Cover-Bild Heidefeuer
Band 1 der Reihe "Heide-Krimi"
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12,00
inkl. MwSt
  • Verlag: CW Niemeyer
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Polizeiarbeit
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 416
  • Ersterscheinung: 04.11.2019
  • ISBN: 9783827195548
Angela L. Forster

Heidefeuer

Ein Heidekrimi
Drei Tote in der Lüneburger Heide. Ein Dorf, das schweigt.
1. Fall für Inka Brandt

Hauptkommissarin Inka Brandt zieht nach einer unangenehmen Trennung mit ihrer Tochter von Lübeck nach Undeloh in die Lüneburger Heide. Ihre Schwester betreibt dort einen Biobauernhof. Die reine Idylle sollte man meinen. Doch weit gefehlt, denn bald schon liegt ein Toter im Dorfteich. Zusammen mit ihren Kollegen von der Hanstedter Kripo beginnt Inka zu ermitteln. Der Tote war Therapeut im Seerosenhof, einer psychosomatischen Klinik. Über das Opfer sagen alle nur Gutes — selbst die Patienten —, von Mordmotiven will niemand etwas wissen. Als aber eine zweite Leiche gefunden wird, beginnt sich Inka ernsthaft zu fragen, ob es tatsächlich so eine gute Idee war, aufs Land zu ziehen ...

Der erfolgreiche Heidekrimi nun bei CW Niemeyer.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.12.2019

spannender Krimi in idyllischer Umgebung

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"Robert Andresen hält gerade einen Vortrag über den Seitensprung. Ein Mann mit schweren Reitstiefeln erhebt sich und verlässt den Raum. Er tritt ins Freie und lehnt sich ein Stück weiter gegen die ...

"Robert Andresen hält gerade einen Vortrag über den Seitensprung. Ein Mann mit schweren Reitstiefeln erhebt sich und verlässt den Raum. Er tritt ins Freie und lehnt sich ein Stück weiter gegen die Hauswand. Er wartet, als letzter verlässt der Andresen das Gebäude. Bis zum Dorfteich verfolgt der Mann den Therapeuten, dann spricht er ihn an. Bevor Andresen sein Fahrrad zwischen sich und den Mann bringen kann, blitz auch schon die Schneide eines Messers im Mondlicht auf..."

Kommissarin Inka Brandt ist nach ihrer Trennung mit ihrer kleinen Tochter Paula auf dem Bio-Hof ihrer Schwester untergekommen. Dort soll sie mithelfen, doch die Ermittlungen machen ihr einen Strich durch die Rechnung. Hanna hat dafür Verständnis, für ihren Schwager Tim hat das jedoch Konfliktpotenzial. Dazu kommt noch Sebastian Schäfer, ein Patient der nahegelegenen Klinik, der sich in die Ermittlungen einmischt.

Bereits der Prolog gibt einen guten Vorgeschmack auf das Buch. Vorbei ist es mit der Idylle am Dorfteich, wenn nicht sogar im ganzen Dorf. Ein Mord und damit jede Menge Raum für Spekulationen, Klatsch und Tratsch. Inka und ihr Kollege stecken mittendrin, wie viel Wahrheit steckt in den Gerüchten? Dabei ist Inkas direkte Art nicht immer hilfreich, zu Beginn ist mir dies etwas aufgestoßen, ich war nicht immer mit ihrem Handeln einverstanden. Dieses Gefühl legte sich mit der Zeit, immerhin weiß so jeder woran er bei ihr ist. Mit Sebastian Schäfer betritt eine Figur die Bühne, die etwas Leben in den dahin fliesenden Krimi bringt. Seine Vergangenheit ist bewegend, seine Ermittlungsversuche kommen bei Inka verständlicherweise nicht gut an. Mir allerdings gefällt dieser Charakter, auch wenn er nicht nur Inka sondern auch mich zur Weißglut brachte und ich mir oft dachte: Junge, nun red doch einfach Tacheles!

Die Umgebung, die Landschaft und die verschlossene und dennoch tratschende Dorfgemeinschaft hat Angela L. Forster sehr gut beschrieben, alles konnte ich mir bildlich vorstellen und ich muss gestehen: Ein klein wenig habe ich mich in die Landschaft verliebt. Der Krimi ist leicht zu lesen, kommt ohne brutale Gewaltdarstellungen aus und hat, genau wie die Dorfbewohner, seinen eigenen Charme. Dies ist der erste Teil um Inka Brandt, und ich freue mich auf die Fortsetzung, die auch schon bereit liegt.

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