Cover-Bild Das Vermächtnis der Drachenreiter
Band 1 der Reihe "Eragon"
(15)
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26,00
inkl. MwSt
  • Verlag: cbt
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 608
  • Ersterscheinung: 07.09.2004
  • ISBN: 9783570128039
Christopher Paolini

Das Vermächtnis der Drachenreiter

Eragon 1
Joannis Stefanidis (Übersetzer)

Der Auftakt von Christopher Paolinis Weltbestseller "Eragon" - tauch ein in Alagaësia, die fantastische und faszinierende Welt der Drachenreiter!

Der Wind heulte durch die Nacht und trug einen Duft heran, der die Welt verändern sollte …

Als Eragon auf der Jagd einen glänzenden blauen Stein findet, ahnt er nicht, dass dieser Fund sein Leben verändern wird. Doch plötzlich rührt sich der Stein. Feine Risse zeichnen sich auf seiner Oberfläche ab – ein Drachenjunges entschlüpft der Schale und es beschert Eragon ein Vermächtnis, das älter ist als die Welt …

Über Nacht wird Eragon in eine schicksalhafte Welt voller Magie und Macht geworfen. Elfen, Zwerge und Monster bevölkern Alagaesia, dessen grenzenlos grausamer Herrscher das Volk unterjocht. Mit nichts als einem Schwert und den Ratschlägen seines Lehrmeisters stellt sich Eragon dem Kampf gegen das Böse. An seiner Seite Saphira, der blaue Drache.
Wird Eragon das Erbe der legendären Drachenreiter antreten können? Das Schicksal aller liegt in seiner Hand …

Mit seiner Drachenreitersaga Eragon begeistert Christopher Paolini ein Millionenpublikum. Alte Fans und neue Leser*innen lieben Alagaësia, die fantastische und faszinierende Welt der Drachenreiter, die Christopher Paolini mit seinem im November 2023 erscheinenden neuen Roman »Murtagh« noch weiter ausbaut.

Alle Bände der »World of Eragon«:
Eragon - Das Vermächtnis der Drachenreiter (Band 1)
Eragon - Der Auftrag des Ältesten (Band 2)
Eragon - Die Weisheit des Feuer (Band 3)
Eragon - Das Erbe der Macht (Band 4)
Die Gabel, die Hexe und der Wurm. Geschichten aus Alagaësia. Band 1: Eragon (Kurzgeschichten, Band 1)

Murtagh – Eine dunkle Bedrohung

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.11.2023

Möge das Glück dir hold sein, mögest du Frieden im Herzen tragen und mögen die Sterne über dich wachen.

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Ich werde immer nostalgisch, wenn ich an Bücher aus meiner Kindheit denke. Ich weiß noch sehr gut, dass ich meine Eltern laufend in den Wahnsinn getrieben habe, in dem ich als Kind etliche (vielleicht ...

Ich werde immer nostalgisch, wenn ich an Bücher aus meiner Kindheit denke. Ich weiß noch sehr gut, dass ich meine Eltern laufend in den Wahnsinn getrieben habe, in dem ich als Kind etliche (vielleicht nicht ganz altersgemäße ^^) Fantasy Bücher verschlungen habe, während andere meines Alters noch "Connie" oder "Die wilden Hühner" gelesen haben. Die erste umfassende High-Fantasy-Reihe, die mich mit 11 Jahren in den Bann gezogen hat, war "Eragon" von Christopher Paolini, die ich seitdem auch schon dreimal gerereadet habe. Anlässlich des lange herbeigesehnten Erscheinungstermin des Spin-Offs "Murtagh" habe ich beschlossen, nochmal einen Blick in die Reihe zu werfen und dann auch mal eine richtige Rezension zur Reihe zu schreiben. Angesichts der in Summe beinahe 3500 Seiten der Tetralogie war ich damit eine Weile beschäftigt, hatte aber mal wieder großen Spaß beim Lesen!

