein es auch hier gibt. Leider habe ich immer den Vergleich zu de "Tributen von Panem" im Kopf - im Center und den ersten beiden Ringen sind alle reicht, können an ihren Körpern alles machen und sehen auf die anderen Ringe herab. Das finde ich ein wenig schade. Mae hat mit dieser Ungleichheit sehr zu kämpfen und auch im Widerstand betrachtet man sie mit zwiespältigen Gefühlen. Worauf die ganze Geschichte bis zum Ende des Bandes hinausläuft, war für mich leider auch absehbar. Dafür wurden manche Figuren einfach zu sehr gepuscht im Buch. Apropos Figuren: Die sind wirklich spannend gezeichnet und ich habe mich gefreut, dass Mae mit Therese und Jamar zwei gute Freunde an die Seite bekommen hat. Ob sie im nächsten Band aber auch so eine große Rolle spielen werden.....

Spannend war es trotzdem und wenn man Dystopien mit ein wenig Romance mag, dann ist man hier gut aufgehoben.

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Veröffentlicht am 19.05.2025

In nicht mehr allzu ferner Zukunft

Die Schatten der Solaren Union
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Dass Sci-Fi so viel mehr ist, als nur Raumschiffe und Laser, das ist schon eine Weile so. Dieses Buch aber zeigt noch eine ganz andere Richtung, denn es vereint die Welten des Sci-Fi mit denen einen Politthrillers.

Und ...

Dass Sci-Fi so viel mehr ist, als nur Raumschiffe und Laser, das ist schon eine Weile so. Dieses Buch aber zeigt noch eine ganz andere Richtung, denn es vereint die Welten des Sci-Fi mit denen einen Politthrillers.

Und wo beginnt man mit einem Buch? Klar: mit dem Cover und das ist schon ein Eyecatcher mit dem Logo der Solaren Union. In diese wird man dann direkt katapultiert und zwar in das Jahr 2256. Der Mars ist besiedelt und nicht nur er - bis zu den Monden des Saturn zieht sich diese Union. Bereits nach den ersten Seiten merkt man, worum es geht - nämlich um Politik, Verrat, Intrigen. Davon gibt es mehr als genug. Oft wird man beim Lesen an die aktuelle politische Lage erinnert, was mir an einigen Stellen die Freude am Lesen genommen hat - denn haben wir es in über 200 Jahren immer noch nicht geschafft, alle Menschen so zu akzeptieren wie sie sind? Das war mir an einigen Stellen too much. Spannender fand ich die wirklich neuen Stellen, wie zum Beispiel bei der Flutwelle auf dem Mars da konnten beide Themen super ineinander greifen und ich fühlte mich in eine andere Welt versetzt.

Die Akteure sind mir allesamt unsympathisch. Wirklich alle. Was mich an sich nicht stört, man muss nicht alle mögen und Politiker schon mal gar nicht, nur wer nach einer Figur sucht, die alle retten kann, der wird nicht fündig.

Das Buch liest sich wirklich gut, es ist sehr bildlich beschrieben. Moralische Fragen und politische Intrigen stehen im Mittelpunkt, trotzdem gab es einige Stellen, an denen man die Luft anhalten konnte.

Ein spannendes Zukunftsszenario das Sci-Fi und Politik miteinander verbindet. Ein bisschen Hintergrund Info, wie es zur Solaren Union gekommen ist, wäre an manchen Stellen schön gewesen, einfach auch um die Handlungen einiger Protas besser einschätzen zu können. Das ist aber nur ein kleiner Kritikpunkt, ansonsten fand ich es wirklich genial, vor allem mit den kleinen Retroeinlagen, gerade bei den Liedern.

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