Cover-Bild Overworld
(5)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
13,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Piper
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Seitenzahl: 432
  • Ersterscheinung: 01.12.2017
  • ISBN: 9783492280228
Dan Wells

Overworld

Ein Mirador-Roman
Jürgen Langowski (Übersetzer)

Los Angeles im Jahr 2050: Overworld ist das beliebteste Virtual-Reality-Spiel der Welt. Als Marisa Carneseca die Einladung erhält, an dem exklusiven Overworld-Turnier Forward Motion teilzunehmen, ist sie begeistert. Für Marisa ist dies die einmalige Chance, sich als professionelle Spielerin zu etablieren und ihrer Familie finanziell unter die Arme zu greifen. Doch Forward Motion hat auch eine dunkle Seite – und die ist gefährlicher, als Marisa es sich vorgestellt hat. Das Turnier wird beherrscht von Machtkämpfen und Korruption. Als Marisa dem mysteriösen Untergrundkämpfer Alain begegnet, wird ihr klar: Die einzige Möglichkeit, lebend aus diesem Spiel herauszukommen, ist, es zu gewinnen ...

Weitere Formate

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.03.2018

Ein weiteres spannendes Abenteuer in der Zukunftswelt von Dan Wells

0

[Info]
TITEL: Overworld
AUTOR: Dan Wells
VERLAG: piper
SEITENANZAHL: 431
PREIS: 13,00 €
ISBN: 978-3-492-28022-8
ERSCHEINUNGSDATUM: 01.12.2018

[Inhalt]
Marisa Carnesca und ihre Freundinnen bekommen ...

[Info]
TITEL: Overworld
AUTOR: Dan Wells
VERLAG: piper
SEITENANZAHL: 431
PREIS: 13,00 €
ISBN: 978-3-492-28022-8
ERSCHEINUNGSDATUM: 01.12.2018

[Inhalt]
Marisa Carnesca und ihre Freundinnen bekommen eine Einladung zu einem exklusiven Overworld-Turnier, das von dem Megakonzern KT Sigan, für einen guten Zweck, veranstaltet wird, bei dem sie gegen professionelle Teams antreten und die Möglichkeit haben, ihr können unter beweis zu stellen. Doch kurz vor dem Turnier trifft Marisa einen jungen Mann, der ihr einige dunklen Geheimnisse über die Megakonzerne verrät, unter anderem über den, der das Turnier veranstaltet. Überzeugt davon, ihre Familie und Mirador zu retten, planen Marisa und die Cherry Dogs KT Sigan zu vernichten und all die Verbrechen, die sie begangen haben ans Licht zu holen.

[Meine Meinung]
Ich hab mich so auf die Fortsetzung gefreut und war ziemlich überrascht, als ich es vom Verlag zu geschickt bekommen habe, weil ich das ehrlich gesagt, total vergessen hab.
Ich hab leider etwas gebraucht, bis ich die Zeit zum lesen gefunden habe, daher kommt die Rezi dazu auch erst so spät online. Der zweite Teil hat mich ebenso gefesselt wie der erste und war schon fast noch interessanter. Die Zukunftsversion, die der Autor mit diesen Büchern erschaffen hat, fasziniert mich unheimlich, vor allem das Spiel Overworld, um dass es im zweiten Band geht.
Kurz gesagt, kann ich die Bücher nur empfehlen, man könnte die beiden Teile auch einzeln Lesen, da sie kaum von einander abhängig sind (Ich glaub es kam nur ein-/zweimal zur Sprache, was im 1. Band passiert ist).
Ich liebe die Bücher und hoffe, dass noch ein weiterer Band raus kommt.

5 von 5

Veröffentlicht am 22.01.2023

Die Zukunft der Menschen

0

Spannend und gar nicht so unrealistisch kommt dieses Science-Fiction Werk daher. Gerade diese dystopische und komplett vernetzte Welt in der Zukunft könnte schon bald durchaus in Teilen Realität werden. ...