Zuerst einige Worte zu der äußeren Gestaltung der Reihe. Mittlerweile gibt es ganz unterschiedliche Ausgaben mit unterschiedlichen Covern (die neuste von Blanvalet 2019), ich habe allerdings noch die ursprünglichen Ausgaben des cbt Verlags, die sich an die Gestaltung der Originalcover halten. Auf den vier Bänden der Reihe sind jeweils die vier wichtigsten vorkommenden Drachen der Geschichte abgebildet: die blaue Drachensame Saphira auf Band 1, Murtaghs roter Drache Dorn auf Band 2, der weise goldene Drache Glaedr auf Band 4 und Aryas grüner Drache Fírnen auf dem Cover des fünften Bandes. Trotz der ansonsten schlichten Gestaltung der Cover in der Farbe des jeweiligen Drachens, war ich schon immer ein Fan der Cover, da sie die jeweilige Persönlichkeit des Drachens gut einfangen. Zudem beginnt jedes Buch mit einer detaillierten Karte von Paolinis Welt, einer Zusammenfassung der vorhergehenden Geschehnisse und endet mit einem Glossar und einer Ausspracheübersicht für seine erfundene Sprache. Angesichts der Komplexität des Worldbuildings sind das sehr nützliche Ergänzungen, die ich beim Lesen immer wieder genutzt habe.

"Der Wind heulte durch die Nacht und trug einen Duft heran, der die Welt verändern sollte."

Das Lesen der ersten Seite war für mich schon ein bisschen wie nach Hause kommen. Ohne große Umschweife war ich sofort wieder beim 15-jährige Eragon angekommen, der seit dem Verschwinden seiner Mutter als Waise bei seinem Onkel Garrow und seinem Cousin Roran am Rande des kleinen Dorfes Carvahall im Palancar-Tal das Leben eines einfachen Bauern lebt, bis ein Drachenei sein Leben verändert. Bevor ich erkläre, weshalb ich die Reihe so sehr ins Herz geschlossen habe und immer wieder zu ihr zurückkehre, muss ich ganz klar sagen, dass ich alle Kritikpunkte an ihr durchaus nachvollziehen kann. Beim erneuten Lesen habe ich wieder festgestellt: Ja, das Buch hat Längen. Ja, an manchen Stellen ist der Schreibstil zu Beginn noch etwas unbeholfen, da der Autor Band 1 geschrieben hat, als er selbst so alt war wie sein Protagonist - nämlich 15 Jahre alt. Und ja, es gibt viele Parallelen zu anderen High-Fantasy-Werken wie beispielsweise "Herr der Ringe" oder "Star Wars". Aber trotzdem LIEBE. ICH. DIESE. REIHE! Weshalb ich sie auch für immer in Schutz nehmen werde!

"Sei vorsichtig. Dieses Wissen kann furchtbar sein. Sein wahres Ich kennen zu lernen, ohne die Verkleidung der Einbildung oder des Mitgefühls anderer, ist ein Moment der Offenbarung, der an niemandem spurlos vorübergeht."

Zunächst zu den Längen: Der Autor baut hier seine Geschichte sehr langsam auf und stützt sich dabei auf viele Detailbeschreibungen und eher episodische Handlung. Dabei benutzt er ein sehr langsames Erzähltempo, das es einem ermöglicht, die Welt, die Figuren und deren Beziehungen ganz in Ruhe zu erkunden - was angesichts der Komplexität von Paolinis Fantasywelt durchaus keine schlechte Idee ist! Klar, wenn Eragon schrittweise einen Sattel für Saphira baut, kapitelweise über Ameisen meditiert, einen Exkurs über Zwergenpolitik hält oder über die Geschichte der Elfen doziert, kann man als ungeduldiger Leser das ein oder andere Gähnen nicht unterdrücken. Aber dennoch zahlen sich all diese Informationen im Verlauf der Handlung immer aus und setzen sich zu einem immensen Worldbuilding zusammen, das an Detailreichtum geradezu überquillt.

Alagaësia ist eine vielschichtige und komplexe Fantasy-Welt, die von vielen unterschiedlichen Wesen bevölkert wird. Vor einer mittelalterlichen Kulisse treffen wir hier auf Menschen, Elfen, Zwerge, grobschlächtige Urgals, vogelähnliche Ra'zac, Werkatzen, Geister und natürlich Drachen und ihre Reiter. All diese unterschiedlichen Völker und Ethnien bekommen eine eigene Kultur, Politik und Sprache, über die wir im Laufe der vier Bände einiges lernen und die aufgrund einer eigenen Geschichte und Taten einzelner sowohl Positives als auch Negatives zur Geschichte beitragen. Damit ist die Verteilung von Gut und Böse hier deutlich vielschichtiger als beispielsweise in "Herr der Ringe" und kein Volk entspricht einem klaren Klischee. Das sieht man beispielsweise an den Urgals, die zunächst an monströse Orks erinnern, sich mit der Zeit aber als eigenes Volk mit Kultur und Meinungen entpuppen. Ähnlich wie Tolkien hat Paolini für seine Geschichte zwei eigene Sprachen erfunden, die zum Teil einen skandinavischen Einschlag besitzen und die nach vielen Rereads durchaus ins Ohr gehen...

