Cover-Bild Wächter und Wölfe - Das Ende des Friedens
16,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Blanvalet
  • Themenbereich: Belletristik - Fantasy: Episch
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Seitenzahl: 512
  • Ersterscheinung: 15.01.2018
  • ISBN: 9783734161308
Anna Stephens

Wächter und Wölfe - Das Ende des Friedens

Roman
Michaela Link (Übersetzer)

Krieg wird kommen, Verrat wird lähmen, Tod wird herrschen …

Dom ist ein Seher, doch seine Gabe ist mehr Fluch als Segen, denn seine Visionen sind ungenau und körperlich auszehrend. Da begegnet er der geflohenen Sklavin Rillirin. Sie warnt ihn und sein Volk vor einer Invasion der Barbaren. Aber kaum jemand glaubt ihr. Da ereilt Dom eine Vision von erschreckender Klarheit. Er muss Rillirin vertrauen und den Klan der Wächter und Wölfe auf den Krieg vorbereiten, sonst wird nicht nur er sterben, sondern sein ganzes Volk.

Die »Wächter und Wölfe«-Trilogie:
Band 1: Das Ende des Friedens
Band 2: Das Erwachen der Roten Götter
Band 3: Die Auferstehung der Dunklen Dame

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.02.2018

So soll Dark Fantasy sein

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Liris ist tot, und die Gesegnete ist bei dem Leichnam. Die Adlerhöhe hat keinen König mehr. Die Adlerhöhe ist verwundbar.
"Gosfath, Gott des Blutes, Dunkle Dame des Todes, ich danke Euch", flüsterte Corvus. ...

Liris ist tot, und die Gesegnete ist bei dem Leichnam. Die Adlerhöhe hat keinen König mehr. Die Adlerhöhe ist verwundbar.
"Gosfath, Gott des Blutes, Dunkle Dame des Todes, ich danke Euch", flüsterte Corvus. "Ich schwöre, mich dieser Gelegenheit, die Ihr mir geboten habt, würdig zu erweisen. Alles, was ich tue, tue ich zu Euren Ehren." Einer der Häuptlinge drehte sich beim Klang seiner Stimme um, und sein Mund stand vor Staunen weit offen.
"Meine Füße sind auf dem Pfad", vollendete Corvus das Gebet. Er machte drei Schritte vorwärts, hob sein Schwert und begann zu töten. Der König war tot. Lang lebe der König.
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INHALT:
Der rilporischen Sklavin Rillirin gelingt nach Jahren der Gefangenschaft überraschend die Flucht vor den grausamen Mirak - doch ihre Überlebenschancen stehen denkbar schlecht. Der Seher Dom allerdings eine eine Prophezeiung, die ihre Wichtigkeit herausstelt, und rettet sie in letzter Sekunde vor ihren Verfolgern. Zum Glück, denn Rillirin hat so bedeutende wie erschreckende Informationen: Die Mirak planen einen Krieg und sie werden schon bald in die Städte Rilpors einmarschieren, um ihre verehrten Roten Götter - blutrünstige, folternde Herrscher - zurück in die Welt der Menschen zu holen. Und sollte ihnen das gelingen, würde die Erde in Blut versinken...

MEINE MEINUNG:
Anna Stephens' Debüt ist eindeutig der Dark Fantasy zuzuordnen und macht diesem Subgenre alle Ehre: Die Welt in "Wächter und Wölfe" ist unbarmherzig, blutig und brutal, auf schwache Gemüter könnten die ausführlichen Kriegsszenen abschreckend wirken. Gerade diese sind aber hier absolut realistisch - nichts mit kuscheligen Kämpfen und ein paar Toten. Etwas anstrengend sind die vielen Perspektiven, von denen es die Hälfte (und damit immer noch fünf) ebenfalls getan hätten. So kommen immer wieder eher uninteressantere Figuren zu Wort, und auch wenn die Kapitel meist kurz sind, nimmt einem das zwischenzeitlich den Lesespaß.

Am besten ausgearbeitet sind definitiv die Sklavin Rillirin, der Seher Dom, der Soldat Crys und die Wölfin Gilda und damit sind ihre Kapitel auch die spannendsten - sie alle beweisen auf unterschiedlichste Weise Stärke. Rillirin etwa, indem sie sich von der ängstlichen ehemaligen Gefangenen zur tatkräftigen Helferin verändert, oder Gilda, die in ihrer Güte und ihrem Glauben nie am Guten im Menschen zweifelt. Die Autorin konzentriert sich also intensiv auf das Innenleben der Figuren, was ein positiver Aspekt ist - vergisst aber dafür ungewöhnlicherweise komplett die Äußerlichkeiten. Es ist kaum möglich, sich eine Vorstellung von den Charakteren zu machen, weil man einfach so gut wie nichts über ihr Aussehen erfährt.

