Cover-Bild Der Preis des Lebens
13,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Benevento
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Klassisch
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Ersterscheinung: 22.08.2019
  • ISBN: 9783710950933
Bernhard Kreutner

Der Preis des Lebens

Kriminalroman

Dieser Krimi geht an die Nieren! …oder an Herz, Lunge oder ein anderes Organ, das ein finanzkräftiger Patient gerade benötigt

Dr. André Keller und Dr. Eva Vekete sind spezialisiert auf Organtransplantationen – besser gesagt: Organraub. Der österreichische Autor Bernhard Kreutner taucht tief in die Welt des organisierten Verbrechens ein: Überwachung und Datenklau, Auftragsmord und illegaler Organhandel, alles unter der schützenden Hand einer korrupten Politik. Für ihre Kunden, die allesamt vermögend und über jeden moralischen Zweifel erhaben sind, besorgen die beiden Ärzte mit ihrem Team aus ehemaligen Söldnern jedes gewünschte Organ. Alles verläuft reibungslos, bis am Wiener Zentralfriedhof ein Fauxpas passiert und zwei strafversetzte Polizisten einer Wiener Sondereinheit zu ermitteln beginnen.

- »Dein Organ für mein Leben«: hochbrisantes Thema Organhandel und Transplantations-Missbrauch

- Big Data, Digitalisierung und Social Media: Wie gläsern sind wir wirklich?

- Schauplatz Wien: lokale Besonderheiten und echte Typen mit Wiener Charme

- Unkonventionelles Ermittler-Duo: Michael Lenhart, der geradlinige Analytiker mit einer Vorliebe für Aristoteles, und Sabine Preiss, eine starke Frau mit einer Mischung aus Schönheit, Intellekt und Härte

- Fesselnder Regionalkrimi mit Nervenkitzel-Garantie!

Was ist ein Leben wert?

Spannender Thriller mit einer Portion Gesellschaftskritik »Big Brother macht es möglich. Sie und ich als lebende Ersatzteillager für jene, die meinen, über dem Gesetz zu stehen.« Wer über genug Geld und Einfluss verfügt, muss sich nicht mit Transplantationslisten und Wartezeiten für ein dringend benötigtes Organ aufhalten. Die beiden Wiener Ermittler decken nach und nach ein internationales Verbrecher-Netzwerk auf, das bis in die höchsten EU-Kreise reicht. Morbide, schaurig-spannend und bestens unterhaltsam – Bernhard Kreutner beweist in „Der Preis des Lebens“ feines Gespür für seine skurril-charmanten Figuren und die Wiener Kulisse. Seine Detailkenntnis für die politisch-medizinischen Hintergründe verleiht seinem Krimi eine gesellschaftskritische Dimension.

Ein packender Krimi aus Österreich, der Lust auf eine Fortsetzung macht!

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.08.2019

Ein Krimi mit erschreckend aktueller Thematik

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Der Preis des Lebens, von Bernhard Kreutner
312 Seiten – erscheint am 22.08.2019

Der Besitz eines Organspendeausweises ist für mich schon immer etwas Selbstverständliches. Leider nicht für die Mehrheit ...

Der Preis des Lebens, von Bernhard Kreutner
312 Seiten – erscheint am 22.08.2019

Der Besitz eines Organspendeausweises ist für mich schon immer etwas Selbstverständliches. Leider nicht für die Mehrheit der Menschen und so sind die Wartelisten auf ein lebensrettendes Organ viel zu lang und die Zeit, die die Menschen benötigen, um eines zu erhalten, viel zu kurz. So kommt, was kommen muss: Viel zu viele Menschen versterben bereits vor der lebensrettenden Transplantation. Da verwundert es nicht, dass es durchaus zu solch einem Szenario kommen kann, wie es in diesem packenden Krimi: „Der Preis des Lebens“, beschrieben worden ist.

In diesem Krimi brillieren ein philosophischer Ermittler, mit einem ungeheuren Spürsinn und eine scharfsinnige Scharfschützin, die beide strafversetzt wurden und in ihrem ersten gemeinsamen Fall zur Höchstform auflaufen. Beide ergänzen sich perfekt.

