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Veröffentlicht am 15.06.2025

Tolle Sommergeschichte für Jugendliche

Einmal Sommer mit bunten Streuseln
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Fünf Freunde und jeder von ihnen hat ganz eigene Pläne für den Sommer. Zwar haben Mila und Max beschlossen in Deutschland zu bleiben und ihren ersten Sommer gemeinsam als Paar zu verbringen, aber Max verbringt ...

Fünf Freunde und jeder von ihnen hat ganz eigene Pläne für den Sommer. Zwar haben Mila und Max beschlossen in Deutschland zu bleiben und ihren ersten Sommer gemeinsam als Paar zu verbringen, aber Max verbringt eigentlich fast den ganzen Tag in seinem Trainingscamp und so hat Mila viel Zeit für sich alleine. Zur gleichen Zeit verbringt Luh den Sommer bei ihrer Familie auf Bali und stellt ihnen ihren Freund Arthur vor. Dagegen reist Arthur mit seiner neuen Stieffamilie nach England und verliebt sich dabei zum aller ersten Mal. Und Liz muss schnell feststellen, dass die versprochen Gastschwester auf Malta in Wahrheit drei Gastbrüder sind mit denen der Aufenthalt alles andere als langweilig wird. Kein Wunder, dass das erste Wiedersehen nach den Ferien etwas holpriger verläuft als erwartet.

Durch den angenehmen Schreibstil bin ich direkt gut in die Geschichte gestartet. Ich fand es schön, dass die Geschichte aus allen Perspektiven erzählt wurde, weil man so einen viel besseren Einblick in die Erlebnisse der einzelnen Charaktere bekommt. Manchmal ist es auch spannend zu sehen, wie die anderen die unterschiedlichen Ereignisse wahrgenommen haben. An der ein oder anderen Stelle hätte es für mich zwar noch etwas mehr ins Detail gehen dürfen, aber bei so vielen unterschiedlichen Urlauben ist das auch wirklich schwierig. Besonders schön fand ich es zu sehen, wie jeder von ihnen sich im Verlauf des Sommers beziehungsweise während der ersten Schulwochen weiterentwickelt hat. Dadurch sind sie nicht nur selbst gewachsen sondern haben auch als Clique wieder zueinander gefunden. Das macht die Geschichte in meinen Augen zu einer tollen Sommergeschichte, an der sich vor allem ein etwas jüngeres Publikum erfreuen wird.

Alles in allem ist es ein tolles, sommerliches Jugendbuch, dass ich gerne weiterempfehle und das von mir 4,5 Sterne bekommt.

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Veröffentlicht am 26.05.2025

Wie weit sind sie bereit für Geld zu gehen?

Sturm über den Mühlen
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Rick befindet sich mitten in seinem Studium als plötzlich Kim vor seiner Tür auftaucht und ihm seine achtjährige Tochter präsentiert. Während sie für ein halbes Jahr nach Amerika geht, soll er jetzt auf ...

Rick befindet sich mitten in seinem Studium als plötzlich Kim vor seiner Tür auftaucht und ihm seine achtjährige Tochter präsentiert. Während sie für ein halbes Jahr nach Amerika geht, soll er jetzt auf seine Tochter Marijke aufpassen. Nie hätte er gedacht, dass ihm das kleine Mädchen so schnell ans Herz wächst und bald muss er eine schwerwiegende Entscheidung treffen. 17 Jahre später leben die beiden gemeinsam in Augsburg und Marijke versucht über eine Trennung hinwegzukommen. Obwohl sie ihren Ex nicht vergessen kann, weckt der gut aussehende Niederländer Arjen in ihr zarte Gefühle. Als er sie für eine Woche in ihre gemeinsame Heimat einlädt, landet Marijke in ihrem ganz persönlichen Albtraum aus dem es kein Entkommen zu geben scheint.

Der Schreibstil der Autorin ist wirklich unglaublich gut und sorgt dafür, dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen will. Durch die bildliche Sprache kann man sich sowohl die Niederlande als auch ihr Zuhause in Augsburg direkt vorstellen. Sowohl Marijke als auch ihr Vater waren mir direkt sympathisch und ich konnte sie und ihre Gedanken bzw. Beweggründe meist sehr gut nachvollziehen. Besonders gefallen hat mir, dass die Geschichte in zwei verschiedenen Zeiten spielt, wodurch wir langsam immer mehr über die Vergangenheit erfahren, während wir gleichzeitig sehen wie sich die Gegenwart weiterentwickelt. Die vielen unerwarteten Wendungen haben für viel Spannung gesorgt, wobei sich zumindest eine gewisse Richtung schon recht früh erahnen lässt. Die Geschichte zeigt auf jeden Fall wie weit manche Menschen gehen würden, wenn es um’s Geld geht.

