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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.10.2025

Typischer spannender Shusterman, vlt an der ein oder anderen Stelle etwas too much

All Better Now
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Eine sehr extreme Dystopie. Doch anderes bin ich von Shusterman nicht gewohnt. Deshalb und wegen des sehr guten Schreibstils greife ich immer wieder zu Büchern von ihm. Das Thema diesmal: eine Pandemie, ...

Eine sehr extreme Dystopie. Doch anderes bin ich von Shusterman nicht gewohnt. Deshalb und wegen des sehr guten Schreibstils greife ich immer wieder zu Büchern von ihm. Das Thema diesmal: eine Pandemie, die für die Überlebenden nichts als Zufriedenheit und Glück bereit hält. Nur noch Glück und Zufriedenheit klingt erstmal nach einer tollen Idee. Doch es gibt definitiv auch Nachteile. Tragen Unglück und schlechte Erfahrungen nicht auch zur Bildung des Charakters bei? Wie funktioniert ein Krieg, wenn dieser doch nur Unglück verbreitet? Wer kauft schon noch etwas neues, wenn reparieren viel glücklicher macht? So viele Fragen, die Shusterman teilweise direkt, teilweise indirekt beantwortet oder zumindest aufgreift. Dafür hat er Mariel und Ron ins Leben gerufen, die sich durch einen Zufall begenen und ihre ganz eigenen Erfahrungen in dieser Dystopie machen. Insgesamt ein wirklich spannendes und unterhaltsames Buch. Manchmal ist es etwas "too much". Doch alles in allem hat es für vier von fünf Sternen gereicht!

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Veröffentlicht am 14.10.2025

Spannende Fortsetzung

Eisenblume
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Ein neuer Fall für das Duo Fredrika Storm und Henry Calment! Wer den ersten Band nicht gelesen hat, spoilert sich unter Umständen bzw. versteht den ein oder anderen privaten Zusammenhang nicht sonderlich ...

Ein neuer Fall für das Duo Fredrika Storm und Henry Calment! Wer den ersten Band nicht gelesen hat, spoilert sich unter Umständen bzw. versteht den ein oder anderen privaten Zusammenhang nicht sonderlich gut.

In einer ehemaligen Psychatrie wird zufällig eine Leiche gefunden. Die Leiche muss dort schon sehr lange gelegen haben, vermutlich seit 1987... Die damaligen Ermittlungen weisen doch erstaunlich viele Lücken auf. Gute Ansätze für Frederika und Henry! Doch wer kann sich schon noch Erinnern, was er/sie vor fast 40 Jahren gemacht hat?

Die Fortsetzung ist sehr spannend und hat mir durchaus gefallen. Vor allem finde ich es immer wieder schön die Charaktere durch Lund zu begleiten. Die Umgebung dort ist sehr realitätsnah beschrieben und lässt mich an meine eigene Zeit in Lund zurückdenken. So bewerte ich mit 4 von 5 Sternen und freue mich auf weitere Ermittlungen mit den beiden!

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Veröffentlicht am 20.05.2025

Tolle Illustrationen und ein tolles Abenteuer!

Hilda Hasenherz. Das Abenteuer auf der Adlerinsel
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Hilda ist wieder auf der Suche nach einem Abenteuer. Diesmal wollen sie Lämpchens Mutter retten.

Innerhalb der Geschichte gibt es einige Spoiler zum ersten Band. Vermutlich lohnt es sich für Kinder dennoch ...

Hilda ist wieder auf der Suche nach einem Abenteuer. Diesmal wollen sie Lämpchens Mutter retten.

Innerhalb der Geschichte gibt es einige Spoiler zum ersten Band. Vermutlich lohnt es sich für Kinder dennoch den ersten Band nach dem zweiten zu lesen, jedoch ist der Ausgang der Geschichte in dem Fall vorweg genommen.

Die Illustrationen sind wieder sehr gut gelungen und lassen einen beim selber Lesen durchaus innehalten, um die Bilder genauer zu betrachten. Dabei möchte man schon wissen, wie genau das Abenteuer von Hilda weitergeht...