Spannend und gar nicht so unrealistisch kommt dieses Science-Fiction Werk daher. Gerade diese dystopische und komplett vernetzte Welt in der Zukunft könnte schon bald durchaus in Teilen Realität werden. In der wesentlichen Handlung geht es um die junge Latina Marisa, welche in Mirador, einem Stadtteil von Los Angeles im Jahr 2050 lebt. In dieser Zeit haben einzelne Technologiekonzerne die Herrschaft über den Alltag der Menschen übernommen. Ein großer Teil der Bevölkerung lebt in Armut und ist weitestgehend abhängig von Technologie. Marisa teilt neben dem Hacking von Datenbanken ein großes Hobby mit ihren Freunden, eine intensive Teilnahme an einem Online-Strategiespiel, Over-World genannt. Schon bald wird dieses Spiel aber ihr Leben entscheidend beeinflussen.

Die Hauptprotagonistin ist eine junge, selbstbewusste Frau, welche mit ihrer Familie kurz vor der Insolvenz des geliebten Restaurants steht. Sie möchte alles tun, um den Niedergang zu verhindern und versucht sich gegen die „Mächtigen“ dieser Welt aufzulehnen. Oft ist sie aber zu ungestüm und verrennt sich dabei leicht. Sie wird unterstützt in ihrem Vorhaben von ihren Freunden des Over-World Teams, Cherry Dogs genannt. Dabei sind die jungen Frauen Anja, Fang, Sahara sowie Jaya als wesentliche Nebendarsteller der Story zu nennen. Gerade Jaya hat mir dabei am besten gefallen, weil sie oft zwei Gesichter ihres Charakters durchblicken lässt. Auf der einen Seite sehr offen und lebensfroh aber dann auch wieder einzelgängerisch und autonom zurückgezogen agierend. Der Aufbau ist stringent und spielt im Jahr 2050 in Los Angeles. Obwohl ich den zweiten Teil einer Trilogie erwischt habe, war dies kein Problem da ich mich problemlos in dem Sachverhalt der Erzählung zurechtfinden konnte. Der Schreibstil ist flüssig und einfach erzählend gehalten und sehr gut ins Deutsche übersetzt worden. Auch konnte ich die technischen Vorgänge in der Erzählung gut verstehen und es kam bei weitem keine Langeweile auf. Das Fazit ist sehr positiv. Schnell und interessant erzählt kann ich diese Science-Fiction Story sehr empfehlen und bin gespannt auf den Abschluss dieser interessanten Trilogie aus Mirador.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.10.2018

Actionreiche Fortsetzung, die ein paar spannende Lesestunden beschert.

0

Kurzbeschreibung

Nach den Ereignissen im Vorgängerroman „Bluescreen“ suchen Marisa und Ihre Clique, die Cherry Dogs, noch immer den mysteriösen Hacker Grendel, der Informationen über Marisas Vergangenheit ...

Kurzbeschreibung

Nach den Ereignissen im Vorgängerroman „Bluescreen“ suchen Marisa und Ihre Clique, die Cherry Dogs, noch immer den mysteriösen Hacker Grendel, der Informationen über Marisas Vergangenheit zu besitzen scheint. Bei einem nicht ganz legalen Besuch eines Konzernnetzwerks trifft sie zufällig auf einen anderen Hacker, der besondere Pläne mit den Daten des Konzerns hat. Plötzlich wird Marisa in Ereignisse hineingezogen, die sie nicht mehr kontrollieren kann. Natürlich stehen die Cherry Dogs hinter ihr und helfen wo es nur geht. Nur hat die Mädchengang zur Zeit eigentlich Wichtigeres zu tun, da sie zu ersten Mal die Chance haben im legendären Virtual-Reality-Spiel Overworld in einem international beachteten Turnier anzutreten und sich den Ruhm zu verdienen, von dem sie schon lange träumen. Ob es wohl Zufall ist, dass der Veranstalter des Turniers eben der Konzern ist, in dessen Datenbank Marisa eingedrungen ist?