Der Einstieg in dieses Buch verlief perfekt, da der Schreibstil flüssig und sehr angenehm zu lesen ist. Die Handlungsorte wechseln sich ab, und der eingebaute subtile Humor, hat mehr als einmal mein Lachzentrum gekitzelt. Genauso suchte mich immer wieder eine Gänsehaut heim, wenn ich in die tiefen Abgründe unserer Gesellschaft blicken durfte. Dies ist kein Krimi für zwischendurch. Dafür ist er zu anspruchsvoll, aber dennoch gut verständlich.
Der Wechsel der Perspektiven, zwischen der beeindruckenden Ermittlungsarbeit von Sabine und Michael und der Organmafia, hält die Spannung kontinuierlich zwischen den Buchseiten hoch.

Ich danke dem Autor Herrn Kreutner, das er mich in dieser Geschichte vor psychisch angeschlagenen, innerlich kaputten, vollkommen ausgebrannten, oder auch alkoholisierten Ermittlern verschont hat. Dieses Stilmittel ist inzwischen so ausgelutscht, das es eine Wohltat war, von normalen Ermittlern lesen zu dürfen, die dennoch nichts an Tiefe vermissen ließen. Nach kurzer Zeit hatte ich von allen wichtigen Figuren ein deutliches Bild vor Augen und ein Gefühl für sie vermittelt bekommen. Besonders Frau Wolf ist mir während der Story ans Herz gewachsen.
Wer gerne gute, unterhaltsame und niveauvolle Krimis liest, der liest hier genau richtig.

Dieser abwechslungsreiche und packende Krimi bekommt von mir 5 spannungsvolle Sterne von 5 und eine unbedingte Kauf- und Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 03.09.2019

Rezension zu Der Preis des Lebens

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Das Spezialgebiet von Dr. André Keller und Dr. Eva Vekete sind Organtransplantationen, oder treffender formuliert der Organhandel. Für ihre solventen Kunden werden alle Skrupel über Bord geworfen und ...

Das Spezialgebiet von Dr. André Keller und Dr. Eva Vekete sind Organtransplantationen, oder treffender formuliert der Organhandel. Für ihre solventen Kunden werden alle Skrupel über Bord geworfen und mit Hilfe von ehemaligen Söldnern jedes gewünschte Organ besorgt. Lange läuft alles reibungslos, aber dann passiert ein Missgeschick auf dem Wiener Zentralfriedhof und zwei strafversetzte Polizisten beginnen zu ermitteln. Sie kommen einem internationalen Verbrecher Netzwerk auf die Spur, die bis in die höchsten Kreise reicht.

Der Preis des Lebens stammt aus der Feder von Bernhard Kreutner.

Michael Lenhart und Sabine Preiss, die beiden Hauptcharaktere sind zwei sehr unkonventionelle Ermittler und stoßen so auf wenig Gegenliebe bei ihren Vorgesetzten. Strafversetzt zu einer Sondereinheit führt sie ihre erste Untersuchung auf den Wiener Zentralfriedhof. Bei ihren Ermittlungen kommen sie einem illegalen Organhandel auf die Spur, bei dem digitale Daten genutzt werden um die passenden Opfer zu finden.

Michael Lenhart und Sabine Preiss, passen nicht in das normale Bild der Ermittler. Lenhart wirkt sehr analytisch und ist ein Fan von Aristoteles, den er zu jeder sich bietenden Gelegenheit zitiert. Am Anfang hat mir das gut gefallen, leider nutzte sich dies sehr schnell ab und ehrlich gesagt nervte es mich zum Schluss sogar ein wenig, denn zu den Zitaten kamen noch philosophische Abhandlungen die mich im Lesefluss hemmten.
Sabine Preiss ist eine toughe, aber auch ein wenig unangepasste Frau, die mir persönlich sehr sympathisch war und der ich gerne durch den Krimi folgte, auch zeigte sie zwischendurch eine Spur von Humor was mir gut gefallen hat.

