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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.05.2025

Nichts völlig Neues, aber trotzdem eine schöne Geschichte

Heartless Hunter. Der rote Nachtfalter, Band 1
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Besonders überzeugt hat mich in diesem Buch die Hintergrundgeschichte der beiden Protagonisten. Beides wurde unheimlich gut ausgearbeitet und haben mich echt berührt. Rune mochte ich auch sogleich. Besonders ...

Besonders überzeugt hat mich in diesem Buch die Hintergrundgeschichte der beiden Protagonisten. Beides wurde unheimlich gut ausgearbeitet und haben mich echt berührt. Rune mochte ich auch sogleich. Besonders ihre Scharade von dem dummen adeligen Mädchen war unheimlich überzeugend.
Gideon könnte man jedoch auch von einer Klippe werfen, nur ganz sanft natürlich. In seiner Pflichtbesessenheit ist er absolut blind für Werte wie Familie, Liebe, Freundschaft. Hass und Rache sind natürlich viel wichtiger… Besonders am Ende hätte ihn in gerne geschüttelt und angeschrien.
Alex dagegen, Gideons Bruder und Runes bester Freund, ist ein absoluter Schatz! Zwischenzeitlich habe ich wirklich überlegt, ob ich mich im Loveinterest geirrt habe, da Alex einfach perfekt gewesen ist, in jeder Hinsicht. Mehr sage ich dazu mal besser nicht, damit ich nicht spoilere.
Achja und die Geschichte? Naja hier und da doch sehr vorhersehbar. Besonders das Ende hat sich schon sehr schnell abgezeichnet. Dafür mochte ich den Vibe der alten Zeit sehr gern. Auch die Grundidee von Jäger und Gejagtem im ständigen Wechsel hat mich überzeugt. Doch trotzdem gab es auch ein paar Schwachpunkte.
Fazit: Zwar hat das Buch das Rad nicht neu erfunden, doch es war eine nette Geschichte. Vor allem das Enemies to lovers kam besonders gut hervor. Doch den männlichen Loveinterest könnte man mal richtig in den Hintern treten. Besonders am Ende habe ich ihn echt gehasst, ob er das im zweiten Band noch retten kann? Ich weiß es nicht, aber gespannt bin ich in jedem Fall. Von mir bekommt das Buch nach langem Überlegen 4 von 5 Sternen mit Tendenz nach oben.

Veröffentlicht am 12.05.2025

Ein schöner Abschluss der Reihe

Kingmakers – Graduation
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Sabrina mochte ich schon im letzten Band und Adrik ist eine lebende Legende durch die ganze Reihe hinweg. Am Anfang war ich Feuer und Flamme für das neue Couple, doch in der Mitte des Buches haben die ...

Sabrina mochte ich schon im letzten Band und Adrik ist eine lebende Legende durch die ganze Reihe hinweg. Am Anfang war ich Feuer und Flamme für das neue Couple, doch in der Mitte des Buches haben die beiden mich etwas verloren. Sie verhielten sich anders, als ich sie von ihrem Charakter her eingeschätzt habe und das hat mir nicht gefallen. Auch das Ende des Buches schlägt in die gleiche Kerbe und wurde so für mich etwas unglaubwürdig.
Schade fand ich auch, dass die Academy so völlig unwichtig wird. Zwar wird sie hier und da noch erwähnt, doch eigentlich spielt die Geschichte nicht mehr in Kingmakers. Auch wenn es für die Storyline des letzten Bandes notwendig war, habe ich Kingmakers vermisst und fand es schade, dass die Struktur hier völlig aufgebrochen wurde.
Fazit: Fest steht ich freue mich jetzt schon darauf nach Kingmakers zurückzukehren und die Reihe irgendwann ein zweites Mal mit ganz anderen Augen zu lesen. Der letzte Band versuchte sich lange an meine Spitze der Reihe zu kämpfen, aber das Ende war mir dafür zu plötzlich und verwirrend. Trotzdem mag ich alle 5 Bände unheimlich gerne und empfehle sie für Neulinge im Dark Romance, die mit einem oder mehreren komplizierten Familienstammbäumen mithalten können, absolut weiter! Der letzte Band bekommt von mir 4 von 5 Sternen.

