Cover-Bild Der Sommer der Wünsche
Band 6 der Reihe "Blossom-Street-Serie"
9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: MIRA Taschenbuch
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: allgemein und literarisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 432
  • Ersterscheinung: 02.07.2018
  • ISBN: 9783956498176
Debbie Macomber

Der Sommer der Wünsche

Anita Sprungk (Übersetzer)

Es ist Sommer in der Blossom Street, und in Lydias Wollladen »A Good Yarn« findet ein neuer Strickkurs statt. Abbie ist eine der Teilnehmerinnen und sie weiß, erst wenn sie die Liebe überwindet, die zerbrochen vor ihr liegt, kann sie nach vorn schauen und wieder glücklich werden. Wie beim Stricken muss sie erst mit dem Vergangenen abschließen, bevor sie neu beginnen kann. Doch die Nadel lässt sich mit jeder Masche leichter führen, bis schließlich der letzte Faden vernäht ist. Und Abbie spürt: Gemeinsam mit Freunden kann sie alles schaffen.

»Wenn es darum geht, einen ganz besonderen Ort und unvergessliche, integre Charaktere zu schaffen, kann niemand Debbie Macomber das Wasser reichen.« BookPage

»Debbie Macomber schafft es ohne Anstrengung, dass jedes Buch der Blossom-Street-Serie einzigartig und erfrischend ist.«
Library Journal

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.07.2018

Gelunge Fortsetzung - erinnert an ein Treffe mit guten Freunden

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Es ist Sommer und der Blossom-Street und mit dem neuen Strickkurs kommen auch neue Menschen, neue Gesichter und neue Geschichten in den kleinen Laden. Abbie, eine der Teilnehmerinnen, muss lernen, dass ...

Es ist Sommer und der Blossom-Street und mit dem neuen Strickkurs kommen auch neue Menschen, neue Gesichter und neue Geschichten in den kleinen Laden. Abbie, eine der Teilnehmerinnen, muss lernen, dass sie erst loslassen muss, um wieder neu anzufangen. Doch die ihre zerbrochene Liebe ist nicht so leicht zu überwinden - zu viele Scherben liegen noch vor ihr.
Doch je mehr sie sich öffnet, je länger der Strickkurs dauert, desto mehr merkt Abbie, dass aus etwas Altem auch etwas zauberhaft Neues entstehen kann.

Debbie Macomber hat mit "Der Sommer der Wünsche" eine gelungene Fortsetzung der Blossom-Street-Reihe zu Papiert gebracht und ich komme nicht umhin, Hesses "Stufen" immer beim Lesen im Hinterkopf zu haben. Denn Abbie verkörpert alles, was Hesse in seinem Gedicht zum Ausdruck bringt. Debbie Macomber gelingt es, Abbie aus den Phasen der Trauer über ihre zerbrochene Liebe stufenweise wieder am Leben teilhaben zu lassen und so ihre Entwicklung glaubhaft rüberzubringen.
Auch gibt es ein Widersehen mit Anne Marie und Ellen. Es fühlt sich fast so an, als wäre ich selbst eine Teilnehmerin des Strickkurses, würde durch die Blossom-Street streifen und erhalte so einen Einblick in das Leben der Bewohner. Die Geschichte ist wie ein Treffen mit guten Freunden - ein Austausch, ein Teilhaben und ein bisschen Neugier auf das, was noch kommt.
Die neuen Charaktere sind stimmig und ergänzen das Bild zu den bereits vorhandenen Protagonisten sehr gut, fügen sich in die Geschichte ein und bereichern so die Handlung mit ihren Erlebnissen.
Debbie Macomber gelingt es, aus dem Alltäglichen etwas Besonderes zu machen.

Herzlichen Dank an den Verlag, der mir dieses Leseexemplar kostenfrei über NetGalley zur Verfügung gestellt hat. Dieser Tatsache hat jedoch nicht meine ehrliche Lesermeinung beeinflusst.

DerSommerDerWünsche

NetGalleyDE

Veröffentlicht am 02.08.2018

Wohlfühlroman mit unüberraschendem Happy-End

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INHALT:

Es ist Sommer in der Blossom Street, und in Lydias Wollladen »A Good Yarn« findet ein neuer Strickkurs statt. Abbie ist eine der Teilnehmerinnen und sie weiß, erst wenn sie die Liebe überwindet, ...

INHALT:

Es ist Sommer in der Blossom Street, und in Lydias Wollladen »A Good Yarn« findet ein neuer Strickkurs statt. Abbie ist eine der Teilnehmerinnen und sie weiß, erst wenn sie die Liebe überwindet, die zerbrochen vor ihr liegt, kann sie nach vorn schauen und wieder glücklich werden. Wie beim Stricken muss sie erst mit dem Vergangenen abschließen, bevor sie neu beginnen kann. Doch die Nadel lässt sich mit jeder Masche leichter führen, bis schließlich der letzte Faden vernäht ist. Und Abbie spürt: Gemeinsam mit Freunden kann sie alles schaffen.

