Cover-Bild Alia - Der schwarze Stern (Band 2)
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11,95
inkl. MwSt
  • Verlag: AAVAA Verlag
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy & Science Fiction
  • Seitenzahl: 391
  • Ersterscheinung: 01.07.2014
  • ISBN: 9783845912554
C.M. Spoerri

Alia - Der schwarze Stern (Band 2)

Alia und Reyvan fliehen in die Eiswälder. Sie suchen den Schwarzmagier, der Alia vor achtzehn Jahren nach Lormir brachte. Alia hofft, von ihm einen Hinweis über ihre Herkunft zu erhalten. Unterwegs kann sie endlich das geheimnisvolle silberne Kästchen öffnen, das ihr ihre Mutter gegeben hat. Der Inhalt wirft allerdings weitere Fragen auf und lässt sie erahnen, dass ihr Abenteuer gerade erst begonnen hat.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.10.2019

High Fantasy von seiner besten Art

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Meine Meinung

Das Cover passt sehr gut zum Element Luft, außerdem fügt es sich sehr gut in die Reihe ein.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig. Die Geschichte wird hauptsächlich aus der ...

Meine Meinung

Das Cover passt sehr gut zum Element Luft, außerdem fügt es sich sehr gut in die Reihe ein.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig. Die Geschichte wird hauptsächlich aus der Ich-Perspektive der Protagonistin Alia erzählt, aber wie auch im ersten Band bekommt Reyvan hier auch seine eigenen Kapitel. Genauso wie der Schwarzmagier Zaron. So wird die Vielfältigkeit der Geschichte von Alia noch gefördert.

Durch die Perspektivwechsel erhalten wir viel tiefere Einblicke in die Beziehung zwischen Alia und Reyvan, denn auch wenn die beiden auf der Flucht sind, bleibt immer noch genug Zeit einander besser und tiefer kennenzulernen. Die Verbundenheit zu den beiden Charakteren ist in der überarbeiteten Version noch viel mehr zu spüren. Man merkt, wie sehr sich C.M Spoerri in den Jahren entwickelt hat. Obwohl es im Grund immer noch die Alia Reihe ist, hat die Autorin noch so viel mehr aus der Geschichte und den Charakteren rausgeholt. Ich konnte mich wieder neu in Reyvan verlieben und auch Alia hat einen festen Platz in meinem Herzen.

Viele magische Wesen, wie Vexatoren oder Eiszwerge begegnet Alia auf ihrer Reise um mehr über ihre Vergangenheit zu erfahren. Altra ist ein magischer Ort, den die Autorin durch ihren bildhaften Stil zum Leben erweckt. Natürlich kommt auch die Spannung nicht zu kurz und wir erleben ein absolutes Abenteuer mit Alia und ihren Freunden. Denn auf den Spuren ihrer Vergangenheit erlebt Alia einen steinigen Weg, den sie nur dank ihrer Freunde bewältigen kann. Außerdem gibt es wieder ganz neue Szenen zu entdecken, die in der vorherigen Auflage noch nicht auftauchen. Daher wird die Geschichte noch stimmiger und wir erfahren Geschehnisse aus erster Hand und nicht nur durch Erzählungen.

Mein Fazit

Alia: Der schwarze Stern ist eine spannende, bildhafte und absolut gelungene Neuauflage. Man merkt, wie sehr sich die Autorin weiterentwickelt hat, sodass sie der Geschichte und den Charakteren mehr Leben einhauchen konnte. Wie ich schon nach dem ersten Band gesagt habe, ist die Neuauflage absolut zu empfehlen, denn man hat das Gefühl, dass es noch eine ganz neue Geschichte ergibt mit viel mehr Informationen und magischen Wesen.

Veröffentlicht am 05.04.2023

Starke High-Fantasy einer deutschsprachigen Autorin!

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Handlung: Mit der "Alia"-Reihe, die mir von einer Freundin empfohlen wurde, habe ich mal wieder einer High-Fantasy-Reihe einer deutschsprachigen Autorin eine Chance gegeben. Die Schweizerin Corinne M. ...