"Vielleicht kennt ja keine Religion die ganze Wahrheit, sondern jede besitzt nur Bruchstücke davon, und es ist unsere Aufgabe, diese Bruchstücke zu erkennen und zusammenzusetzen."


Es sind jedoch nicht nur die Bewohner der Welt detailreich ausgearbeitet, sondern auch die Schauplätze. Auf die sehr verwirrenden Namen der Orte und Personen mit vielen Apostrophen hätte ich zwar verzichten können - Gil’ead, Dras-Leona, Farthen Dûr, oder Urû’baen bleiben einfach zu schlecht im Gedächtnis -, durch die einfachen, aber bildhaften Beschreibungen des Autors werden die Landschaften und Städte Alagaësias aber herrlich lebendig. Ob der bergige Buckel, die Küstenstadt Teirm, der Wald Du Weldenvarden, der Hauptstadt der Elfen Ellesméra, den brennenden Steppen Du Völlar, der unnachgiebigen Wüste Hadarac, oder der Schönheit der Zwergenhauptstadt Tronjheim - schon beim Blick auf die Landkarte in der Vorderseite des Buches, kommen viele Erinnerungen zurück!

Auch das Magiesystem der Reihe hat mir schon immer sehr gut gefallen, denn hier liegt der Schlüssel der Magie in Worten der sogenannten "alten Sprache". Spricht man ein Wort in der alten Sprache aus (z.B. "Brisingr", was "Feuer" bedeutet), erlangt man Macht über das, was es betitelt. Das lässt sich auch auf Personen übertragen: kennt man den sogenannten "wahren Namen" einer Person, hat man Macht über sie - ein Umstand, den der Antagonist der Geschichte, Galbatorix, schamlos ausnutzt. Als abtrünniger Drachenreiter, der vor hundert Jahren einen Aufstand gegen den Orden der Drachenreiter anzettelte und seitdem ein eigenes Imperium aufbaut, ist er ein mächtiger, aber eher uninteressanter Feind. Spannender sind hingegen die vielen ambiguen Helden, die in dem Hauptkonflikt zwischen den Fronten stehen. Ein Beispiel dafür ist beispielsweise der Krieger und Eragons Halbbruder Murtagh, der schon beim ersten Lesen mein absoluter Lieblingscharakter war und dem sich nun das Spin-Off widmet.

"Ein wahrer Krieger", erwiderte sie, "kämpft nicht, weil er es will, sondern weil er es muss."


Neben dem detaillierten, ausgeklügelten, liebevoll ausgearbeiteten Worldbuilding sind die wundervollen Protagonisten das Herzstück der Geschichte. Die Hauptfigur, der junge Eragon, ist ein klassischer Jugendbuchheld: Geboren als mittelloser Bauernjunge ohne Eltern muss er sich einer Prophezeiung und großen Verantwortung stellen und wird auf seinem Weg durch eine Reihe an Vorbildern und Mentoren geformt, bis er zum weisen Krieger wird und die Welt retten kann. Trotz des bekannten Aufbaus ist seine Charakterentwicklung vom naiven Bauernjungen hin zu einem vielversprechenden jungen Mann über die 3400 Seiten wirklich toll anzusehen. Seine Neugier und Wissbegierde gepaart mit seinem oftmals unüberlegten Handeln, mit dem er sich selbst und andere ungewollt in Gefahr bringt, machen ihn durchgängig zu einem sympathischen, aber manchmal auch etwas nervigen Protagonisten, über den man ab und zu wie über einen kleinen Bruder liebevoll die Augen verdrehen muss. Besonders schön ist, wie er und Saphira mit der Zeit immer mehr zusammenwachsen und zu einem eingespielten Team werden. Die Beziehung der beiden ist eine ganz besondere Liebesgeschichte, die zeigt, dass Liebe viele Facetten hat und entschuldigt dafür, dass die anderen Liebesgeschichten (Eragon und Arya, Roran und Katerina, Murtagh und Nasuada) entweder sehr stark im Hintergrund bleiben, nicht viel Tiefe erreichen oder im Sand verlaufen.

