Cover-Bild Vertrauen und Verrat (Kampf um Demora 1)
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19,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Carlsen
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 496
  • Ersterscheinung: 21.03.2018
  • ISBN: 9783551583833
  • Empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
Erin Beaty

Vertrauen und Verrat (Kampf um Demora 1)

Liebesroman und Teil 1 der mitreißenden Serie »Kampf um Demora«
Birgit Schmitz (Übersetzer)

Sie wollte nie heiraten, aber stolpert geradewegs auf die große Liebe zu.
Im Reich Demora ist es Brauch, dass junge Frauen einen völlig fremden Mann heiraten. Für Sage ist das der absolute Albtraum und unvorstellbar. Ihr einziger Ausweg ist eine Lehre – ausgerechnet bei einer Kupplerin.
Bald bekommt Sage einen ganz speziellen Auftrag zugeteilt. Sie soll zehn junge Damen aus adeligen Familien zum großen Verkupplungsball begleiten. Doch das ist nicht alles, denn eigentlich soll sie bespitzeln. Nicht nur die Bräute, sondern auch die Soldaten, die auf der Reise für ihre Sicherheit sorgen. Denn im Reich braut sich ein Krieg zusammen. 
Und Sage gerät zwischen die Fronten. Zwischen Frieden und Krieg. Zwischen ihre Pflicht als Bürgerin von Demora und der wahren Liebe. Wem kann sie trauen?

**Berührt das Herz, fasst sich schön an: spannender Liebesroman im edlen Hardcover, mit Hochprägung und glänzendem UV-Lack. Für viele zauberhafte Lesestunden.**

Dies ist der erste Band der Fantasy-Serie »Kampf um Demora«.

Alle Bände der Buchserie mit Suchtgefahr:

Vertrauen und Verrat (Band 1)
Liebe und Lügen (Band 2)
Gefühl und Gefahr (Band 3)

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.03.2018

Potential leider nicht ganz ausgeschöpft

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“Vertrauen und Verrat” von der amerikanischen Autorin Erin Beaty ist der erste Teil einer neuen Fantasy-Trilogie namens “Kampf um Demora”. Es entführt seine Leser in ein fernes Reich, in dem es neben kriegerischen ...

“Vertrauen und Verrat” von der amerikanischen Autorin Erin Beaty ist der erste Teil einer neuen Fantasy-Trilogie namens “Kampf um Demora”. Es entführt seine Leser in ein fernes Reich, in dem es neben kriegerischen Kämpfen auch eine Verkupplungstradition gibt, durch welche adelige, junge Frauen ihre zukünftigen Partner finden sollen. Eine Geschichte über die Liebe, Spionage und Intrigen. Ein opulentes Werk mit einem faszinierenden Plot. Unterhaltsam, aber mit Schwächen. Für Jugendliche ab 14 Jahren und Erwachsene.

Im Reich Demora, in einer fernen Zeit. Die Eltern der 16-jährigen Sage leben nicht mehr. Jetzt wohnt das Mädchen bei ihrem Onkel und ihrer Tante. Und unterrichtet deren Kinder nebenbei, was ihr besonders viel Freude bereitet. Auch ihr Vater, der Falkner war, und mit dem Sage früher oft durchs Land gereist ist, hat ihr immer gerne etwas beigebracht. Doch jetzt will ihr Onkel — ein Adeliger — dass sie bei einer Kupplerin vorstellig wird, um sich verheiraten zu lassen. “Sage rang um Worte. Die Hohe Kupplerin nahm nur Kandidatinnen auf, die adlig, reich oder außergewöhnlich waren. Und Sage war nichts von alledem. “Aber warum sollte sie mich akzeptieren?” “Weil du Erin Beaty - Vertrauen und Verratunter meiner Obhut stehst.” Onkel William faltete lächelnd seine Hände auf dem Tisch.” (Zitat S.12) Ein stolzes Sümmchen hat er dafür gezahlt und ob Sage will oder nicht, sie muss zum Vorstellungsgespräch der Kupplerin. Doch mit einem Mann verheiratet zu werden, den sie nicht kennt und liebt, das kann sich das junge Mädchen überhaupt nicht vorstellen. Und trotz ersten Bemühungen jede Frage erwartungsgemäß zu beantworten, rückt Sage schließlich mit der Wahrheit heraus und macht alles zunichte. Die Kupplerin schickt sie weg. Umso überraschter ist Sage jedoch, dass diese ihr schließlich eine Lehre bei ihr anbietet: “Du bist intelligent und ehrgeizig, wenn auch noch nicht übermäßig geschickt. Dein Aussehen ist gefällig, aber du bist keine Schönheit, die Männern den Verstand raubt. Ich muss nächstes Jahr das Concordium bestücken, und für die Auswahl der besten Anwärterinnen könnte ich ein bisschen Hilfe gebrauchen. Und schließlich und endlich kannst du mir nicht in den Rücken fallen, weil du selbst nicht die Absicht hast zu heiraten.” (Zitat S.40ff) Das Mädchen willigt ein und beginnt auf ihrer Reise in die Hauptstadt, in die sämtliche Kandidatinnen überführt werden sollen auch die Soldaten, die sie eskortieren, auszuspionieren. Doch es herrschen Unruhen im Land und die Gefahr droht nicht nur von feindlichen Gegnern, die ihr verlorenes Land zurückzuerobern wollen, sondern auch an der eigenen Front. Denn Sage, die niemals heiraten wollte, verliebt sich…

