Cover-Bild Blaues Gold
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12,90
inkl. MwSt
  • Verlag: Drachenmond Verlag GmbH
  • Themenbereich: Belletristik - Dystopische und utopische Literatur
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 264
  • Ersterscheinung: 08.06.2020
  • ISBN: 9783959911450
  • Empfohlenes Alter: ab 12 Jahren
Christelle Zaurrini

Blaues Gold

Wasser wie Blut
Ohne Wasser stirbt jedes Leben.

Niemand weiß das besser als Ella – hineingeboren in eine Welt, in der dieses kostbare Gut knapp geworden ist. Reichtum wird nicht mehr durch Geld definiert: Die Privilegierten herrschen über die letzten sauberen Wasserressourcen, während die Armen ihre Kinder als Sklaven verkaufen, um überleben zu können.
Ella soll kurz vor ihrem achtzehnten Geburtstag an den Meistbietenden versteigert werden. Doch da rettet sie Cole, ein junger, charmanter Soldat der Untergrundbewegung, und bittet sie, sich dem Widerstand anzuschließen.
Je mehr Zeit sie mit Cole verbringt, desto klarer wird ihr, dass Freiheit immer ihren Preis hat. Und dass sie sich entscheiden muss, wie viel sie bereit ist zu zahlen.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.06.2020

Wenn Wasser wertvoller, als alles andere ist

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Blaues Gold – Christelle Zaurrini
Wasser wie Blut
Verlag: Drachenmond
Taschenbuch: 12,90 €
eBook: 4,99 €
ISBN: 978-3-95991-145-0
Erscheinungsdatum: 8. Juni 2020
Genre: Dystopie
Seiten: 264
Inhalt:
Ohne ...

Blaues Gold – Christelle Zaurrini
Wasser wie Blut
Verlag: Drachenmond
Taschenbuch: 12,90 €
eBook: 4,99 €
ISBN: 978-3-95991-145-0
Erscheinungsdatum: 8. Juni 2020
Genre: Dystopie
Seiten: 264
Inhalt:
Ohne Wasser stirbt jedes Leben.
Niemand weiß das besser als Ella hineingeboren in eine Welt, in der dieses kostbare Gut knapp geworden ist. Reichtum wird nicht mehr durch Geld definiert: Die Privilegierten herrschen über die letzten sauberen Wasserressourcen, während die Armen ihre Kinder als Sklaven verkaufen, um überleben zu können.
Ella soll kurz vor ihrem achtzehnten Geburtstag an den Meistbietenden versteigert werden. Doch da rettet sie Cole, ein junger, charmanter Soldat der Untergrundbewegung, und bittet sie, sich dem Widerstand anzuschließen.
Je mehr Zeit sie mit Cole verbringt, desto klarer wird ihr, dass Freiheit immer ihren Preis hat. Und dass sie sich entscheiden muss, wie viel sie bereit ist zu zahlen.
Mein Fazit:
Zum Cover:
Das Cover sieht zauberhaft aus, auch wenn ich persönlich finde, dass hier ziemlich viel drauf los ist, aber es passt gut zur Geschichte. Die Farben sind schön leuchtend.
Zum Buch:
Ella wächst mit dem Wissen auf, dass sie mit 18 Jahren an den meist bietenden als Sklavin verkauft wird. Sie wird von Cole abgeholt, doch dieser fährt sie ganz woanders hin. Zum Widerstand! Wird sie sich dem anschließen?
Der Schreibstil ist angenehm, obwohl ich hier tatsächlich ein paar Seiten lang brauchte um reinzukommen, danach las es sich aber flüssig, spannend und auch ein klein wenig romantisch. Das Thema gefiel mir auch ganz gut, wobei es zur Zeit tatsächlich ziemlich viele Bücher gibt, die den Klimawandel als Thema haben. Auch Wasserknappheit gehört dazu, denn darum geht es ja in dieser Geschichte.
Erzählt wird die Geschichte in der Ich-Form von Ella und Cole, für diejenigen von euch, denen das wichtig ist. Die Länge der Kapitel empfand ich als sehr angenehm, nicht zu lang und nicht zu kurz!
Komme ich zu den Charakteren.
Ella gefiel mir ganz gut, genauso wie Cole, allerdings finde ich beide sehr oberflächlich erzählt, mir fehlt hier die Tiefe der Charaktere, das tat der Geschichte aber keinen Abbruch. Auch die anderen wurden gut dargestellt, wobei hier tatsächlich das Augenmerk auf Ella und Cole lag.
Dies Geschichte hat einige Überraschungen für uns und das fand ich auch gut, Dinge mit denen ich nie gerechnet hätte kamen hier zum Vorschein. Ob es Cassandra war, die gar nicht so kalt und berechnend ist, wie sie von allen dargestellt wird, oder aber Ella´s Onkel, der tatsächlich ein Charakter war, den ich nicht so wirklich mochte.
Alles in allem, wurden sie gut dargestellt, auch wenn ich mir ein wenig mehr gewünscht hätte.
Ich habe in letzter Zeit einige Bücher über den Klimawandel gelesen, doch hier ging es jetzt speziell um Wasserknappheit, das wurde gut herübergebracht.Wenn Wasser wertvoller als alles andere ist, was hat man dann noch?
Ich möchte mir das gar nicht vorstellen, denn Wasser wird immer gebraucht.
Die bildliche Darstellung fand ich auch gelungen, hier konnte man sich richtig hineinversetzen ins Geschehen. So sollte eine Geschichte auch sein. Eine Geschichte sollten einem immer das Gefühl geben man ist mittendrin und live dabei, zumindest geht es mir so und das wurde hier gegeben.
Ich gebe hier 4 von 5 Sternen und hoffe das wir hier nie eine Wasserknappheit bekommen, das wäre wirklich furchtbar.

