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Veröffentlicht am 07.05.2018

Schöne Mischung aus Krimi, Fantasy und Lovestory

Hidden Legacy - Das Erbe der Magie
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"Ich wollte ihn mein nennen, seinen Körper und seinen Geist. Und genau das wäre der Knackpunkt. Mad Rogan wäre niemals mein."

Meine Meinung:
Das Worldbuilding hat mir sehr gut gefallen. Alles dreht sich ...

"Ich wollte ihn mein nennen, seinen Körper und seinen Geist. Und genau das wäre der Knackpunkt. Mad Rogan wäre niemals mein."

Meine Meinung:
Das Worldbuilding hat mir sehr gut gefallen. Alles dreht sich um Magie. Besonders mächtige Magierfamilien werden als Häuser bezeichnet. Diese stehen untereinander in Konkurrenz und spielen Machtspielchen miteinander. Wer reich ist und viel Magie hat, ist dementsprechend mächtig und kaum aufzuhalten.

Nevada Baylor ist Teil dieser Welt und arbeitet als Privatdetektivin. Sie bekommt den Auftrag den rebellischen und mächtigen Adam Pierce seiner Familie zu übergeben, was nicht einfach ist.

Nevada mochte ich richtig gerne. Sie ist sehr intelligent, plant immer voraus, ein gefühlvoller Familienmensch und ehrlich. Sie verfügt ebenfalls über Magie, hinter der viel mehr zu stecken scheint, als sie ursprünglich dachte. Sie kann nämlich spüren, ob jemand lügt oder die Wahrheit sagt, was ihr sehr im Job hilft. Allerdings gehört sie keinem Haus an und ist bodenständig und sehr verantwortungsbewusst. Sie weiß, worauf es im Leben ankommt, sie setzt sich durch und kämpft für das, was sie will und liebt. Wir haben hier eine starke Protagonistin mit viel Charme und Humor. Nevadas Familienmitglieder sind allesamt sehr sympathisch, besonders ihre Oma hat es mir angetan. Die Geschichte spielt häufig im Haus der Baylors.

"Nevada. Was für ein kühler Name für so ein sonniges Gemüt."

Mad Rogan ist ein cooler Typ mit einer atemberaubenden Magie. Er ist sexy, aber auch gefährlich und skrupellos. Er wird als Massenmörder bezeichnet, besitzt aber durchaus auch Moral und möchte Nevada beschützen. Zudem versucht er das bestmögliche aus ihr herauszuholen.
Hier treffen Welten aufeinander: Einerseits Nevada, die vernünftig handelt und immer die Gefahren im Blick hat und andererseits Rogan, für den es keine Grenzen und Gefahren gibt und der am liebsten alles mit seiner Magie regelt. Nevada ist diejenige, die ihm Grenzen aufzeigt, ihm auch mal Kontra gibt und ihn somit in Schach hält. Die beiden im Team gegen den Bösewicht Adam Pierce haben mir sehr gut gefallen. Zwischen den beiden entsteht eine Freundschaft und es knistert gewaltig.

""Sie weiß, was sie tut.", sagte Mad Rogan. Ich hob schnüffelnd die Nase. "Was?" "Der Duft eines aufrichtigen Kompliments von Mad Rogan. Ein seltener und süßer Geruch.""

Die Suche nach Adam ist spannend und es wird schnell klar, dass hinter dem Ganzen viel mehr steckt, als anfangs vermutet. Die Story wechselt zwischen actionreichen und spannungsgeladenen Szenen und humorvollen, gemütlichen Situationen. Das war eine sehr schöne Mischung.
Das ganze ist sehr gut geschrieben und liest sich flüssig und schnell.

Fazit:
"Hidden Legacy - Das Erbe der Magie" ist der erste Band einer neuen Fantasy-Reihe, vollgepackt mit Action, Humor und einer interessanten Welt. Der Auftakt hat mir sehr gut gefallen, aber ich sehe noch etwas Luft nach oben. Ich bin gespannt auf Teil 2!

Vielen Dank an den Lyx Verlag für das tolle Leseexemplar.

Veröffentlicht am 22.05.2025

Unterhaltsamer Abschluss

Crimson Skies
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Ich fand das Buch deutlich besser als Band 1!
Zahak ist für mich ganz klar der bessere Love Interest – die Chemie zwischen ihm und Morgan hat mir richtig gut gefallen. Er passt einfach viel besser zu ihr ...