Erin Beaty - Vertrauen und VerratBildhübsch ist es — das Cover von “Vertrauen und Verrat” und zieht wahrlich die Blicke auf sich. Der Einstieg gelingt mühelos und der Plot von dem Mädchen, das in die Lehre einer Kupplerin geht und alle anderen ausspionieren darf, ist wirklich gelungen. Auch mehr über die Hintergründe des Systems der Kupplerin zu erfahren, liest sich sehr interessant: “Häufig wussten die Paare nur sehr wenig übereinander, bevor sie heirateten. Ein unbelasteter Start ins Eheleben wurde als vorteilhaft angesehen. Sage verabscheute dieses Konzept, ebenso wie ihr Vater es getan hatte, aber angeblich wurden die Paare auf der Basis ihres Temperaments zusammengestellt, selbst dann, wenn es um hochpolitische Hochzeiten ging wie jene, die beim Concordium vereinbart wurden.” (Zitat S.26ff) Der Roman wird aus mehreren Perspektiven erzählt und man merkt dem Inhalt — den militärischen Einzelheiten, Strategien und Kämpfen — definitiv an, dass die Autorin Erin Beaty für die US-Marine gearbeitet hat. Jedoch muss ich gestehen, dass ich die Geschichte zwar unterhaltsam fand, aber leider nicht ganz so fesselnd, wie es das Cover suggeriert. Die Intrigen wirken manchmal etwas aufgesetzt und es gibt einen inhaltlichen Punkt, bei dem ich persönlich mit etwas ganz Anderem rechnete — dessen Einleitung eigentlich auch so funktioniert, dass man genau Erin Beaty - Vertrauen und Verratdas erwartet — und dieser Punkt dann gar nicht zutrifft. Eine enttäuschte Leseerwartung meinerseits mit anfangs einer eher etwas blässlichen, männlichen Hauptperson. Ich habe das Buch eigentlich nach circa 300 Seiten weglegen und nur noch so überblättern wollen, habe es dann aber doch weitergelesen, bis ich auf eine äußerst überraschende Wendung stieß, die das Ganze glücklicherweise doch noch in ein ganz anderes Licht taucht. Im letzten Teil der Geschichte spürt man dann wieder genau das, was am Anfang leider etwas fehlte: Dramatik, Spannung und Romantik. Und eine sympathische Heldin, die mit Intelligenz, Stärke und Mut zu überzeugen weiß.

Fazit: Ein vielversprechend klingendes Buch, das sein Potential für mich leider nicht ganz ausschöpft und erst auf den “zweiten Blick” gefällt.

Veröffentlicht am 29.04.2020

Nichts für mich

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Eigentlich lese ich sehr ungern Dystopien. Aber hier habe ich mal einen Versuch gestartet, weil es so so viele positive Meinungen zu dem Buch gibt.

Charaktere
Ich mochte Sage am Anfang sehr gerne, weil ...

Eigentlich lese ich sehr ungern Dystopien. Aber hier habe ich mal einen Versuch gestartet, weil es so so viele positive Meinungen zu dem Buch gibt.

Charaktere
Ich mochte Sage am Anfang sehr gerne, weil sie stark wirkte. Doch irgendwie entfremdete sie sich mir mit der Zeit. Ich kann das nicht genau beschreiben...
Generell fand ich, dass alle Charaktere irgendwie plötzlich da waren, dann mal wieder nicht. Es wirkte auf mich irgendwie chaotisch.

Handlung
Leider konnte ich nicht so wirklich in die Handlung reinfinden. Ich mochte den Anfang sehr gerne, aber mit dem Verlauf der Geschichte wurde es mir irgendwie immer suspekter und ich konnte nicht mehr wirklich folgen. Auch die Liebesgeschichte zwischen Sage und Alex kam aus dem nichts und war sehr plötzlich. Aber ich mochte die beiden zusammen, nachdem ich mich daran gewöhnt hatte, dass da jetzt auf einmal eine Beziehung ist.