Cover
Das Cover ist schlicht gehalten in schwarz, mit leuchtend grünen Mustern darauf. Es erinnert sehr an das Cover des Vorgängers „Bluescreen“, das allerdings schwarz-blau ist. Schön, dass die beiden Bände optisch so gut zusammenpassen. Die verwendete Schrift und die Art der Muster wirken technisch und futuristisch. Das Cover gefällt mir, da es trotz seiner Schlichtheit interessant aussieht.


Schreibstil
Der amerikanische Autor Dan Wells schreibt angenehm unkompliziert, so dass man mühelos folgen kann. Wie auch schon im Vorgängerroman tauchen zahlreiche „fremde“ Begriffe auf für Dinge, die es heute einfach (noch) nicht gibt. Diese Begriffe erklären sich im Zusammenhang von selbst und erfordert keine langen Einführungen. Trotzdem befindet sich am Ende des Buchs ein kurzes Glossar, wo man vor allem die im Spiel Overworld verwendeten Begriffe noch einmal nachlesen kann. Die Namen von Schauplätzen und Figuren sind leider nicht im Glossar enthalten.
Der Stadtteil Mirador ist gut ausgearbeitet, ich kann mir sehr leicht alles vorstellen. Das trifft auch auf die Spielwelten von Overworld zu. Es ist zudem auch immer gut erkennbar auf welcher Realitätsebene sich die Figuren befinden bzw wie sie kommunizieren (z.B. verbal, per Textnachricht oder Gruppenchat,...).
Die Romanfiguren sind größtenteils schon aus „Bluescreen“ bekannt. Sie sind detailliert genug um sie unterscheiden zu können, wirken sympathisch und es fällt mir leicht mich für sie zu interessieren.
Der Roman wird aus der Perspektive von Hauptfigur Marisa in der dritten Person erzählt.


Meinung

Es ist schon eine Weile her, dass ich „Bluescreen“ gelesen habe, aber trotzdem schaffe ich es mühelos, in „Overworld“ einzusteigen. Die Protagonisten sind verhältnismäßig schlicht und verfügen über keine außergewöhnliche Tiefe, aber sie haben es trotzdem geschafft einen Eindruck in meinem Gedächtnis zu hinterlassen um schon nach wenigen Seiten wieder klar und lebendig in meinem Kopfkino zu erscheinen. Das fällt mir direkt positiv aus. Auch mit Mirador verhält es sich so: Ich habe das Gefühl ich komme zu einem Ort zurück, den ich früher einmal gut gekannt habe.
Inhaltlich begeistert mich „Overworld“ nicht ganz so sehr wie „Bluescreen“ es getan hat denn mir fallen immer wieder Logiklücken auf, zB dass in einer Welt, in der die totale Überwachung möglich ist, die Mädchen allen Regeln und Gesetzen zum Trotz „ihr Ding“ durchziehen und keinem irgendwas auffällt. Und selbst wenn es auffällt, sind die Konsequenzen gering. Auch scheinen mir einige Zukunftsvisionen des Autors nicht modern genug, die Art und Weise wie er sich beispielsweise über Religion, künstliche Intelligenz und Gleichstellung der Geschlechter äußert, klingt für mich schon vom heutigen Standpunkt aus überholt und die Mirador-Reihe spielt schließlich im Jahr 2050.
So empfinde ich die langsameren Szenen im Roman als ein bisschen langweilig, weil es mir schwerfällt, die Dinge ,die mir nicht glaubhaft erscheinen, zu ignorieren. Eine Lesepause an solch einer Stelle führt schon mal dazu, dass das Buch ein paar Tage unbeachtet auf dem Nachttisch liegen bleibt.
Dafür sind die actionreichen Szenen, von denen es viele gibt, ausgezeichnet geschrieben, es wird mit hohem Tempo erzählt und ich kann gar nicht aufhören zu lesen. So ist der Roman als Gesamtes spannend und interessant, ich fühle mich gut unterhalten.
Trotz einiger Kritikpunkte kann ich „Overworld“ allen empfehlen, die bereits an „Bluescreen“ Gefallen gefunden haben und ich werde sicher auch den im Januar erscheinenden dritten Teil „Active Memory“ lesen.

