Cover-Bild Die Dornen der Stille
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9,90
inkl. MwSt
  • Verlag: BoD – Books on Demand
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller: Psycho
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 248
  • Ersterscheinung: 13.10.2021
  • ISBN: 9783754331989
Astrid Korten

Die Dornen der Stille

"Alles begann, als David Wood zu uns kam, auch der Beginn eines neuen Lebens. Ich war stolz, dass er da war, bis zu dem Vorfall mit Aileen ..."

Der dreiundsechzigjährige Drehbuchautor Alexander Martin wendet sich an die West Vancouver Police Division, weil er ein Verbrechen verhindern will. Im Befragungszimmer trifft er auf Inspector Constable Abbott, der eine Vergewaltigungsserie und einen Mord aufklären muss. Alex überlässt dem Ermittler sein Tagebuch. Nachdem Abbott die Aufzeichnungen gesichtet hat, häutet er Alex wie eine Zwiebel. Fast ohne dass sie es merken, verbinden sich die Grübeleien der beiden Männer und das Tasten nach dem Sinn einer Tat mit einer geheimnisvollen, rätselhaften Geschichte um ein Geheimnis, das zwischen Alex und seinem Pflegebruder David steht ...

Die Dornen der Stille ist ein zutiefst bewegender Psychothriller und ein leidenschaftlicher, tief empfundener Widerstand gegen Gleichgültigkeit, Verachtung und Ignoranz.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.10.2021

Harter Tobak

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Ich kenne ja bereits ein paar Bücher der Autorin und wurde davon immer gut unterhalten. Deshalb war ich auch auf ihr neuestes Werk „Die Dornen der Stille“ sehr gespannt. Auch dieses Buch war wieder harter ...

Ich kenne ja bereits ein paar Bücher der Autorin und wurde davon immer gut unterhalten. Deshalb war ich auch auf ihr neuestes Werk „Die Dornen der Stille“ sehr gespannt. Auch dieses Buch war wieder harter Tobak und trotzdem unterhaltsam und mitreißend.

Die Geschichte dreht sich um den dreiundsechzigjährigen Drehbuchautor Alexander Martin, der sich an die West Vancouver Police Division wendet, weil er ein Verbrechen verhindern will. Im Befragungszimmer trifft er auf Inspector Constable Abbott, der eine Vergewaltigungsserie und einen Mord aufklären muss. Alex überlässt dem Ermittler sein Tagebuch. Nachdem Abbott die Aufzeichnungen gesichtet hat, häutet er Alex wie eine Zwiebel. Fast ohne dass sie es merken, verbinden sich die Grübeleien der beiden Männer und das Tasten nach dem Sinn einer Tat mit einer geheimnisvollen, rätselhaften Geschichte um ein Geheimnis, das zwischen Alex und seinem Pflegebruder David steht ...


In die Storyline bin ich recht gut gestartet. Der Schreibstil passt gut zum Genre, ist recht zackig und es ist auch ein schöner Lesefluss gegeben. Die Grundstimmung ist aber sehr düster, depressiv und verwirrend. Und für schwache Nerven ist die Geschichte definitiv nicht.

Die einzelnen Figuren der Geschichte wurden realistisch und gut beschrieben – Alex ist eher ein ruhiger Charakter, der viel beobachtet und wenig redet. David dagegen hat mir von Anfang an etwa Angst gemacht – vor allem dessen selbst geschriebene Geschichten lassen einem das Blut in den Adern gefrieren.

Über die Storyline selbst will ich nicht allzu viel verraten – vor allem nicht über die überraschende Wendung am Ende, die mich sprachlos zurückgelassen hat. Auf jeden Fall wurde ich gut von dem vielschichtigen Psychothriller unterhalten, aber er hat mich auch wahrlich schockiert. Harter Tobak, aber das bin ich von der Autorin bereits gewohnt! Von mir erhält das Buch gute 4,5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 24.10.2021

Geschwisterliebe

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„Die Dornen der Stille“ von Astrid Korten ist ein Psychothriller, in den man sich mit viel Geduld erst einlesen muss, um das Geschehen, um welches es sich handelt, zu begreifen. Man wandelt immer mal wieder ...

„Die Dornen der Stille“ von Astrid Korten ist ein Psychothriller, in den man sich mit viel Geduld erst einlesen muss, um das Geschehen, um welches es sich handelt, zu begreifen. Man wandelt immer mal wieder auf einem Irrweg und wird erst auf den letzten Seiten erlöst.
Alex Martin geht zur Polizei, weil er ein Verbrechen verhindern will. Anhand seines korrekt geführten Tagebuchs sehen die Ermittler, dass es sich teilweise um aktuelle und Cold Cases handelt. Und was hat das alles mit seinem Schatten, seinem Pflegebruder David, auf sich?
Das Buch hat mir gut gefallen, auch wenn ich anfangs ein wenig ungeduldig war. Es entwickelt sich ein enormer Spannungsbogen, der in Irrfahrten und einem nicht voraussehbaren Ende gipfelt. Gerne gebe ich diesem Thriller 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 23.10.2021

Eine anspruchsvolle und rätselhafte Geschichte!

