Cover-Bild Firefight
Band 2 der Reihe "Die Rächer"
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17,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Themenbereich: Belletristik - SciFi: Nahe Zukunft
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 464
  • Ersterscheinung: 26.10.2015
  • ISBN: 9783453269002
Brandon Sanderson

Firefight

Roman
Jürgen Langowski (Übersetzer)

Gegen Tyrannen aus Stahl braucht man ein Herz aus Feuer

Steelheart, der scheinbar unbesiegbare Tyrann des ehemaligen Chicago, ist tot – besiegt von David und den Rächern. Nun klafft dort, wo in David jahrelang der Wunsch nach Rache gebrannt hat, ein Loch, und er braucht endlich Antworten auf seine Fragen: Wo kommen diese sogenannten Epics her, Menschen mit übernatürlichen Fähigkeiten? Was macht sie so grausam? Und gibt es eine Zukunft für Davids Liebe zu einer von ihnen – zu Firefight? Eine abenteuerliche Reise quer durch Amerika beginnt …

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.11.2017

Ganz stark!

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Meine Meinung: Lange, lange, lange mussten wir auf Firefight, nach Steelheart dem zweiten Teil der Reckoners Reihe von Brandon Sanderson. Zwischendurch wurden wir zwar sehr gut mit dem Rithmatist unterhalten ...

Meine Meinung: Lange, lange, lange mussten wir auf Firefight, nach Steelheart dem zweiten Teil der Reckoners Reihe von Brandon Sanderson. Zwischendurch wurden wir zwar sehr gut mit dem Rithmatist unterhalten aber seit ich Steelheart beendet habe, fieberte ich diesem Buch entgegen. Steelheart ist tot, getötet von David, und doch gibt es noch viele andere Epics und High Epics, die die ehemaligen USA unsicher machen. Wie man schon sehr früh erfährt, wurden zwischen Band 1 und 2 vermehrt Epics nach Newcago geschickt. Schnell kommen die Rächer jedoch auf die Spur von Regalia, der High Epic, die das ehemalige Manhattan, Babilar, beherrscht.

Da nur David, Prof und Tia aufbrechen um in Babilar mit der dortigen Rächerzelle zu kooperieren, lernen wir einige neue Rächer und natürlich auch eine ganze Menge neue Epics kennen. In dieser Hinsicht kam Brandon Sandersons Talent wieder voll durch und man erkennt, mit welchem Können und mit welcher Liebe er neue Charaktere erschafft. Sie brennen sich sofort ins Gedächtnis und man liebt und hasst sie mit all ihren Eigenschaften. Neben vielen kleineren Epics sind die wohl spannendsten definitiv Regalia und Dawnslight. Sie treten nie körperlich n Erscheinung und werfen so sehr viele Rätsel auf. Während die Rächer einen Plan schmieden, um beide zu besiegen fragt man sich so immer wieder, wer die beiden sind und zusätzliche Spannung wird aufgebaut.

Auch der Konflikt zwischen Megan und David besteht in Firefight noch. Ich muss sagen, für mich waren die beiden immer ein Traumpaar und das hat sich auch nach dem doofen Zwischenfall in Steelheart nicht geändert. So war ich sehr froh, dass dieses Problem schon sehr früh wieder aufgegriffen wird und diese komplizierte Liebe sehr stark thematisiert wird. Auf der anderen Seite steht genau dieser Aspekt gegenüber anderen Büchern ein bisschen im Schatten. Das finde ich allerdings gut, da die Reihe ja durchaus auch Jungs ansprechen soll und der Autor hier einfach einen schönen Zwischenweg gefunden hat.

Im Kampf gegen die Epics dürfen nämlich auch der Racheplan und viele Actionszenen nicht zu kurz kommen. Auch die habe ich in Firefight nicht vermisst und sie waren eine schöne Ergänzung neben der Liebesbeziehug und dem großen Plan, Regalia zu vernichten. Auch menschlich ist das Buch wieder sehr toll gestaltet. Es gibt so viele moralische Fragestellungen, die aufkommen und allein dieser Punkt macht das Buch und auch die ganze Reihe für mich immer wieder so unglaublich wertvoll.

Während in Steelheart viele Dinge der neuen Welt erklärt werden mussten, kennen wir uns nun in diesem Universum richtig gut aus. So konnten wir in der Thematik insgesamt etwas tiefer gehen, was mir selbst auch sehr gut gefallen hat. Auch einige neue Dinge bzw. der gesamten Geschichte (Calamity, Entstehung der Epics) erfährt man und mit einem richtig erschreckenden Showdown bekommt man auf den letzten Seiten Lust, schon direkt in das Finale der Trilogie einzusteigen. Leider scheint Calamity auf Englisch auch erst 2016, weshalb wir uns bis mindestens Herbst nächsten Jahres gedulden müssen.