COVER:

Ein eher schlichtes Cover, das mich persönlich nicht so anspricht. Aber es passt zu den anderen Büchern dieser Reihe und auch zum Inhalt.

SCHREIBSTIL:

Ein leichter und gut zu verstehender Schreibstil, den man ohne groß nach zu denken gut verfolgen kann.

MEINUNG:

Ein Buch für den Sommer oder für zwischendurch, wenn man nicht viel nachdenken will und einfach mal wieder Lust auf eine schöne Geschichte hat.

Es gab keine großen Überraschungen und auch sonst waren alle Handlungen sehr voraussehbar.
Was mir gut gefallen hat war, dass es um verschiedene Personen ging, die alle auf Gewisseweise miteinander zusammenhängen und sich auch immer wieder begegnen. So lernt man fünf unterschiedliche Leben kennen und bekommt kleine Einblicke in deren unterschiedliche Familienleben. Die Charaktere sind toll gemacht und alle sehr liebevoll ausgearbeitet.

Das ist mein erster Band aus dieser Reihe und wird vermutlich auch mein letzter bleiben.
Die Geschichten haben mich jetzt nicht umgehauen und auch nicht wirklich berührt, es passiert nichts was man nicht schon irgendwo anders gelesen hat.
Trotzdem ein nettes Buch, das man mal lesen kann, aber auf keinen Fall muss.

Veröffentlicht am 15.07.2018

Nicht der beste Band der Serie

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Es gibt wieder einen Strickkurs bei Lydia im A Good Yarn - diesmal zum Thema Loslassen.

Loslassen muss man als erstes den Klappentext, denn die Abbie aus dem Klappentext ist Phoebe Rylander. Übrigens ...

Es gibt wieder einen Strickkurs bei Lydia im A Good Yarn - diesmal zum Thema Loslassen.

Loslassen muss man als erstes den Klappentext, denn die Abbie aus dem Klappentext ist Phoebe Rylander. Übrigens ist der Name bereits im englischen Klappentext falsch... Loslassen, bzw. loskommen will Phoebe von ihrem Verlobten Clark, er hat sie bereits mehrfach betrogen, eine weitere Chance will sie ihm nicht geben. Er manupuliert sie weiterhin und benutzt dazu sogar ihre Mutter.

Alix will sich das Rauchen abgewöhnen, denn sie möchte mit Jordan ein Baby. Bei den Turbulenzen rund um ihre Hochzeit hat sie erneut angefangen zu rauchen. Jetzt wäre endlich der richtige Zeitpunkt um damit aufzuhören. Doch das Rauchen überdeckt bloss ein anderes Problem, mit dem sie sich herumschlägt.

Hutch, erst 35, ist Chef eines Schokoladenimperiums. Sein Arzt rät ihm aufgrund seines zu hohen Blutdrucks und der Stressanfälligkeit (seine Firma wird verklagt) zu einigen Massnahmen. Zum Beispiel soll er einen Strickkurs besuchen, um sich besser zu entspannen.

Alix, Phoebe und Hutch melden sich deshalb zu Lydias neuem Strickkurs an und hoffen, dass der Kurs hilft ihre Probleme zu lösen. Lydia selbst profitiert auch, denn anstatt ein Baby, das sie adoptieren könnten, bekommen sie zur Notunterbringung die zwölfjährige Casey. Nur für ein paar Tage, heisst es. Casey wirbelt das ruhige Familienleben der Goetz gehörig durcheinander.

Neben den Teilnehmern des Strickkurses geht es erneut um Anne Marie und Ellen Roche. Obwohl beide gerade aus Paris zurück gekehrt sind, stehen nach wie vor einige unerfüllte Wünsche auf ihren Wunschlisten. Zumindest für Ellen könnte sich bald einer erfüllen: Tim steht eines Tages im Buchladen Anne Marie gegenüber und behauptet er sei Ellens Vater. Anne Marie kann damit nicht umgehen und verhält sich egoistisch.

Nun sind wir auch schon beim Punkt angekommen, der sich durchs ganze Buch hindurch zieht und störte: unlogische Folgerungen. Anne Marie hätte sich mit der Adoptionsbehörde oder zumindest mit Ellens früherer Sozialarbeiterin kurzschliessen sollen, um genau abzuklären, wie nun vorzugehen ist. Oder zumindest um sich zu informieren und danach ihre Schritte fürs Amt zu dokumentieren. Auch bei Lydia wars komisch, sie erhielt null Infos zu Casey. Ein paar Hintergrundinfos hätte Evelyn Boyle durchaus mitteilen müssen.

Auf der einen Seite gab es zu wenig Infos - an anderen Punkten zu viele. Zu oft wurde meiner Meinung wiederholt, was in den vorherigen fünf Büchern geschah. Dies ging ja noch, aber es wurden auch Dinge erklärt, die ein paar Seiten vorher im Roman geschahen. Die zu wenigen Infos betreffen auch einige Personen, zum Beispiel bei Lee und Vanessa; zu oberflächlich wurden diese Szenen erzählt.

