Cover-Bild Der weiße Löwe von Thabur
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19,99
inkl. MwSt
  • Verlag: SCM Hänssler
  • Themenbereich: Belletristik - Zeitgenössische Lifestyle-Literatur
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Seitenzahl: 512
  • Ersterscheinung: 04.12.2019
  • ISBN: 9783775160278
Damaris Kofmehl

Der weiße Löwe von Thabur

Die Löwenblut-Saga
Ein packender Fantasy-Roman mit geistlicher Wahrheit aus der Feder von Bestseller-Autorin Damaris Kofmehl!
Leandro ist auf Löwenjagd. Plötzlich stürzt er durch einen unsichtbaren Durchgang in eine andere Welt: Thabur. Er erfährt, dass er Teil einer uralten Prophezeiung ist. Gemeinsam mit einem geheimnisvollen weißen Löwen soll er das Volk aus der Knechtschaft des Tyrannen Rhakan befreien. Das kämpferische Waldmädchen Tajana, der unmusikalische Barde Björg und der einbeinige Schmied Jahron werden seine Gefährten. Doch Rhakans beste Krieger sind ihnen auf den Fersen. Gelingt es dem Tyrannen, den weißen Löwen zu töten, ist das Schicksal Thaburs besiegelt. Gejagt von Schattenkriegern und finsteren Kreaturen suchen Leandro und seine Freunde verzweifelt nach Verbündeten, um Rhakan vom Thron zu stürzen. Die Schlacht um Thabur hat begonnen...
Damaris Kofmehl trägt den Stoff dieser Geschichte schon über zehn Jahre im Herzen. Eindrücklich werden geistliche Wahrheiten greifbar: Christus lebt in uns wie das Löwenblut in Leandro.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.09.2019

Fantastisch und doch real

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Leandro hat keinen guten Start ins Leben: Erst wird er in der Schule wegen seines Glaubens gemobbt, dann wird er mit dem Tod konfrontiert und schließlich erscheint ihm sein Leben so hoffnungslos, dass ...

Leandro hat keinen guten Start ins Leben: Erst wird er in der Schule wegen seines Glaubens gemobbt, dann wird er mit dem Tod konfrontiert und schließlich erscheint ihm sein Leben so hoffnungslos, dass er sich auf einer Brücke wiederfindet. Er hat sich tief in Okkultismus und dunkle Magie verstrickt, als eines Tages eine Einladung nach Afrika sein Leben verändert.

Während einer Löwenjagd stürzt Leandro in eine Schlucht und findet sich schließlich in einer anderen Welt wieder: Dort wird das Volk vom bösen Herrscher Rhakan versklavt. Gemeinsam mit Tajana und ihren Freunden versucht Leandro, ihnen zu helfen und dem weißen Löwen das Leben zu retten. Währenddessen stellt sich heraus, dass Leandro selbst Teil einer uralten Prophezeiung ist.

Da es nicht viele christliche Fantasyromane gibt, habe ich mich wirklich sehr auf diesen Titel gefreut. Damaris Kofmehl ist eine bekannte Schriftstellerin, die auch schon andere fantastische Romane mit christlichem Hintergrund geschrieben hat. In ihrem neuesten Werk geht es teilweise recht brutal und düster zu, so dass es nichts für zarte Gemüter ist. Dennoch fasziniert mich die Story um Leandro, der viel durchmachen muss, um sein eigenes Heil wiederzufinden.

Es ist der Autorin gut gelungen, wichtige Glaubensgrundsätze in die Geschichte zu integrieren, ohne dass es zu konstruiert wirkt. Allerdings war mir bei der Charaktergestaltung die Entwicklung etwas zu plötzlich. Hier hätte Leandro meinem Empfinden nach etwas länger mit seinem Schicksal und dem Glauben hadern können, bevor er den Menschen und auch dem weißen Löwen so sehr vertraut.

Die Geschichte hat auf jeden Fall schöne Ideen und spannende Momente. Ich konnte jedoch nicht richtig mit den Charakteren warm werden, was dazu führte, dass ich auch emotional etwas außen vor geblieben bin. Auch der Weltenbau kam mir etwas zu kurz und ich hätte gerne mehr über die Länder und Völker in dieser anderen Welt erfahren.