Handlung: Mit der "Alia"-Reihe, die mir von einer Freundin empfohlen wurde, habe ich mal wieder einer High-Fantasy-Reihe einer deutschsprachigen Autorin eine Chance gegeben. Die Schweizerin Corinne M. Spoerri entführt in ihrer fünfbändigen Reihe nach Altra, das von Magiern, Elfen, Zwergen, Drachen, Gorkas und vielen weiteren magischen Kreaturen besiedelt ist. Dabei sind zwar einige Ähnlichkeiten zu bekannten Büchern wie beispielsweise "Tribute von Panem" (Arena im ersten Teil), "Der Herr der Ringe" und "Eragon" (Greife und Drachen) zu erkennen und auch der grundsätzliche Aufbau mit einer Heldenreise, wechselnde Gefährten und einer Prophezeiung sind keine Neuheiten in diesem Genre. Da die Autorin den bekannten Erzählstoff in jedem Band mit neuen Ideen und abwechslungsreicher Handlung aufpeppt, bin ich Alia dennoch gerne auf ihr Abenteuer gefolgt. Seien es Fahrten auf einem Piratenschiff, unheimliche Begegnungen im Inneren eines Berges, Flüge auf Greifen zu entfernten Drachenhorsten, Märsche durch die Wälder der Elfen, knallharte Überlebenskämpfe in der Wüste oder magische Schlachten gegen unmögliche Gegner - hier passiert immer etwas, um die Handlung in Gang zu halten. Zu meiner großen Überraschung wurde die Erzählung dabei mit jedem Band besser und konnte das hohe Niveau der Handlung dann auch bis zum letzten Band halten. Etwas enttäuscht war ich allerdings vom Ende, da die Geschichte nach einem netten Showdown über 250 Seiten ins Ziel plätschert.

Figuren: Alia ist eine Figur, die mit der Geschichte, ihrem Alter, ihren Erfahrungen und dem Schreibstil der Autorin stark wächst. Habe ich sie am Anfang für ihre Naivität noch ein wenig belächelt, ist sie am Ende starke und reife Protagonistin, auf die man stolz sein kann. Über die ca. 3000 Seiten der Reihe hinweg bestreitet sie unzählige Abenteuer mit unterschiedlichen Begleitern an ihrer Seite, von denen mir einige sehr stark ans Herz gewachsen sind. Besonders toll fand ich dabei den Elfenkapitän Maryo und den Zwerg Ogrem. Mit den wechselnden Männern an ihrer Seite konnte ich mich allerdings nicht wirklich anfreunden und war über weite Strecken der Handlung von dem Liebesdreieck um den Elfen Reyvan und den Schwarzmagier Zaron genervt. Davon abgesehen, dass das emotionale Hin und Her die Handlung ausbremst, ist es wohl kaum glaubwürdig, dass zwei jahrhundertalte Männer um die Liebe einer Teenagerin buhlen. Dass einer Alia schon als Säugling gerettet hat und zudem etwas mit ihrer Mutter hatte während der andere sich ununterbrochen unreif, triebgesteuert und arrogant verhält, machte es für ich nicht unbedingt besser. Statt hier die wenig nachvollziehbare Insta-Love breitzutreten und Alia von der Hilfe eines Mannes abhängig zu machen, hätte ich eine dezente Liebesgeschichte im Hintergrund besser gefunden. Die so entstandene Lücke hätte die Autorin gerne dazu nutzen können, Alia eine starke weibliche Freundin zur Seite zu stellen. Die weiblichen Freundschaften, die sie schließt, sind nämlich recht ähnlich und im Großen und Ganzen eher vernachlässigbar.

Schreibstil:
Der Schreibstil der Autorin verbessert sich stark über die Reihe hinweg. Zu Beginn empfand ich einige Formulierungen noch als etwas umständlich, im Laufe der Zeit wurde die Ausdrucksweise immer präziser, die Landschaftsbeschreibungen immer malerischer, die Emotionen der Figuren natürlicher und das Erzähltempo flüssiger. Die Autorin erzählt den Großteil der Geschichte aus der Ich-Perspektive von Hauptfigur Alia, wechselt einige Mal jedoch die Erzählperspektive und lässt andere Figuren zu Wort kommen. Auf verschiedene parallele Handlungsstränge lässt sich C.M. Spoerri leider aber dennoch bis zum letzten Band nicht ein. Besonders in den Bänden 3 und 4 hätte die Geschichte in meinen Augen von häufigeren Ausflügen in andere Erzählperspektiven (z.B. Reyvans während der Schlacht der Elfen gegen Xenos) profitiert. Ansonsten möchte ich noch das Worldbuilding loben, welches in genau dem richtigen Tempo immer weiter ausgebaut wird, sodass ich Altra am Ende gar nicht mehr verlassen wollte. Zum Glück muss ich das auch nicht, da es mit "Die Legenden von Karinth" und der "Greifen"-Reihe noch weitere Spinn-Off-Reihen der Autorin gibt, die ein Wiedersehen mit unseren Figuren und der magischen Welt von Altra ermöglichen.


Das Urteil:


Die fünfbändige High-Fantasy-Reihe "Alia" überzeugt mit einer abwechslungsreichen Handlung, einer bunten Welt, facettenreichen Figuren und einem Schreibstil, der sich über die Bände hinweg stark verbessert. Aufgrund von Ähnlichkeiten zu anderen Reihen, dem für mich eher schwachen Ende und dem nervigen Liebesdreieck, ziehe ich in der Gesamtbewertung einen Stern ab.

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