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Veröffentlicht am 24.05.2021

Ein Thema, das tiefer hätte aufgegriffen werden können.

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Infos:
Blaues Gold – Wasser wie Blut ist 2020 im Drachenmondverlag erschienen. Das wunderschöne, geniale Cover ist von Marie Graßhoff, während die Geschichte von Christelle Zaurrini stammt. Der Roman ist ...

Infos:
Blaues Gold – Wasser wie Blut ist 2020 im Drachenmondverlag erschienen. Das wunderschöne, geniale Cover ist von Marie Graßhoff, während die Geschichte von Christelle Zaurrini stammt. Der Roman ist ein Einzelband und dem Genre Dystopie zuzuordnen.
Es umfasst 264 Seiten und ist als ebook und Taschenbuch erhältlich.
Der Schreibstil ist an sich angenehmen, jedoch sind einige Absätze nicht passend zu den Sinnabschnitten gewählt.

Meinung:

Inhalt
Die Handlung beginnt mit der Protagonistin Ella in der Einrichtung Wonderland. Dort sollen die Kinder ausgebildet werden, um später als Sklaven an die Reichen verkauft werden zu können. Das Besondere an dieser Welt ist, dass die Privilegierten über die letzten Reste sauberen Wassers herrschen.
Hier fehlte mir mehr Wissen über die Welt, in der sie heimisch ist. Es wurde ziemlich schnell in die Handlung eingeführt, dass Ella abgeholt wird. Dabei hätte ich auch gerne mehr von ihrem Alltag und ihrem Freund Silas erfahren.
Ella wird von Rebellen entführt, die sie nutzen wollen, um das System zu stürzen. Hier habe ich mich gefragt, warum gerade die Protagonistin entführt wird. Die Erklärung kam dann relativ zur Mitte des Buches, hat mich aber nicht sehr befriedigt.
Während Ellas Reise sieht sie viele Ungerechtigkeiten und obwohl viele Spannungselemente herrschen, ging mir auch hier, einfach alles zu schnell. Manchmal hatte ich sogar das Gefühl, dass mir Informationen fehlen.
Das Ende wiederum war zwar überraschend, aber hat mich persönlich nicht zufrieden gestellt.

Charakter:
Ella ist ein starker Charakter. Doch viel mehr erfährt man nicht. Auch ihren Love interest kann man nicht direkt greifen. Ich hatte mich sehr darauf gefreut, wie sein erstes Auftreten ist und wann die Romantik auftaucht. Aber das passierte einfach so, sodass ich kaum Gefühle aufbauen konnte.
Auch die Nebencharaktere waren spannend gewählt, aber noch zu flach.