Ein ähnliches Problem hat auch das Worldbuilding, das man zwar bald besser kennen lernt und in den Grundzügen stimmig ist, ansonsten aber wenig ausgestaltet wird. Städte, Dörfer, das alles bleibt blass, was enttäuscht. Dafür gibt es viele andere Momente, in denen die Autorin ihre Stärken präsentiert: Den wuchtigen Kampfszenen etwa. Die ersten 170 Seiten plätschern noch etwas dahin, aber nach einem sehr überraschenden Plot Twist gibt es kein Halten mehr und vor allem keine einzige ruhige Minute - sowohl für die Protagonisten als auch den Leser. Es geht Schlag auf Schlag, eine Schlacht folgt auf die nächste und die Gegner scheinen immer einen Schritt voraus zu sein. Es ist eigentlich unmöglich, das Buch am Ende zuzuklappen und nicht direkt wissen zu wollen, wie es weitergeht. Band 2, der im Original noch 2018 erscheinen soll, wird bei der ausweglos erscheinenden Situation sicherlich einiges zu bieten haben - ich jedenfalls freue mich drauf.

FAZIT:
Wer harten Kämpfen und einem düsteren Weltentwurf eher weniger abgewinnen kann, wird mit Anna Stephens' Auftakt der "Wächter und Wölfe"-Trilogie nicht glücklich werden. Fans des Genres, die auf der Suche nach etwas Neuem sind, dürften aber wie ich begeistert sein von der vielen Action und dem hohen Spannungslevel. Teilweise bleiben die Figuren noch ein wenig blass und vor allem sind es ein paar zu viele, das trübt aber nicht meine Vorfreude auf Band 2. Knappe 4 Punkte!

Veröffentlicht am 10.02.2018

Tolle Geschichte mit spannenden Charakteren

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Cover

Als ich das Cover zum ersten Mal gesehen habe, war mir klar, dass dieses Buch absolut zu meinem Lesegeschmack passt, ohne auch nur den Klappentext zu lesen. Und ich habe Recht behalten! Wie ihr ...

Cover



Als ich das Cover zum ersten Mal gesehen habe, war mir klar, dass dieses Buch absolut zu meinem Lesegeschmack passt, ohne auch nur den Klappentext zu lesen. Und ich habe Recht behalten! Wie ihr mittlerweile sicher wisst, liebe ich schlichte Cover. Der Titel und der Autorenname sind gut sichtbar im Mittelpunkt des Covers, sodass diese dem Leser sofort ins Auge stechen. Das Symbol des Wolfes unterstreicht den Titel perfekt und die Farben des Hintergrunds harmonieren perfekt miteinander und erzeugen eine mystische, düstere Stimmung. Ein perfektes Cover in meinen Augen!

Charaktere



Das Buch beinhaltet viele Hauptcharaktere, sodass es sich sehr in die Länge ziehen würde zu jedem Charakter einzeln etwas zu sagen. Jedes Kapitel hat einen Namen als Überschrift, diese Namen/Personen zähle ich als Hauptcharaktere und insgesamt sind es glaube ich zwölf verschiedene - eine beachtliche Anzahl. Ihr könnt euch sicher vorstellen, dass es am Anfang schwierig ist, sich alle Namen zu merken und besonders welche Rolle sie spielen und wo auf der Landkarte sie sich befinden. Mit der Zeit bekommt man dafür jedoch ein Gefühl. Leider muss ich sagen, dass durch die Charaktere und Ortswechsel die Nähe zu den Charakteren gefehlt hat. Ich konnte selten eine Bindung zu einem Charakter aufbauen, das finde ich schade, da jeder einzelne Charakter etwas besonderes an sich hat. Nun aber zu den Charakteren, die mir besonders im Gedächtnis geblieben sind:

Rillirin, eine entflohene Sklavin. Ihr Schicksal hat mich natürlich besonders berührt, besonders nachdem man ihre Vergangenheit etwas näher mitbekommen hat. Ihre Entwicklung in der Geschichte ist wirklich faszinierend. Am Anfang hat sie kaum mit anderen gesprochen und konnte ihre Sklavenvergangenheit nur schwer hinter sich lassen. Da spielt die Psyche einen großen Aspekt und als angehende Psychologielehrerin fasziniert mich das natürlich besonders. Dann taut sie aber auf und baut Kontakt zu den Menschen um sich herum auf. Ihre Liebesgeschichte hingegen hat sich meiner Meinung nach zu schnell entwickelt. Einerseits hat man von den aufkommenden Gefühlen als Leser kaum etwas gemerkt und andererseits denke ich, dass sie durch ihre Vergangenheit kaum so schnell eine so tiefe Bindung aufbauen könnte.