Die Geschichte selbst empfand ich spannend. Illegaler Organhandel, die Digitalisierung, wie sicher sind digitale Daten und welche werden erhoben und gesammelt, die Politik und der Geheimdienst ergeben für mich eine interessante Mischung. Der Autor schafft es gekonnt mit diesen Themen Spannung zu erzeugen, aber auch Fragen auf zu werfen, was mir gut gefallen hat. Dabei hat der Krimi hat ein angenehmes Tempo und man kommt zügig durch Geschichte.

Mein Fazit:
Ein interessanter und spannender Krimi, der bei mir vor allem durch die Thematik punkten kann.

Veröffentlicht am 22.08.2019

Ein Sarg - zwei Leichen

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Wenn in einem Sarg in Wien zwei Leichen liegen, stimmt etwas nicht. Zumal dem 2. Toten, einem eigentlich kerngesundem jungen Mann, die Leber entfernt wurde. Merkwürdigerweise wurden vorherige Untersuchungen ...

Wenn in einem Sarg in Wien zwei Leichen liegen, stimmt etwas nicht. Zumal dem 2. Toten, einem eigentlich kerngesundem jungen Mann, die Leber entfernt wurde. Merkwürdigerweise wurden vorherige Untersuchungen in Richtung Organhandel gestoppt. Ein unerschrockener Ermittler und seine ebenso taffe Kollegin werden dank einer engagierten Ministerin zu einer Sondereinheit abberufen und sollen verdeckt ermitteln. Unterstützung wird zugesagt, sogar durch das Bundesheer. Aber: lassen sich Organhändler ihr überaus lukratives Geschäft verderben, zumal sie von einflussreichen Politikern gedeckt werden und beste Verbindungen ins kriminelle Milieu haben? Natürlich nicht.
Bernhard Kreuter schreibt einen packenden Thriller zu einem brisanten Thema. Für Geld werden gesunde Menschen ermordet und als „Ersatzteillager“ ausgeschlachtet. Bestens organisiert arbeitet eine effiziente Organmafia ohne Skrupel. Eine Horrorvorstellung!
Eine spannende Story, sympathische Ermittler, Originale und Wiener Schmäh sorgen für beste Unterhaltung, die aber auch nachdenklich macht: was passiert mit meinen Daten im World Wide Web, wie werden sie verwendet? Konsequenzen im privaten Bereich sollten gezogen werden.
Ein Pageturner mit etwas zu ausführlich geratenen philosophischen Anmerkungen aus dem Benevento Verlag.

Veröffentlicht am 11.08.2019

Aktuelle Themen und professionell agierende Figuren

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Buchmeinung zu Bernhard Kreutner – Der Preis des Lebens

„Der Preis des Lebens“ ist ein Kriminalroman von Bernhard Kreutner, der 2019 bei Benevento erschienen ist.

Zum Autor:
Bernhard Kreutner, 1966 ...

Buchmeinung zu Bernhard Kreutner – Der Preis des Lebens

„Der Preis des Lebens“ ist ein Kriminalroman von Bernhard Kreutner, der 2019 bei Benevento erschienen ist.

Zum Autor:
Bernhard Kreutner, 1966 geboren, studierte Politikwissenschaften und Philosophie und ist seither als Unternehmer mit dem Schwerpunkt Marketing und Projektentwicklung tätig. Er ist Verfasser diverser Sachbücher, »Der Preis des Lebens« ist sein erstes Buch bei Benevento. Mit seiner Familie lebt er in der Nähe von Wien.

Klappentext:
Ganz gleich ob Herz, Niere oder Leber – bei finanzkräftiger Nachfrage finden die beiden Mediziner Keller und Vekete den passenden Spender, entnehmen das Organ und implantieren es ihrem Kunden. Innerhalb kürzester Zeit und ohne Spuren zu hinterlassen – bis ein Missgeschick auf dem Wiener Zentralfriedhof passiert und Michael Lenhart die Ermittlungen aufnimmt. Wie seine Kollegin Sabine Preiss wurde er strafversetzt in eine ominöse Einheit für Sonderfälle. Während die beiden anfangs noch im Dunkeln tappen und das Morden unablässig weitergeht, fügen sich die einzelnen Puzzlestücke mit der Zeit zusammen.