"Die Ungeheuer in uns sind viel schlimmer als die real existierenden. Angst, Zweifel und Hass haben schon mehr Menschen gelähmt, als es Tiere je vermocht hätten."
"Und Liebe", sagte Eragon.
"Und Liebe", gab sie zu."


Begleitet wird unser junger Held neben Saphira durch eine Vielzahl interessanter und lebendiger Figuren. Am meisten ans Herz gewachsen sind mir die Anführerin der Varden Nasuada, der Krieger Murtagh, die Kräuterhexe Angela, die Elfe Arya, der Drache Glaedr, die Werkatze Solembum und der Zwerg Orik. Während die Geschichte zu Beginn noch rein aus der Sicht von Eragon erzählt ist, wechseln die Erzählperspektiven in den späteren Bänden und auch Roran, Nasuada und Saphira kommen in einem personalen Er-Erzähler zu Wort. Generell wird die Geschichte im Verlauf der Reihe immer epischer, komplexer und umfangreicher. Die Schlachten werden immer größer, es kommen mehr neue parallele Handlungsstränge dazu, mehr Erzählperspektiven und auch der Schreibstil verbessert sich deutlich. Nach vier Bänden und einem epischen Finale endet die Reihe dann recht offen - weshalb ich mich nun umso mehr auf den neuen Band freue, der zum Glück schon in meinem Regal auf mich wartet!

"Möge das Glück dir hold sein, mögest du Frieden im Herzen tragen und mögen die Sterne über dich wachen."




Fazit:


Trotz Längen, Ähnlichkeiten zu anderen Fantasy-Reihen und einem zu Beginn noch ausbaufähigen Schreibstil ist und bleibt "Eragon" aufgrund des enormen Detailreichtums Alagaësias, der liebenswerten Figuren und der komplexen Handlung eine meiner absolut liebsten Fantasy-Reihe!

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Veröffentlicht am 19.09.2023

Immer wieder spannend

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Es ist wohl tatsächlich egal, wie oft man seine Lieblingsreihe liest oder hört, sie wird immer die Lieblingsreihe bleiben. So auch bei diesem Buch. Ich liebe Eragon und die Welt um Alagaesia. Ich habe ...

Es ist wohl tatsächlich egal, wie oft man seine Lieblingsreihe liest oder hört, sie wird immer die Lieblingsreihe bleiben. So auch bei diesem Buch. Ich liebe Eragon und die Welt um Alagaesia. Ich habe wieder Rotz und Wasser geheult, als es Herzschmerz gab und mitgefiebert, als es spannend wurde.
Eragon auf seiner Reise zum Drachenreiter zu begleiten wird nie langweilig und auch wenn es zwischendurch ruhige Phasen gibt, bleibt es immer spannend, denn Eragon muss jede Menge lernen und trainieren. Ihn dabei zu begleiten und die Geheimnisse um die Drachen und der Welt um ihn herum zu erfahren ist einfach super mega spannend. Ihr braucht also Taschentücher, Popcorn und jede Menge Knabberkram um das zu überstehen.
Ich freue mich jetzt schon auf das Reread vom Rest der Reihe und das neue Buch, denn Murtagh ist genauso spannend wie Eragon und seine Geschichte interessiert mich auch brennend.

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Veröffentlicht am 22.07.2023

Großartiger Auftakt, der mich immer wieder begeistern kann!

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Als Eragon auf einem seiner Jagdzüge im Buckel einen merkwürdigen blauen Stein findet, ahnt er nicht, dass sich sein Schicksal für immer verändern wird.
Der Stein entpuppt sich als Ei, und als der Drache ...

Als Eragon auf einem seiner Jagdzüge im Buckel einen merkwürdigen blauen Stein findet, ahnt er nicht, dass sich sein Schicksal für immer verändern wird.
Der Stein entpuppt sich als Ei, und als der Drache Saphira schlüpft, kennzeichnet sie Eragon als Drachenreiter, den ersten seit einhundert Jahren.
Als die Mächtigen Alagaësias von ihm erfahren, machen sie Jagd auf ihn oder versuchen seine Gunst zu gewinnen. Doch mit wem wird er sich verbünden?

