Cover-Bild Ich, Jean und die Nacht meines Lebens
14,95
inkl. MwSt
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 368
  • Ersterscheinung: 09.02.2018
  • ISBN: 9783423650298
  • Empfohlenes Alter: ab 12 Jahren
Brian Katcher

Ich, Jean und die Nacht meines Lebens

Ute Mihr (Übersetzer)

Tanzen, bis der Morgen graut...

Endlich ist es soweit. Die Schule ist vorbei und der Highschool- Abschlussball naht! Alles paletti? Nicht bei Deacon. Denn was fehlt, ist eine Begleitung. Eigentlich keine schwere Aufgabe, aber der Hüne mit dem sanften Herzen ist so schüchtern im Umgang mit dem weiblichen Geschlecht, dass die Herausforderung, ein Mädchen anzusprechen, schier unmöglich scheint. Als Deacon dann doch seinen Mut zusammennimmt, sind alle Mitschülerinnen für die Feierlichkeit bereits vergeben. Aber die Rettung ist, wie so oft, Oma Jean. Warum nicht unkonventionelle Wege gehen und die alte Dame zum Ball ausführen? Eine unvergessliche Nacht beginnt. Dass der hochgeschossene Enkel beim Tanzen mit seiner Oma zum YouTube-Star wird und ihn sogar ein Fernsehsender entdeckt, macht die Sache noch verrückter. Fehlt nur noch die Liebe in Deacons Leben. Und die schlägt ein wie eine Bombe.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.02.2018

Ich, Jean und die Nacht meines Lebens

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Als ich den Klappentext des Buches gelesen habe, war ich ganz neugierig darauf. Ich finde es hört sich nach einer sehr lustigen Geschichte an und ich war echt gespannt.

Leider haben sich meine Erwartungen ...

Als ich den Klappentext des Buches gelesen habe, war ich ganz neugierig darauf. Ich finde es hört sich nach einer sehr lustigen Geschichte an und ich war echt gespannt.

Leider haben sich meine Erwartungen aber nicht so ganz erfüllt. Deacon ist zwar echt ein lieber und netter Junge, den man schon ganz gerne mag, aber irgendwie bleibt er doch ziemlich farblos. Auf den ersten knapp 200 Seiten wird man ständig damit konfrontiert, wie schüchtern er doch ist und ganz ehrlich: Er bekommt wirklich nicht mal die einfachsten Dinge hin in Bezug auf Mädchen. Am Anfang fand ich das ja noch ganz süß, aber irgendwann ging es mir dann doch auf die Nerven. Ich konnte es einfach nicht mehr lesen, dieses "der Riese, der so unglaublich schüchtern ist".

Die Story fand ich zu Beginn noch ganz süß. Er fragt seine Oma, ob diese ihn auf dem Abschlussball begleitet und ich hätte mir in dem Moment auch keine bessere Begleitung für ihn vorstellen können. Seine Oma rockt wirklich den Abschlussball und das fand ich so süß. Aber alles was danach kam, war für mich dann doch etwas zu weit hergeholt und für mich persönlich verlor die Geschichte einfach ihren Charme. Es ging mir dann doch zu viel um Geld und Ruhm und die Liebe kam in meinen Augen zu kurz. Auch das Ende war jetzt nicht die Erfüllung meiner Träume und so war ich doch leider eher enttäuscht von dem Buch.

Der Schreibstil von Brian Katcher ist gut. Man kann das Buch sehr schnell und flüssig lesen, aber irgendwie bekam ich nicht den richtigen Bezug zu der Geschichte. Eigentlich sehr schade, denn Potential ist auf jeden Fall vorhanden.



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"Ich, Jean und die Nacht meines Lebens" hatte so viel Potential. Leider konnte mich der Autor aber nicht begeistern und ich fand Deacon eher farblos und leicht nervig. Der zweite Teil der Geschichte konnte mich nicht mehr überzeugen und ließ mich eher enttäuscht zurück.

3 von 5 Punkten

Veröffentlicht am 10.03.2018

Mehr Potential

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Ich bedanke mich hier beim Verlag, für dieses Exemplar, das ich lesen und nun rezensieren darf. Ich habe den Klappentext gelesen und war auch schon richtig neugierig auf die Geschichte. Leider habe ich ...

Ich bedanke mich hier beim Verlag, für dieses Exemplar, das ich lesen und nun rezensieren darf. Ich habe den Klappentext gelesen und war auch schon richtig neugierig auf die Geschichte. Leider habe ich mir aber mehr vorgestellt. Ich habe dieses Buch mit Mühe zu Ende gelesen und war auch ab und zu schon kurz davor, es abzubrechen. Am Anfang war die Story noch ganz süß. Der Protagonist fragt seine Oma, ob diese ihn zum Abschlussball begleitet. Ich finde das schon eine komische Vorstellung, wen mich meine Oma oder Opa zum Abschlussball begleitet. Aber die Oma von Deacon Rockt das ganze. Ich finde es aber trotzdem sehr süß von Deacon. Die ganze Geschichte liest man aus der Ich-Perspektive von Deacon und man merkt sofort, wie schüchtern er ist. Zumal er auch auf mich farblos wirkte und einfach nur dahergestellt. Deacon lebt mit seiner Oma zusammen, nachdem er eine schwere Kindheit mit seinem Vater hatte und ständig umziehen musste. Er verdankt seiner Oma einfach alles. Seine Oma ist auch seine beste Freundin, den er hat so gut wie keine Freunde und auch noch keine Beziehung. Als dann der Abschlussball bevorsteht, tut er es sich schwierig mit einer Begleitung. Ein Mädchen zu fragen, kommt erstmal für ihn nicht infrage.
Ich fand es ganz witzig, wie seine Oma nicht gerade begeistert war, das Deacon kein Mädchen in seinem Alter findet. Mir ging es aber irgendwann auf die Nerven, das ständig erwähnt wird, wie schüchtern Deacon doch ist und das zieht sich vorallem bei knapp über 200 Seiten über die länge. Manchmal war die ganze Geschichte etwas zu langatmig und vorallem weit hergeholt. Das Ende war dann auch nicht mehr ganz so berauschend. Ich habe mir bei der ganzen Geschichte etwas besseres vorgestellt und einwenig spannung und mehr emotionen. Mir haben in der Geschichte auch mehr Gefühle gefehlt. Deacon nahm es einfach so hin, das er nur alleine ist. Das konnte ich nicht ganz nachvollziehen, da er ja auch einen Freund braucht, in seinem Alter um mit ihm zu reden. Es ist schön und gut, das er seine Oma hat, aber diese ist doch auch schon wieder eine ganz andere Generation und kennt sich vielleicht mit den meisten Sachen heutzutage nicht aus.
Das einzige was mich positiv gestimmt hat, war der Schreibstil. Dieser ist schnell zu lesen. Manche Sachen waren aber zu langatmig und hat einfach die Luft aus der Geschichte genommen. Die Story hat einfach mehr potential, den die Idee finde ich eigentlich ganz klasse.