Alles in allem ist es eine gelungene Geschichte rund um ein großes Familiendrama, die auch ein bisschen Liebe beinhaltet und von mir 4,5 Sterne bekommt.

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Veröffentlicht am 19.05.2025

Ein gelungener Auftakt in eine spannende Fantasy Welt

Die Wortweberin - Schall und Schein
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Im Dienst der Krone hat Chiara ihr ganzes Leben damit verbracht unscheinbar zu sein und sich bedeckt zu halten. Ihre einzige Aufgabe war es die Kronprinzessin mit ihrer Wortmagie zu unterhalten. Doch eines ...

Im Dienst der Krone hat Chiara ihr ganzes Leben damit verbracht unscheinbar zu sein und sich bedeckt zu halten. Ihre einzige Aufgabe war es die Kronprinzessin mit ihrer Wortmagie zu unterhalten. Doch eines Tages benötigt der König dringend ihre Hilfe. Die Barbarenstämme sind immer mächtiger geworden und als Preis für den Frieden verlangen sie die Heirat ihres Anführers mit der Prinzessin. Da diese sich seit Jahren kaum außerhalb des Palasts gezeigt hat, beschließt der König Chiara an ihrer Stelle zu schicken. Sie soll nicht nur den Barbarenfürsten heiraten sondern gleichzeitig auch noch ausspionieren, um dem König einen Vorteil zu verschaffen. Schon bald merkt sie, dass nicht alles so ist wie es auf den ersten Blick scheint.

Durch den angenehmen Schreibstil der Autorin bin ich direkt gut in die Geschichte gestartet. Das Worldbuilding ist ihr wirklich gut gelungen und man konnte sich die Welt als Leser gut vorstellen. Generell gefällt mir die Idee der Magie gepaart mit der Religion sehr gut und ich fand es spannend mehr über die Unterschiede der beiden Reiche zu lernen. Da hoffe ich auf jeden Fall auf noch mehr Infos im nächsten Teil. Chiara fand ich als Protagonistin von Anfang an sympathisch und ich konnte sie und ihre Gedanken leicht nachvollziehen. Am meisten hat mich aber ihre enorme Entwicklung im Verlauf der Geschichte beeindruckt. Aus dem unscheinbaren, schüchternen Mädchen ist eine selbstbewusstere junge Frau geworden, die anfängt die Dinge zu hinterfragen anstatt alles einfach hinzunehmen. Auch Cad war mir auf seine eigene Art sympathisch und man ahnt schon früh, dass in dem grummeligen Kerl noch viel mehr stecken muss. Der große Plottwist am Ende kam jetzt nicht unbedingt überraschend, aber nichtsdestotrotz macht er einen neugierig auf den nächsten Teil und wie es weitergehen wird.

Alles in allem ist es spannender Auftakt in eine neue Fantasy-Welt, der von mir 4,5 Sterne bekommt.

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Veröffentlicht am 14.05.2025

Eine spannende Fortsetzung mit viel Romance Anteil

Ashen Throne
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Eigentlich gibt es nichts das Cassim davon abhalten kann sich und die anderen Drachen aus der Herrschaft des grausamen Königs von Eldeya zu befreien. Doch je mehr Zeit er mit Yessa verbringt desto klarer ...

Eigentlich gibt es nichts das Cassim davon abhalten kann sich und die anderen Drachen aus der Herrschaft des grausamen Königs von Eldeya zu befreien. Doch je mehr Zeit er mit Yessa verbringt desto klarer wird ihm, dass sie alles andere als eine Feindin für ihn ist. Die beiden kommen sich immer näher und dabei droht Yessa auch Cassims wohlgehütete Geheimnisse zu entdecken. Allerdings werden inzwischen auch andere Soldaten misstrauisch und suchen den Verräter in ihren Reihen. Bald muss Cassim sich zwischen seinen großen Zielen und seinen Gefühlen für Yessa entscheiden. 