Shortlist:

Genre: Dystopie

Themen: Superhelden, böse Schurken

Idee & Umsetzung: wie man es von Brandon Sanderson gewohnt ist: absolut perfekt

Setting: Newcago (Chicago) und Babilar (Manhattan)

Stimmung/Atmosphäre: gespannt, actionreich

Charaktere: viele neue Rächer und Epics, tolle Abwechslung zu Band 1

Protagonist/in: David hat im Gegensatz zu Band 1 eine tolle Entwicklung hingelegt, ist jedoch stur wie eh und je

Schreibstil: Brandon Sanderson!

Ende: Ende macht Lust auf mehr, hat aber keinen fiesen Cliffhanger

Bewertung: Das Warten hat sich gelohnt und Brandon Sanderson hat mich überzeugt, wie eh und je. Ich liebe diese grandiose Reihenfortsetzung und kann gar nicht genug von den Epics bekommen. Das Warten auf Band 3 wird schwer. Trotzdem gibt es von mir 5 von 5 begeisterte Füchschen.

Veröffentlicht am 20.09.2022

Nette Fortsetzung

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Nachdem Steelheart besiegt ist, muss sich Dave umorientieren – denn seine Rache hat er bekommen. Seine Aufmerksamkeit richtet sich nun darauf, andere Epics zu ermorden. Gemeinsam mit dem Professor reist ...

Nachdem Steelheart besiegt ist, muss sich Dave umorientieren – denn seine Rache hat er bekommen. Seine Aufmerksamkeit richtet sich nun darauf, andere Epics zu ermorden. Gemeinsam mit dem Professor reist er in eine wundersame Stadt, die beinahe vollständig mit Wasser geflutet ist. Hier herrscht eine weitere High Epic, der sie den Garaus machen wollen. Doch was hat es mit den leuchtenden Früchten zu tun, die hier wachsen? Und wie zum Teufel kann Dave beweisen, dass Megan weiterhin auf ihrer Seite steht?

Sanderson führt die Geschichte rund um die Rächer und den Professor weiter, indem er sie in eine neue Stadt mit neuen Gegnern setzt. Nicht nur von außen droht Gefahr, sondern auch von innen. Sandersons Schreibstil ist durchgehend gut und dieses Mal nicht wie in Band 1 mit Wiederholungen gespickt, die mich bei Steelheart etwas genervt haben und Infos von vor zwei Kapiteln rekapitulierten.

Die Figuren entwickeln sich weiter und es kommen weitere Überraschungen hinzu. Auch die Geschichte hinter Calamity und den Schwächen der Epics wird näher beleuchtet. Mit vielen Wendungen rechnet man als Leser nicht, andere jedoch kann man recht gut vorausahnen. Insgesamt gesehen würde ich die Spannungskurve als mittelmäßig bezeichnen. Das Thema ist zwar dasselbe, es geht immer noch um die bösen Epics, aber sie wird vielschichtiger, was ich gut finde.

Gegen Ende hin geschehen einige Dinge, die das gesamte bisherige Konstrukt ein wenig aus den Fugen geraten lässt, was ich persönlich jedoch gut finde. So bin ich gespannt auf den dritten Band.

Insgesamt würde ich das Buch denjenigen empfehlen, die den ersten Band bereits gerne gelesen haben und sich erneut auf den Kampf gegen die Superhelden einlassen möchten. Allerdings würden einige Informationen fehlen, sollte man Band 1 noch nicht gelesen haben.

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Veröffentlicht am 02.11.2017

Böse Superhelden

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Huch? Wo ist die Dynamik der Geschichte hin? Nachdem Newcago befreit ist und in der Stadt die Abläufe langsam der neuen Situation angepasst werden, geht es natürlich auch für unsere Rächer weiter, wenn ...