Durdil mochte ich auch sehr gerne. Er ist Fürstgeneral und der Protagonist, der sich die gesamte Handlung über im Palast des Königs befand. Er ist ziemlich intelligent und loyal gegenüber seinem König und dem Reich. Deswegen kommt er auch schnell hinter die geheimen Pläne des Feindes.

Obwohl die Gesegnete, Lanta, eher einen schlechten Ruf hat, finde ich ihre Person sehr interessant. Zu Beginn der Geschichte merkt der Leser, dass sie komplett hinter ihren Taten und Göttern steht und keinerlei Zweifel hegt. Im weiteren Verlauf, als sie Kontakt mit einer gewissen Person hat, merkt man als Leser jedoch, dass sie keineswegs ohne Zweifel ist. In ihrem Unterbewusstsein wird sie vermutlich wissen, dass sie mit ihren Taten zu weit geht und sie eigentlich das Falsche tut, doch sie klammert sich an ihrem Glauben fest. Die Religion und Huldigung von Göttern spielt in diesem Buch sowieso eine sehr große Rolle, ich würde sogar sagen, dass sie im Mittelpunkt der Handlung stehen.

Auch die anderen Charaktere fand ich großartig und interessant, doch diese drei sind mir am ehesten im Gedächtnis geblieben. Eigentlich hatte ich auch einen Bookish Boyfriend in Sicht - Prinz Rivil - doch das wurde schlagartig geändert, mehr kann ich dazu nicht sagen ohne euch zu spoilern. Dom ist wohl der Protagonist des Buches, doch wirklich warm bin ich mit ihm leider nicht geworden. Dafür habe ich einen absoluten Hasscharakter: Galtas.

Meine Meinung



Im Mittelpunkt des Buches stehen definitiv die Götter. Es gibt zwei Gruppen: Zum einen diejenigen, die die Götter des Lichts unterstützen und andererseits diejenigen, die den roten Göttern folgen. Die Götter sind die Beweggründe wieso die beiden Gruppen aufeinander losgehen. Religion spielt also eine sehr große Rolle. Normalerweise ist das nicht mein Fall, doch dieses Mal fand ich es wirklich interessant. Man konnte beobachten wie weit Menschen gehen, wenn sie an eine Sache glauben.
Ansonsten ist das Buch vom Aufbau her eine "typische" Welt würde ich sagen: Es gibt einen König und ein Königreich und eine gegnerische Gruppe, die es gilt aufzuhalten. Also eigentlich nichts besonderes, doch in Verbindung mit den Göttern und Dom als Seher wird das ganze etwas spannender.
Wie vorhin bereits erwähnt, hat mich die Aufteilung der Kapitel etwas gestört, da oftmals ein Ortswechsel vorkam und man damit kaum Zeit hatte sich auf bestimmte Personen einzulassen. Auch gestört hat mich der Aspekt, dass die Geschichte eher wie eine Zusammenfassung gewirkt hat. Einige Stellen wirkten ziemlich knapp gekürzt, andere Szenen wurden eher unnötig in die Länge gezogen. Die Autorin hätte sich lieber auf ein paar Charaktere beschränken sollen und nicht kapitelweise hin und herspringen. Ansonsten fand ich das Buch aber klasse! Es gab eine Wendung, mit der ich absolut nicht gerechnet hatte und da musste ich auch erstmal schlucken. Allgemein gab es viele Momente, die sehr detailliert beschrieben wurde, wie zum Beispiel in Schlachten oder bei Opferungen. Das ist definitiv nichts für schwache Nerven, da die Autorin kein Blatt vor den Mund nimmt. Eine wirkliche Spannung gab es aber nicht. Nach der Wendung war es ziemlich vorhersehbar was noch alles passiert und das letzte Drittel des Buches bestand eigentlich nur noch aus Schlachten. Ich finde das interessant und gehört meiner Meinung nach dazu, da man Schlachten nicht in einem Satz abhaken kann, aber wer damit nichts anfangen kann, dem würde ich von diesem Buch abraten. Allgemein könnt ihr keine Geschichte mit vielen Überraschungen erwarten, sondern eher beobachten wie die Psyche durch den Glauben an den Göttern beeinflusst wird. Es ist also eine Mischung aus Religion und Fantasywelt würde ich behaupten.