Nachdem mir der erste Teil so gut gefallen hat, war mir sofort klar, dass ich wissen will wie es für die beiden weitergeht. Vielleicht sollte ich dazu erwähnen, dass ich die Geschichte als Hörbuch gehört habe und die beiden Sprecher mich wirklich begeistern können. Ihre Stimmen passen in meinen Augen perfekt zu den beiden Protagonisten und dadurch bin ich quasi durch die Geschichte geflogen. Ansonsten könnte ich glaube ich fast 1:1 meine Rezension aus dem ersten Band wiederholen. Das World Building ist nach wie vor relativ schwach und die Liebesgeschichte steht eindeutig mehr im Vordergrund als der Fantasy Anteil. Ich hatte ein bisschen gehofft, dass wir in diesem Teil mehr Handlung bekommen. Allerdings fand ich es auch dieses Mal gut, dass die die Geschichte aus beiden Perspektiven erzählt wurde, da man so einen besseren Einblick in die Gedanken und Beweggründe der beiden Protagonisten bekommen hat. Beide sind mir nach wir vor auf ihre eigene Art und Weise sympathisch und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen. Auch wenn sie sehr unterschiedliche Ansätze haben, wollen sie am Ende doch das Gleiche: Eine bessere Miteinander zwischen Reitern und Drachen und damit auch mehr Respekt für Letztere. Der gewaltige Cliffhanger am Ende macht mich natürlich neugierig wie es im nächsten Teil weitergehen wird.

Ein spannende Fortsetzung, die nach wie vor noch etwas mehr World Building vertragen könnte und daher von mir 4,5 Sterne bekommt.

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Veröffentlicht am 02.05.2025

Ein gelungenes Finale

Raiders
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Wenn die Hunters nicht gerade für die Geisterjagd trainieren, dann helfen sie den Bewohnern der Insel aus, um ihren Teil zur Gemeinschaft beizutragen. Außerdem werden sie immer wieder vom Militär oder ...

Wenn die Hunters nicht gerade für die Geisterjagd trainieren, dann helfen sie den Bewohnern der Insel aus, um ihren Teil zur Gemeinschaft beizutragen. Außerdem werden sie immer wieder vom Militär oder den umliegenden Gemeinden um Hilfe bei der Geister- und Mutantenbekämpfung gebeten. Als Henry immer wieder von einem kleinen Jungen träumt, der dringend ihre Hilfe braucht, ist den Hunters schnell klar, dass sie ihn um jeden Preis finden müssen. Schon kurz darauf zieht Finn zu ihnen auf die Insel und er und Henry werden ein unzertrennliches Duo. Aber was hat es mit den unnatürlich starken Kräften der beiden auf sich? Dazu kommt die immer stärker werdende Bedrohung durch die Raiders, die bei ihren Plünderungen immer radikaler und gewalttätiger werden. Gibt es eine Möglichkeit die Gruppe aufzuhalten?

Nachdem mir die ersten beiden Teile schon richtig gut gefallen hat, war ich gespannt was sich die Autorin für das Finale überlegt hat. Durch den angenehmen und fesselnden Schreibstil war ich direkt wieder mitten in der Geschichte und konnte es gar nicht abwarten zu erfahren was die Hunters alles erleben werden. Obwohl mir schon im ersten Teil alle Charaktere total sympathisch waren, konnten sie mich hier noch etwas mehr von sich überzeugen. Ich fand es schön zu sehen wie schnell Finn ein Teil ihrer Gemeinschaft wurde und wie sicher er sich bei den Hunters fühlt. Auch dieses Mal fand ich den Zusammenhalt der Inselbewohner, vor allem auch während des Lockdowns, total beeindruckend. Dazu kamen natürlich jede Menge spannende Szenen in denen die Hunters ihr Können unter Beweis stellen mussten. Allerdings fand ich es schade, dass es keine “richtige” Auseinandersetzung zwischen den Raiders und den Hunters gab. Basierend auf dem Titel hätte ich erwartet, dass die Raiders eine viel größere Rolle in der Geschichte spielen. Nichtsdestotrotz war es in meinen Augen aber ein schöner und gelungener Abschluss für die Truppe.

Eine gelungenes Finale, das ich gerne weiterempfehle und das von mir 4,5 Sterne bekommt.

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