Fazit:
Die Idee ist super spannend, jedoch fehlte mir die Tiefe in den Charakteren und das Setting.

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Veröffentlicht am 18.08.2020

Tolle Idee, mir fehlt es nur leider an Tiefgang

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In „Blaues Gold“ geht es in erster Linie um Wassermangel, ein wichtiges Thema das auch für uns zur Realität werden könnte.
Das Cover und das Innnendesign des Buches ist wundervoll gestaltet und da merkt ...

In „Blaues Gold“ geht es in erster Linie um Wassermangel, ein wichtiges Thema das auch für uns zur Realität werden könnte.
Das Cover und das Innnendesign des Buches ist wundervoll gestaltet und da merkt man mal wieder, wie sehr beim Drachenmondverlag auf solche Details geachtet wird.
Aber jetzt zum Buch. Man steigt relativ „soft“ in die Geschichte ein. Die Figuren werden vorgestellt, die allgemeine Situation erklärt. Alles sehr anschaulich beschrieben, sodass man direkt Bilder im Kopf hat.
Es sind einige Wendungen eingebaut, teils vorhersehbar, teils überraschend.
Allerdings muss ich sagen, dass nicht so wirklich viel Zeit bleibt, um Spannung aufzubauen, das Buch umfasst ja auch nur um die 250 Seiten. Das hat zwar den Vorteil, dass es kaum Längen gibt, aber alle Konflikte (zu) schnell gelöst werden und die Geschichte generell sehr flott erzählt wird.
Zu den Charakteren kann ich gar nicht so viel sagen, sie waren mir weder besonders sympathisch, noch war das Gegenteil der Fall, ich habe einfach keine richtige Verbindung zu ihnen gefunden.
Zu Schluss kann ich noch sagen, dass mir die Geschichte und die Handlung an sich zwar ziemlich gut gefallen hat, aber mir der Tiefgang gefehlt hat, schließlich bietet das Thema dafür eine Menge Möglichkeiten. Die Gesellschaft hat sich gespalten, es gibt die untere Schicht, die Abgaben an die Reichen zahlen muss, um wenigstens ein wenig Wasser zu erhalten und die Aquas, die Zugang zu sauberem Trinkwasser haben. Natürlich muss nicht jeder Autor in seinem Buch den Moralapostel spielen, aber etwas mehr Tiefagang hätte ich mir für die Story doch gewünscht…

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Veröffentlicht am 03.07.2020

Das Buch konnte mich leider nicht überzeugen

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Inhalt:

Vor Jahren hat eine Pflanze alles Wasser ungenießbar gemacht, doch einem Wissenschaftler ist es gelungen mit Hilfe einer streng geheimen Formel das Wasser wieder zu säubern. Diese wird seither ...

Inhalt:

Vor Jahren hat eine Pflanze alles Wasser ungenießbar gemacht, doch einem Wissenschaftler ist es gelungen mit Hilfe einer streng geheimen Formel das Wasser wieder zu säubern. Diese wird seither von Generation zu Generation weitervererbt und unter Verschluss gehalten. Nur die Reichen und Mächten haben deshalb genug Wasser, um gut leben zu können. Die Armen müssen sich und ihre Kinder versklaven, um ihre Existenz zu sicher.

Auch Ella wurde als Kind weggegeben und lebt seither in „Wonderland“, um dort ausgebildet zu werden. An ihrem 18. Geburtstag soll sie an den Meistbietenden verkauft werden. Doch bevor das passiert, wird sie von Cole gerettet. Er ist Soldat des Widerstands und möchte mit ihrer Hilfe die Welt verändern.

Schnell wird Ella jedoch klar, dass die Freiheit ihren Preis hat und sie weiß nicht, ob sie bereit ist, diesen zu bezahlen … .

Meine Meinung:

Was habe ich mich auf dieses Buch gefreut. Schon seit ich das Cover und den Klappentext zum ersten Mal gesehen habe, war mir klar, dass ich, als Dystopie-Fan dieses Buch lesen muss.

Als es jetzt endlich herauskam, habe ich mich sofort drauf gestürzt.

