Cover-Bild DIE EWIGEN. Von sterbenden Engeln
Band der Reihe "Die Ewigen"
2,49
inkl. MwSt
  • Verlag: Acabus Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Märchen, Mythen, Fabeln und Legenden
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantastische Literatur
  • Ersterscheinung: 01.03.2017
  • ISBN: 9783862825233
Chriz Wagner

DIE EWIGEN. Von sterbenden Engeln

Folge 4
"Mein Name ist Thyri. Ich lebe ewig. Solange ich zurückdenken kann, bin ich auf der Erde. Ich suche nach meiner Liebe. Und ich suche nach dem Tod. Gemeinsam werden wir eine Antwort finden auf die Frage: Wer bin ich? Ich kann nicht sterben. Ich darf nicht lieben. Ich bin Thyri."

1645 n. Chr.: Thyri lebt im österreichischen Schrattenthal und arbeitet als Magd bei dem übergriffigen und alles in allem wenig christlichen Pastor Kuntz Schnabel. Eines Nachts wird sie Zeugin eines ungeheuren Schauspiels: Während einer letzten Ölung öffnet der Pastor gewaltsam die Augen des Sterbenden und murmelt beschwörende Formeln. Und nun häufen sich die schrecklichen Ereignisse in Schrattenthal. Ein vorher so lebensfroher Händler lebt nun auf der Straße und erkennt Thyri nicht wieder, ein Bauer wird lebendig begraben und beinahe wird das junge Mädchen Helena von schwedischen Soldaten vergewaltigt. Doch im letzten Moment eilt ihr Ännlin zur Hilfe, die von sich behauptet ein Engel zu sein.
Für Thyri beginnt eine Zeit der Fragen. Ist Ännlin eine Ewige wie sie? Oder ist sie ein Engel wie Ännlin? Wie kann sie Helena vor den Schweden und Pastor Schnabel schützen? Und gelingt es ihr mit Ännlins Hilfe das Böse aus Schrattenthal wieder zu vertreiben?

DIE EWIGEN: eine Serie von Geschichten vor den Kulissen der Weltgeschichte. Zu allen Zeiten finden sich Mystery, Horror und ein Hauch Liebe.

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.02.2019

mit Leichtsinn und einem Hauch Gutgläubigkeit auf der Suche nach dem Selbst

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Achtung, es handelt sich um den vierten Teil der Reihe „DIE EWIGEN“, somit sind Spoiler nicht ganz zu vermeiden
Nachdem wir in den ersten beiden Teilen Simon auf sehr unterschiedliche Art und Weise begleitet ...

Achtung, es handelt sich um den vierten Teil der Reihe „DIE EWIGEN“, somit sind Spoiler nicht ganz zu vermeiden
Nachdem wir in den ersten beiden Teilen Simon auf sehr unterschiedliche Art und Weise begleitet haben und der dritte Teil uns einen Einblick um die frühste Geschichte von Thyri und Simon gegeben hat, haben wir nun einen Teil nur um Thyri. So befinden wir uns im Heiligen Römischen Reich und zwar im Jahr 1645. Ich mag diese Zeit nicht, denn es ist alles so düster und gewalttätig. Aber leider gab es solche Phasen ja immer wieder.
Thyri ist die Magd eines christlichen Pastors. Sie könnte so eine angenehme Zeit haben, wenn der Pastor ein angenehmer Zeitgeist wäre, doch leider ist er aus ganz anderem Holz geschnitzt und so ist sie vor Übergriffen nicht geschützt. Aber Allgemein ist es in der Stadt in der sie lebt, nicht wirklich einfach. Männer nehmen sich, was sie wollen und wie sie es wollen und wenn eine Frau nicht spurt, dann kann es zu noch schlimmerer Gewalt oder gar zum Todschlag kommen. Thryi hat nur einen guten Menschen gefunden, der ihr viele Fragen aufgibt, denn Ännlein behauptet ein Engel zu sein. Ist Thyri vielleicht auch ein Engel oder Ännlein eine Ewige? Ist es vielleicht sogar das selbe? Hat Thyri nun eine Erklärung gefunden, was sie ist? Nach so vielen Jahren?
Auf jeden Fall ist Thryi sehr gutgläubig und sie ist so unglaublich hilfsbereit und aufopfernd. Ein wenig habe ich mich gefragt, wie man es schafft, nach so vielen Jahren auf der Erde noch so zu sein, denn es gibt doch so viele schreckliche Zeiten, die sie erlebt haben muss. Aber vielleicht hat Thyri sich über die Jahre beibehalten, dass sie immer noch das Gute in den Menschen sieht und somit eine wirkliche Stütze sein kann.
Chriz Wagner schafft hier eine sehr düstere Atmosphäre. Ich habe mir so oft gedacht, dass ich definitiv nicht in dieser Zeit leben möchte, denn auch seine fantastischen Elemente hatten diesmal wieder etwas sehr Schauriges an sich, was man nicht am eigenen Leibe erfahren möchte.
Zusätzlich gibt es ein paar neue Einblicke in das Dasein der Ewigen, was es bedeutet und wie man sie sich vorstellen muss. Ich bin schon gespannt, wie es weitergeht.