Ich fand das Buch deutlich besser als Band 1!
Zahak ist für mich ganz klar der bessere Love Interest – die Chemie zwischen ihm und Morgan hat mir richtig gut gefallen. Er passt einfach viel besser zu ihr als Drager und ich mochte die Entwicklung ihrer Beziehung sehr. Nur der Spice war wieder stellenweise echt cringe. 😅
Die Handlung war durchgehend spannend – es ist ständig etwas passiert und es kam nie Langeweile auf. Es wurde auch keine Zeit mit langen Planungen von Rettungsaktionen verschwendet, sondern einfach losgelegt. Das hat die Story schön dynamisch gemacht.
Die Freundschaft zwischen Lexie und Morgan fand ich wieder richtig schön – definitiv ein Highlight für mich.
Morgan bleibt sich treu, aber ich mag sie immer noch sehr.
Mir hat gefallen, wie sich am Ende alles zusammengefügt hat. Es war ein runder Abschluss für die Geschichte.
Fazit: Eine unterhaltsame Fantasy-Dilogie für zwischendurch mit leicht trashigem Charakter. Kein Highlight, aber es hat definitiv Spaß gemacht 😊

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Veröffentlicht am 22.05.2025

Krimidinner, Geheimnisse & alte Wunden

Das Dinner – Alle am Tisch sind gute Freunde. Oder?
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Die Grundidee fand ich richtig stark: Ein Krimidinner mit fünf Freundinnen in einem abgelegenen Luxus-Retreat, bei dem plötzlich Parallelen zum Verschwinden einer Freundin vor fünf Jahren auftauchen – ...

Die Grundidee fand ich richtig stark: Ein Krimidinner mit fünf Freundinnen in einem abgelegenen Luxus-Retreat, bei dem plötzlich Parallelen zum Verschwinden einer Freundin vor fünf Jahren auftauchen – yes please! Ich liebe Krimidinner generell (mache ich selbst total gern mit Freunden) und die Vorstellung, dass vielleicht ein echter Mörder mit am Tisch sitzt, war super spannend.
Der Anfang hat mich total überzeugt – man lernt die Charaktere langsam kennen, spürt die teils angespannte Dynamik zwischen ihnen, weil sie sich nach dem Vorfall damals voneinander entfernt haben. Die 5 Perspektiven fand ich super gelöst: Jede Figur bekommt Raum, man lernt ihre Leben, Gedanken und Geheimnisse kennen und kann richtig schön miträtseln, wer lügt und wer vielleicht mehr weiß, als er zugibt.
Das Krimidinner selbst startet spannend – leider wirds relativ schnell abgebrochen, was ich echt schade fand. Ich hätte es cooler gefunden, wenn sie das Spiel wirklich durchgezogen hätten, sodass die Geheimnisse im Rahmen des Dinners nach und nach ans Licht kommen – wie bei einem klassischen Krimidinner eben.
Stattdessen wechselt das Buch zwischen Gegenwart und Festival-Zeit von damals. Diese Rückblicke wiederholen sich teilweise, weil jede Figur ihre Sicht schildert, was auf Dauer etwas langatmig war. Ich hätte mir gewünscht, dass die einzelnen Perspektiven im Jetzt stärker zusammenlaufen – das hätte für mich mehr Spannung erzeugt.
Der Twist am Ende war zwar überraschend, aber insgesamt fand ich den Plot etwas vorhersehbar. Trotzdem: Emily Rudolfs Schreibstil ist super flüssig, man fliegt durch die Seiten, auch wenn es mal etwas zieht. Besonders spannend fand ich das Spiel mit den Perspektiven – man fragt sich beim Lesen ständig, welche Sicht vielleicht lückenhaft ist oder etwas verschweigt
Die Charaktere waren alle sehr unterschiedlich gezeichnet – mit eigenen Sorgen, Problemen und Stärken. So richtig sympathisch waren mir nur Lotta und ein bisschen Jonathan, aber in einem Thriller muss ja nicht jede Figur sympathisch sein. Spannend waren sie auf jeden Fall alle!
✨ Fazit:
Spannendes Setting, starker Einstieg und tolle Idee, aber die Umsetzung hätte für mich noch mehr rausreißen können. Trotzdem ein kurzweiliges Buch mit interessanten Perspektiven und gutem Schreibstil.

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Veröffentlicht am 25.04.2025

Empfehlenswert, aber mit Schwächen

My Idea of No. 14
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Ich bin zwiegespalten – irgendwie hat mich das Buch mitgerissen, aber gleichzeitig auch öfter frustriert zurückgelassen.

