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14,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Atlantik Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Cosy Mystery
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 256
  • Ersterscheinung: 17.09.2016
  • ISBN: 9783455651317
Agatha Christie

Mit offenen Karten

Ein Fall für Poirot
Michael Mundhenk (Übersetzer)

In neuer Übersetzung

Hercule Poirot und drei seiner Ermittlerkollegen erhalten eine Einladung zu einer exklusiven Partie Bridge. Der Gastgeber aber, ein für seine kuriosen Vorlieben bekannter Gentleman, hat einen ganz besonderen Abend geplant. Denn angeblich handelt es sich bei allen vier Spielern im Nebenzimmer um Mörder auf freiem Fuß. Als der letzte Stich gemacht ist, wird der Gastgeber tot in seinem Sessel aufgefunden, und Poirot weiß: einer seiner Mitspieler muss ihn umgebracht haben.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.05.2022

Gewöhnungsbedürftig

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Mr. Shaitana ist ein geheimnisvoller Zeitgenosse, seine Partys berühmt, berüchtigt, sein schwarzer Humor ebenfalls. Die Damen lieben sein extravagantes Erscheinungsbild, die Männer sehen ihn eher als Aufschneider ...

Mr. Shaitana ist ein geheimnisvoller Zeitgenosse, seine Partys berühmt, berüchtigt, sein schwarzer Humor ebenfalls. Die Damen lieben sein extravagantes Erscheinungsbild, die Männer sehen ihn eher als Aufschneider und Angeber. Auf seiner neuesten Party gibt es eine illustre Mischung an Gästen, die eine Hälfte besteht aus Ermittlern, ein Inspector, ein Detektiv, eine Krimiautorin und ein Mitarbeiter des Geheimdinstes. Die andere Hälfte Personen, bei denen der Gastgeber überzeugt war, dass sie bereits einmal gemordet haben und dieser Mord unentdeckt geblieben ist. Eine skurile und leider auch gefährliche Mischung, wie sich schon bald herausstellt.

Agatha Christie lässt in diesem Roman wieder ihren belgischen Meisterdetektiv Hercules Poirot ermitteln, unterstützt von einigen Figuren, die auch in anderen Romanen der Autorin Erwähnung finden. Der Fall ist in typischer AC Manier aufgebaut, konstruiert, verschachtelt und wieder verschachtelt. Letztlich ist die Aufklärung wieder alleinig Hercules Poirot zu verdanken, der Leser bekommt zum miträtseln fast keine Chance. Die Autorin legt in diesem Roman eine falsche Spur nach der Anderen und schafft Verbindungen, die alle bedeutungsvoll sein könnten, es letztlich meist aber gar nicht sind. In keinem der Bücher, die ich bisher von AC gelesen habe, habe ich diese Tatsache als so ermüdend und unbefriedigend empfunden.

Ich kannte die Story bereits aus einer Verfilmung, mir ist der Täter nicht im Gedächtnis geblieben, nur die Tatsache, dass ich den Film nicht mochte. Das Buch ist jetzt etwas besser, oder eher anders umgesetzt als der Film, im Endeffekt aber steht für mich fest, es ist keines meiner Lieblingsbücher der Autorin. Wesentlich zu dieser Empfindung beigetragen hat auch die Fixierung der Autorin auf das Bridgespiel, hier ist der Titel des Buches wirklich passend gewählt. Die Autorin schwelgt in den Feinheiten des Spiels, Beschreibungen des Spielablaufs nehmen viel Platz im Buch ein und letztlich trägt es zur Aufklärung des Mordes bei. Für Leser ohne jede Vorkenntnisse sehr, sehr dröge und nervenaufreibend.

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Veröffentlicht am 09.09.2021

Poirot spielt Karten

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In „Mit offenen Karten“ wird nicht immer mit offenen Karten gespielt. Denn fast jeder in der illustren Runde hat etwas zu verbergen. Aber natürlich sind die möglichen Verdächtigen einem Hercule Poirot ...

In „Mit offenen Karten“ wird nicht immer mit offenen Karten gespielt. Denn fast jeder in der illustren Runde hat etwas zu verbergen. Aber natürlich sind die möglichen Verdächtigen einem Hercule Poirot in Zusammenarbeit mit Ariadne Oliver nicht gewachsen. Und so kommt es wie es kommen muss, dass letztlich Poirot auf des Rätsels Lösung kommt. Und diese ist nach vielem Hin und Her und einigen Ablenkungsmanöver und Sackgassen eine wirklich gelungene.
Der Krimi ist wieder so angelegt, dass man wieder wunderbar mitraten kann. Allerdings ist die Handlung etwas schwer verständlich, kennt man die Regeln des Kartenspiel Bridge nicht. Da diese letztlich mit zur Lösung beitragen nehmen sie einen größeren Teil der Handlung und Ermittlungsansätze Poirots ein. Das ist dann für so manchen Leser eventuell nicht ganz einfach zu verfolgen. Da es mir auch so ging vergebe ich auch nur 3 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 24.05.2022

Mit offenen Karten

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Mit offenen Karten von Agatha Christie ist ein solider Krimi der die gewohnten falschen Fährten und Verwicklungen hat. Allerdings ist er streckenweise sehr langweilig und konnte mich nicht wirklich begeistern. ...

Mit offenen Karten von Agatha Christie ist ein solider Krimi der die gewohnten falschen Fährten und Verwicklungen hat. Allerdings ist er streckenweise sehr langweilig und konnte mich nicht wirklich begeistern. Ich habe mich teilweise echt zwingen müssen weiter zu lesen.

Hercule Poirot wird zu einem kuriosen Dinner mit Bridgespiel eingeladen. Mr Shaitana hat ein etwas morbides Hobby. Er sammelt Mörder die nie gefasst wurden. Und so hat er vier potenzielle Mörder und vier Ermittler geladen. Doch dieser Abend endet für Mr Shaitana tödlich. Doch wer der vier Spieler hat den Gastgeber umgebracht?

Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und leicht. Allerdings verliert sich die Autorin etwas in den Beschreibungen des Bridgespiels. Da ich das Spiel nicht beherrsche fand ich dies etwas mühsam zu langweilig. Auch hat sich mir der Sinn lange nicht erschlossen. Normalerweise kann ich bei Agatha Christies Büchern immer sehr schön miträtseln und freue mich auf ihre falschen Fährten. Doch diesmal war es sehr mühsam. Erst die letzten Kapitel waren wirklich spannend. Beim Rest des Buches hatte ich das Gefühl, dass nicht wirklich was passiert und man eher auf der Stelle steht.

Es ist nicht das beste Buch von Agatha Christie.

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