Veröffentlicht am 07.02.2019

Gänsehautfeeling

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"Von sterbenden Engeln" ist der vierte Teil der Kurzgeschichten Reihe "Die Ewigen" von Chriz Wagner um die Unsterblichen Thyri und Simon, der auch unabhängig von den anderen Teilen gelesen werden kann. ...

"Von sterbenden Engeln" ist der vierte Teil der Kurzgeschichten Reihe "Die Ewigen" von Chriz Wagner um die Unsterblichen Thyri und Simon, der auch unabhängig von den anderen Teilen gelesen werden kann.
"Das Böse ist die Abwesenheit von Gutem " ist das Motto dieser Geschichte. Sie spielt im 17 . Jahrhundert n. Chr. in Schrattenthal.
Diesmal wird aus dem Blickwinkel von Thyri erzählt. Als Magd bei Pastor Schnabel angestellt hat sie seltsame Dinge bei der letzten Ölung eines Sterbenden beobachtet und schon bald geschehen weitere seltsame Dinge... Bei der Rettung eines Mädchens vor den Soldaten trifft sie auf Ännlin, die behauptet ein Engel zu sein.
Der Schreibstil ist flüssig und spannend und ich habe die Geschichte nicht mehr weglegen können. Sie gibt einen Hauch von Gänsehautfeeling, weckt aber auch Mitgefühl.
Ein interessanter Aspekt der Unsterblichkeit offenbart sich in diesem Teil.
Lesenswert.

Veröffentlicht am 26.01.2019

Sind nur Engel unsterblich?

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1645 n. Chr.: Thyri lebt im österreichischen Schrattenthal und arbeitet als Magd bei dem übergriffigen und alles in allem wenig christlichen Pastor Kuntz Schnabel. Eines Nachts wird sie Zeugin eines ungeheuren ...

1645 n. Chr.: Thyri lebt im österreichischen Schrattenthal und arbeitet als Magd bei dem übergriffigen und alles in allem wenig christlichen Pastor Kuntz Schnabel. Eines Nachts wird sie Zeugin eines ungeheuren Schauspiels: Während einer letzten Ölung öffnet der Pastor gewaltsam die Augen des Sterbenden und murmelt beschwörende Formeln. Und nun häufen sich die schrecklichen Ereignisse in Schrattenthal. Ein vorher so lebensfroher Händler lebt nun auf der Straße und erkennt Thyri nicht wieder, ein Bauer wird lebendig begraben und beinahe wird das junge Mädchen Helena von schwedischen Soldaten vergewaltigt. Doch im letzten Moment eilt ihr Ännlin zur Hilfe die von sich behauptet ein Engel zu sein.
Für Thyri beginnt eine Zeit der Fragen. Ist Ännlin eine Ewige wie sie? Oder ist sie ein Engel wie Ännlin? Wie kann sie Helena vor den Schweden und Pastor Schnabel schützen? Und gelingt es ihr mit Ännlins Hilfe das Böse aus Schrattenthal wieder zu vertreiben?