Huch? Wo ist die Dynamik der Geschichte hin? Nachdem Newcago befreit ist und in der Stadt die Abläufe langsam der neuen Situation angepasst werden, geht es natürlich auch für unsere Rächer weiter, wenn die Epics sind überall. Nun zieht es uns in eine Stadt voller Wasser, in der vielerlei merkwürdige Dinge passieren. Sprühfarbe leuchtet in der Nacht, merkwürdige Früchte wachsen in Wäldern innerhalb der Gebäude und auch sonst ist das Leben hier ganz anders als im ehemaligen Newcago. Unser Held David hat ein paar Schwierigkeiten sich dieser Stadt und dem neuen Team anzupassen, aber auch ich habe mich schwer damit getan. Mir fehlte das Gewusel, die Pläne, die Improvisation, die Düsternis und noch so vieles mehr. Diese neue Stadt ist wie ein schlecht ausgeleuchteter Raum, was man nur bemerkt, wenn man ihn gerade betritt. Dass hier alles tief im Wasser steht und die Menschen zumeist in Zelten auf den Dächern der höchsten Häuser wohnen, ist zwar skurril, aber auch irgendwie interessant. Eine ganz andere Art und Weise. Neue Wege die Schlacht gegen die Epics zu führen und zugleich nicht so toll wie im alten Newcago. Ich persönlich konnte dem ganzen nur mit mühe und Not etwas abgewinnen.

Die Geschichte nimmt nur langsam fahrt auf, aber es ist nicht alles schlecht. Es geht in dieser Geschichte um viele Epics, aber im Vordergrund für David steht natürlich weiterhin Firefight. Auch der Prof und Tia haben ihre Vorstellungen, doch gehen diese in eine vollkommen andere Richtung, so dass der Ärger schon vorprogrammiert ist. Wirklich gut fand ich, dass wir in diesem Buch mehr über Calamity selbst erfahren, denn die großen Fragen stehen weiterhin mitten im Raum: Wo kommen die Epics her? Was hat Calamity damit zu tun? Was sind ihre Schwächen? Kann man die Epics aufhalten?

Es geht einerseits wirklich interessant weiter, andererseits braucht die Geschichte eine gewisse Anlaufzeit. Das Setting sagt mir persönlich jetzt nicht sonderlich zu, denn ich hätte es gerne weiterhin düster, stählern und brutaler als in dieser Geschichte. Aber dennoch hat das ganze was für sich. Das Abenteuer geht auf jeden Fall weiter und wer hätte gedacht, dass all diese eine solch geniale Wendung nimmt. Ich freue mich auf jeden Fall schon auf den kommenden Band und auf das nahende Unheil, das auf unsere Helden zukommt.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Brandon Sanderson - Firefight

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Meine Meinung:



Der erste Teil hat mir wahnsinnig gut gefallen, er überzeugte mich mit einer tollen Welt und einem tollen Protagonist. Meine Erwartungen waren daher nicht gerade gering und ich habe ...

Meine Meinung:



Der erste Teil hat mir wahnsinnig gut gefallen, er überzeugte mich mit einer tollen Welt und einem tollen Protagonist. Meine Erwartungen waren daher nicht gerade gering und ich habe mich sehr auf die Fortsetzung gefreut.

Es geht hier weiter mit David, der sich neuen Herausforderungen stellen muss. Ich hatte zu Beginn zum Glück nicht allzu große Probleme in die Geschichte zu kommen, da ich die Kurzgeschichte Mitosis gelesen habe, die zwischen dem ersten und dem zweiten Teil spielt. Die kann ich auch wirklich jeden empfehlen, denn damit wird die Erinnerung aufgefrischt.

Das Buch startet wieder super spannend und actionreich. Brandon Sanderson bringt einige Actionszenen mit rein, die super beschrieben ist, sodass man das Gefühl ist mitten im Geschehen zu sein.

Die Welt, in der die Geschichte spielt, hat der Autor noch etwas ausgebaut. Man erfährt mehr zu den Epics, was für Epics es gibt und wie ihre Eigenschaften sind. Im Vordergrund steht natürlich Firefight, ein Epic, die etwas anders ist, als andere.

Geschrieben ist das Buch aus der Sicht von David. Der Schreibstil ist wirklich super. Brandon Sanderson kann unheimlich gut schreiben und entführt den Leser in die Welt der Epics.

Der Protagonist David hat mir wieder wahnsinnig gut gefallen. Seine Metaphern, die nicht immer passen, sind super lustig. Er ist ein sehr ehrgeiziger und ehrlicher Protagonist, der hier noch einmal über sich hinauswächst.




Fazit:

Der zweite Teil der Rächer Trilogie „Firefight“ hat mir wieder unheimlich gut gefallen. Das Buch ist spannend, actionreich, hat einen tollen Schreibstil, lustige Passagen und spielt in einer tollen Welt. Wer den ersten Teil mochte und Superhelden mag wird hier definitiv auf seine Kosten kommen.