Kleiner Hinweis zur Reihe: Innerhalb der einzelnen Bände klärt die Autorin immer wieder über Kleinigkeiten aus den vorherigen Bänden auf und macht es so ganz leicht, den Einstieg in die Story wieder zu finden. Wirklich perfekt, wenn man die Reihe eben nicht hintereinander weg lesen möchte, sondern nur immer mal wieder zu einem Band greift. Denn die wichtigsten Stellen, werden im Folgeband immer wieder erwähnt. Ich rate zwar nicht dazu in der Mitte der Reihe anzufangen oder die Bücher als Einzelbände zu betrachten, aber theoretisch ist das durch die Fülle an Informationen absolut möglich.

Veröffentlicht am 15.04.2025

Wenn das Geheimnis plötzlich gelüftet wird…

Kingmakers – Jahr 4
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Der vierte Band der Kingmakers Reihe hat mich zugegebenermaßen etwas verwirrt. Zunächst wurde in den vorherigen Bänden ein großes Geheimnis um den Spion der Reihe gemacht. Es gab immer mal wieder Hinweise ...

Der vierte Band der Kingmakers Reihe hat mich zugegebenermaßen etwas verwirrt. Zunächst wurde in den vorherigen Bänden ein großes Geheimnis um den Spion der Reihe gemacht. Es gab immer mal wieder Hinweise und natürlich hatte ich ein paar Personen im Verdacht. Auch die POVs waren nur überschrieben mit „Der Spion“, was es noch geheimnisvoller machte.
Doch in Band 4 wurde die Spannung einfach nur durch die POV Überschrift „Der Spion alias XX“ rausgenommen (wer es ist spoilere ich euch jetzt natürlich nicht 😉). Das hat mich überrascht und ich fand es auch sehr schade. Ich konnte erst meinen Augen nicht trauen und dachte es wäre ein Fehler gewesen. Aber nein, das war die große Enthüllung… da wäre noch mehr möglich gewesen.
Auch das Quartum Bellum, der alljährliche Wettkampf der verschiedenen Jahrgänge, trat hier völlig in den Hintergrund und es wurde am Ende nur noch das Ergebnis verkündet. Dabei mochte ich den Wettkampf in den vorherigen Bänden unheimlich gern.
Auch das Ende des Buches lässt mich mit Fragezeichen zurück. Wir erfahren wie es mit allen Couples weiter geht und wie sie ihr Happy End finden. Doch warte… gibt es nicht noch einen 5.ten Teil? Natürlich gibt es den, der steht nämlich schon lesebereit bei mir im Regal. War die Reihe ursprünglich nur mit 4 Bänden geplant und der 5.te kam hinterher?
Fazit: Fragen über Fragen. Auch wenn ich es liebe immer wieder nach Kingmakers zurückzukehren, war dies bisher der schwächste Band für mich. Trotzdem mag ich die Geschichte sehr gerne und habe auch die Dynamik von Nix und dem Spion fühlen können. Daher gibt es von mir 4 von 5 Sternen. Ich bin gespannt, wie die Autorin die Überleitung zu band 5 schaffen will.

Kleiner Hinweis zur Reihe: Innerhalb der einzelnen Bände klärt die Autorin immer wieder über Kleinigkeiten aus den vorherigen Bänden auf und macht es so ganz leicht, den Einstieg in die Story wieder zu finden. Wirklich perfekt, wenn man die Reihe eben nicht hintereinander weg lesen möchte, sondern nur immer mal wieder zu einem Band greift. Denn die wichtigsten Stellen, werden im Folgeband immer wieder erwähnt. Ich rate zwar nicht dazu in der Mitte der Reihe anzufangen oder die Bücher als Einzelbände zu betrachten, aber theoretisch ist das durch die Fülle an Informationen absolut möglich.