Veröffentlicht am 18.05.2018

Ein Feuerwerk an Adrenalin und Action in einer realitätsnahen Zukunft

0

Klappentext
„Los Angeles im Jahr 2050: Overworld ist das beliebteste Virtual-Reality-Spiel der Welt. Als Marisa Carneseca die Einladung erhält, an dem exklusiven Overworld-Turnier Forward Motion teilzunehmen, ...

Klappentext
„Los Angeles im Jahr 2050: Overworld ist das beliebteste Virtual-Reality-Spiel der Welt. Als Marisa Carneseca die Einladung erhält, an dem exklusiven Overworld-Turnier Forward Motion teilzunehmen, ist sie begeistert. Für Marisa ist dies die einmalige Chance, sich als professionelle Spielerin zu etablieren und ihrer Familie finanziell unter die Arme zu greifen. Doch Forward Motion hat auch eine dunkle Seite – und die ist gefährlicher, als Marisa es sich vorgestellt hat. Das Turnier wird beherrscht von Machtkämpfen und Korruption. Als Marisa dem mysteriösen Untergrundkämpfer Alain begegnet, wird ihr klar: Die einzige Möglichkeit, lebend aus diesem Spiel herauszukommen, ist, es zu gewinnen ...“

Gestaltung
Mit futuristischen Zügen kommt das Cover von „Overworld“ daher und reiht sich somit passend neben seinem Vorgängerband „Bluescreen“ ein. Die grünen Lichtreflexe auf dem Cover erinnern an das Leuchten technischer Geräte, was ideal zur Handlung des Buches passt, da Technik hier eine entscheidende Rolle spielt. Durch den ansonsten schwarzen Hintergrund kommt dieses Leuchten des Grüns und des Titels zudem besonders stark zur Geltung.

Meine Meinung
Nachdem mir der erste Band der Mirador-Trilogie durch seinen Mix aus futuristischer Technik, Mafiagangs und geheimnisvoller Verschwörung so gut gefallen hatte, wollte ich natürlich wissen, wie die Reihe weiter geht. Da Band eins bereits so hohe Actionanteile aufwies, erhoffte ich mir für seine Fortsetzung „Overworld“ natürlich ähnliches. Und Mannomann, war dieses Buch wieder actiongeladen und fesselnd!

Dieser Band baut die Geschehnisse des ersten Bandes ein, aber ohne zu stark auf ihnen aufzubauen, sodass ich finde, dass man „Overworld“ auch ohne die Kenntnisse aus Band eins lesen kann, denn Autor Dan Wells spricht diese Dinge nur kurz an, doch hauptsächlich fokussiert sich „Overworld“ auf ein Virtual-Reality-Spiel. So kann man die Zusammenhänge auch ohne das Vorwissen verstehen. Ich fühlte mich dank meiner Kenntnisse von Band eins jedoch schnell wieder heimisch in der Welt von Protagonistin Marisa und ihren Freunden, was nicht zuletzt auch an der Nähe der fiktiven Welt der Figuren zu unserer Realität liegt.

Wieder einmal konnte mich die von Dan Wells entworfene Zukunftsvision vollends packen, denn sie ist absolut realitätsnah und somit auch immer wieder erschreckend. Die Videospiele und die Bedeutsamkeit der Technik in Marisas Welt zeichnen ein dystopisches Bild von möglichen Entwicklungen, die unsere Welt einmal erwarten könnte. Ich fand es beeindruckend, wie der Autor es geschafft hat, dass ich beim Lesen immer wieder festgestellt habe, wie nah wir der beschriebenen Zukunft doch schon sind. So ist Gänsehautfeeling beim Lesen angesagt!