Veröffentlicht am 24.05.2018

Hat sich am Ende gelohnt

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Der Klappentext hat mich sehr angesprochen und neugierig gemacht. Leider hatte ich starke Startschwierigkeiten mit dem Buch. Zunächst habe ich überhaupt nicht in das Buch rein gefunden, weil die Geschichte ...

Der Klappentext hat mich sehr angesprochen und neugierig gemacht. Leider hatte ich starke Startschwierigkeiten mit dem Buch. Zunächst habe ich überhaupt nicht in das Buch rein gefunden, weil die Geschichte aus sehr vielen verschiedenen Perspektiven erzählt wird und bei den verschiedenen Personen passieren auch jeweils verschiedene Dinge, die für den Verlauf aber am Ende wichtig sind.



Als ich alle Personen gut einordnen konnte und mich die Vielschichtigkeit nicht mehr so verwirrt hat, war für mich die Geschichte ziemlich zäh. Es ist erstmal nichts spannendes passiert und ich habe an diesem Punkt auch überlegt abzubrechen.



Ich habe circa bis Seite 200 mit dem Buch und dem ganzen Geschehnissen kämpfen müssen, aber dann ging es für mich erst richtig los und ich hatte das Gefühl, die Autorin musste sich erstmal warm reden. Für mich gab es hier einen riesigen Wendepunkt was meine Leselaune betrifft. Ich habe an den Seiten geklebt und diese in kürzester Zeit gelesen. Es war unglaublich spannend und ereignisreich. Vor allem aber wurde die Geschichte jetzt mit einem schnellerem Tempo erzählt, was mir sehr gut gefallen hat.



Die Autorin hat die Umgebungen gut dargestellt und bildlich vorgeführt. Die Charaktere waren alle sehr unterschiedlich, was mir sehr gut gefallen hat. Auch wenn man viele Personen kennenlernt und ich daher am Anfang orientierungslos war, so konnte ich am Ende alle sehr gut kennenlernen, voneinander unterscheiden, einordnen und auch einschätzen.



Mit vielen Ereignissen hat mich die Autorin absolut geschockt und überrascht. Es geht in dem Buch wesentlich brutaler zu, als ich es zunächst vermutet habe. Ich habe beim Lesen festgestellt, dass das Buch eigentlich eine Geschichte ist, die ich sonst niemals gelesen hätte, da ich sonst einen großen Bogen um etwas brutalere Bücher mache und eher Fantasy mit Liebesgeschichten lese, aber ich bin so froh zu diesem Buch gegriffen zu haben und ich werde hoffentlich noch mehr solcher Bücher lesen.



Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Er hat sich flüssig und schnell lesen lassen und hat vor meinem Auge einen Film erzeugt. Wie ich aber zuvor schon gesagt habe, War mir der Angang zu langatmig und zu langsam erzählt. Nachdem sie das Erzähltempo gesteigert hat, war ich absolut begeistert von ihrem Stil.



Fazit:

Ein Auftakt, der es mir zunächst nicht ganz einfach gemacht hat, aber am Ende hat sich das anfängliche Kämpfen mit dem Buch absolut gelohnt und ich wurde dazu motiviert mehr solcher Geschichten zu lesen. In diesem Buch habt ihr tolle, einzigartige Charaktere, die ihr vielseitig kennenlernen könnt und ihr habt eine Geschichte, bei der ihr viel Spannung und Überraschungen habt.

Veröffentlicht am 13.05.2018

Dunkle Geschehnisse

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Ich danke dem Blanvalet Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares

Vorab möchte ich euch warnen, dass diese Rezension ziemlich lang werden könnte ?

Die kalten Farben und der Farbverlauf machen ...

Ich danke dem Blanvalet Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares

Vorab möchte ich euch warnen, dass diese Rezension ziemlich lang werden könnte ?

Die kalten Farben und der Farbverlauf machen das Cover mystisch. Im Zusammenklang IMG_1800b.jpgmit dem Titel, sagt das Cover einem schon, dass es auf jedenfall kriegerisch wird und nicht unbedingt eine Lovestory ist. Sonst ist es ziemlich einfach gestaltet und hat ganz Schlicht in der Mitte den Titel der Reihe. Besonders gut gefällt mir der Wolf oben am Rand. Er macht das Cover nochmal zu etwas Besonderem.