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Am 13. August 2021 ist ein weiterer Psychothriller von Astrid Korten erschienen. "Die Dornen der Stille" ist ein bewegender und verstörender Psychothriller, der im Independently Published-Verlag erschienen ...

Am 13. August 2021 ist ein weiterer Psychothriller von Astrid Korten erschienen. "Die Dornen der Stille" ist ein bewegender und verstörender Psychothriller, der im Independently Published-Verlag erschienen ist.


"Alles begann, als David Wood zu uns kam, auch der Beginn eines neuen Lebens. Ich war stolz, dass er da war, bis zu dem Vorfall mit Aileen…“

Der dreiundsechzigjährige Drehbuchautor Alexander Martin wendet sich an die West Vancouver Police Division, weil er ein Verbrechen verhindern will. Im Befragungszimmer trifft er auf Inspector Constable Abbott, der eine Vergewaltigungsserie und einen Mord aufklären muss. Alex überlässt dem Ermittler sein Tagebuch. Nachdem Abbott die Aufzeichnungen gesichtet hat, häutet er Alex wie eine Zwiebel. Fast, ohne dass sie es merken, verbinden sich die Grübeleien der beiden Männer und das Tasten nach dem Sinn einer Tat mit einer geheimnisvollen, rätselhaften Geschichte um ein Geheimnis, das zwischen Alex und seinem Pflegebruder David steht…


In dieser rätselhaften Geschichte entwickelten sich schnell einige Fragen, auf dessen Antworten ich natürlich sehr gespannt war. Ich habe mir regelmäßig den Kopf zerbrochen und ich habe viele Vermutungen aufgestellt, sodass ich einige Abschnitte schon fast analysiert habe. Bei einigen Protagonisten wurde das Verhalten bis zu einem bestimmten Zeitpunkt ausführlich beschrieben, wo ich mir im weiteren Verlauf spektakulärere Wendungen erhofft habe. So erging es mir bis zum Schluss, wo für mich noch viele Fragen offen waren. Alexs' Eltern, die am Anfang eine große Rolle gespielt haben, konnte ich die ganze Zeit über nicht wirklich einschätzen, da mir auch hier einige Andeutungen zum mitspekulieren auf dem Weg mitgegeben wurden. Unklarheiten wurden meiner Fantasie selbst überlassen, was ich schade fand. Denn ich hätte schon gerne gewusst, wie nah ich mit meinen Vermutungen lag.

Das Buch ist als Tagebuch aufgebaut, wo Alex seine Geschichte erzählt. Zwischendurch wurde in den Befragungsraum gewechselt, wo Inspector Constable Abbott immer mehr Abgründe erfährt, die zwischen Alex und seinem Pflegebruder David stattgefunden haben sollen. Vermutungen und Täuschungen ergeben ein Ende, was ich persönlich erst beim wiederholten mal durchlesen verstanden habe. Denn das Finale empfand ich als sehr verwirrend und schwer zu verstehen. Da auch hier meine Fantasie gefordert wurde, konnten mich die letzten Seiten leider nicht überzeugen. Den Anfang fand ich unheimlich spannend und teilweise sehr brutal, doch beim letzten Drittel hatte ich immer wieder Schwierigkeiten, der Handlung zu folgen. Sehr verworrene Gedanken und Nebensächlichkeiten haben die Handlung in den Hintergrund gedrängt. Das Buch ist anspruchsvoll geschrieben, sodass man immer wieder auch zwischen den Zeilen lesen sollte.

Die Eltern von Alex waren schon sehr speziell. Sie kümmerten sich permanent um andere Menschen und genossen so den Ruf der Gutmenschen. Ich nahm an, dass die Beziehung zwischen ihm und seiner Schwester deshalb nicht so innig war, wie es sein sollte. Obwohl in der Familie von außen alles harmonisch wirkte, trog mit Sicherheit der Schein. Irgendwie hatte ich permanent das Gefühl, dass die Eltern hier doch nicht ihr wahres Gesicht gezeigt haben. Alex ist der Hauptprotagonist und durch seine detaillierten Schilderungen besitzt er eine enorme Tiefe. Dieser Charakter hat mich auf eine verstörende Reise, die aus Wahn und Realität bestand, geschickt. Er liebt die Ruhe und ist am liebsten alleine. Obwohl er soziale Kontakte pflegt, ist keine Freundschaft oder Beziehung eng. Warum er sich davor gescheut hat, kam Stück für Stück ans Licht. Auch die Entwicklung von David und das Miteinander leben der beiden unter einem Dach, hat nicht nur schöne Seiten offenbart. Warum Davids' Kindheit nicht leicht war und weshalb er einen Platz in Alexs' Familie eingenommen hat, wurde von der Autorin ebenfalls deutlich und ausführlich geschildert.