Veröffentlicht am 24.03.2025

Mhm… eine Story von der ich mehr erwartet habe

Die Skaland-Saga, Band 1 - A Fate Inked in Blood
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Die Überschrift fasst es eigentlich schon sehr gut zusammen. Nach dem Klappentext war ich Feuer und Flamme für dieses Buch. Doch jetzt, nach dem Lesen, war es leider nichts Besonderes für mich.
Versteht ...

Die Überschrift fasst es eigentlich schon sehr gut zusammen. Nach dem Klappentext war ich Feuer und Flamme für dieses Buch. Doch jetzt, nach dem Lesen, war es leider nichts Besonderes für mich.
Versteht mich nicht falsch! Es war nicht grundsätzlich schlecht. Aber es war alles so vorhersehbar. Der typische Plotttwist am Ende, der erwartbare Verrat und eine Story, wie es sie schon oft gegeben hat. Das einzig neue für mich waren die Aspekte der nordischen Mythologie. Das hat mir ganz gut gefallen, aber vom Hocker gerissen hat mich das leider auch nicht. Da haben andere Bücher das meiner Meinung nach schon besser gemacht.
Fazit: ein Buch, was mir wahrscheinlich nicht im Gedächtnis bleiben wird. Natürlich verstehe ich, dass bei den ganzen Fantasybüchern auf dem Markt es nicht einfach ist, noch etwas absolut Innovatives und Neues zu schreiben. Trotzdem wirkte die Story einfach zu unoriginell, um mich richtig zu begeistern. Daher bekommt das Buch von mir 4 von 5 Sternen. Nicht wirklich schlecht, aber auch nichts Besonderes.

Veröffentlicht am 03.03.2025

Märchenwelt mal anders!

The Grimm Way - How to Play a Fairy Tale: Aschenputtels Tochter
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Der Schreibstil von Ava hat mich erneut in seinen Bann gezogen und mich in eine fabelhafte Welt entführt, die voller Magie und Abenteuer steckt. Diese Welt ist dabei nicht allzu kompliziert zu verstehen; ...

Der Schreibstil von Ava hat mich erneut in seinen Bann gezogen und mich in eine fabelhafte Welt entführt, die voller Magie und Abenteuer steckt. Diese Welt ist dabei nicht allzu kompliziert zu verstehen; wer sich ein wenig mit der Märchenwelt auskennt, dem fällt der Einstieg auch ganz leicht.
Die Protagonistin Ashley hat mich von Anfang an überzeugt. Sie ist nicht nur mutig und dickköpfig, sondern bringt auch immer wieder eine erfrischende Portion Humor mit. Mehrmals hat sie es geschafft, mich zum Lachen zu bringen, was das Leseerlebnis umso angenehmer gemacht hat!
Allerdings möchte ich eine kleine Kritik anbringen: Obwohl die Charaktere um die 21 Jahre alt sein sollen, verhalten sie sich oft sehr kindisch. Das ist ein Aspekt, den ich persönlich nicht so gerne mag. Vielleicht wäre es stimmiger gewesen, die Handlung in einer Schule spielen zu lassen und die Charaktere auf etwa 17 Jahre zu reduzieren? Das hätte der Geschichte meiner Meinung nach mehr Glaubwürdigkeit verliehen.
Fazit: Trotz dieser kleinen Anmerkung hat mich das Buch insgesamt sehr gut unterhalten. Einige Wendungen waren für mich wirklich unvorhersehbar und haben mich angenehm überrascht. Daher vergebe ich gerne 4 von 5 Sternen und freue mich schon jetzt auf das nächste Buch der Autorin! Es ist immer wieder spannend zu sehen, welche neuen Abenteuer sie für uns bereithält.