Cover-Bild Jahre des Jägers
16,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Droemer
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller: Polit und Justiz
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 992
  • Ersterscheinung: 01.04.2020
  • ISBN: 9783426282458
Don Winslow

Jahre des Jägers

Roman
Conny Lösch (Übersetzer)

"Jahre des Jägers" ist nach den internationalen Polit-Thriller-Bestsellern "Tage der Toten" und "Das Kartell" das furiose Finale des preisgekrönten Epos über den mexikanisch-amerikanischen Drogenkrieg des Thriller-Autors Don Winslow.

Art Keller, der berühmte US-Drogenfahnder, steht vor der Aufgabe seines Lebens: die amerikanische Anti-Drogen-Politik ist gescheitert, die Menge des jährlich importierten Heroins hat sich vervielfacht. So viele Amerikaner wie noch nie sind opiatabhängig. Die mächtigen mexikanischen Drogen-Kartelle versuchen, die amerikanische Regierung zu unterwandern - an deren Spitze ein umstrittener neuer Präsident steht.
Art Keller folgt den Spuren des verschwundenen legendären Drogen-Bosses Adan Barrera und findet sich in einen brutalen und gnadenlosen Kampf gegen beide Seiten verstrickt. Er muss feststellen, dass Drogen- und Waffengeschäfte unfassbare Dimensionen angenommen haben. Dabei kommt der Feind aus einer ganz unerwarteten Richtung. Es beginnt ein entfesselter Krieg mit epischem Ausmaß, in dem die Grenzen zwischen Gut und Böse schon längst verschwunden sind.
Nach „Tage der Toten" und „Das Kartell" der krönende Abschluss der hochgelobten, preisgekrönten und international erfolgreichen Thriller-Trilogie des Starautors Don Winslow um den mexikanisch-amerikanischen Drogenkrieg. Ein ebenso mitreißender wie erschütternder Polit-Thriller über Gier und Korruption, Rache und Gerechtigkeit, Heldenmut und Hinterhältigkeit.

„Ich kann es kaum erwarten, das zu lesen. Winslow in Bestform." Stephen King

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.07.2020

Fesselnde Geschichte!

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Jahre des Jägers von Don Winslow ist der dritte Teil der Kartell-Saga und die Hauptfigur Art Keller steht nach seinem Erfolg gegen Adan Barrera nun an der Spitze der DEA. Durch das Vakuum, welches durch ...

Jahre des Jägers von Don Winslow ist der dritte Teil der Kartell-Saga und die Hauptfigur Art Keller steht nach seinem Erfolg gegen Adan Barrera nun an der Spitze der DEA. Durch das Vakuum, welches durch den Tod von Adan erzeugt wurde konnte nur kurzzeitig Frieden einkehren. Die Söhne der mächtigen Drogenbosse möchten dieses Vakuum mit aller Macht füllen und die amerikanische Bevölkerung mit Drogen überfluten. Art Keller möchte dies verhindern, doch er kann sich nicht sicher sein, wem er vertrauen kann. Selbst sein Chef, der Präsident der USA und dessen Schwiegersohn, sind in der Sache stärker verwickelt als man es glaube mag. Art Keller muss also den Krieg gegen die Drogen gleich an mehreren Fronten führen...

In mehreren Handlungssträngen, die aus Sicht der Drogenkartelle, der DEA, Konsumenten und kleinen Dealern geschrieben sind, entwickelt sich auf den knapp 1000 Seiten eine Geschichte, welche sich erschreckend nah an der Realität befindet.
Durch die vielen verschiedenen Blickwinkel, welche Don Winslow einem bietet, ist es für den Leser nicht immer einfach Sympathien für nur eine Seite zu entwickeln und es wird einem nie langweilig. Nach „Die Tage der Toten“ und „Das Kartell“ findet die Saga eine würdige Fortsetzung, auch wenn man sich erst daran gewöhnen muss, dass die geliebte Hauptfigur nicht mehr an vorderster Front gegen die Drogenkartelle kämpft. Dabei ist dieses Buch alles andere als nur Fiktion, denn man kann viele Parallelen zur Realität erkennen, wodurch dieses Buch noch spannender und erschreckender ist. Ich kann dieses Buch jedem nur empfehlen.

Veröffentlicht am 29.05.2020

Detailliert wie eine Dokumentation

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Wieder ein Roman, welcher gerne als Krimi oder Thriller bezeichnet wird, aber eigentlich viel mehr als dieses Genre beinhaltet. Es ist ein dermaßen fundamentaler Roman über den Drogenhandel, den Drogenkrieg ...

Wieder ein Roman, welcher gerne als Krimi oder Thriller bezeichnet wird, aber eigentlich viel mehr als dieses Genre beinhaltet. Es ist ein dermaßen fundamentaler Roman über den Drogenhandel, den Drogenkrieg und dessen Globalisierung, dass man fast schon meint, eine Dokumentation vor sich zu haben.

Hauptfigur ist der Drogenfahnder Art Keller. Der Roman beginnt mit seiner letzten Schlacht in diesem Milieu. Anders als eine Schlacht kann man seine Einsätze kaum bezeichnen. Endlich hat er den Drogenbaron geschlagen, den er mehrere Jahrzehnte gejagt hat. Nun will er aussteigen und sein Leben etwas ruhiger angehen lassen. Eigentlich ist schon alles dafür geregelt. Doch dann tritt ein Politiker auf ihn zu und bietet ihm den Posten des Chefs der obersten Drogenbehörde DEA an. Das ist die Chance für Keller, die Drogen auf andere Art zu bekämpfen. Effektiver als zu seiner „Soldaten“-Zeit, mit einer neuen Struktur der DEA.

Winslow beleuchtet dieses Thema so umfassend und vielschichtig, wie man es selten präsentiert bekommt. Dazu in einer solch spannenden und dramatischen Weise, dass der Roman einem unter die Haut geht wie kein anderer. Er ist aufgeteilt in mehrere Bücher bzw Teile, die jeweils aus mehreren Kapiteln bestehen. Die verschiedenen Stränge werden teils wie eigene, geschlossene Geschichten gelesen. Sie sind vom Setting her sehr unterschiedlich. Einige sind im alltäglichen US-amerikanischen Business angesiedeltt, andere Szenen spielen ausschließlich im mexikanischen Orten innerhalb der Kartelle, von denen es reichlich gibt und die sich gegenseitig bekriegen. Eine gemeinsame Front gegen die mexikanische oder US-Behörden gibt es nicht. Wiederum andere Geschichten spielen in den Startsgefängnissen und Hochsicherheitstrakten, von denen aus so manche Drogenboss sein Kartell führt.

Winslow schafft es, wohl die Brutalität in diesen Bevölkerungsgruppen als auch das friedliebende Miteinander darzustellen. Zu jeder Schattenseite gibt es auch eine leuchtende Seite.

»Jagd des Jägers« ist der dritte Band einer Trilogie dieses Bestsellerautors, die sich mit dem amerikanisch-mexikanischen Drogenkrieg befasst. Die vorhergehenden beiden Bände muss man nicht zwingend gelesen haben, um auch den letzten Band verstehen zu können. Ein Roman, der tief unter die Haut geht.

© Detlef Knut, Düsseldorf 2020