Schreibstil
Der Schreibstil ist toll. Er ist sehr detailliert und flüssig und hat mir wirklich wirklich gut gefallen.

Fazit
Für mich war das Buch leider nichts, was aber wahrscheinlich eher an mir als an dem Buch oder der Autorin lag. : )

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Veröffentlicht am 29.03.2018

Sehr viel Liebe und von allem anderen einfach zu wenig

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In Demora ist es üblich von einer Kupplerin mit dem zukünftigen Ehemann zusammen getan zu werden. Doch Sage empfindet diesen Schritt als absoluten Albtraum. Wie soll sie jemanden Heiraten, den sie noch ...

In Demora ist es üblich von einer Kupplerin mit dem zukünftigen Ehemann zusammen getan zu werden. Doch Sage empfindet diesen Schritt als absoluten Albtraum. Wie soll sie jemanden Heiraten, den sie noch nie zuvor gesehen hat?
Bei einer Kupplerin beginnt sie eine Lehre und parallel dazu braut sich in Demora ein Krieg zusammen...

Der Schreibstil lässt sich sehr angenehm lesen. So fällt der Einstieg und die gedankliche Reise nach Demora sehr leicht. Es ist zudem sehr interessant von den dort vorherrschenden Traditionen zu lesen.
Erzählt wird aus der Perspektive von Sage und von Hauptmann Quinn. Beides starke Charaktere, die eine deutlich erkennbare Entwicklung während der Geschichte durchlaufen.

Leider zieht sich nach einer kurzen Einleitung die Story schon etwas. Das Gewerbe der Kupplerin wird im gesamten Buch nur oberflächlich betrachtet und nie richtig ausgeführt. Fand ich als sehr schade, denn hier hatte ich mir einige Einblicke gewünscht.
Der angekündigte Krieg braut sich unterschwellig zusammen, lässt aber sehr lange auf sich warten, was für den Leser meiner Meinung nach ganz schön an den Nerven zerrt.
Da es um die Verkupplung von Mann und Frau geht, war mit Liebe zu rechnen. Nur das die Liebe am Ende von Sage im Vordergrund steht, alles andere fast reibungslos verläuft, hatte ich so nicht erwartet und ist auch ein wenig unrealistisch. Dazu noch Sages Reaktionen in einigen Szenen...
Spannung kam für mich erst zum Ende des Buches, so in den letzten 120 Seiten auf.

Insgesamt sehr viel Liebe und von allem anderen einfach zu wenig. Der Klappentext hat mir mehr versprochen und so bin ich etwas enttäuscht und bewerte mit 2,5 Sternen.

Veröffentlicht am 04.03.2020

nicht gut ausgearbeitet

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der schreibstil ist eine mischung aus mittelalterlicher zeit und aktuellem jargon, was angenehm zu lesen ist. wirft aber die frage auf: in welcher zeit befinden wir uns? die karte ist ja schön und gut, ...

der schreibstil ist eine mischung aus mittelalterlicher zeit und aktuellem jargon, was angenehm zu lesen ist. wirft aber die frage auf: in welcher zeit befinden wir uns? die karte ist ja schön und gut, nur so mini, dass ich nicht denke, dass sie was bringt. wie sieht diese welt bitte aus? auch die umstände - krieg, entfernung, feinde - versteht man erst sehr sehr spät.
komisch, plötzlich ist keine rede mehr von der familie von sage - warum nicht? der sprung zwischen „ich lasse sie nie allein“ und „ich will weg hier“ war mir zu groß.
es gab sehr kurze kapitel, weswegen der sprung zwischen den personen der kapitel verwirrend war. es gleicht fast einer serie, da die kapitel so kurz sind und daher die einzelnen sichtweisen nur wie kurze sequenzen aufblinken. man lernt die charaktere so nicht richtig kennen, weil immer wieder nur oberflächlich angekratzt und dann an eine andere sicht weitergeben wird. die charaktere treffen und zeigen keine klaren aussagen, keine tiefe in den gedanken, man kommt nicht hinterher, alle wirken trocken, miesepetrig und berechnend. ich konnte mir die namen schwer merken, weil so viele auf einmal eingeführt worden sind, was den plot dann halt auch nicht leichter machte.
leider habe ich viele zeichenfehler und rechtschreibfehler gefunden..
der plot??? den checke ich nicht, 3 personen in einer oder 2 in einer oder doch nicht? und wie ist es überhaupt möglich gewesen? hä. und das, wo diese betroffenen charaktere mir ganz unterschiedlich sympathisch waren. manno. später klärt sich das so n bisschen auf, wieso und warum. aber die figuren sind für mich unwiederbringlich verrissen.
ich bin nie mit den gefühlen, ansichten und auch sonst mit dem buch leider nicht warm geworden.

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