Meine Meinung:
Dieses Buch hat mich vor allem zu Beginn positiv überrascht. Es ist gut lesbar, auch wenn der Schreibstil manchmal etwas hölzern ist, und es ist spannend. Die Figuren sind gut gestaltet mit positiven und mit negativen Eigenschaften, auch wenn es nicht die Helden sind. Michael Lenhart und Sabine Preiss wirken zudem sympathisch. Der Plot ist gut durchdacht und die Themen Datenschutz und Organhandel sind aktuell. Mit zunehmender Dauer wurde mir aber das unterstützende Umfeld zu perfekt. Minister, Militär und Spezialisten unterstützen die beiden Hauptfiguren in einer kaum glaublichen Weise, vielleicht muss das aber bei so potenten Gegenspielern so sein, aber mir war es zu viel. Parallel entwickeln sich Michael und Sabine fast zu Über-Menschen, die keine Fehler machen. Das schadet der Glaubwürdigkeit, aber trotzdem bleibt die Spannung sehr hoch. Gefallen hat mir auch die mit wirklichen Profis besetzte Seite der Gegenspieler, so dass das Gleichgewicht zwischen Gut und Böse annähernd gewahrt bleibt.

Fazit:
Ein spannender Kriminalroman, der mit professionell agierenden Figuren auf beiden Seiten punktet. Leichte Schwächen sind noch vorhanden, so dass ich vier von fünf Sternen (80 von 100 Punkten) vergebe. Eine Leseempfehlung gibt es natürlich dazu.

Veröffentlicht am 11.07.2019

Big Data macht es möglich

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„Der Preis des Lebens“ ist ein österreichischer Krimi, der Organraub thematisiert.
Dr. André Keller und Dr. Eva Vekete sind spezialisiert auf Organtransplantationen. Mittels Krankenkassendaten finden ...

„Der Preis des Lebens“ ist ein österreichischer Krimi, der Organraub thematisiert.
Dr. André Keller und Dr. Eva Vekete sind spezialisiert auf Organtransplantationen. Mittels Krankenkassendaten finden sie Zielpersonen mit den passenden Organen für solvente Kunden. Wobei die Organspender das nicht überleben. Das System der beiden funktioniert reibungslos, bis ein Missgeschick auf dem Wiener Zentralfriedhof passiert und zwei strafversetzte Polizisten einer Abteilung für Sonderfälle, Michael Lenhart und Sabine Preiss, zu ermitteln beginnen.
Ein erschreckendes Szenario, das Bernhard Kreutner sich ausgedacht hat. Dem starken Anfang folgt ein etwas schwächerer Mittelteil. Der Leser ist der Polizei immer einen Schritt voraus. Denn die Täter sind ja von Anfang an bekannt. Das geht zu Lasten der Spannung. Viele Ebenen des organisierten Verbrechens und des Ermittlungsapparates werden berührt. Geheimdienstliche Aktivitäten sind im Spiel. Was die Reichsbürgerbewegung damit zu haben soll, hat sich mir nicht erschlossen.
Österreich und seine Titel: Frau Ministerin, Brigadier Fritsch, Major Lenhart, Leutnant Preiss etc. Die Figuren sind zu glatt, zu perfekt gezeichnet, ohne Ecken und Kanten. Aber auch der berühmte Wiener Schmäh kommt nicht zu kurz. Als Nicht-Wiener fällt es allerdings schwer zu entscheiden, wie authentisch das ist. Last but not least viel Politik und Philosophie trüben den Lesegenuss. Alles in allem eine Geschichte, die für meinen Geschmack etwas spannender hätte sein können.

Fazit: Morbider Krimi mit brisantem Thema, der mich kurzweilig unterhalten hat.