"Das Vermächtnis der Drachenreiter" von Christopher Paolini ist der Auftakt der Eragon Reihe und wird aus der personalen Erzählperspektive von Eragon erzählt, der zu Beginn der Geschichte fünfzehn Jahre alt ist.

Ich habe die Bücher zum ersten Mal vor gut fünfzehn Jahren gelesen und habe sie damals sehr geliebt. Da der fünfte Band, der Murtaghs Geschichte erzählen wird, noch in diesem Jahr erscheint, war es Zeit für ein Re-Read!

Schon die ersten Seiten haben sich angefühlt, als würde man nach Hause kommen. Ich liebe die Welt Alagaësias, mit dem bergigen Buckel, der Küstenstadt Teirm, der unnachgiebigen Wüste Hadarac, oder der Schönheit von Tronjheim! Wir treffen auf Elfen, Zwerge, Urgals und natürlich spielen auch die Drachen und ihre Reiter eine wichtige Rolle, auch wenn die Zeit der Drachenreiter durch die schrecklichen Taten des Königs Galbatorix schon lange vorbei ist.
Aber mit Eragon gibt es wieder Hoffnung, auch wenn der Start in sein neues Leben alles andere als einfach ist.
Das Interesse an ihm ist hoch, auch wenn er versucht, im Verborgenen zu bleiben. Viele wollen ihn in den eigenen Reihen wissen und versuchen, ihn auf seine Seite ziehen, doch welche Seite wird er wählen? Die des Königs Galbotorix', oder die der Varden, die gegen den König rebellieren? Oder wird er unabhängig bleiben? Eragon hat zu Beginn viele Möglichkeiten, doch die Schlinge seiner Verfolger zieht sich schon bald immer enger um einen Hals, sodass auch seine Möglichkeiten weniger werden.

Eragon ist trotz seines jungen Alters klug und mutig. Er ist neugierig und wissbegierig, handelt aber oft unüberlegt und bringt sich in Gefahr. An anderer Stelle überrascht er einen mit seinem Einfallsreichtum. Er ist ein Held, den ich sehr mag und mit dem ich einfach mitfiebern kann!
Es war wieder schön zu sehen, wie er und Saphira zusammenwachsen, wie schnell sie zu einem eingespielten Team werden, aber auch, wie der Bauernjunge Eragon in seine Rolle als Drachenreiter hineinwächst.
Auch der Geschichtenerzähler Brom, der junge Krieger Murtagh, die Kräuterhexe Angela oder die Elfe Arya waren spannende und vielschichtige Charaktere, die mir wieder richtig gut gefallen haben!

Der Mittelteil konnte mich dieses Mal nicht ganz so stark packen, dafür konnte mich aber das letzte Drittel wieder komplett mitreißen! Ich liebe die Geschichte einfach und da es schon eine Weile her ist, dass ich die Reihe gelesen habe, war die Handlung auch nicht mehr so präsent, wobei ich mich doch an vieles noch erinnern konnte oder im Laufe des Buches wiederkam! Ich habe das Buch wieder sehr geliebt und zum Ende hin ist auch dieses Eragon-Fieber ausgebrochen, sodass ich direkt mit dem zweiten Band weitermachen werde!

Fazit:
"Das Vermächtnis der Drachenreiter" von Christopher Paolini ist ein großartiger Auftakt der Eragon Reihe!
Ich liebe die Welt Alagaësias und die Charaktere sehr! Bis auf den Mittelteil konnte mich die Handlung wieder begeistern und zum Schluss konnte ich das Buch dann auch nicht mehr aus der Hand legen!
Ich bin wieder einmal begeistert und vergebe fünf Kleeblätter!

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Veröffentlicht am 25.10.2022

Das Vermächtnis der Drachenreiter

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Inhalt
Eragon findet auf der Jagd einen glänzenden blauen Stein.Dieser Fund verändert sein Leben.Denn plötzlich rührt sich der Stein, bekommt feine Risse auf seiner Oberfläche und ein Drachenjunges schlüpft. ...