Der Schreibstil beginnt langsam ist aber unterhaltend und flüssig.
Das Cover in braun-weiß gehalten zeigt in der Mitte in einem Kreis einen Engel und schafft hiermit einen ganz klaren Bezug zum Romaninhalt. In der unteren Hälfte ist groß der Reihe Titel „Die Ewigen“ und darunter etwas kleiner die Titelfolge „Von sterbenden Engeln“ zu sehen, Ganz oben steht der Autorenname.
Der Klappentext macht interessiert und neugierig.

Fazit:
Es lässt sich flüssig und gut lesen – von der Seitenzahl her eine Kurzgeschichte.
Diesmal führt uns die Episode der Reihen in die Zeit des 30-jährigen Krieges. Einer Zeit der Entbehrung und Not, Leid und Krankheit, der „kleinen“ Eiszeit mit schlechten Ernten und demzufolge Hunger und Tod. Ein Leben gilt nichts. Hier treffen wir auf Thyri und Helena, aber auch auf Ännlin die sich selbst für einen Engel hält.
Thyri zeigt Herz und Verstand in einer schweren Zeit – eigentlich ist sie aber nur auf der Suche nach Simon durch alle Zeiten.
Wieder ein Band der mich vom Inhalt überzeugen konnte und ich bin gespannt wie es heute Mittag in Band 5 weitergeht.

Veröffentlicht am 11.02.2019

Eine faszinierende Kurzgeschichte.

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In dieser vierten Episode der Reihe "Die Ewigen. Preis der Unsterblichkeit." wird erstmals ein neuer Blickwinkel auf das Geschehene ermöglicht. Thyri lebt Ende des 17. Anfang des 18. Jahrhunders in einer ...

In dieser vierten Episode der Reihe "Die Ewigen. Preis der Unsterblichkeit." wird erstmals ein neuer Blickwinkel auf das Geschehene ermöglicht. Thyri lebt Ende des 17. Anfang des 18. Jahrhunders in einer kleinen Ortschaft im heiligen römischen Reich. Die Tage scheinen dunkler zu werden und als dann ein neuer Pastor erscheint, werden Veränderungen unausweichlich...

"Mein Herz pochte so laut, dass ich es selbst hören konnte. Ich nahm den Stoff und zog. Und im nächsten Atemzug brach meine Welt zusammen ... eine Welt, in der Engel starben."

Wie auch in den vorherigen Kurzgeschichten gelingt es auch hier dem Autor historische Fakten einfließen und jene zu einem Teil seiner Erzählung werden zu lassen. Dadurch hat die Geschichte nicht nur mystische, sowie interssante, fantasievolle Seiten, sondern wirkt gleichzeitig auch wie ein realer Blick in die Vergangenheit und womit wie etwas, was tatsächlich geschehen sein könnte.

Nichtsdestotrotz erschlossen sich mir manche Sprünge zwischen den Kapiteln nicht sofort, sodass die Erzählung fast schon wie einzelne Bruchstücke auf mich wirkte, die nicht zusasmmen passten. Erst am Ende, als man wusste, was der Autor versuchte darzustellen, wusste ich die Teile zusammenzusetzten.

Bewertet habe ich diese Geschichte darum "nur" mit 4 von 5 Sternen, da ich mir flüssigere Übergänge gewünscht hätte, deren Fehlen dem Lesevergnügen aber keinen Abbruch getan haben.

Ich kann diese Reihe jedem nur empfehlen, der gerne den Blick in die Verhangenheit richtet, aber keinen nüchternen Zeitzeugenbericht zu lesen wünscht. (;