Ganz ehrlich, ich habe keine Ahnung wo ich bei der Geschichte anfangen soll. Um euch mal in meine Position zu versetzen: Begeisterung – Verzweiflung. Zwei Wörter, die nicht wirklich zusammen passen. Ich fange einfach mal mit Begeisterung an. Das Buch hat rund 500 Seiten, sieht schön aus, klingt spannend, was will man mehr?! Natürlich möchte ich ein Buch in der Hand halten, das mich mitnimmt in eine neue Welt mit neuen Protagonisten und neuen Problemen. Aber es muss auch die Umsetzung stimmen und genau dort fängt es an zu hängen. Die Idee hat mir gut gefallen und mit einigen Charaktären bin ich auch sofort warm geworden. Was die Autorin dann mit der Umsetzung gemacht hat, ist mein Problem. Ich habe keine Probleme mit Perspektivenwechseln – wirklich, aber es wurde nach jedem Kapitel die Person gewechselt und es waren nicht nur drei. Durchgezählt habe ich nicht, aber schätzen würde ich es auf zehn Personen und das ist einfach zu krass. Zwischenzeitig hat es mich dann gar nicht mehr gestört und prompt wurde die Sicht zu einer Person verändert, die noch nie oder einfach zu selten vorkam. Und genau diesen Punkt habe ich dann Verzweiflung getauft. Es war einfach irgendwann zu viel und ich musste mich wirklich manchmal durch das Buch quälen.

Die Handlungen waren sehr spannend und auch unvorhersehbar. Von daher gibt es dort nichts zu meckern. Teilweise hatte ich dort aber auch das Gefühl, dass manchmal zu viel auf einmal passiert.

Also war der einzige kritische Punkt, dass Anna Stephens einfach zu viel Perspektivenwechsel hatte.

Das Ende des Friedens ist der erste Teil der Wächter und Wölfe Reihe von Anna Stephens. Die komplette Welt, die sie sich ausgedacht hat, sticht nicht aus der Menge heraus, ist aber auch nicht schlecht. Das schlechteste an diesem Buch ist, meiner Meinung nach, die vielen Perspektivenwechsel, die das Buch irgendwie zerstört haben.

Von mir gibt es drei von fünf Teetassen. Die Perspektiven haben eine der Tassen ausgetrunken und auch die Geschehnisse, die einen teilweise überflutet haben, haben eine weitere Tasse ausgetrunken.

Veröffentlicht am 05.03.2018

schleift einen mit

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Cover

Die eher kalten Farben des Buches, passen nicht nur perfekt zur Jahreszeit, sondern auch perfekt zum Buch. Den es drückt die Kälte aus, die man angesichts der drohenden Gefahr verspürt und der ...



Cover

Die eher kalten Farben des Buches, passen nicht nur perfekt zur Jahreszeit, sondern auch perfekt zum Buch. Den es drückt die Kälte aus, die man angesichts der drohenden Gefahr verspürt und der Wolf oben, ist hier das Symbol für das Wilde, das sich hier einen Weg in die Welt bahnt. Der Kontrast von hell zu dunkelblau und rot, ist sehr düster und doch zeigt es, das man nicht die Hoffnung verlieren soll.


Das Buch

Dom ist der Calestar, der Wölfe, er steht zwischen den Menschen und den Göttern und er wurde von den Göttern erwählt. Seine Aufgabe ist es in die Zukunft zusehen und den Menschen zu helfen, damit der Schleier, der die Götter von seiner Welt verhält, nicht fällt. Doch die Visionen des Sehers sind nicht nur ungenau, sondern auch körperlich auszehrend. Auch die Vision von Rillirin war ungenau, doch er muss ihr vertrauen, um den Klan der Wächter und Wölfe vor dem Tot zu retten und auch er würde unweigerlich sterben.

Meine Meinung

Also Rillirin und Dom haben mir wirklich gefallen, wenn auch Dom am Ende meine Sympathie ein wenig verloren hat. Rillirin ist sehr interessant und spricht nicht nur Wahrheiten aus, auch ist sie stark genug und verliert den Willen nicht und das obwohl die Situationen oft ausweglos scheinen.
Doch leider war das Buch sehr schwankend, mal war es total interessant, dann langweilig und dann wieder interessant, bei den langweiligen Szenen dachte ich die ganze Zeit: >>man warum zieht sich das denn so, kann man das nicht schneller abfertigen?<<
Die Welt ist interessant, wenn auch ein wenig unübersichtlich und verstrickt, auch war ich überracht, von dem Verräter, der sich in Rilpor eingeschlichen hat.
Schluss endlich kann ich zwar nur 3 (3,5***) geben, aber auch sagen, dass ich gerne weiter lesen will, weil ich wissen will was mit Rillirin passiert.