Was mich definitiv gepackt hat, war der Spannungsbogen rund um Leahs Beziehung ...

Ich bin zwiegespalten – irgendwie hat mich das Buch mitgerissen, aber gleichzeitig auch öfter frustriert zurückgelassen.

Was mich definitiv gepackt hat, war der Spannungsbogen rund um Leahs Beziehung zu ihrem Vater. Diese Vater-Tochter-Dynamik war für mich mit das stärkste Element der Geschichte. Man spürt eine emotionale Tiefe, die mich besonders in einer ruhigeren Szene echt berührt hat 🥹. Auch wenn ihr Vater eher reserviert und kühl wirkt, merkt man, dass mehr dahinter steckt - und einige seiner Gesten fand ich wirklich schön.

Leah selbst… puh. Ich weiß immer noch nicht so richtig, wer sie eigentlich ist. Klar, sie liebt Football, das Meer und ihren Traumjob – aber was noch? Abseits des Sports bleibt sie für mich etwas blass. Ich hätte mir gewünscht, mehr von ihrem Privatleben oder ihrer Persönlichkeit zu erfahren. Dadurch fand ich manchmal auch ihr Verhalten schwer nachvollziehbar. Sie konnte mich leider nicht so ganz erreichen.
Dabei fand ich ihren Wunsch, der erste weibliche Coach in der NFL zu werden, echt spannend. Mir hat es sehr gefallen, wie sie ihren Platz in so einem männerdominierten Bereich sucht und findet. Vor allem weil sie viel Potential hat und das so oft unter Beweis stellt.

Sam war für mich anfangs eine absolute Green Flag. Ruhig, reflektiert, irgendwie anders als die typischen Sportsromance-Protagonisten. Gerade seine Außenseiterrolle fand ich erfrischend. Aber gegen Ende hat er mich ein bisschen enttäuscht 😕Leider leider gibt es nämlich einen Third-Act-Breakup, was mich immer etwas nervt und sich auch hier etwas in die Länge zieht.
Alles in allem mochte ich ihn aber ganz gerne und er entwickelt sich vor allem sportlich sehr.

Generell fehlte mir in der Geschichte oft die Kommunikation – sowohl zwischen den Figuren als auch Richtung
Leser:in. Es gab so viele spannende Ansätze (Jackson! Chase! Leahs Ziele!), aber oft wurden sie nur angedeutet und dann irgendwie schnell abgehandelt. Zum Beispiel hätte ich sooo gerne mehr über Leahs Vergangenheit erfahren um ihre Entwicklung mehr zu feiern. Auch Chases Story war spannend.

Was ich sehr mochte: den Football-Anteil 🏈 Der war wirklich sehr groß und nimmt sehr viel Platz in dem Buch ein und das fand ich großartig! Die Szenen auf dem Feld waren mitreißend. Auch das Coaching, die Analysen und die Einblicke in den Verein waren toll. Als Football-Fan kommt man hier auf jeden Fall auf seine Kosten 😊

Auch die Lovestory hatte schöne Momente (die Szene am Meer war toll 💙), aber ich habe die große Liebe einfach nicht gespürt. Forbidden Romance lebt für mich von diesem heimlichen Knistern – kleinen, riskanten Momenten, die sich verboten anfühlen. Hier war vieles recht öffentlich und genau dieser Reiz hat mir ein bisschen gefehlt.

Insgesamt: Das Buch liest sich super flüssig, die Seiten fliegen nur so dahin. Es hat viele starke Szenen, aber auch einige Schwächen, vor allem in der Charakterzeichnung und Konfliktlösung. Ich hätte mir mehr Leichtigkeit, Humor und Tiefe gewünscht.

Fazit: Ein Buch mit spannenden Themen, einer berührenden Vater-Tochter-Dynamik und mitreißenden Football-Szenen. Auch wenn mich das Third-Act-Breakup und die fehlende Kommunikation etwas gestört haben, konnte mich Leahs beruflicher Weg sehr begeistern. Die Liebesgeschichte hat für mich persönlich nicht ganz gezündet, aber das ist Geschmackssache. Ich wollte dieses Buch wirklich lieben und auch wenn es mich emotional nicht so stark gepackt hat, wie ich gehofft hatte, sehe ich ganz viel Potenzial. Für alle, die Football, starke Frauenfiguren und emotionale Momente mögen, ist es auf jeden Fall einen Blick wert 🏈💙

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Veröffentlicht am 14.01.2020

Ganz gut, aber mit Schwächen

Neon Birds
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Der Start in das Buch ist mir leider recht schwer gefallen. Man wird direkt mitten in das Geschehen geworfen und erhält erst nach und nach Erklärungen. Manchmal klappt sowas in Büchern ganz gut. Aber bei ...