Die Atmosphäre ist meistens sehr melancholisch und geheimnisvoll, der Schreibstil flüssig, detailliert und oft poetisch. Diese Geschichte ist keine Lektüre für zwischendurch, denn diesmal musste ich mich sehr konzentrieren, damit ich keine wichtigen Details überlese. "Die Dornen der Stille" ist atmosphärisch, spannend und verwirrend, aber ich war wie erwähnt am Ende zu sehr verwirrt. Das spezielle Ende erlaubt wieder Spielraum für eigene Spekulationen, wenn ich es richtig verstanden habe. Die letzten Seiten haben mich leider nicht umgehauen, was ich diesmal sehr schade finde. Von mir gibt es 3,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 09.10.2021

Ungewöhnliche Auswirkungen der Einsamkeit

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Alexander Martin - ein Drehbuchautor, der sehr zurückgezogen lebt - wendet sich mit Aufzeichnungen aus seinem Leben an die West Vancouver Police Division und trifft auf Inspector Abbott, der sich mit ...

Alexander Martin - ein Drehbuchautor, der sehr zurückgezogen lebt - wendet sich mit Aufzeichnungen aus seinem Leben an die West Vancouver Police Division und trifft auf Inspector Abbott, der sich mit einem Fall von Vergewaltigung beschäftigt. Alex überlässt dem Inspector sein Tagebuch, um wie er sagt, ein Verbrechen zu verhindern.

Dieser Psychothriller von Astrid Korten beschäftigt sich mit der Beziehung des jungen und erwachsenen Alexander Martin und seinem On-Off Freund David sowie der Frauen in ihrem Leben.

Die Autorin lässt den Protagonisten sich erinnern, seinen Freund David Geschichten schreiben, Träume werden beschrieben und nicht zuletzt gibt es eine immer wieder kehrende Befragung von Alexander Martin durch den Inspector Abbott und seinen Kollegen Ben Weire, die versuchen Licht in die Geschichte des Drehbuchautors zu bringen. Lange bleibt der Leser im Unklaren, wie genau sich alles zusammenfügen wird und zum Schluss wartet Astrid Korten mit einer. überraschenden Lösung auf. Als Leser ist man gefordert, die Zusammenhänge zu erkennen, die Perspektivwechsel werden von der Autorin klug eingesetzt. Der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart trägt zum Verständnis der Geschichte bei.

Insgesamt ist dieses Buch ziemlich düster und regt zum Nachdenken an. Die Dornen der Stille ist ein stiller Roman, der in die Tiefen der Psyche eintaucht. Ich gebe diesem Psychothriller 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 02.10.2021

Ein düster erzählter Psychothriller mit Tiefgang...

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Zum Buch: Der 63-jährige Alexander Martin steht eines Tages bei der Polizei in West Vancouver, um ein Verbrechen zu verhindern. Aber so einfach ist es nicht. Über sein Tagebuch, welches er mitgebracht ...

Zum Buch: Der 63-jährige Alexander Martin steht eines Tages bei der Polizei in West Vancouver, um ein Verbrechen zu verhindern. Aber so einfach ist es nicht. Über sein Tagebuch, welches er mitgebracht hat, schälen der Ermittler Abbott und sein Kollege Weire die Wahrheit ans Licht. In Rückblicken erfahren wir, wie Alex´ Leben verlaufen ist und warum er nie länger mit einer Frau zusammengeblieben ist. Alles fing an, als der Nachbarsjunge David bei ihnen einzog…

Meine Meinung: Die Erzählweise in diesem Buch muss man schon mögen. Meistens erzählt Alex aus der Ich-Perspektive die Geschichte durch seine Tagebucheinträge. Diese sind aber nicht kurz und knapp, sondern es ist eine Erzählsichtweise. Abbott und sein Kollege müssen eine Serie von Vergewaltigungen und Morden aufklären und irgendwie haben all diese Fälle mit Alex oder/und David zu tun. Es entsteht ein Katz- und Maus-Spiel, denn David schwebt immer wie ein Damoklesschwert über der ganzen Geschichte. Wem trauen die Kommissare die Morde eher zu? Wer hatte ein Motiv?

Der Schreibstil ist sehr melancholisch und erzeugt eine düstere Grundstimmung, die auch das ganze Buch über anhält. Die Kapitel sind nicht zu lang, so dass man ganz flüssig lesen kann. Die Charaktere sind natürlich stark gezeichnet, es wird ihnen auch viel Raum gegeben. Alex verliert sich quasi in seiner Stille und David in seinen blutrünstigen Geschichten. Die anderen Charaktere sind zwar wichtig für Alex und bleiben dennoch nur Randfiguren.

Das Ende war völlig überraschend, niemand konnte damit rechnen! Aber hier muss ich auch sagen, dass es für mich ein wenig verwirrend war und ich für das Ende einen Stern abziehe. Obwohl ein Psychothriller natürlich genauso ausgehen muss, fand ich es ein wenig zu kurios. Dennoch wurde ich sehr gut unterhalten und mir hat die atmosphärische Stimmung gut gefallen!

Mein Fazit: Schon ein Glanzstück, was Astrid Korten hier erschaffen hat! Wer auf Psychothriller in einer düsteren, beklemmenden Atmosphäre mag, ist hiermit gut beraten! Alleine die schöne Sprache hat für mich ein Extra-Sternchen verdient!

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