Inhalt
Eragon findet auf der Jagd einen glänzenden blauen Stein.Dieser Fund verändert sein Leben.Denn plötzlich rührt sich der Stein, bekommt feine Risse auf seiner Oberfläche und ein Drachenjunges schlüpft. Es beschert Eragon ein uraltes Vermächtnis…

Eragon wird über Nacht in eine Welt voller Magie und Macht geworfen. Alagaesia wird von Elfen, Zwergen und Monstern bevölkert. Dessen grausamer Herrscher unterjocht das Volk. Eragon stellt sich dem Kampf gegen das Böse - mit seinem blauen Drachen Saphira,einem Schwert und den Ratschlägen seines Lehrmeisters.
Kann Eragon das Erbe der legendären Drachenreiter? Das Schicksal aller liegt in seiner Hand …

Fazit
Ein fantastischer, wundervoller Fantasyroman der seinesgleichen sucht.

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Veröffentlicht am 19.10.2021

Einnehmend und perfekt zum Abtauchen

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Band 1 der Eragon-Tetralogie von Christopher Paolini

Inhalt
Eragon führt zusammen mit seinem Onkel und seinem Cousin ein einfaches, ruhiges Bauernleben in dem Dörfchen Carvahall. Eines Tages findet er ...

Band 1 der Eragon-Tetralogie von Christopher Paolini

Inhalt
Eragon führt zusammen mit seinem Onkel und seinem Cousin ein einfaches, ruhiges Bauernleben in dem Dörfchen Carvahall. Eines Tages findet er während der Jagd einen rätselhaften blauen „Stein“, aus dem nach einiger Zeit ein junger Drache schlüpft. Von da an beginnt für Eragon eine abenteuerliche Reise und er gerät ins Visier verschiedenster Völker und Wesen, deren Existenz er bisher nur für magische Legenden hielt. Unterstützt wird er von dem alten Geschichtenerzähler Brom, der ihm vieles über die geheimnisvollen Bewohner Alagaesias beibringt und dabei seine eigene Vergangenheit offenbart. Im Kampf gegen den grausamen König Galbatorix und dessen Anhänger liegen nun alle Hoffnungen auf Eragon, der das Vermächtnis der einst legendären Drachenreiter antreten soll…

Mein Eindruck
Als ich die Bücher das erste Mal gelesen habe, war ich ungefähr im gleichen Alter wie Eragon. Ich habe die Geschichten damals verschlungen und sie haben meine Vorliebe für das Fantasy-Genre definitiv mitgeprägt. Schon lange wollte ich sie als Erwachsene mal wieder lesen und ich kann sagen, dass es mir beim ersten Teil bisher genauso viel Spaß gemacht hat wie damals!

Gemeinsam mit Eragon taucht man ein in eine Welt voller Magie und zauberhafter Wesen, die perfekt vom Alltag ablenken ;) Wir begleiten ihn auf seiner Reise durch Alagaesia, bei der immer wieder neue, interessante Geschöpfe und Personen auftauchen und es von einem Abenteuer ins nächste geht. Es ist schön zu erleben, wie Eragon sich im Laufe des Buches weiterentwickelt und wie er und Saphira immer stärker zusammenwachsen. Alles läuft dabei auf ein aufregendes Finale hinaus, das jedoch erst den Anfang von Eragons Leben als Drachenreiter darstellt. Spannung und Humor sind dabei genauso vorhanden wie traurige Momente. Es wird wirklich nie langweilig und auch die Parallelen zu Herr der Ringe haben mich nicht gestört.

Eine besondere Unterstützung für die Leser:innen ist die abgedruckte Landkarte von Alagaesia, anhand derer man Eragons Reise super nachvollziehen kann und die das Ganze realer wirken lässt. Allgemein werden die Orte, Personen usw. immer toll beschrieben, sodass man sich alles sehr gut vorstellen und so richtig in die fantastische Welt eintauchen kann.

Das erste Buch wurde ja auch verfilmt, was ich allerdings nicht sehr gelungen fand. Es wurde im Film zu viel weggelassen, sodass eine Fortsetzung anhand der weiteren Bücher eigentlich gar nicht mehr möglich war und ja auch nie gedreht wurde.

Fazit
Selten konnte ich bei einem Buch so sehr in die fiktionale Welt eintauchen, wie bei Eragon. Jeden Tag habe ich mich aufs Weiterlesen gefreut und war dann total vertieft in Eragons Abenteuer. Wie er möchte man selbst immer mehr über die Geheimnisse Alagaesias lernen und es gibt (noch) so viel zu entdecken. Da kommt man einfach nicht um die Fortsetzungen herum :)

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