Den Schreibstil fand ich sehr angenehm zu lesen, jedoch hat mir nicht so gut gefallen, dass die deutsche Sprache an vielen Stellen nicht richtig verwendet wurde. Ja, es könnte ein Dialekt der abgelegen wohnenden Hasen sein, wenn es bei "oder nott" statt "oder nicht" geblieben wäre, vollkommen in Ordnung, ist es nur leider nicht. Teilweise sind die Sätze von bspw. Lämpchen so vereinfacht, dass ich das Gefühl hatte, dass Inhalt verloren gegangen ist bzw. die Grammatik nicht mehr hundertprozentig stimmig ist.

Insgesamt ein tolles Abenteuer, welches mit tollen Illustrationen unterstützt wird. Durch die sprachlichen Mängel bewerte ich jedoch nur mit 4 von 5 Sternen und freue mich dennoch schon auf das nächste Abenteuer von Hilda.

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Veröffentlicht am 04.03.2025

Spannend und unterhaltsam - für zwischendurch

Jackdaw
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Scarlett ist die Tochter eine Serienmörders und nun bei der Mordkommission. So ganz einfach hat sie es dort natürlich nicht. Alle scheinen nur auf ihren Fehltritt zu warten. Jackdaw ist ein Serienkiller, ...

Scarlett ist die Tochter eine Serienmörders und nun bei der Mordkommission. So ganz einfach hat sie es dort natürlich nicht. Alle scheinen nur auf ihren Fehltritt zu warten. Jackdaw ist ein Serienkiller, der das Unmögliche möglich macht und nur den Kopf der Opfer zurücklässt...

Der Schreibstil von Daniel Cole ist gewohnt angenehm zu lesen. Perspektivisch folgt der Leser nicht nur Scarlett und bekommt so durchaus einen Eindruck, was für Spielchen überall gespielt werden. Der Leser hat so natürlich einen Vorsprung, gegenüber den einzelnen Charakteren und manchmal muss man da etwas mit dem Kopf schütteln.
Die Atmosphäre dieses Buches ist etwas weniger düster, als die die ich sonst von dem Autor gewohnt bin. Das mag daran liegen, dass es im Lockdown geschrieben wurde. Dadurch gibt es zwar die bekannte Spannung, doch die Interaktion der Charaktere untereinander ist etwas unterhaltsamer und das Buch ist gut geeignet, um es "mal eben" zwischendurch zu lesen.

Insgesamt ein gelunger Thriller, den ich mit 4 von 5 Sternen bewerte.

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Veröffentlicht am 18.12.2024

Spannend und recht brutal

The Killer Profile
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Mitten in London treibt ein Killer sein Unwesen. Mitten drin Necto, ein Unternehmen, welches sich sehr für die Gesellschaft engagiert. Midnight analysiert für Necto Profile, die zur Aufnahme von Studierenden ...

Mitten in London treibt ein Killer sein Unwesen. Mitten drin Necto, ein Unternehmen, welches sich sehr für die Gesellschaft engagiert. Midnight analysiert für Necto Profile, die zur Aufnahme von Studierenden erstellt werden. Doch so etwas hat sie noch nie gesehen und ein absolut schlechtes Gefühl im Hinblick auf die Morde...

Ein Buch von Helen Fields lässt den Leser kaum zu Atem kommen. Das ist bisher so gewesen und ändert sich auch mit diesem Buch nicht. Es gehört zu denen mit durchaus brutaleren Szenen. Ich musste ab und an mal eine Pause einlegen, weil ich nicht alle Beschreibungen aufeinmal verkraftet habe. Perspektivisch zeigt einem Helen Fields verschiedene Seiten, Midnight, der omniöse Bewerber, der Ermittler und weitere Personen spielen eine Rolle. Die Ermittlungsarbeit ist dabei nicht im Vordergrund und dadurch wird das Buch zu etwas anderem als einem 08/15 Thriller. Leider konnte ich mich mit der Hauptperson Midnight nicht immer identifizieren, sodass ich ihre Handlungen an der ein oder anderen Stelle etwas in Frage gestellt habe.

Insgesamt ein spannendes, jedoch recht brutales Buch. So bewerte ich mit 4 von 5 Sternen.

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