Nein, es ist nicht der beste Band der Serie, aber für unterhaltende Lesestunden taugte er doch - nicht zuletzt durch Phoebe und Hutchs Geschichte, dir mir gut gefiel.

Fazit: Der sechste Besuch in der Blossom Street ist nicht ganz so gelungen wie die vorherigen.
3.5 Punkte.

Veröffentlicht am 15.07.2018

Leichter Sommerroman für zwischendurch

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Debbie Macomber hat mit ihrer erfolgreichen Blossom-Street-Reihe zwei Hobbys miteinander verbunden, die auch ich teile: Lesen und Stricken. Diese Reihe ist ein wenig wie „Lindenstraße“, man lernt die Charaktere ...

Debbie Macomber hat mit ihrer erfolgreichen Blossom-Street-Reihe zwei Hobbys miteinander verbunden, die auch ich teile: Lesen und Stricken. Diese Reihe ist ein wenig wie „Lindenstraße“, man lernt die Charaktere kennen und freut sich auf die Fortsetzung. Allerdings sind die einzelnen Bücher weitgehend abgeschlossen und man kann sie gut ohne Vorkenntnisse lesen.

In und um die Blossom Street wohnen sympathische Menschen, die am Anfang des Buches mit den Problemchen des Alltags zu kämpfen haben. Da ist es schön, dass Lydia in ihrem Wollgeschäft den Kurs „Stricken, um loszulassen“ anbietet. Und so treffen sich in diesem Kurs Phoebe, die eine Trennung hinter sich hat, Alix, die das Rauchen aufgeben will und auch ein Mann, nämlich Bryan, der seinen Stress reduzieren will.
Mit dabei ist immer auch Lydias grummelige Schwester und natürlich Lydia selbst, die gerade die Unterlagen für eine Adoption ausgefüllt hat. Sie und ihr Mann hoffen, schon bald ein Baby adoptieren zu können.

Das Buch ist in kurze Kapitel unterteilt, in denen jeweils aus Sicht einer der Personen geschrieben wird. Alle waren mir sympathisch (natürlich gibt es auch hier einen Fiesling) und es hat Spaß gemacht, die Geschichte zu verfolgen.

Ein besonderes Detail (über so etwas freue ich mich immer!) möchte ich vorab verraten: In dem Kurs wird ein Musterschal gestrickt und die Anleitung ist ganz hinten im Buch abgedruckt! Auf der Internetseite der Autorin kann man das schöne Stück bewundern.

Zwei Dinge haben mich an diesem Buch trotzdem gestört. Zum einen kommt mir die Sprache an vielen Stellen seltsam altmodisch vor. Das liegt vermutlich an der Übersetzung, die hier einfach nicht gut gelungen ist. Es ist glaube ich das erste Mal, dass ich so etwas kritisiere, aber die jungen Frauen (20-40 Jahre) reden wie meine Uroma. Zum anderen war mir bei jedem einzelnen Handlungsstrang klar, wie er ausgeht. Auch wenn es zwischendurch eine kleine Überraschung gibt, war mir alles viel zu glatt.

Veröffentlicht am 12.07.2018

Schönes Thema,das mich leider nicht mitreißen konnte

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Dies war mein erstes Buch von Debbie Macomber und damit auch der Blossom-Street-Reihe. Es lässt sich zwar auch ohne Vorkenntnisse lesen, aber ab und zu hätte ich mir doch einige Informationen aus der ...

Dies war mein erstes Buch von Debbie Macomber und damit auch der Blossom-Street-Reihe. Es lässt sich zwar auch ohne Vorkenntnisse lesen, aber ab und zu hätte ich mir doch einige Informationen aus der Vergangenheit gewünscht.
Lydia bietet in ihrem Wollladen einen Strickkurs zum Thema „Stricken, um loszulassen“ an. Es findet sich eine kleine Runde von Personen, die schon in den Vorbänden mitgewirkt haben (und hier habe ich Vorkenntnisse vermisst), sowie einige Neuzugänge. Jede/r TeilnehmerIn hat dabei eine andere persönliche Baustelle zu bearbeiten, mit der er/sie abschließen möchte. Dass dabei auch ein Mann teilnimmt, hat mir gut gefallen. Es gibt in diesem Roman nicht nur einen Handlungsstrang sondern jede/r Strickbegeisterte hat seinen höchstpersönlichen, der sich wie ein roter Faden durch das gesamte Buch zieht. Die personenbezogenen Kapitel haben es noch erleichtert, der jeweiligen Geschichte besser folgen zu können.
Lydia und ihre Strickfans sind durchweg sympathische und authentische Charaktere und ich hätte selbst auch gerne mitgestrickt, denn die Atmosphäre war irgendwie urgemütlich und heimelig. Der sommerlich leichte Roman hat einen angenehmen Schreibstil und ließ sich flüssig lesen.
Trotzdem hat mir die ganze Zeit über etwas gefehlt – die Geschichte hat mich nicht wirklich mitreißen können, und die letzten 2 Abschnitte waren mir dann doch zu viel „Friede, Freude, Eierkuchen“ auf zu engem Raum.
Von mir gibt es daher „nur“ 3,5 Sterne.