Der Start in das Buch ist mir leider recht schwer gefallen. Man wird direkt mitten in das Geschehen geworfen und erhält erst nach und nach Erklärungen. Manchmal klappt sowas in Büchern ganz gut. Aber bei "Neon Birds" ist das Worldbuilding so komplex und es gibt recht viele Charaktere, sodass es eine Weile dauerte, bis ich komplett in der Geschichte drinnen war.

Das Worldbuilding an sich finde ich großartig! Marie hat viele tolle und innovative Ideen. Vor allem in Bezug auf Nachhaltigkeit und besseres Umweltbewusstsein in der Zukunft. Es ernähren sich z.B. alle Menschen vegan, weil die Produktion von tierischen Produkten eingestellt wurde. Die Welt ist voller neuartiger Technologien und wurde detailliert und liebevoll gestaltet. Es gibt immer etwas Neues zu entdecken.
Zudem hat Marie einen schönen Schreibstil, der sich flüssig und angenehm lesen lässt. Science Fiction Romane sind manchmal etwas schwerfälliger zu lesen, aber dieser nicht. Nachdem ich erst mal drinnen war, bin ich sehr gut und schnell durch die Geschichte gekommen.

Bei den Charakteren bin ich leider sehr zwiegespalten. Wir haben vier Protagonisten und leider konnte ich mit Andra und Okijen wenig anfangen. Okijen ist ein Supersoldat im "Ruhezustand". Aufgrund vergangener Ereignisse hat er sich entschieden, seine Karriere zu beenden. Eigentlich hatte ich die Hoffnung, dass er mein Liebling wird, aber das war nicht so. Ich empfand ihn als egoistisch und feige, weil er nicht handeln wollte, obwohl er die Möglichkeiten hatte und die Aufgaben lieber anderen übertragen hat, die weniger Können haben als er. Zum Ende hin wurde er mir aber etwas sympathischer. Noch mehr Schwierigkeiten hatte ich mit Andra. Sie blieb die ganze Zeit über sehr blass und zum Schluss ging sie mir regelrecht auf die Nerven. Sie war sehr auf Okijen fixiert, hat die ganze Zeit von ihm geschwärmt und hing an ihm dran wie eine Klette. Ich hatte auf eine starke Frau gehofft, aber das war sie nicht wirklich.. Eher ein Anhängsel von Okijen. Dies führte dazu, dass ich die Kapitel über Okijen und Andra nicht so gerne gelesen haben. Sie haben mich nicht besonders interessiert und waren eher langweilig. Leider hat sich dadurch das Buch für mich besonders in der Mitte ein wenig gezogen und wurde erst im letzten Drittel wieder richtig spannend.

So wenig ich Okijen und Andra auch mochte, umso mehr mochte ich Luke und Flover. Die beiden sind beste Freunde und deren Treue zueinander merkt man auch. Sie kennen sich in und auswendig, geben einander Halt und unterstützen sich gegenseitig in allen Bereichen. Wenn ich mich entscheiden muss, würde ich sagen, dass Flover mein Favorit ist. Er ist Soldat in einer Geheimorganisation, beweist stets Mut, aber ist nicht perfekt. Bei ihm wird Mental Health thematisiert, was ich sehr gut und passend fand.
Die Geschichte von den beiden habe ich sehr gerne gelesen und ich war immer froh, wenn diese weiter erzählt wurde.

Die Handlung hat mir gut gefallen. Das Worldbuilding macht die Story sehr interessant und auch die Gegner sind gut gestaltet. Es handelt sich um ein technologisches, ansteckendes Virus, welches die Menschen (negativ) verändert, weshalb diese in Sperrzonen eingesperrt werden. Am Ende kommt noch etwas sehr Spannendes heraus, weshalb ich mich schon auf den zweiten Band freue.

Fazit:
Insgesamt ist "Neon Birds" ein ganz guter Science-Fiction Roman, aber mit Schwächen. Mich konnte es nicht hundertprozentig überzeugen, aber das großartige Worldbuilding, Maries packender Schreibstil und die Charaktere Luke und Flover haben das Buch dennoch zu einem schönen Leseerlebnis gemacht.

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