Anfangs lernt man Ella kennen, die mit vielen anderen Jugendlichen in „Wonderland“ lebt und dort ausgebildet wird. Schnell wird klar, dass ihr Leben im Grunde nichts wert ist und auch ihre Zukunft nicht viel besser aussieht. Kurz bekommt man auch einen Einblick, wie das damals mit dem Wasser passiert ist und was das bedeutet. Trotzdem konnte ich die Welt nicht wirklich greifen. Man erfährt kaum etwas über die Aquas oder wie die Hierarchie zustande kommt. Die Wissenschaftlerin, in deren Besitz sich die geheime Formel befindet, wird zwar als der Bösewicht schlechthin aufgeführt, aber wir als Leser bekommen schlichtweg zu wenige Informationen, um uns ein genaues Bild von den wirklichen Lebensumständen zu machen. Das gesamte System blieb für mich undurchsichtig und ich konnte mich kaum in dieser Welt zurechtfinden, die Christelle Zaurini in dieser Geschichte geschaffen hat.

Auch die Charaktere selbst blieben mir zu „farblos“ und gewannen kam an Tiefe. Zunächst begleiten wir Ella und ihren einzigen Freund Silas in ihrem Alltag, doch hier passiert nicht wirklich viel. Es gab genau eine Szene, in der ich ein wenig von Ellas Charakter erkennen konnte, als sie sich gegen eine Ungerechtigkeit stellt. Ansonsten erträgt sie jede Situation stumm und fügt sich immer sang- und klanglos in ihr nächstes Schicksal. So stolpert sie geradezu von einem Ereignis ins nächste, wobei sie dabei meist einen passiven Part einnimmt. Da hatte Cole für mich noch mehr Substanz, da er von Anfang an weiß, was er möchte und sein Motiv für den Kampf wirklich überzeugend ist. Er bekommt auch deutlich mehr Hintergrund, als Ella ihn hat und setzt sich für das ein, was ihm am Herzen liegt. Dabei ist er aber fast schon etwas „zu perfekt“, was ich aber in diesem Fall gerne durchgehen lasse.

Spätestens als Ella und Cole gemeinsam fliehen und sich dem Widerstand anschließen wollen, habe ich damit gerechnet, dass das Buch an Fahrt aufnehmen, dass Spannung in die Geschichte hineinkommen würde. Stattdessen gab es für mich eine Aneinanderreihung von Ereignissen, die oftmals ausgeschmückt wurden, dann aber keinerlei wirkliche Bedeutung für die Story an sich hatten. Ich dachte dann immer, dass am Ende noch etwas kommen müsste, was dann jedoch leider nicht der Fall war. Vielleicht dienten manche Situationen dazu, die Hintergründe der Geschichte noch deutlicher zu machen, mir hat dabei jedoch oftmals einfach der rote Faden gefehlt.

Im Mittelteil gibt es dann tatsächlich eine sehr schöne Wendung, eine Überraschung, die wirklich Potenzial hat und die Ereignisse noch einmal in ein anderes Licht rückt oder sollte ich sagen rücken könnte, denn leider wird hierauf nicht viel Zeit verschwendet und während das Buch an manchen Stellen unnötig langgezogen wird, kam es an anderen dann zu kurz. Insgesamt ging es mir einfach zu wenig in die Tiefe, so dass ich beim Kampf ums Überleben nicht wirklich mitfiebern konnte, was mir echt leid tat, da mich die Idee an sich sofort gefesselt hatte.

Der Schreibstil der Autorin ist trotz allem sehr angenehm zu lesen. Es gibt keine langen Schachtelsätze oder Begriffe, über die man stolpern könnte. Insgesamt liest es sich sehr flott und schnell und man hat die knapp 300 rasch durchgelesen.

Fazit:

Trotz faszinierender Idee konnte mich „Blaues Gold – Wasser wie Blut“ leider nicht überzeugen. Insgesamt fehlte es mir sowohl am Weltenbau, als auch den Charakteren und der Handlung selbst an Tiefe. Ich konnte mir weder ein Bild von den Hintergründen, noch von den Protagonisten machen, so dass ich nicht wirklich mitfiebern konnte.

Von mir bekommt das Buch 2 Punkte von 5.

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