Einzig fand ich wieder die vielen Technikbegriffe etwas ablenkend beim Lesen, da mir irgendwann davon der Kopf schwirrte. Man gewöhnt sich beim Lesen zwar an diese und sie tragen auch zur Authentizität des Buches und der dystopischen Zukunftsvision bei, doch sie verlangten mir auch einiges ab. Ich musste mich zunächst wieder an ihre technische Gewandtheit gewöhnen und manchmal war es mir einfach zu detailliert, was der Handlung etwas abträglich war, da die technischen Hinweise doch etwas von ihr und der Action weggeführt haben.

Gleichzeitig ist die Handlung voller Adrenalinkicks sowohl für die Figuren als auch den Leser. Es gibt einige Gefahren und Höhepunkte, in denen sich die Ereignisse geradezu überschlagen. Hier hat der Autor genau meinen Geschmack getroffen, denn ich liebe es, wenn es temporeich und rasant zugeht! Gerade das Turnier, an dem Marisa und ihre Freunde teilnehmen und die damit verbundenen Geheimnisse, die wieder aufgedeckt werden müssen, konnten mich packen und begeistern. Diese Kombination mochte ich schon in „Bluescreen“ so gerne und auch in diesem Band hat Dan Wells seine Kunstfertigkeiten als brillanter Autor wieder unter Beweis gestellt und Action mit Rätselraten und Spekulationen verknüpft. Klasse!

Fazit
Mit „Overworld“ hat Dan Wells seine Mirador-Trilogie grandios fortgesetzt, wobei man diesen Band auch gut ohne die Kenntnisse von Band eins lesen und verstehen kann. Ich liebe es jedenfalls, wie der Autor Action, Gefahren und Geheimnisse miteinander verknüpft und so beim Leser ein Feuerwerk an Adrenalinstößen hervorzaubert. Zudem mag ich seine sehr realitätsnahe Zukunftsvision, bei der ich beim Lesen immer wieder eine Gänsehaut bekam, wenn ich merkte, wie nah wir Dan Wells Buchvision schon sind. Nur die damit einhergehenden technischen Details und Begriffe sind mir manchmal etwas zu viel und ausführlich.
Gute 4 von 5 Sternen!

Reihen-Infos
1. Bluescreen
2. Overworld
3. Active Memory (bereits auf Englisch erschienen)

Veröffentlicht am 28.01.2018

Ein gelungener zweiter Band

0

Schon der Auftakt der Mirador Reihe konnte mich begeistern, daher war ich sehr auf den Folgeband gespannt. Das Cover passt hervorragend zur Geschichte und auch der Klappentext versprach viel Lesevergnügen.
Bereits ...

Schon der Auftakt der Mirador Reihe konnte mich begeistern, daher war ich sehr auf den Folgeband gespannt. Das Cover passt hervorragend zur Geschichte und auch der Klappentext versprach viel Lesevergnügen.
Bereits Band 1 befasste sich mit Marisa und ihrer Geschichte. Hier geht es fast nahtlos weiter, lediglich ein paar Monate sind dazwischen verstrichen.
Dabei erfährt man auch Marisas Perspektive, was sie von allen am greifbarsten macht.
Aber nicht nur Marisa versteht zu überzeugen und für sich einzunehmen. Auch die Mädels von Cherry Dog konnte mich sofort in den Bann ziehen und mehr als einmal zum grinsen bringen. Gerade weil sie so unterschiedlich sind, wird es nie langweilig und man entdeckt immer wieder neues an Ihnen. Besonders gut hat mir dabei Anja gefallen, da ich sie als besonders herausragend und auch unvorhersehbar empfand. Sie alle bilden eine gute Einheit, die einfach gut zusammenspielt und für ordentlich Zündstoff sorgt.
Schade empfand ich dabei, das die Emotionalität leider etwas zu kurz kam und ich sie nicht vollends auskosten konnte.
Daneben konnte mich auch ein neuer Charakter für sich einnehmen. Alain. Ein Mann der zunächst sehr geheimnisvoll erscheint, der jedoch einiges in sich trägt, was mir enorm gut gefallen hat.
Dieser Teil befasst sich mit dem Virtuell Reality Spiel Overworld, in dem Marisa und ihre Mädels an einem Turnier teilnehmen. Dabei gibt es einiges, was für ordentlich Adrenalin sorgt.
Nichts ist dabei irgendwie vorhersehbar, was für einige Überraschungen sorgt.

