Cover-Bild Der Brief
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9,95
inkl. MwSt
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 224
  • Ersterscheinung: 24.05.2019
  • ISBN: 9783423217729
Carolin Hagebölling

Der Brief

Roman

Eine Frau zwischen zwei Leben

Marie, Anfang 30, ist höchst irritiert, als sie die Zeilen ihrer alten Schulfreundin Christine liest. Darin ist von Maries Leben in Paris die Rede, von ihrem Mann Victor, dem erfolgreichen Galeristen, und von ihrer lebensbedrohlichen Krankheit. Tatsächlich erfreut sich Marie jedoch bester Gesundheit, arbeitet als Journalistin in Hamburg und führt eine glückliche Beziehung mit der Architektin Johanna. Aber der mysteriöse Brief lässt Marie keine Ruhe. Kurz entschlossen reist sie nach Paris – und findet sich in einem Leben wieder, das ihr seltsam vertraut ist.
 

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.07.2022

Verwirrend aber gut!

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Der an sich harmlose Brief ihrer Schulfreundin wirft Maries Leben - als Journalistin in Hamburg und an der Seite der Architektin Johanna - jäh aus der Bahn. Denn darin ist von Maries Leben in Paris die ...

Der an sich harmlose Brief ihrer Schulfreundin wirft Maries Leben - als Journalistin in Hamburg und an der Seite der Architektin Johanna - jäh aus der Bahn. Denn darin ist von Maries Leben in Paris die Rede, von ihrem Mann Viktor und von der Galeri, die sie gemeinsam erfolgreich führen. Marie, perplex, ratlos und auch ein wenig neugierig, macht sich auf den Weg nach Paris. Und findet sich in einem Leben wieder, das ihr absolut vertraut ist...

Ein spannender, verwirrend, aber guter Roman über eine Krankheit, die man nicht unterschätzen sollte. In diesem Falle, ist es recht harmlos verlaufen. Aber ich denke mal, dass es bei anderen Menschen auch schlimmer, eventuell gewalttätiger verlaufen kann. Ich habe das Buch verschlungen - einfach mysteriös.

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Veröffentlicht am 15.04.2020

Realität?

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Marie erhält von ihrer Alten freundin Christine einen Brief voller Ungereimtheiten. Auch Christine erhält einen ominösen Brief.
Diese Briefe lassen eine heile Welt aus den Fugen geraten.

Eine fesselnde ...

Marie erhält von ihrer Alten freundin Christine einen Brief voller Ungereimtheiten. Auch Christine erhält einen ominösen Brief.
Diese Briefe lassen eine heile Welt aus den Fugen geraten.

Eine fesselnde Geschichte um 2 Briefe, welche die heile Welt zweier Frauen durcheinander bringt. Aber auch der Leser wird auf die Probe gestellt. Was hat es mit den Briefen auf sich? Beim Lesen meint man, der Antwort nahe zu kommen, was sich aber auf den nächsten Seiten ändert.
Selbst das Ende der Geschichte bleibt offen. Lebt Marie nun in Hamburg bei Johanna oder lebt sie in Paris bei Victor?
Nachdem ich das Buch begonnen hatte, konnte ich es nicht mehr weg legen, bis ich zu Ende gelesen hatte.
Frage mich immer noch , welches das reale Leben von Marie, in deren Haut man sich leicht hineinversetzen konnte, ist.
Ein Klasse Buch.

Veröffentlicht am 15.01.2019

Interessante Grundidee, leider mangelhafte Ausführung

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Die Journalistin Marie lebt mit ihrer Lebenspartnerin Johanna in Hamburg und ist in höchstem Maße verunsichert, als sie eines Tages einen höchst mysteriösen Brief von Christine erhält, einer alten Schulfreundin, ...

Die Journalistin Marie lebt mit ihrer Lebenspartnerin Johanna in Hamburg und ist in höchstem Maße verunsichert, als sie eines Tages einen höchst mysteriösen Brief von Christine erhält, einer alten Schulfreundin, mit der sie schon seit längerem keinen Kontakt mehr hat. Dieser Brief nimmt auf ein Aneurysma im Gehirn Bezug, an dem Marie angeblich leidet. Tatsächlich aber erfreut sich diese jedoch augenscheinlich bester Gesundheit. Auch sonstige Lebensumstände, auf die sich dieser Brief bezieht, stimmen nicht: Weder lebt sie in Paris, noch gibt es in Maries Leben einen Mann namens Victor, mit dem sie zusammen eine Galerie in Paris leitet. Darüber hinaus berichtet darin Christine von ihren beiden Kindern Paul und Amelie, obwohl sie in Wahrheit nur ein Kind, nämlich Paul, hat. Zuerst denkt Marie an einen schlechten Scherz eines Unbekannten, der sich als ihre Freundin ausgibt. Was allerdings dagegen spricht, sind Dinge, die im Brief erwähnt werden, über die nur Marie und Christine Bescheid wissen. Zutiefst beunruhigt, vor allem wegen des unheimlichen Aneurysma-Hinweises, beschließt Marie, der Sache auf den Grund zu gehen. Doch je mehr sie nachforscht, desto mysteriöser wird das Ganze.

Der Klappentext klingt sehr verheißungsvoll, auch die Leseprobe zu diesem Buch hat mich in den Bann gezogen, zumal ich nicht wusste, womit ich es bei diesem Buch zu tun hatte: ein Thriller, in dem ein Unbekannter sein perfides Spiel mit der Protagonistin trieb? Oder ging das Ganze mehr in Richtung Mystery, und es trafen hier zwei Parallelwelten aufeinander? Oder vielleicht doch ein Drama und man hatte hier die Chronologie einer Geisteskranken vor sich? Die Idee hinter der Geschichte war gleichsam erschreckend wie faszinierend und dementsprechend hoch war auch meine Erwartungshaltung gegenüber ihrem Ausgang. Die Spannung wurde anfangs geschickt aufgebaut, nur leider konnte sich diese nicht bis zum Schluss halten. Was folgte, war ein viel zu abruptes, fast schon lieblos gesetztes Ende, das noch dazu ein wenig zu reißerisch und unlogisch war. Schade, denn die Grundidee für dieses Buch hatte echtes Potential, das letztendlich aber nicht wirklich ausgeschöpft wurde. Zurück blieben am Ende ein etwas ratloser Leser und viele, viele offene Fragen. Eine dieser Fragen war, was denn nun konkret die Aussage dieses Buches sein sollte: wollte die Autorin der Leserschaft vor Augen führen, dass jede Art sein Leben zu leben, seine positiven Seiten haben kann? Oder wollte sie vielmehr einen philosophischen Denkanstoß geben, dass nichts so ist, wie es manchmal scheint?