Trotzdem freue ich mich, dass auch christliche Autoren immer mehr den Schritt ins Fantasy-Genre wagen. C.S. Lewis hat es mit Narnia vorgemacht, dass auch durch diese Art der Erzählung Wahrheiten vermittelt werden können. Das ist auch Damaris Kofmehl hier gut gelungen. Ich kann ihr Buch zur Löwenblut-Saga besonders Anfängern im Fantasy-Genre empfehlen, die nicht zu schreckhaft sind und einiges an Gewalt und unheimlichen Schilderungen ertragen können. Wem das nichts ausmacht, der findet hier gute Unterhaltung mit wichtigen Lebensfragen kombiniert, über die es sich nachzudenken lohnt.

Veröffentlicht am 20.05.2020

Es war ein bisschen wie nach Narnia zurückzukehren..

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...und das hat so unglaublich gutgetan und Spaß gemacht.
Ich habe in der letzten Zeit eigentlich keine Fantasy-Bücher gelesen weil ich irgendwie nie das Verlangen danach hatte. Doch dieses Buch hat echt ...

...und das hat so unglaublich gutgetan und Spaß gemacht.
Ich habe in der letzten Zeit eigentlich keine Fantasy-Bücher gelesen weil ich irgendwie nie das Verlangen danach hatte. Doch dieses Buch hat echt meine Liebe zur Fantasy wieder entfacht.

Leandro ist auf Löwenjagd in Afrika, als sein Leben sich schlagartig ändert. Durch einen unsichtbaren Durchgang landet er in einer anderen Welt: Thabur. Thabur ist von grausamen Herrschern besetzt, die das Volk von Arkyn unterdrücken. Leandro erfährt, dass er Teil einer alten Prophezeiung ist. Gemeinsam mit dem weißen Löwen Arkyn soll er das Volk aus der Knechtschaft befreien. Dabei lernt er Tatjana kennen, die ihn bei allem unterstützt und ausbildet. Gemeinsam mit Björn und Jahron machen sie sich auf den Weg, um die Prophezeiung zu erfüllen. Doch die Krieger Rhakans sind ihnen auf den Fersen und geben alles dafür, dass sie nicht erfolgreich sind.

Damaris Kofmehl nimmt in ihren Büchern immer Menschen und wahre Geschichte als Vorlage. Auch in diesem Buch verarbeitet sie die Lebensgeschichte verschiedener Menschen, was ich sehr beeindruckend finde. Gerade dadurch haben mich die Schicksale der Protagonisten oftmals noch mehr getroffen.
Allgemein hat sie einen sehr einfach und anschaulichen Schreibstil. Obwohl die Welt in vieler Hinsicht so anders ist als unsere, ist es ihr gelungen sie sehr anschaulich zu beschreiben. Während der Lesezeit konnte ich in eine andere Welt abtauchen.

Inhaltlich hat mir das Buch sehr gefallen. Auf den ersten Seiten hat es mich ein bisschen gestört, dass es sich wie Narnia anfühlte. Die Geschichte ist sich schon sehr ähnlich. Aber ich muss sagen, dass ich es lieben gelernt habe, denn es ist doch was schönes, wenn sich etwas wie Narnia anfühlt. Besonders die Freundschaft und der Mut, der im Vordergrund stand, hat mich sehr bewegt. Ich habe sehr viel aus dem Buch mitgenommen, was mich persönlich weiterbringt. Auch der Mut und die Entschlossenheit sich für das einzusetzen, was den Protagonisten wichtig ist, war beeindruckend und persönlich herausfordernd.
Gestört hat mich die realistische Welt, weil da alles so plakativ christlich war und ich mit den Freuden, mit denen er in Afrika unterwegs war, so gar nichts anfangen konnte. Ich fand es auch nicht gut, dass Damaris dort auf Klischees gebaut hat, die eigentlich überhaupt nicht stimmen. Gleichzeitig hat man in der realistischen Welt eigentlich nichts über Leandro erfahren. Es gab eine kurze Einleitung und ganz plötzlich war er mit Freunden, die er seit Jahren nicht gesehen hat und auch verachtet, in Afrika. Insgesamt fand ich die Handlungen in der realistischen Welt daher sehr unlogisch, weit hergeholt und klischeehaft. Dennoch war die fantastische Welt und das Geschehen dort umso besser.

Insgesamt hat Damaris eine tolle Welt geschaffen, in der ich mich sehr zuhause gefühlt habe. Es hat Spaß gemacht, das Buch zu lesen.

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