In die Handlung selbst kam ich auch sofort gut hinein. Ich brauchte zwar etwas bis ich mit allem warm wurde. Doch durch die ein oder anderen Rückblicke, gelang mir das relativ schnell.
Man befindet sich hier im Jahre 2050 , alles ist sehr technisch versiert und ohne Elektronik kommt man gar nicht mehr aus. Bereits im ersten Band bekam man diesbezüglich einen sehr guten Einblick und konnte sich daher gut darauf einlassen. Es gibt viele Begriffe, die man nicht sofort versteht, daher ist das Glossar am Ende des Buches sehr empfehlenswert und man tappt nicht mehr so blind durch die Gegend.
Man betritt hier eine Welt die extrem beängstigend ist. So weit hergeholt ist es nicht, was es auch beängstigender macht. Dan Wells gelingt es mit viel Eindringlichkeit und Subtilität mich immer tiefer in das Geschehen abtauchen zu lassen. Empfand ich alles noch zunächst als relativ klar, so verschoben sich nach und nach die Blickwinkel immer mehr. Die Spannung nahm immer mehr zu und ich war schließlich vollkommen gefesselt.
Dabei hat man hier auch verschiedene Handlungsstränge, die zunächst etwas verwirrend und viel erscheinen,nach und nach nimmt es jedoch an Form an und man kann alles überblicken.

Leider habe ich es vermisst, mehr über Marisas Vergangenheit zu erfahren. Denn diese spielt nach wie vor eine nicht unerhebliche Rolle. Ich hoffe im nächsten Band wird man darauf etwas mehr eingehen.
Hier geht es sehr wirtschaftlich zu und man entdeckt einige Aspekte, die doch sehr erschreckend und abgründig sind. Nichts ist wie es scheint und man muss nach wie vor entscheiden, wem man vertrauen kann.
Kein leichtes Unterfangen, da man immer mit neuen Überraschungen rechnen muss.
Altbekannte Charaktere tifft man wieder, die erneut für Gänsehaut sorgen.
Die Handlung selbst ist dabei sehr abwechslungsreich und konnte mich gut unterhalten. Dennoch muss ich sagen, konnte mich der Vorgänger noch ein kleines bißchen mehr begeistern.
Der Autor schreibt jedoch so fließend und bildgewaltig, das man kaum zu Atem kommt und einfach wissen muss, wie es am Ende ausgeht.
Auch wenn es hier vordergründig um das Videospiel gehen sollte, so hatte ich doch mitunter das Gefühl, es gehe etwas unter. Was wirklich schade ist, denn ich fand es sehr interessant und wäre gern mehr darin abgetaucht.
Nichtsdestotrotz konnte er mich auch hier wieder komplett fesseln und in den Bann ziehen.
Ich bin gespannt, womit sich der nächste Band beschäftigen wird.

Fazit:
Band 2 der Mirador Reihe versteht es auf eindringliche und subtile Art und Weise , komplett für sich einzunehmen. Die Spannung ist hoch und man verliert sich völlig in dieser Geschichte.
Marisa und ihre Mädels sind einfach toll und absolut greifbar, sie machen die Geschichte lebendig und sorgen für ordentlich Zündstoff.
Eine Fortsetzung die sehr gelungen ist und defintiv Lust auf mehr macht.
Ein Zukunftsszenarium das erschreckend und beängstigend ist und dabei auch gar nicht so weithergeholt wirkt.